Linksgrüne Ideologie: Guttes Essen nur noch für Privilegierte?

Um 4,5 Prozent sind die Preise für Lebensmittel im vergangenen Jahr gestiegen. Doch wenn es nach dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) geht, darf es ruhig noch mehr werden.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-12/cem-oezdemir-lebensmittelpreise-landwirtschaftsminister-ernaehrung

Ja holla die Waldfee, ich als Niedriglöhner spüre ja jetzt schon die Inflation recht kräftig und heftig… Und den Grüninnen reicht das noch nicht, Essen soll noch unbezahlbarer für den kleinen Mann werden…

Schon jetzt muss so mancher Pfand Flaschen sammelnder Rentner auf Kartoffeln und öde Nudeln umsteigen. Wenns nach den Linksgrüninnen geht dann darf es ja in Zukunft nur noch den sau teuren Öko fraß geben.

Ok, Biofleisch und so ist sicher qualitativ besser. Dem Tesla fahrenden grün wählenden Oberstudienrat ists egal, der geht ja schon jetzt im Ökoladen einkaufen und zahlt locker und gerne das 4fache. Aber: Diese Klientel will uns, dem Proletariat unser bezahlbares Essen nehmen. Weil diese Elitenmenschen es nicht ertragen können das andere eben lieber günstig Essen und einen anderen Lebensstil haben. Die Linksgrünen heuchler sind halt zutiefst intollerant.

Ok, Cem Özdemir hat ja schon recht wenn er die niedirge Qualität der Industrienahrung kritisiert. Nur wenn es statt dessen nur Öko gibt was sich 50% der Leute nicht leisten können und statt dessen dann mehr Nudeln gegessen werden müssen… Ist dann ja auch nicht gesünder wenn alles teurer wird und die Leute dann nicht mehr so vielseitig essen können.

Typisch Linksgrüne Latte Macciato Säufer denen das Leben der Arbeiterschicht und nicht privilegierten am Arsch vorbei geht. Und dann tun die sich wundern wenn die Leute Nichtwähler werden, AfD Wählen usw.

Also, wie steht denn die Piratenpartei dazu. Hört man ja leider nicht viel von euch dabei wäre das doch mal ein Thema das mich als Wähler brennend interessiert weil es ganz radikal Einfluss auf meine Lebensqualität haben wird. Als auch auf die Lebensqualität meiner Familie.

Ich werde in Zukunft nur noch Parteien Wählen die sich gegen die gezielte Verelendung durch absichtlich herbeigeführte Inflation aussprechen.

Ja, auch bei der SPD treiben sich immer mehr solche Gutmenschen Pfeifen rum die uns Bürgern das Leben nur Schwer machen wollen !!!

Wasser Predigen und Wein Saufen und so weiter… Tja, dann mal herzlichen Glückwunsch an alle die “Taktisch Gewählt” haben um die Lobbyisten Partei CDU weg zu bekommen. Jetzt bekommt ihr halt solche Politik statt dessen !!!

Natürlich müssen wir unsere Art der Landwirtschaft ändern, wenn wir etwas gegen den Klimawandel tun wollen. Vom massenhaften Tierleid mal ganz abgesehen. So gesehen finde ich Özdemirs Vorhaben richtig.

Es geht aber nicht – alles nur auf die Bevölkerung abzuwälzen. Seit Jahren macht sich ein kleiner Teil auf Kosten von uns allen die Taschen voll. Die Gesellschaft wird zusehens sozial ungerechter. Ohne mehr soziale Gerechtigkeit, höhere Löhne und höhere staatliche Leistungen wird es nicht gehen. Das Problem der sozialen Gerechtigkeit geht die neue Regierung aber nicht an. Hier muss dringend etwas passieren. Die Piraten fordern hier seit Jahren Veränderungen.

Zusätzlich sollten die Unternehmen, die jahrelang an der umweltzerstörenden Situation bestens verdient haben, sich stärker an den Kosten beteiligen.

