Linux installiert, Windows startet nicht mehr!

Ein Freund von mir der hat dieses Ubuntu Linux bei mir installiert. Auf einem USB Stick, so das das Windows auf meiner notebook festplatte unangetastet bleibt. Ja, das Linux funktioniert und startet von dem USB Stick.

Wenn ich jetzt hingehe und den USB Stick raus nehmen und Windows booten will. Dann kommt nur so eine Anzeige von einem sogenannten GRUB, was auch immer das ist.

So, wie bekomme ich das jetzt weg und wieder an mein Windows und all die Daten ran ? Finde es kacke das wenn man Linux auf nem USB Stick installiert das dann das Windows auf der Festplatte zerstört ohne das man das will. Boah eh, ich könnte grad echte komplett ausrasten.

Nuja, genug der Aufregung und des √Ąrgers. Wei√ü vielleicht jemand von euch wie man das wieder in Gang bringen kann ohne Windows 10 wieder neu installieren zu m√ľssen ?

Ins Linux booten und googlen, wie man grub repariert.

Aua!

Benutzt man Linux vom USB-Stick als Live-System dann schreibt man keinen Grub auf die Festplatte.
Will man Linux nicht als einziges Betriebssystem verwenden sondern sein Windows behalten, wird es sehr schwer. Denn seit UEFI ist das nicht mehr so einfach. Will man dual Boot ist es am besten UEFI zu deaktivieren und mit dem normalen alten Bios arbeiten. Dann muss man aber sowohl Windows als auch Linux neu installieren und verschiedenen Bios-Einstellungen anpassen.

Vermutlich hat Grub deinen Windows Ladebereich √ľberschrieben. Wenn du sehr viel Gl√ľck hast, dann kannst du es mit einem Windows Boot Stick reparieren. Auf jeden Fall solltest du, Linux zu booten um deine Windowsdaten zu retten. Wenn du Pech hast musst du Windows neu installieren. Windows hat (Wenn du Gl√ľck hast) den Lizenzkey im Bios gespeichert. Wenn nicht musst du vorher den Key unter Linux auslesen (Musste bitte selbst googlen).

Wenn man Ubuntu als Livesystem auf USB Stick installiert dann werden GRUB Komponenten auch ungefragt auf dem Systemlaufwerk f√ľr den Boot hinterlegt. Von diesen aus wird dann der restliche der Bootloader vom USB Stick gebootet, dort sollte man dann im Men√ľ zwischen Windows und Linux ausw√§hlen k√∂nnen. Also welches von beiden man starten will.

Funktioniert nat√ľrlich nur wenn der USB Stick noch eingesteckt ist, wenn man den nicht dabei hat dann kann man nun auch das Windows nicht mehr booten. Ein bekanntes Problem, auf das w√§hrend der Ubuntu Installation jedoch nicht richtig hingewiesen wird. Versuch doch also noch mal den Linux USB Stick einzustecken und dann neu zu starten, mal sehen ob dann das Auswahlmen√ľ erscheint. Damit kannst du dann in Windows/Linux erstmal rein gehen und deine Daten Backupen bevor du dann gegebenenfalls neu installieren musst.

Den Ubuntu/Linux Entwicklern scheint es v√∂llig egal zu sein das so Leute v√∂llig arglos in sinnloses technische Probleme und endloses Gefrickel rein geraten. Mein Eindruck ist ohnehin das in den letzten 5 Jahren die g√§ngigen Linux Distributionen auf dem Desktop massiv unzuverl√§ssiger und verbugter geworden sind. Am besten man l√§sst generell die Finger davon oder aber l√§sst es unter Windows nur in einer Virtualbox/Vmware Umgebung rein virtuell/emuliert laufen dann kann man damit auch halbwegs vern√ľnftige arbeiten (Coden, experimentieren usw) ohne das andauernd was kaputt geht und gefixt werden muss. Linux l√§uft zudem in einer virtuellen Maschine unter Windows viel besser da so die zahlreichen Probleme mit fehlenden Wlan oder Graphikkartentreibern nicht auftreten k√∂nnen. In so einer VM kann dann auch nicht die Partitionierung oder Boot Settings des Windows OS geschrottet werden. So kann dann dem Hauptbetriebssystem nix passieren egal wie viele Bugs und Fehler die jeweilige Linux Distro so mit sich bringt.

Linux ist halt im grunde ein reines Server bzw. Cloud Betriebssystem das auf Desktop PCs und Notebooks kaum sinnvoll verwendet werden kann ohne sehr viel Zeit f√ľr die vielen Probleml√∂sungen zu investieren.

Microsoft bietet √ľbrigens auch die M√∂glichkeit Linux Anwendungen direkt unter Windows zu starten. Inklusive g√§ngiger Linux Disktributionen und Desktop Umgebungen. Siehe:

Auch das w√§re f√ľr Anf√§nger eine deutlich risiko√§rmere M√∂glichkeit sich mit Linux zu besch√§ftigen als eine eigenst√§ndige Linux Installation.

