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Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir


#1

Auf besonderen Wunsch von @Wutze


schreibe ich hier etwas zu Ziele von Bildung und Aufgabe der Schule.

Die Aufgabe des Bildungssystem sehe ich darin junge Menschen fit für das Leben in unserer Gesellschaft zu machen. Dazu gehört dann auch Benachteiligungen die aus den Familien kommen auszugleichen

Die Anforderungen haben sich in den letzten Jahre ganz erheblich verändert.
So sollten junge Menschen im Laufe ihrer Bildung lernen sich selber gesund zu ernähren, wie man vernünftig seinen Körper fit hält, wie man im Team arbeitet oder wie man Konflikte friedlich löst.
Ich würde auch ein paar grundlegende handwerkliche Fähigkeiten dazu nehmen, eine Dichtung am Wasserhahn wechseln, eine Schraube in die Wand machen oder ein IKEA Regal zusammenbauen.

Natürlich die klassischen Dinge Lesen, Schreiben, Rechnen hier sollte es der Schule nicht erlaubt sein Kinder zu benoten sondern sie muss den Kindern diese Fähigkeiten tatsächlich beibringen, so dass die Kinder sie beherrschen.

Das wichtigste ist dann den Kindern bei zu bringen wie man Dinge lernt, sich Informationen beschafft. Da gehört dann natürlich auch Medienkompetenz rein und Nutzung von Digitalen und Nichtdigitalen Wissenarchiven.


#2

@ Fully: Wie viele Kinder hast Du und gehen die noch zur Schule?


#3

@Fulleren Wenn ich die richtig verstehe verfolgst du den Ansatz, weg von der Schullpflicht hin zur Bildungspflicht.


#4

Ich gehe teils mit deinen Gedanken mit…

Es steht jedoch ganz erheblich das Problem da, das wenn die grundlegenden Dinge nicht benotet werden die Qualität sich ganz erheblich verschlechtert. Wir können das bereits bei der Rechtschreibung sehen. Hier ist man ja auch zurückgerudert. Eine Katastrophe war das!
Was man eher ändern muss / soll: Das Angst- und Bulimie-Lernen!


#5

Mannometer, was für ein Argument.

Darf ich mal darauf hinweisen, dass das Zeugen und Erziehen von Kindern zwei völlig unterschiedliche Dinge sind und völlig unterschiedliche Kompetenzen erfordern.

Ein solches Totschlagargument ist völlig weltfremd.

Das Schulsystem als auch das Gesellschaftssystem wäre besser, wenn so mancher nicht den ihm anerzogenen Stiefel weitermachen. sondern darüber reflektieren würde, was ihn selbst in seiner Entwicklung gehindert hat.
Die meisten Fehler die man im Leben begeht, beruhen auf Nichtwissen und Nichtkönnen.
Ziel muß es sein, theoretisches und praktisches Wissen so zu vermitteln, damit ein positives und menschliches Umfeld gestaltet werden kann.


#6

Die Frage ist aber auch nicht unberechtigt. Denn in den meisten Fällen kommen die “merkwürdigsten” Vorschläge von genau jenen, die eben keine Familie haben. So ist meine Erfahrung inzwischen.

Bitte - Danke. ;o)

Ich habe wirklich eine Weile darüber nachgedacht, ob und was ich darauf antworten kann. Denn leider wirst Du an keiner Stelle wirklich konkret. Du wirfst im Grunde Allgemeingültigkeiten in die Runde. Du beschreibst ein diffuses Ziel, nicht aber den Weg, wie Du das erreichen möchtest. Also was Deine Vorstellungen zum Beispiel sind, wie man diese von Dir beschriebenen Dinge erreichen könne.

Aber mal ganz ab davon, die von Dir beschriebenen Ziele sind - vereinfacht ausgedrückt - eher als merkwürdig zu bezeichnen. Ich meine, die Drei nachfolgenden Sätze ergeben so keinen Zusammenhang für mich.

Du schreibst, dass sich die Anforderungen erheblich verändert hätten und erklärst im Anschluss, welche genau Du meinst. So weit, so gut. Nur das sind alles Dinge die sogar ich schon in der Schule gelernt habe. Wo ist da nun die Neuerung?

So weit erst mal …


#7

Würde man dem folgen, dürfte eine Lehrerausbildung erst ab 40 erlaubt sein, das will aber auch keiner.
Das beginnt ja schon im Kindergarten.
Viele Eltern bringen aber null Ausbildung mit, ihre Kinder zu erziehen.
Bedingungen einzuführen, wer mitdiskutieren darf, behindert nur den FreeFlow in einer Gesellschaft, deren Wissen nicht mehr nur beim Lehrer, Apotheker und Pfarrer vorhanden ist.


#8

Überhaupt keine Frage. Da wir seit einiger Zeit wieder einen Lehrerin in der Familie haben, ist der Austausch mit ihr nicht der schlechteste und viele Informationen kommen direkt aus dem “Inner Circle”, wie man so schön sagt.

Das wäre ein sehr weites Feld das umfassend ergründen zu wollen.