Schlagworte wie linksgrüne Ideologie finde ich unangebracht und falsch – Wenn man sich ihre Realpolitik ansieht: wo sind die Grünen noch links? Linke fordern ständig mehr soziale Gerechtigkeit und werden genausowenig gehört, wie die Piraten. Wo ist die aktuelle Regierung links? Dass sie keine tiefkonservative Politik proktiziert, heisst noch lange nicht, dass sie linke Politik machen. Wo findet heute überhaupt noch linke Politik statt?

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Bei der Krankenversicherung, bei der Rentenversicherung, bei der Arbeitslosenversicherung, beim Mindestlohn…

Einfach mal Wahlprogramm der Piratenpartei nach dem Begriff “Armut” durchforsten.

Da findest du viele klare Aussagen WAS die Piraten ändern wollen.
OK, - WIE sie dies ändern wollen bleibt da eher noch nebulöse Politik.
Daher ist auch das BGE im Grundsatzprogramm der Piraten in einem Nebensatz verschwunden.
Gleiches gilt für das BGE im Wahlprogramm.

Meine private Meinung ist, ein Wandel unserer jetzigen Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft, - was auch den notwendigen Klimawandel mit seinen Forderungen einschließt -, wird nur dann zu dem gewünschten Erfolg führen, wenn wir alle Schichten der Bevölkerung mitnehmen.
Zur Zeit sehe ich da leider die Gruppe der finanzschwachen Bevölkerung als klare Verlierer.
(In Deutschland leben fast 20% in Armut oder nahe der Armutsgrenze)

Dies wird besonders bei der Energiewende deutlich.
Hier profitiert die einkommensstärkere Bevölkerung durch E-Mobile, PV-Anlagen, Wärmepumpen, energetische Haussanierung, Kauf energiesparender E-Geräte durch staatliche Förderungen und kann massiv Energie einsparen.
Dafür können die einkommensschwächeren Menschen vielleicht die gebrauchte D-Kühltruhe kaufen, die gerade gegen die A-Truhe getauscht wurde. Und können dafür ihre G-Truhe vernichten.

Dabei hätte gerade der Klima- und Umweltwandel viele Möglichkeiten geboten auch den sozial-finanziellen Wandel mit anzugehen.

Es sieht aber wohl eher so aus, dass zum Beispiel in Frankreich Macron weiter die Atomenergie hoch halten muss, will er nicht im April massiv Stimmen an rechte Parteien abgeben.
Ich hoffe nicht, dass in Deutschland die AfD kapiert welche Größe sie mit der Aktivierung der einkommensschwachen benachteiligten Nichtwählern erreichen könnte, denn dann könnte es in Deutschland auch zum Ende vieler jetziger Energievorhaben führen.
Und damit meine ich nicht nur das Label “Grünes-Gas”.

Prinzipielle Zustimmung. Allerdings sind @Enver 's Befürchtungen nicht von der Hand zu weisen - sage ich jetzt mal als einer dieser “linksgrün versifften Gutmenschen” mit Solaranlage auf dem Dach, Elektroauto und eigener DHH.

Jetzt ist die Frage, wie man den Widerspruch zwischen Özdemirs richtigen Intensionen und dem, was dem “Proletariat” daraus an Nachteilen erwachsen könnte, löst.

Erstens braucht es die persönliche Einsicht in die immer klarer erkennbaren Notwendigkeiten. Wenn die Einsicht, dass übermäßiger Fleischgenuss, dreimaliges Fliegen im Jahr und ein fetter Diesel unterm Arsch und das für ALLE auf die Dauer unweigerlich in die Katastrophe führen MÜSSEN, erst einmal da ist, wird man sich in o.g. (und ein paar anderen Dingen) entsprechend einschränken. Als Nebeneffekt ist man dann auch etwas weniger von den Özdemir-Preisen betroffen. Siehst du da Potenzial für dich @Enver? Ich würde schätzen, dass wir als Familie seit ungefähr 3 bis 4 Jahren (also noch nicht sehr lange) bewusster auf bestimmte Dinge “verzichten” und mit den Alternativen manchmal sogar besser bedient sind. Insofern passt das Wort “Verzicht” auch nicht immer. Auf jeden Fall leben wir gesünder.

