Nur noch 2109 stimmberechtigte Mitglieder?

http://finanzen.piratenpartei.de/statistik.php

2019 waren das doch noch so einige mehr. Haben wir wirklich einen derart großen Mitgliederschwund zu verzeichnen ?

Gefragt am Montag den 20. Januar 2020, also nach 20 Tagen.
Warte es doch ein wenig ab. Es braucht etwas bis die Mitglieder gezahlt haben und die Beiträge verbucht sind.

3 Likes

Es soll Mitglieder geben, die bei ihrer untersten Gliederung ihre Mitgliedsbeiträge zahlen oder auf Mitgliederversammlungen.

Was GG sagt. Ich zum Beispiel hab bisher immer beim Parteitag in Bar bezahlt.

2 Likes

Der Beitrag ist per 01.01. des Jahres fällig. Wir sollten Versäumniszuschläge für spätere Zahlung in die Satzung aufnehmen. Die Partei muss ihre Rechnungen auch zur Fälligkeit zahlen. Sind die Beiträge nicht da, ist das nicht gesichert.

Wer also nicht dazu bereit ist, den Beitrag dann zu entrichten, wenn er fällig ist, sollte sich überlegen, ob er/sie/es tatsächlich voll und ganz hinter der Partei steht. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit finanziellen Engpässen. Für solche Fälle haben wir den reduzierten Beitrag von 12€. Und den kann man sich unterm Jahr ansparen, um dann pünktlich am 01.01. das nächste Jahr zahlen zu können. Zumal: Wer sich die Anreise zu einem Parteitag, inklusive anfallenden Kosten für Unterkunft und Verpflegung, leisten kann, sollte auch kein Problem mit dem (reduzierten) Beitrag haben.

Dieses “ich zahl am Parteitag” ist daher nichts anderes, als “ich will von der Partei profitieren, behalte mir aber vor, sie finanziell zu unterstützen”. Gerade von beauftragten Personen verlange ich als per SEPA-Mandat zahlendes Mitglied, dass der Beitrag fristgerecht entrichtet wird oder mindestens jede Beauftragung niedergelegt wird. Kein Beitrag = kein Stimmrecht. Und eine Person, die nicht stimmberechtigt ist, sollte auch kein Recht haben, die Partei nach außen mit ihrer Stimme zu vertreten.

Genau diese miese Zahlbereitschaft bei vollem Mitspracherecht ist einer der Gründe, warum wir in der Lage sind, die vorliegt.

Nachtrag, weil ich das Argument gerade zu hören bekam:
Wer nicht per Überweisung zahlen möchte, kann seinen Beitrag sicher auch Anfang Januar in Bar bei der zuständigen Gliederung, per Wertbrief an die BGS oder per Bitcoin entrichten. Eine Lösung dafür findet sich immer. Aber eben am Jahresanfang, nicht irgendwann unterjährig.

1 Like

Zitat aus der letzten Rundmail vom Vorstand des Landesverbandes Bayern am 16.12.2019:

Mitgliedsbeitrag und -Konto

wie immer am Jahresende geht es auch um die Mitgliedsbeiträge für das neue Jahr. In diesem Jahr ist uns da leider eine “kleine Komplikation” dazwischen gekommen, vor kurzem wurde uns das bisherige Konto, auf das ihr eure Mitgliedsbeiträge überweisen konntet, ohne Angabe von Gründen, gekündigt.

Bitte achtet dafür besonders auf die Mitgliederinfo, die ihr in den nächsten Tagen vom Bundesverband bekommt und die dann nochmals die Infos zum neuen Beitragskonto enthält.

Seit dem habe ich keine weitere E-Mail erhalten und habe entsprechend auch meinem Beitrag noch nicht bezahlt.
Gab es dazu schon eine Info, die - warum auch immer - nicht bei mir ankam?

Die aktuellen Informationen zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages finden sich hier:

Im Zweifel hättet auch immer der Landesvorstand sicher eine Antwort gehabt :wink:

Die Beitragsrechnungen machen sich die nächsten Tage auf den Weg.

Hier aber zur Info.
Unsere Kontodaten:

Empfänger: Piratenpartei Deutschland
Kontonummer: 7006027902
Bankleitzahl: 43060967
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE79430609677006027902
BIC: GENODEM1GLS

Als Verwendungszweck bitte immer „MB(Jahr) (Mitgliedsnummer)“ angeben.

Für Mitgliedsnummer 42536 und Jahr 2020 also zum Beispiel MB2020 42536

1 Like

Wir sollten uns alle bei @hilope bedanken!

Vielen Dank!

1 Like

Unter Parteiämter/Beauftragung abgeben machen wirs wohl nicht, was? Da fragt man sich ja, warum man sich seit nem Jahr den Arsch mit ner Beauftragung aufreißt, wenn 12€ Mitgliedsbeitrag scheinbar das einzige sind was zählt.

