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LTW-HE ist Geschichte


#1

Moin zusammen,

es ist 1:36h und die Wahlkreise sind ausgezählt. Die Piraten kommen landesweit auf 0,41%.

Das möchte ich zum Anlass nehmen und auch hier allen Wahlkämpfenden, ob Pirat oder Freibeuter meinen aufrichtigen Dank zu sagen.

Beginnen wir mit dem Positiven:
Der Abwärtstrend der Vergangenheit ist aufgehalten. Nach 0,37% im Bund und 0,2% in NDS, haben Bayern und unisono Hessen gezeigt, dass die Talsohle durchschritten sein könnte.

Wir Hessen haben Mut gezeigt und sind Experimente eingegangen. Schaut man auf die Zahlen, muss man, muss ich, rekapitulieren, dass es von den Wählerinnen und Wählern nicht honoriert worden ist, keine Wahlplakate aufzuhängen. Im direkten Vergleich mit Frankfurt und Kassel (ebenfalls ein Stadtabgeordneter, keine Infostände, aber im Gegensatz zu Frankfurt mit Plakaten und durchgehend Direktkandidaten) ist der der Unterschied signifikant: 0,41% zu 0,68%. Damit hat Kassel das 3. beste Ergebnis aller Kreise abgeliefert, getoppt nur noch von Darmstadt mit 0,83% und Offenbach Stadt mit 0,73%. Gleichwohl steuert Frankfurt (naturgemäß) die meisten Stimmen bei (1.104, gefolgt von Main-Kinzig (791) und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (770).

Vergleicht man Frankfurt mit Wiesbaden (je 1 Stadtverordneter, jedoch in Wiesbaden meines Wissens überhaupt kein Wahlkampf) ergeben sich nur leichte Unterschiede, nämlich besagte 0,41% zu 0,38%.

Die konkreten Zahlen findet ihr hier:

Bitte bereitet doch für die kommende LVor-Sitzung die Ergebnisse für eure Wahlkreise auf, insbesondere in Hinsicht darauf, ob Infostände gemacht worden sind, plakatiert und/oder geflyert wurde, oder andere Veranstaltungen gelaufen sind. Hier würde mich interessieren, ob Direktkandidierende eine Auswirkung auf das Ergebnis haben könnten.

Damit ist aber klar, dass wir unser - zumindest mein - Wahlziel, die Parteienteilfinanzierung zu sichern, klar verfehlt haben.

Zum Teil ist das natürlich der Berichterstattung zuzuschreiben, die sich im Wesentlichen auf sechs Parteien konzentriert hat. Allerdings müssen wir uns auch an die eigene Nase packen. Abgesehen von den Bemühungen von Michael Weber, mich ins Gespräch zu bringen und natürlich der Mückenrunde in Frankfurt, habe ich aus keinem Kreis eine Anfrage erhalten, am Wahlkampf Teil zu nehmen. Ist das für Regionen mit starken Direktkandidaten noch verständlich, hätte ich ansonsten mit mehr Anfragen und Reisen gerechnet. Dies werden wir aufarbeiten müssen, denn eines ist klar: Nach der Wahl ist vor der Wahl und Europa ist das nächste Ziel. Hier fehlen übrigens noch 1.404 UU’s. :wink:

Bei aller Kritik und auch in Bezug auf “meine” Wahllokale und Wahlkreise (mein Ortsbeirat durchschneidet zwei) einer persönlichen Enttäuschung, die ich nicht verhehlen will, haben wir trotz Allem das Bayern-Ergebnis bestätigen können und damit (eventuell) eine Grundlage geschaffen für eine erfolgreiche(re) Europawahl.

An dieser Stelle wollte ich eigentlich meinen persönlichen Dank ausdrücken für die Menschen, die mich am meisten unterstützt haben, doch wäre das unfair, denn viele haben daran Teil gehabt.