Zweitens braucht es definitiv eine andere Politik - da hast du völlig recht. Özdemir hätte im Nachsatz z.B. erklären müssen, dass er sich in der EU für eine Umgestaltung der Agrarsubventionen einsetzen wird. Wir reden hier von ca. 60 Mrd. im Jahr, die vor allem immer noch Großbetrieben zugute kommen, die es mit ökologischen Dingen nicht ganz so ernst nehmen, vom Tierwohl ganz zu schweigen. Deshalb ist unser Essen auch so schön billig. Und deshalb sind Ökoprodukte so viel teurer. Zum Thema Agrarsubventionen gibt es bislang nur lauwarme Verlautbarungen der neuen Regierungen. Essentielle Handlungen konnte ich noch nicht wahrnehmen - in anderen Bereichen übrigens auch noch nicht.

Zur anderen Politik gehört auch das Thema Umverteilung - hier schon oft diskutiert. Der Ausgang des Ganzen ist immer der gleiche: Wer Besitz auch nur ansatzweise infrage stellt, ist Kommunist. Zahlen spielen bei Diskussionen über Ungleichheit keine Rolle, auch nicht die These, dass gigantischer Reichtum das eigentliche Machtpotenzial des Kapitalismus im Endstadium ist. Die meisten hier finden es ja offensichtlich total cool, das Superreiche aus großer Höhe auf alles scheißen, was die Gesellschaft insgesamt voran bringen (vielleicht auch einfach nur retten?) könnte.

Richtig.

Tatsächlich? Kann ich nicht erkennen. Habt ihr jemals pervers überhöhten Reichtum thematisiert?
Und bitte auf die Zahlen achten, wenn wir über Reichtum reden. Wer 10 Mio. hat, ist vergleichsweise arm und darf sie gerne behalten - nur so als Tipp. Jemand betroffen?

Zum WIE hätte ich schon ein paar Ideen. Keine Vermögenssteuer, sondern jährliche Vermögensabgabe - zunächst erst einmal mit dem Ziel, dass riesige Vermögen nicht weiter wachsen. Grenze, ab der die fällig wird, bei ein paar Millionen festlegen und Abgabe so gestalten, dass die Milliardäre, die in Coronazeiten einen Zuwachs von ca. 40% hatten ALLES + ein bisschen mehr abgeben müssen.

Korrekt - ich gehöre zu den Begünstigten, fühle mich aber nicht wirklich schlecht dabei. Die Alternative wäre nämlich, dass GAR NIX passiert. Wäre das besser?

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Die Politik der Gegenwart: Entweder “WEITER SO” oder “GAR NIX”!

Komm, fällt dir da nicht noch was anderes ein?

Geht doch! :wink:

Dazu zum Beispiel noch höhere Abgaben auf Flüge, Schiffsreisen und PKW-Kilometer - und wenn man diese Einnahmen nicht nur im Nirwana der Steuersäckel verschwinden lassen würde, sondern mal auf ALLE umlegen / verteilen würde, könnte sich eventuell der Finanzschwächere auch mal ein E-Bike leisten, oder sich an Energiegenossenschaften beteiligen, oder sich auch eine A-Kühltruhe kaufen.

Aber dies könnte ja vielleicht “die Richtigen” treffen.

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Habe diesen Absatz extra mal für sich gestellt.
Denn er wäre Programm für eine eigene Partei!

(Wenn möglich ohne “Linke-Vergangenheit”)

Ich habe nicht behauptet, dass das, was wir gerade tun, ausreicht, sondern nur, dass es besser ist, als GAR NIX.
Was wir in Sachen Energiepolitik tun müssten, weiß ich relativ gut. Wir haben Zahlen dazu, die alles ad absurdum führen, was die Politiker (egal welche) gerade im Sinn haben. Diese Zahlen will aber niemand hören. Sie könnten die Bevölkerung verunsichern.

Korrekter ausgedrückt: mit ALLES meinte ich nur den gesamten Zuwachs (und eben ein bisschen mehr) → Folge: Riesige Vermögen schmelzen langsam ab.

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Ja, die Wenigsten machen sich ein Bild von den riesigen Vermögen.