Deshalb lädt man das Live-System Image von Ubuntu uns schreibt es auf den USB-Stick. Dann stellt das Boot-Laufwerk so ein, dass zuerst vom USB-Stick gestartet wird und wenn der nicht da ist, dann bootet er von der Platte.

Der Sinn des UEFI Bios ist es zu verhindern, dass jemand einfach ein anders Betriebssystem bootet und deine Daten klauen kann. Fast Boot (verhindert, dass du ins Bios kommst) und Secure Boot soll verhindern, dass während des Systemstarts das Windows-System kompromittiert wird.

Ubuntu kann im Windows-Subsystem (VM mit Windows Bordmitteln) f√ľr Linux soweit ich wei√ü keinen Sound.

Linux auf dem Desktop ist f√ľr Office-Aufgaben, zum Surfen im Netz und sogar f√ľr viele Spiele bei Steam brauchbar nutzbar. Allerdings muss man dann 3rd Party Treiber zulassen.
Ich glaube mittlerweile sind die Treiber f√ľr AMD-Grafikkarten und APUs unter Linux besser als die von NVidia, aber da ich kein Gamer bin ‚Ķ meine inzwischen √§lteren Spiele laufen jedenfalls.

Das Gefrickel Windows zu installieren nimmt einem ja meist der Hersteller des Rechners ab. Wenn noch kein Windows drauf ist, dann geht das mit dem Linux auch leichter.

Ich w√ľrde das Problem diesem Freund vor die F√ľ√üe schmei√üen.
Der hat es verbockt, also bringt er es auch in Ordnung.

Als √ľberzeugter Linuxer regen mich solche Dilletanten ziemlich auf.

Dieses Forum ist aber nicht der richtige Ort, wenn Du das Problem l√∂sen willst, hier kommt nur die √ľbliche Mischung aus H√§me, Halbwissen und Rechthaberei r√ľber.

https://forum.ubuntuusers.de/ wäre ein guter Anlaufpunkt falls Du das Problem selbst lösen willst oder musst.

Und auch auf Servern ist es meiner Meinung nach ein gro√ües √Ąrgernis.

Das stimmt so nicht. Der Hinweis, dass da jemand zu d√§mlich zur Einrichtung von Grub war (klar: Ubuntunutzer kriegen normalerweise alles, was √ľber ‚ÄúAuf ‚ÄėWeiter‚Äô klicken‚ÄĚ hinausgeht, nicht ohne Hilfe hin, sonst w√ľrden sie ja nicht Ubuntu nutzen), war schon richtig.

Warum √ľberhaupt?

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Manjaro Distribution out of the box einen korrekten Bootloader installiert.

@Susanne, besser mal noch in einem Ubuntu Forum nachfragen. Um so Bootloader sachen zu reparieren braucht man guten Rat den ich hier leider nicht geben kann. Schlicht weil da einfach am Ende noch mehr schief gehen kann. Bevor du irgendwas machst oder machen l√§sst, erstmal LiveCD oder LiveUSB Stick booten und ein Vollbackup aller Daten machen. Dann solltest du auf der sicheren Seite sein und kannst nach einer L√∂sung suchen ohne Angst vor Datenverlust haben zu m√ľssen.

Jep, das w√ľrde ich auch so machen :wink:

In dem Fall haben aber die Ubuntu Entwickler verkackt da sich mit dem Installer mit ein paar Mausklicks ganz einfach instabile Boot varianten erstellen lassen ohne das Nutzer davor gewarnt werden. Woher sollen Amateure das Wissen ?

Schön wäre es wenn es so einfach wäre. Zumindest Ubuntu schreibt den GRUB Bootloader immer auf die Systemplatte, von dort wird dann auf den Datenträger verwiesen auf dem auch Linux installiert ist. (In dem Fall der USB Stick) Da holt sich der Bootloader dann die Liste der installierten Betriebssysteme ab und der Nutzer kann dann auswählen was gebootet wird. Der Windows Bootloader wird somit also erstmal durch einen vorgeschalteten Grub ersetzt egal wohin man sein Ubuntu installiert.

Hat man in dem System mehrere Datentr√§ger oder gar externe Datentr√§ger dann kann da so einiges schief gehen wenn ein zus√§tzlicher Datentr√§ger entfernt oder weitere hinzu gef√ľgt werden. Wenn dann z.B. /dev/sda1/ nicht mehr der USB Stick X ist sondern der USB Stick Y angeschlossen wurde dann funzt der Bootloader nicht mehr richtig da er seine dort gespeicherten Infos nicht mehr findet da er auf der falschen Partition danach sucht und dann startet auch das OS von der Hauptfestplatte nicht mehr weil der Bootvorgang unterbrochen ist.

