Nr. 5 im Basis-Set: Ledaig 10 years - 46,3 %

Sorte: Single Malt Whisky

Aroma: Torfrauch, malzige Noten, Datteln mit einem Hauch von Zitronen und reifen Früchten.

Geschmack: Über den kräftigen Torfrauch entwickeln sich angenehme Noten von Karamell, Malz und Vanille.

Abgang: Lang und anhaltend rauchig mit einer pfeffrigen Schärfe und maritimen Noten.

Dieser Ledaig aus der Tobermory-Brennerei ist ein richtig rauchiger und komplexer Malt, der von der Insel Islay stammen könnte. Ledaig bedeutet übersetzt soviel wie sicherer Hafen. Die Abfüllung des Ledaig wurde von Burn Stewart mit höherem Alkoholgehalt abgefüllt. Diese Aufwertung erfuhren auch der 12-jährige Bunnahabhain sowie der 10-jährige Tobermory.

Nase: Kuhmist. Üh… noch mal versuchen: Eindeutig milder als der Glen Scotia, was mich an der Reihenfolge zweifeln lässt. Nächstes Mal machen wir das wieder selber… die Nase ist irgendwie muffig und nicht klar definierbar, aber durchaus merkbar rauchig. Der kriegt gleich Wasser. Aber nicht viel.

Geschmack: Eijei! Ja, der braucht Wasser. Erdbeeren, modriges Holz - und Rauch.

Abgang: Undefinierbar süß. Hm, hm. Nach ein, zwei Minuten: Lagerfeuer. Aber da hätt’ ich gern mehr Nuancen.

Ich schütt’ mal Wasser rein.

Nase: Keine Ahnung, was das für Früchte sein sollen. Datteln könnt’ schon passen. Dazu die Torfrauchigkeit, die man von Ledaig nicht anders erwartet.

Geschmack: Torfrauch - ja. Malz - auch ja. Außerdem schon wieder die, diesmal eindeutiger, Datteln.

Abgang: Überraschend weniger süß, aber durchaus länger als erwartet - salz-pfeffrig mit etwas Zigarettenrauch. Schade eigentlich (bin Nichtraucher).

65/100. Laaaangweilig.