Aber auch die “kleineren Millionäre” sind in D reichlich vorhanden.
Wenn du mit 50.000 Menschen im Fußballstadion sitzt, sind (statistisch gesehen) 1.000 Personen davon Millionäre!
Und damit meine ich nicht die 22 “Personen” auf dem grünen Rasen, da ist die Chance groß auf 100% Millionäre zu treffen.

Mann könnte sicher Massentierhaltung verbieten dann würden die Preise für Fleisch steigen. Aber bei den Grünen wird ja schon lange über eine CO2 Steuer auf Nahrung diskutiert:

Also geht es am Ende eher so darum die Staatskasse zu füllen und die ganzen zusätzlichen Steuern sorgen für immer mehr Bürrokratie.

Höhere Staatliche Leistungen bedeutet auch das man den Leuten mehr weg nehmen muss um diese zu finanzieren. z.B. was nützt es Nahrung teurer zu besteuern wegen co2 und die Steuereinnahmen muss man dann an die Leute verteilen damit die sich die Nahrung noch leisten können… Geht dann irgendwie in die Richtung von Planwirtschaftlicher Bürokratie.

Die Linkspartei lehnt die Forderungen der Grünen die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe zu treiben im übrigen ab. In sofern haben Grüne nix mit Links zu tun, die haben ihre eigene dogmatische Ideologie die alles andere als Links ist.

Der Anteil jener wird dann auch noch deutlich steigen, denn höhere Lebenshaltungskosten (Das wollen die Grünen ja so sehr) werden nicht dazu beitragen das mehr Menschen investieren und ein Vermögen aufbauen können.

Die Idee eine Atomare Reserve für die Grundlast zu behalten wäre jetzt vermutlich kein Fehler. Zumindest wäre es besser als dann auf Russisches Gas angewiesen und daher erpressbar zu sein. D.h wird Frankreich da auch die Geopolitische Situation mit in die Entscheidung einfließen lassen.

Ein Ende der Massentierhaltung würde ja mehr proletarische Jobs in der Landwirtschaft schaffen. Eine reine Verteuerung von Nahrung durch Steuern in Deutschland jedoch mit Sicherheit nicht. Dann wird das eben mehr in andere EU Länder ausgelagert und somit lediglich in Deutschland Wohlstand und Kaufkraft vernichtet. Deshalb müsste es da schon eine EU weite Lösung geben ansonsten funktioniert das nicht.

Weil die Agrar Subventionen hauptsächlich über die EU abgewickelt werden und die Bundesregierung darüber keine Macht mehr hat. Bei dem Lobbyismus der Konzerne wird sich das auch nicht so schnell ändern.

Nuja, ohne die Großkapitalisten hätten wir auch keinen so weitreichenden Wohlstand für so viele Menschen. Ja der ist unfair verteilt das stimmt schon. Aber seit 150 Jahren Kapitalismus und Industrieller Revolution geht es uns schon besser als jemals zuvor.
Man sollte eher dazu übergehen große Erbschaften stark zu besteuern oder zu vergesellschaften. Nach dem Motto, du darfst schon Milliardär werden aber nicht durch Leistungsloses Erben sondern wirklich nur durch erfolgreiche unternehmerische Arbeit. So liese sich vielleicht auch ein BGE finanzieren.

Gibt ja durchaus auch Leute die Verwandte und Partner in anderen Ländern haben und gerne mal da hin reisen um die Family wieder zu sehen. Wäre es wirklich fair das immer weiter zu verteuern ?

Stimmt, und deshalb wählen ja auch sehr viele Junge Leute die FDP weil diese für die Aufsteigschance steht dort eben auch mal hin zu kommen. Reich zu sein ist die einzige Chance der Knochenmühle der entfremdenden Kapitalistischen Lohnarbeit zu entkommen. Zumindest in Deutschlands Mittelständischer Wirtschaft gibt es dafür ja immerhin noch Chancen die etwas größer sind als im Lotto zu gewinnen.