Stell doch einen Antrag beim BPT. “Entzug von Beauftragungen und Ämtern bei verspätetem Zahlungseingang.”

Achja und “Versäumniszuschläge” würden wohl in erster Linie zu Austritten führen. Wenn ich mich dazu entschließe einen Verein mit meinem Geld zu unterstützen und dieser dann mehr verlangt, weil ich “zu spät” zahle, dann ist das schon irgendwie fragwürdig.

2 Likes

Nein, das ist völlig normal!? Vereine (und Parteien) brauchen doch Planungssicherheit. Wenn jemand einen Verein unterstützen will, ist rechtzeitige Zahlung der Beiträge doch das Mindeste.

Spiel doch keine Rolle mehr, die Mitgliederverwaltung existiert praktisch nicht mehr.

Hast du die?
Viele Piraten treten doch nicht aus, indem sie dies der Partei erklären, sondern dadurch, dass sie einfach jahrelang ihren Beitrag nicht zahlen.
Mag sich jetzt etwas geändert haben, war aber “gängige Praxis” um von 40k auf 10k zu kommen.
Wir müssen am Ende des Jahres möglichst viele “Eigeneinnahmen” haben, damit wir die Part-Fin nicht selbst zu sehr deckeln. Siehe Finanzierungs-Thread.

Sie existiert immer noch und sie hat viel zu lange undemokratisch die Piratenpartei gelenkt.

Nach dem Orgastreik hätten alle undemokratischen Kräfte an die Luft gesetzt werden sollen und für die Verbliebenen gilt dies auch heute noch. Seit 2013 spielen sie wohlorganisiert ihre eigene Welt und schreckten vor keinerlei Diffamierung zurück.

Die ganze Sage-Kiste war einzig die Vertuschung einer Fehlentscheidung, die mit allen Mitteln unter dem Tisch gehalten werden sollte.
Die intransparente zentrale Mitglieder- Buchhaltung PShop-Kiste inklusive der intransparenten Verwaltungsliste hat dazu geführt, dass die Parteimitglieder auf den Parteitagen am Nasenring vorgeführt wurden und die dezentral aufgestellte Partei nicht mehr existiert.

Vielzuviel Macht in der Hand einer kleinen intransparenten Gruppe, die auch noch durch Diffamierung, Angriff und Hetze aufgefallen ist, da völlig losgelöst von jeder politischen Verantwortung.

Es schadet einer Partei im Hintergrund so die Fäden zu ziehen und aus Machtgründen vor nichts zurückzuschrecken und es vor allem gar nicht mehr nötig zu haben, sich tatsächlich zu informieren.
Hauptsache man ist Mitglied der Clique Verwaltung.

LOL, das ist selbst für deine Verhältnisse ziemlicher Blödsinn.

Was hat das mit dem Thema zu tun? Mal ganz davon abgesehen, dass es ohne den “Orgastreik” die Piratenpartei nicht mehr geben würde.

Und ja seit ca. 2013 hat das Chaos in der Mitgliederverwaltung und der Buchhaltung ein Ende gehabt. Die Gruppen haben sich herausragend organisiert.

Wann wurde Sage nochmal eingeführt 2009 oder 2010.
Selbst wenn sich ein Verein auf ein nicht optimal Weise selbst organisiert, ist es schädlich sich dabei der Mitarbeit zu verweigern. Es soll regionale Vorstände gegeben haben die versucht haben sich dem allgemeinen Konsens zu entziehen. Ich glaube die wurden dann Sanktioniert. Völlig normal wenn sich Einzelne nicht an die Spielregel halten wollen.

Ich finde es sowieso merkwürdig, dass viele Piraten glauben, dass politische Teilhabe bedeutet, sie müssten in Verwaltungsentscheidungen einbezogen werden.

Die Aufgabe einer Partei ist es an der politischen Willensbildung mitzuwirken. Die Verwaltung ist mehr wie Zähne putzen, muss gemacht werden, ist aber nicht der eigentliche Zweck des Tages.
Im übrigen, die Verwaltung hat meistens mit personenbezogenen Daten zu tun. Es sollte für jeden Piraten selbstverständlich sein, dass sowas nicht öffentlich verbreitet wird.

1 Like

2012

Der “allgemeine Konsens” wird von wem bestimmt, vom Bundesparteitag oder von der Orga?
Ja, es wurden Vorstände sanktioniert, nachdem sie beschlossen und beantragt hatten, am gemeinsamen Buchhaltungssystem teilzunehmen, die Orga aber selbstherrlich Zugänge verwaltete und die Zugänge verweigerte.
Was passiert, wenn man Personen von der Orga abschneidet?
Sie werden in der Piratenpartei dann sanktioniert, da ihnen die Voraussetzungen ihre Tätigkeiten ausführen zu können, entzogen wurde und die Orga ein System durchgesetzt hat, das undemokratisch ist und nur auf Macht beruht (Verweigerung von Zugängen, Schließen von Konten, Verhängung willkürlicher Ordnungsmaßnahmen).
Die Einführung von SAGE führte in der Piratenpartei zu völlig undemokratischen Strukturen.