Nichts desto Trotz möchte ich explizit fünf Namen nennen aus unterschiedlichen Gründen.
Michael Behrendt, Hessentags- und Säbelkönig, ich vermisse dich.
Michael Weber und Kristos, gerade weil wir sonst gerne mal aneinander rasseln, ihr aber über diesen Differenzen standet.
Martina, weil sie mir immer wieder in meinen faulen Arsch getreten hat.
Franziska, aus Gründen und weil sie die vermutlich aktivste Freibeuterin in Hessen ist.

Genau 1.5 Stunden später, ist diese unscheinbare Mail endlich zu Ende geschrieben und es wird für mich Zeit für’s Bett. Danke an alle Aktiven für euren Einsatz in diesen Wahlkampf.

Liebe Grüße
Juergen


#2

Zu erst einmal Danke für einen sehr engagierten Wahlkampf, und für die Stunden die ihr auf der Straße verbracht habt!
Dies besonders an dich, aber natürlich auch an alle anderen Aktiven in Hessen.
War besonders im Endspurt eine Meisterleistung, die leider nicht gewürdigt wurde.

Was wo falsch gelaufen ist, oder warum? Dies sollten wir bei Interesse endlich mal sachlich (und in Ruhe) aufarbeiten.
(Damit meine ich nicht diese “ich weis warum” Stimmen)
Ich denke die Grünen können da einige Denkanstöße liefern.


#3

Ja es ist verdammt schwer die beiden Ergebnisse in Bayern und Hessen richtig deuten zu können. Mein Gedanke ist aber Deinem ähnlich, denn da macht sich die selbige Hoffnung breit. ;o)

Das glaube ich eher nicht, dass das irgend einen Unterschied macht. Ich meine, die CDU hat so eine dreiste Piraten-Wahlplakat-Kopie im Wahlkampf verwendet, dass ich mich eher über ein Experiment von denen erinnert fühle, “ob die Piraten denn wirklich noch da sind?”. So dreist war ja noch nicht mal die FDP.

Dieses kleine CDU am oberen Rand übersieht man, das einzige was man sieht ist der Spruch, mehr nicht. Ein erfolgreiches Design, dass inzwischen vielfach kopiert worden ist, nur noch nie bisher in dieser, aus meiner Sicht, wirklich dreisten Kopie. (Im übrigen, für mich nach wie vor der Nachweis dafür, dass das ständige Verändern des Designs in den vergangenen Jahren einen wesentliche Einfluss darauf hatte, was man in der Werbewirtschaft gemeinhin “Wiedererkennung” nennt.)

Wie oben erwähnt, das denke ich auch. Es ist ein Anfang, hoffe ich. ;o)

Für Deine Wahlanalyse gebe ich aber auch noch etwas mit. Ich habe den Wahlkampf in Bayern und Hessen natürlich auch mitbekommen. In beiden Fällen ist etwas hervorragendes passiert, dass ich auf jeden Fall noch erwähnen möchte. Im Gegensatz zur Bundestagswahl im letzten Jahr, war die Social-Media-Aktivität von Euch (also Bayern und Hessen) durchweg hervorragend. Ihr habt Reichweiten produziert die aus meiner Sicht doppelt so groß waren als noch zur Bundestagswahl. (Bevor hier irgendwer anfängt mit moppern deswegen, ich bin weder in dem einen noch dem anderen Bundesland unterwegs, so dass mich nicht mal Regionalnachrichten erreichen. Deswegen ist insbesondere dieser Punkt nicht zu verkennen, denn es ist “hier” unsere Kernkompetenz zu finden!)


#4

Entschuldige, aber das hat was von SPD. So lange die Parteienfinanzierung deutlich verfehlt wird, sollte mehr Demut angebracht sein.


#5

grrrrmpf
Man kann natürlich auch nur das jeweils schlechte sehen. Schließlich geht es auch um Motivation. Und entschuldige bitte, “wir” kommen von unten, ne SPD stürzt grad ins Bodenlose ab, so wie wir “damals”. Also ist der Vergleich alles andere als geeignet, eher völlig sinnlos.