Wenn die Entwickler von Ubuntu an Nutzerfreundlichkeit interessiert w√§ren dann w√ľrden Sie solche Bugs beheben oder aber die Installation von Linux auf solch einer instabilen Konstellation schlichtweg verweigern oder aber einen riesigen Warnhinweis einblenden um den Nutzer zu warnen bevor da was den Bach runtergehen kann. Das ist aber nicht der Fall so das Nutzer immer wieder in diese Falle reintappen.

Apache und MySQL zusammen mit einem guten Adminpanel (von einem kommerziellen Hersteller) und man kann damit prima Webhosting und Datenbankhosting betreiben. Das geht schon besser als mit dem was Microsoft da anbietet, ist aber eben einer der wenigen Anwendungszwecke neben Virtualisierung (Proxmos, KVM) wo Linux richtig gut ist.

Das mag sein das Manjaro da evtl besser ist. Aber mal ehrlich bei der Masse an verschiedenen Distributionen verliert man doch komplett den √ľberblick. Selbst als IT Nerd ist mir das zu un√ľbersichtlich. Vor allem wenn die ganzen Distros noch untereinander komplett inkompatibel sind und ein Tool auf der einen Distro aber nicht auf der anderen l√§uft wegen irgendwelchen Abh√§ngigkeiten. Ein Grund daf√ľr das Linux komplett scheitert ist die Zersplitterung in zig Distris die nicht willens sind miteinander zu kooperieren. Als kommerzieller Software Anbieter wollte ich auch nicht viel Geld in die Hand nehmen um meine Tools auf 100 Verschiedene Linux Distris einzeln zu portieren und dauerhaft zu pflegen. Linux auf dem Desktop ist daher so ziemlich was von tot.

Da haben wir eine unterschiedliche Herangehensweise. Ich halte Apache f√ľr √ľberladenen, unn√∂tig komplizierten Krempel und Adminpanels f√ľr peinlich. Ich m√∂chte wissen, was auf meinen Servern passiert. Grafische Automatismen geben da mehr Risiko als Nutzen.

Zum System f√ľr derlei: Ich habe neulich erst wieder ein OpenBSD mit dem eingebauten httpd aufgesetzt (migriert von √§lterer Hardware) und war mehr als zufrieden. Keine Ahnung, warum sich Leute freiwillig mit Linux herumschlagen.

Und auch auf dem Server braucht es niemand.

Verstehe nicht, was du meinst. Ubuntu und dessen Derivate (Mint, Kubuntu, ‚Ķ) machen bestimmt √ľber 90% des Marktes f√ľr Normalos aus. Die lassen sich auch identisch bedienen. Notfalls muss man nachschauen, welche Ubuntu-Version man benutzt (21.10, 20.04 LTS usw.), so wie man Fehler f√ľr Win7, Win8, Win10 usw. googlen w√ľrde.

Die ganzen anderen Distros wie Debian, Arch, gentoo, Fedora, Red Hat und Sachen wie OpenSuse benutzen doch nur Kenner. Also entweder bist du ein Zeitreisender aus 2004 oder ein Rentner. :^)

Gerade OpenSUSE ist ein sehr windowsumsteigerfreundliches System, wie ich finde. (Allerdings ist mir unklar, warum man ‚Äěetwas wie Windows‚Äú haben will und dann nicht einfach Windows nutzt.)

Hab geh√∂rt, dass bei Win11 die Fenster-Tabs von Programmen unten in der Startleiste ‚Äúzwangsgruppiert‚ÄĚ werden, sodass man immer zuerst √ľber das Programm hovern muss, bevor man das genaue Fenster ausw√§hlen kann. Sowas w√§re f√ľr mich ein Grund, die Rei√üleine zu ziehen (was ich jedoch schon vor Jahren tat).

Dann nimm halt einen anderen Desktop. Ich finde Cairo ganz gut.

Auswahlmen√ľ-Modus

Normalerweise startet GRUB 2 im Auswahlmen√ľ-Modus (= ‚ÄúMenu Mode‚ÄĚ), wobei das Auswahlmen√ľ standardm√§√üig vor dem Benutzer verborgen bleibt, sofern sich nur ein einziges Betriebssystem auf dem Rechner befindet oder GRUB 2 bei der Installation keine anderen Betriebssystem erkannt hat. GRUB 2 startet dann einfach das System ohne das Men√ľ anzuzeigen.

Man kann die Anzeige des Auswahlmen√ľs aber auch in einem solchen Fall durch Dr√ľcken der Shift-Taste ‚áß w√§hrend des Startvorgangs des Rechners erzwingen. Dazu direkt nach dem POST die Shift-Taste dr√ľcken und gedr√ľckt halten, bis das Men√ľ erscheint.

https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Shell/

Ein Amateur hat von Rechnern anderer die Finger zu lassen.

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