Will man eine teure Öko Wende oder CO2 Steuern usw, dann wird das die Millinäre nicht groß jucken. Die können es sich leisten die Grünen für das gute Gewissen zu wählen. Für die anderen werden dann Aufstiegschancen verbaut. Es Sei denn es gibt einen guten Plan wie man mit einer neuen Wirtschaftsweise eben auch neuen Reichtum und Wohlstand generiert. Daran scheint es aber derzeit zu mangeln so das die Leute erstmal einen Wolstandsverlust fürchten und das führt wiederum mit Sicherheit nicht dazu das ökologische Parteien wie die Grünen wählbarer für die Leute werden.

Stimmt.

Stimmt nicht. Frag’ mal den Altmaier oder unsere Ex-Kanzlerin, wie erfolgreich sie sich seinerzeit für die deutsche Autoindustrie einsetzen konnten. Die Größe des Einfluss` scheint vom Thema abzuhängen

Jetzt musst du diese These (also vor allem hinsichtlich der Großkapitalisten statt bspw. genossenschaftliches Handeln) noch beweisen. Eine Definition für “Wohlstand” wäre gleichsam sehr hilfreich.

Das bestreite ich nicht. Ich behaupte nur, dass sich die Party langsam dem Ende zuneigt. Und es könnte ein bitteres Ende werden, wenn wir nicht konsequent umsteuern.

Nein - niemand darf Milliardär werden und niemand kann alleine unternehmerisch so erfolgreich sein, dass er diesen Status “durch seiner Hände Arbeit” erreicht. Um eine Mrd. zu erwirtschaften - dazu braucht es ein Team. Warum also nicht etwas gerechter im “Team” verteilen? Ich habe wirklich nix gegen Reichtum, auch nicht gegen “die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen”. Aber beides muss GRENZEN haben.

Die Frage, ob das fair wäre oder nicht, stellt sich mir nicht. Es ist schlichtweg notwendig.

Auch mit dieser These wäre ich vorsichtig. Ich kenne genügend reiche Leute, die ihr Hamsterrad lustig weiter treten und frage mich dann immer - wozu?

Alles beginnt mit dem ersten Schritt!
Denn ein Plan der sofortigen Umfairteilung wird sich nicht durchsetzen lassen.

Deshalb, warum nicht mal eine Politik der Belohnung als Plan?
Also z.B. Einnahmen aus CO2 in einem Sack und an alle zu gleichen Teilen zurück verteilt?
Dann hat der, der wenig CO2 Abgaben zahlt, und dies sind meist die finanzschwachen Menschen, einen Vorteil.
Und der Millionär, der weiter mit seinem Porsche um den Ring jagen muss und in die Karibik zu seiner Yacht jettet, zahlt eben das, was ihm nicht weh tut.
Wäre ein erster Plan, den man weiter ausbauen könnte.

Das stimmt, es gibt ökologische Grenzen und das die Umverteilung über Lohnarbeit nicht mehr funktioniert im Zeitalter von KI und Robotik. Der Kapitalismus wird zu produktiv um sich selbst noch reproduzieren zu können. Kann man u.a auch bei Karl Marx nachlesen, das Kapital Band III über den tendenziellen Fall der Profitrate.

Dafür gibts dann ja Gesetze, Mindestlohn, Sicherheitsstandards und so weiter. Abseits dieser wichtigen Regulierungen die z.B. in den USA weitgehend fehlen braucht es aber eben auch unternehmerische Freiheit.

Ich würde mal sagen das da Basisdemokratisch nix laufen wird da die Mehrheit der Bevölkerung eben sehr konservativ ist und von Fortschritt nicht viel versteht. Ab und an braucht es eben Utopisten wie Elon Musk die das mit ihrem Unternehmen einfach mal vormachen wie das geht. Solche Leute in ein Team von Mittelmäßigen und Bürrokraten zu zwingen würde das wohl unmöglich machen. Ohne Milliardäre die das machen was die träge Masse niemals tun würde hätten wir eben halt weniger Fortschritt.

Daher tendiere ich auch eher dazu bei den Erbschaften anzusetzen, diese sozusagen als Kollektiverbe auszuschütten oder eben in Gemeinnützigen Stiftungen zu packen. Wäre dann langfristig Allgemeinnützig würde aber den Unternehmerischen Eifer einzelner nicht so sehr abwürgen, bzw. als BGE sogar allgemein fördern. BGE wäre Kapitalismus für alle da es allen die Teilnahme am freien Markt ermöglicht genau so wie die Gründung eigener Unternehmen erleichtert.