#6

dann würde ich mich über einen konstruktiven Vorschlag von dir freuen!


#7

Wir haben für die Tierplakate SEHR viel Lob eingeheimst. Auch dieser Art: “Eure Politik liegt mir ja nicht, aber Eure Plakate sind genial”. Dabei hatten wir in Offenbach gar nicht so viele aufgehängt. Aber die Leute brauchen die Sichtbarkeit. Ein Wahlforscher sage neulich: “Plakate bringen keine neuen Wähler, aber keine Plakate bringen weniger Wähler”. Die Leute, die uns mögen, brauchen ein paar Plakate, muss gar nicht viel sein. Wir haben in OF mehr als den Hessendurchschnitt, unser DK hat 1,4 Prozent. In Darmstadt gibt es eine große Stammwählerschaft, ohne Sichtbarkeit haben die 0,8 % Zweitstimmen bekommen, mit Sichtbarkeit wäre es bestimmt viel mehr gewesen.


#8

Du weißt aber, dass Du hier das mit dem “kurzfristigen” Erfolg ansprichst? Unabhängig davon ob ich weiß was da an Plakaten war, Katzenbilder sind natürlich immer niedlich anzusehen. Und ja, es ist auch schön mal direkte Worte zu erhalten, die in einem Lob münden. Etwas das Piraten tatsächlich dringend benötigen, also auch mal nette Worte zu bekommen statt immer nur Ablehnung. Aber Du schreibst ja sogar selbst, “Aber Eure Politik liegt mir nicht”. Wurden wir also von der betreffenden Person am Ende doch in Erwägung gezogen?

Diese “kurzfristigen” Erfolge nutzen uns wenig, weil der Erfolg dann eben doch nicht davon abhängt was man auf der Strasse an netten Worten gesagt bekommt sondern es sind am Ende die knallharten Zahlen. Die Frage ist dann: “Hat sich Deine Arbeit langfristig gelohnt oder war das nur einen Moment lang ein Erfolgserlebnis?”

grummel
Ich mag keinen verschrecken, mir tut es ja auch leid immer wieder solche und ähnliche Fragen zu stellen. Was haben Tierbilder mit uns zu tun? Nur weil wir im Programm auch etwas von Tierschutz/Artenschutz zu stehen haben?

Das bezweifelt wohl eher niemand. Einzig die Frage bleibt: “Ist das Nachhaltig?” (Im mehrfachen Sinne)
Ich meine, die Grünen werden trotz Forderungen nach Dieselfahrverbot gewählt oder trotz Zustimmung zu Braunkohle. An anderer Stelle verfeuern sie haufenweise “Plastikmüll” an die Strassenlaternen. Stringent sein sieht da meiner Meinung nach anders aus. Vielleicht ist es sogar unsere Aufgabe, Wahlkämpfe ohne Plakate zu machen? Gut, ich weiß das nun auch nicht, aber solche und ähnliche Fragen muss man sich auch mal stellen dürfen/müssen. Denn nur weil “jemand etwas dazu sagt”, muss es ja noch lange nicht eine Gesetzmäßigkeit sein.


#9

“Ich mag keinen verschrecken, mir tut es ja auch leid immer wieder solche und ähnliche Fragen zu stellen. Was haben Tierbilder mit uns zu tun? Nur weil wir im Programm auch etwas von Tierschutz/Artenschutz zu stehen haben?” Es gab dazu eine ausführliche Diskussion, die möchte ich jetzt nicht NOCH mal durchkauen. Nur soviel: Nein, es geht nicht um Tierschutz, lies hier: https://www.piratenpartei-hessen.de/blog/2018/10/04/nicht-nur-suess/


#10

Habe ich, kannte ich, hatte ich tatsächlich vergessen. ,o)

Der erklärende Text zu dem Plakat liest sich wie die AGBs bei einem Einkauf im Internet. Werden die AGBs gelesen? Oder mit anderen Worten: “Ein Wort, ein Satz, ein Bild, welches nicht aus sich heraus erklärt was es aussagen möchte bzw. sein will, wird nicht gekauft”. Da können die AGBs noch so schön sein.