Gleiche Personen, gleicher Handlungsstrang.
Die Orga beschließt, dass das mit den freien demokratischen Wahlen in der Piratenpartei nicht funktioniert und dem einfachen Mitglied auf Parteitagen die geballte Kraft der Orga und ihrer undemokratischen Strukturen entgegengestellt werden sollte.
Die Orga ist ja über ihre Verwaltungsliste und Marina Kassel bestens vernetzt und dann zeigen wir es dem einfachen Mitglied, wer in dieser Partei bestimmt.
Sehr schön ist auch auf Parteitagen das Zusammentrommeln der Gruppe, wenn die Ergebnisse knapp werden und dann mal nachgezählt werden sollte.
Bei der Zweitabstimmung kommen dann ganz andere Ergebnisse heraus.

Vom Charakter und Umgang der Mitgliederverwaltung mit persönlichen Daten mal ganz zu schweigen. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.
Warum sitzen da nach 7 Jahren nicht Personen an der Stelle, denen der Schutz persönlicher Daten wichtig ist?

Die Probleme lagen doch alle im menschlichen Bereich, da der Umgangston, die Diffamierungen, die Nötigungen, die Drohungen, die öffentlichen Herabsetzungen, die Falschdarstellungen unter aller Sau waren.

Die Orga hat sich da ihre eigene Welt mit völlig undemokratischen Mitteln und inakzeptablen Verhaltensweisen geschaffen. Die öffentlichen, selbstherrlichen Selbstdarsteller sind größtenteils weg, ihre Anhänger und Verwaltungsstrukturen aber immer noch vorhanden.
Die Lösung ist einzig, auf den demokratischen und transparenten Wege zurückzukehren.

Die Verwaltung versteht sich aber, was den älteren Teil der Strukturen betrifft, nicht als Verwaltung, sondern als Machtzentrum.
Es gibt da hoffnungsfrohe Ansätze einiger Vorstände, aber der Widerstand einiger Strukturen ist immer noch da.

Politische Willensbildung?
Gehört nicht auch dazu, dass “ohne Moos nix los” einer der wichtigsten Politik Sätze ist?
Bei jedem zweiten Vorschlag in der Politik hört man doch: “Klingt gut, nur wer soll das bezahlen?”
Und es ist schon in der Kommune schwierig “den Weg des Geldes” zu verfolgen…
Transparenz in Politik UND Verwaltung (dies lässt sich auch gar nicht entkoppeln) war mal eine unserer Hauptforderungen.
Warum wohl?

Vor allem Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung hat uns viele Stimmen gebracht, mit Internetpolitik alleine wären wir niemals über die 5% gekommen. Gerade diese Themen müssen wir daher wieder verstärkt aufgreifen.

Jetzt nehmen wir doch mal unseren Schatzmeisterclub:

Beschreibung

Der Schatzmeister Club möge beschließen, für die Grundversorgung Bereich Wirtschaftsprüfer ein Budget von 35.938 EUR zur Verfügung zu stellen.

Der einzige LV, der mit Nein stimmt, ist NRW.
Begründung:

  • Abstimmung NW wurde auf Nein gesetzt

Nachgetragen Mail vom 30.01.2020
Beschlusslaufzeit abgelaufen - Ich trage es trotzdem ein weil es den Willen des NRW-Vorstandes abbildet

Dafür: Frank
Dagegen:
Enthaltung: Tatjana, Hélder
https://redmine.piratenpartei.de/issues/56793

Man kann ja gerne etwas kritisieren, das Mitglied oder den Bürger interessiert es aber, was da kritisiert wurde und wie man es verbessern könnte.
Auf dieser Grundlage trifft die Piratenpartei Finanzentscheidungen.

Ist doch ganz einfach, 1 Jahr lag mal aufschreiben was mit dem Budget genau geschieht, dann hat man im nächsten Jahr etwas auf was man zurück greifen kann!
Und wenn es ein neues Budget ist, einen kurzen schriftlichen Abriss/Konzept was damit geplant wird und ebenfalls eine nachvollziehbare Dokumentation was gemacht wurde.
Dann kann auch im nächsten Jahr auf Grund der vorliegenden Zahlen überlegt werden, ob erfolgreich, ob erhöhen oder vielleicht woanders einsetzen.

Dies waren exakt die identischen Zahlen wie in den letzten Jahren.
Ja, auch da wäre es doch einfach die Rechnung des Wirtschaftsprüfers vorzulegen,
oder?
Wobei wir diesmal auch darüber gerätselt haben, ob diese Person/Gesellschaft immer die gleiche Summe erhält, egal ob 20.000 oder 10.000 Mitglieder.