Dann würden Reisen für das “Proletariat” viel teurer werden während es sich der Millionär immer noch locker leisten kann. Und wenn man die CO2 Steuern dann wieder an die Armen umverteilt so das die sich das doch wieder leisten können dann wäre nix gewonnen außer das es mehr Steuer Bürokratie gibt. D.h ist das dann halt einfach unsinnig… Eben Linke Regulierungspolitik ohne Wirtschafts Verständniß.

Da wäre es mit lieber es würde mehr in Forschung und erneuerbare Investiert anstatt einfach nur Geld von A nach B zu schaufeln um es dann wieder von B nach A zurück zu schaufeln wie das die Grünen hier anscheinend diskutieren. Kapitalismus funktioniert schließlich am besten wenn mehr investiert wird aber da wird das viele Geld des Staates halt verlocht, für Bürokratie, für undurchschaubare Subventionen usw…

In Zukunft wird es kaum mehr Landwirte geben sondern Technisierte Großunternehmen die den Acker teil roboterisiert bewirtschaften. Oder die Zucht von Fleischzellen im Industriellen Maßstab im Bioreaktor. Dann wohl auch vertical Farming das zumindest für Gemüse bald rentabel werden dürfte. Hätte sogar ökologische Vorteile wenn weniger Land für die Landwirtschaft benötigt wird. Statt da rückständig wie die Grünen zu denken und veraltete Strukturen (Die International nicht mehr Konkurrenzfähig sein werden) durch Verteuerung am Leben erhalten zu wollen ist nicht tragbar. Da sollte man besser in die Zukunft investieren.

Nehmen wir mal an man könnte den Nahrungsbedarf der Menschen mit Vertical Farming, Algenzucht im Tank und Muskelfleisch aus dem Bioreaktor decken. Die klassische Landwirtschaftsfläche aufgeben und zum teil wieder aufforsten und Bäume/Wald anpflanzen. Wäre fürs Klima nicht die schlechteste Option. Aber da reden Grüne nie drüber, denn die sind Konservativ und haben irgendein unrealistisch idyllisches Bild von Kleinbauern die Wirtschaften wie vor 150 Jahren vor Augen… Was in Deutschland fehlt ist eben eine Zukunftspartei sowas als Vision voran treibt.

Große Teile der Industrie und Landwirtschaft werden den holprigen Weg nach Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze Ende dieses Jahrzehnts nicht überleben.

Da helfen auch die Hinweise auf Linksgrüne nichts.

Es ist die Selbstzerstörung aus Dummheit,
einfach Unfähigkeit
und das beginnt schon bei der Auseinandersetzung mit dem Problem.

Die Konservativen, die da für Massentierhaltung eintreten, produzieren eine Pandemie nach der anderen und glauben auch die Umweltzerstörung bezahlen zu können.

Schuld haben Links-Grüne, deshalb kann man weitermachen wie bisher
Aber wegen der Peanutskosten der Pandemie jammern und lieber einige Tote mehr in Kauf nehmen, damit keine wirtschaftlichen Einbußen entstehen.

Nur zu, der Markt reguliert das schon, indem er Dummheit bestraft.

Typisch neoliberales Geschreibsel!
Warum nicht mal darauf vertrauen, dass Menschen mit ihrem Geld auch was gescheites anfangen?
Und ja, wenn ein Teil damit nach Malle fliegen wollen, auch gut! Sollen sie auch die Menschen unterstützen, die in ihrem Leben andere Werte sehen.
Dieser Anteil wird sich durch “lernen” erhöhen, nicht dadurch dass man ihm keine Chancen gibt!

Warum soll dies der Staat mit Steuern?
Warum nicht das Grundgesetz lesen und “Eigentum verpflichtet” umsetzen?
Aber es ist natürlich für ein paar wenige Prozent der Bevölkerung lukrativer mit Geld weiter Geld zu verdienen, und dafür weder Arbeitsplätze zu schaffen oder auch mehr als Minimalsteuern zu zahlen.