#11

Tschuldigung, ich habe keinen Bock nachträglich NOCH mal unsere Plakatstrategie zu diskutieren. Bin jetzt mehr interessiert an konstruktiven Beiträgen.


#12

worauf ich alles keinen Bock habe …

trotz allem sollte auch die Frage erlaubt sein, ob die Plakatstrategie mit zu dem Wahlergebnis beigetragen hat …


#13

Naja, unser Wahlkreis hat überdurchschnittlich viele Zweitstimmen (der drittbeste im Landesvergleich), unser Direktkandidat ist hat von allen DK der Piraten die meisten Stimmen. Es kann natürlich auch an den Infoständen liegen, an der digitalen Kampagne (die ja mit den Plakaten zusammenhängt) und an unserer ständigen Präsenz in der Stadt, wir tauchen halt oft bei Initiativen usw. auf. Unsere Wähler wollen Sichtbarkeit. Plakate bringen keine neuen Wähler, aber keine Plakate frustrieren potentielle Wähler. Uns hat niemand gefragt “was gibt es Euch ncoh”, im Gegensatz zu dem, was man aus anderen Wahlkreisen hört. Alle anderen Plakate hatten Köpfe mit Sprüchen, oder nur Sprüche. Überall, wo plakatiert wurde, waren die Ergebnisse besser.


#14

Ach tröste Dich, ich habe auch auf so vieles keinen Bock, das kannst Du Dir nicht vorstellen. Nur ich wundere mich ernsthaft weswegen Du meinst, ich machte eine Plakatdiskussion auf? Hast Du den Rest nicht gelesen, nicht verstanden oder einfach nur ignoriert, weil Du Dich getriggert fühltest?


#15

nicht verstanden


#16

Wir kamen 2009 von unten. Heute kriechen wir auf dem Zahnfleisch, nur manchmal sind noch Zähne im Weg.


#17

Dann frage doch bitte …

Dann in anders:

  1. Du freust Dich dass das Plakat so gut ankommt. Das ist ein kurzfristiges Erfolgserlebnis. Langfristig wurdest Du aber doch nicht gewählt. Die Frage die daraus resultiert: “Was ist besser?”
  2. Du erinnerst Dich vielleicht an die massive Werbekampagne “Aus Raider wird nun Twix!”? Wir ändern zwar nicht ständig unseren Namen, aber wir ändern stetig unsere Wahlplakate grundlegend. Würde das eine andere Firma mit ihrem Produkt und der Verpackung machen (der Inhalt bleibt ja der gleiche), müsste sie einen Mehraufwand betreiben, um das neue Design wieder erkennbar zu machen. Oder anderes ausgedrückt: Man verplämpert Geld in etwas, das nichts nutzt, da das neu Design nicht bekannt ist. Einer der Hauptfehler der Piratenpartei.
  3. Ein nett verpackter Computer, knuffig aussehend, hätte mehr Chancen gehabt. Warum? Weil er UNSER Thema widerspiegelt, etwas mit dem die Piratenpartei immer noch verbunden wird. Denn Tierschutz haben andere im Namen stehen.
  4. Aus Punkt 3 ergibt sich ein weiterer essentieller Punkt: Unser Name - Piratenpartei - ist alles andere als selbsterklärend. Vergleiche das doch mal mit “Christlich Sozial”, “Freie Demokraten”, “Grüne”, “Linke”, “Alternative”, “Sozialdemokratie” oder “Tierschutzpartei”. Da ist der Name Programm!

Und NEIN ich diskutiere das nicht (mehr). Es will ja eh keiner lernen, von daher gebe ich jede Diskussion diesbezüglich auch auf. Ihr wisst es ja eh immer besser. Ich warte nur auf den Zeitpunkt, wo das Thema endlich mal verstanden wird. Deswegen werfe ich es immer mal wider mit ein, damit es nicht in Vergessenheit gerät.


#18

Dann frage doch bitte … Nett, dass Du bitte sagst! Ich hatte keine Lust zu fragen, denn ich fand Dein Statement zu hingerotzt. Und wenn Du schreibst "Und NEIN ich diskutiere das nicht (mehr). Es will ja eh keiner lernen, " motiviert mich das nicht, mit Dir weiterzudiskutieren. Du meinst also, ich soll gefälltigst von Dir lernen und auch noch nachfragen? Warum soll ich gerade von DIR lernen? Motivier mich mal.


#19

Konstruktiver Vorschlag für kommende Wahlen: Geschichten schaffen. Getreu dem Motto: “No political success without a story. No story without a face.” In der Politikwissenschaften-Nebenfach Vorlesung, die ich aus Interesse neben meinen anderen Vorlesungen zeitweise besuche, war das der erste Satz, den der Prof an die Tafel geschrieben hat. Reine politischen Positionen und Konzepte bringen uns weder in die Medien, noch in die Köpfe der Bevölkerung, seien sie noch so gut. Wir brauchen Geschichten zu diesen Positionen und Konzepten - und Menschen, welche diese Geschichten verkörpern.


#20

Moin,

zunächst möchte ich mich entschuldigen. Ich habe nichts für den Wahlkampf getan, weder online noch offline. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich ab Ende 2010 durchgängig jeden Wahlkampf mitgemacht habe, davon 2 Wahlkämpfe als Mitglied des Landesvorstands und 3 Wahlkämpfe als Beauftragter für die damalige Landesgeschäftsstelle in Sachsenhausen.
Ich war jedoch nach den ganzen Jahren fix und fertig. Ich habe zwar keine gravierenden gesundheitlichen Folgen zu spüren bekommen, jedoch ging der Stress auch nicht völlig spurlos an mir vorbei. Mein Ausstieg aus den Aktivitäten im letzten Spätherbst könnte noch rechtzeitig gewesen sein. Ich werde immer an Michael Kittlaus, Michael Behrendt, aber auch an Alex Schnapper denken, um mir in Erinnerung zu rufen, dass Gesundheit wichtiger als Politik ist. 2 Vorstandskollegen aus einer gemeinsamen Vorstandszeit, die nicht mehr unter uns sind, sind definitiv 2 zuviel. Beinah wäre es eine 3. Person gewesen.
Zum Anderen wäre es aus meiner Sicht nicht glaubwürdig gewesen, wenn die Wahlteilnahme aktiv unterstützt hätte, wenn ich diese beim LPT letzten Herbst noch per Antrag verhindern wollte. Ich hätte Euch auch keinen Vorteil verschafft, sondern Euch vermutlich nur weiter mit meiner miesen Stimmung heruntergezogen.
Von daher habe ich mich aus den Aktivitäten zurückgezogen und habe mich nur als Beobachter der Grünen beim Thema Hessentrojaner eingebracht. Dass wir beim Thema auf jeden Fall eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe starten, war mir wichtiger als die Landtagswahl.

Ich möchte mich bei den verbliebenen Aktiven für den Wahlkampf bedanken. Trotz der miesen Ausgangssituation habt Ihr es geschafft, dass wir überhaupt Landesstimmen erhalten haben - und wie Juergen schon angemerkt hat, nicht das schlechteste Ergebnis, insofern man das Ergebnis überhaupt gut reden kann. Ich war bis zum Sommer nicht überzeugt, dass Ihr die Unterschriften überhaupt zustande bekommt. Gut, dass ich mich geirrt habe. Richtig war jedoch meine Prognose bei der Parteiteilfinanzierung.

Zur These bezüglich der Wahlplakate muss ich jedoch widersprechen. Darmstadt hat bewiesen, dass wir dort auch ohne Plakatierung überdurchschnittliche Ergebnisse schaffen können. Mit “IT-Cluster” hat das dort aber auch nichts mehr zu tun.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass dieser Landesverband endlich versucht, die Ursachen für die eigene Situation zu ergründen. Es ist dringender denn je.