Habe nichts dagegen wenn “die Wirtschaft” ihr Geld statt in Finanzwetten in Arbeitsplätze umsetzen würde.
Macht sie aber nicht. Im Gegenteil, auf keinen Fall Finanztransaktionssteuer und Bankenregulierung.

Führt übrigens dazu, dass wir in Deutschland fast 20% Menschen haben die in Armut leben. Und das Schlimme daran, früher hattest du Möglichkeiten aus der Armut zu entfliehen. Die Chance ist heute fast Null, im Gegenteil, Armut verfestigt sich in Deutschland von Jahr zu Jahr.
Dies werden leider auch die jungen FDP Wähler merken die wieder an die Wirtschaft der sechziger und siebziger Jahre glauben und diese zurück haben wollen.

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Stimmt, aber auch deshalb weil es dann neue Technologien geben (muss) die diese veralteten dann ersetzen werden. Schon allein deshalb weil es nicht bei den 1.5 grad Erwärmung bleiben wird, die wird sehr sehr viel stärker ausfallen weil Kippunkte wie Abtauen des Perma Frosts in der Arktis/Sibirien ja bereits erreicht sind. Das hält (leider) niemand mehr auf.

Mag sein, die Ideen der Grünen werden dann aber auch nicht mehr helfen die Welt zu ernähren. Gibt immer noch Milliarden in Schwellen Ländern die sich Preis Erhöhungen bei Nahrungsmitteln nicht leisten können, da wird ein Umstieg auf Öko also nicht erfolgen. Das betrifft die große Mehrheit der Weltbevölkerung. Deutschland ist eben immer (noch) nur eine relativ kleine Wohlstands Insel.

8 Milliarden Menschen (steigende Tendenz) lassen sich wohl kaum mit Bio Bauernhöfen ernähren, zumindest nicht in den meisten Ländern dieser Welt in der die Kaufkraft deutlich geringer ist. Und selbst wenn wäre dies nicht die Lösung, denn weniger effiziente Landwirtschaft braucht mehr Land. D.h auch weniger Naturfläche auf der Wälder usw. wachsen…

Den Fleisch Konsum insgesamt zu reduzieren wäre wohl kein Fehler. Dennoch haben wir da ein gerechtigkeitsproblem. Wenn das Steak 5x so viel Kostet könnten sich die Armen das gar nicht mehr leisten der Millionär jedoch weiterhin problemlos täglich…

Pandemien gab es schon immer. Auch schon lange bevor es Industrielle Landwirtschaft gab:

Das wird auch passieren, schon allein weil erneuerbare Energien günstiger sind, also wird auch mehr dahin investiert werden. Ein Anfang wäre mal Subventionen für Kohle und dergleichen komplett abzuschaffen und statt dessen in Unternehmen zu investieren die fortschrittliche Technologie anwenden.

Alte Industrie Jobs zu subventionieren ist halt nicht so Zukunftsfähig und hat auch mit Marktwirtschaft nix zu tun. In einem freien Markt würde sich das z.B. Kohle in Deutschland schon gar nicht mehr lohnen… So gesehen verzerrt der Staat hier den Markt, Subventioniert schädliche veraltete Industrien die dann per Lobbyismus den Parteien wiederum einen Teil des Geldes zukommen lassen. Schaden für viele, Profit für ganz wenige.

Arbeitsplätze schaffen um dann noch mehr Überfluss zu produzieren ? Wäre nicht so gut fürs Klima. Schon allein wenn wir mal dahin kommen das Produkte 2x so langlebig sind würde das bedeuten das 50% der Arbeitsplätze bei gleich bleibendem Wohlstand weg fallen könnten.

Stimmt genau. Früher gab es aber auch mehr Jobs für “Arme” z.B. in der Industrie oder einfache Tätigkeiten in der Verwaltung die aber eben heute von Maschinen erledigt werden. Vor der Industriellen Revolution haben 90% in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es noch etwas über 1%… In Industrie und Dienstleistungsbereich ist die Zahl der Jobs auch rückläufig und nein die werden so schnell nicht zurück kommen.

Ein BGE wird sich aber auch nur finanzieren lassen wenn 1.) Die Wirtschaft gut läuft und 2.) die Reichen/Konzerne wieder Steuern zahlen müssen. Das bedingt das weder Sozialismus noch Neoliberalismus eine Alternative sind.

Es würde ja schon reichen wenn die EZB diese Banken nicht mehr durch Wertpapierankäufe oder Rettungsprogramme im Falle das die sich verzocken retten würde… Im Moment fördert ja der Staat diese Verantwortungslosigkeit. In einem freien Markt wären viele von den Großbanken schon längst komplett bankrott und vom Markt verschwunden.

Im Moment trägt also der Steuerzahler das Risiko für die Großkapitalisten während diese den Profit davon haben. Mit Marktwirtschaft hat das eher wenig zu tun. Oligarchie würde da als Begriff schon viel eher passen.

Sehe ich nicht so, wer eigenverantwortlich handelt kann es schaffen. StartUP gründen, in Krypto Währungen investieren usw. Gibt schon Möglichkeiten die auch von vielen wahrgenommen werden. Nur jammern und überall nur Chancenlosigkeit und böse Kapitalisten sehen hilft dabei halt nicht sonderlich. Ich hab schon als Schüler/Student investiert und jetzt 15 Jahre später eine art BGE durch Dividenden Einnahmen.

Diejenigen die die Wirtschaft der 1960er sehen und wollen die findest du eher bei SPD und CDU also den Rentner Parteien. Bei der FDP hast du da schon ziemlich viele Leute die sehr digital und Fortschrittlich denken. Im übrigen auch sehr viele EX Piraten die es dahin verschlagen hat. Unterschätze die mal besser nicht. Gerade in dem maß wie bei der CDU irgendwelche Dinosauerier wie Laschet oder Merz aus der Mottenkiste hervorkaspern gehen viele jüngere Konservative dann eben lieber zur moderneren FDP.

Wer da in die KI, BigData, erneuerbare Technologien Firmen usw. investiert kann es schon gut schaffen. Wobei, eine Garantie gibt es natürlich nirgends. Aber wer nix riskiert kann halt auch nix gewinnen.

Aber zurück zur Ernährung. Vertical Farming hat da riesiges Potential die klassische Landwirtschaft zu ergänzen oder teils sogar zu ersetzen. Weniger Platz verbrauch inklusive, d.h hoffentlich bald auch mehr Fläche aufgegeben und wieder aufgeforstet werden kann. vertical Farming könnte zudem auch gesünder sein, das sind geschlossene Systeme in die keine Parasiten rein kommen. Folglich muss man auch keine Pestizide und Gifte versprühen wie dies in der klassischen Landwirtschaft erforderlich ist.

In Zukunft wird sich das auch prima roboterisieren und automatisieren lassen. Damit könnte diese Art der Produktion auch recht kostengünstig werden. Scheint aber im Horizont der meisten Linken und Grünen noch nicht aufzutauchen.

Ich werde derweil dort mal ein wenig investieren :slight_smile: Könnte ja sehr sehr profitabel werden :wink: Und werde damit dann auch meinen Teil zum Aufbau einer ökologischeren Landwirtschaft mit beitragen. Wenn die Grünen hierzulande lieber auf altbackene und teure Landwirtschaft setzen ok, investiere ich halt in den USA oder Asien in entsprechende Zukunftsfirmen. Dann verschläft Deutschland halt wie schon bei der Digitalisierung und Elektro Mobilität die nächste Zukunfts Technologie und verliert weiter den Anschluss an die globalen Entwicklungen.

Wirtschaftskrisen und Revolution gab es auch schon immer.
Ernst genommen wird das aber nur in China und Indien.
Der Rest glaubt, sie können sich durchmogeln und die Schäden blieben bezahlbar.
Dabei kann ja so eine Klimakrise die Machtverhältnisse auf der Erde kräftig durchwirbeln.

In welcher Zeit lebst du?
Es gab noch nie einen so großen Niedriglohnsektor wie zur Zeit!

Dein “ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt” ist zwar schön, hat aber mit Realität sehr, sehr wenig zu tun.
Trotzdem glaube ich dir, dass du gerne die Zeit der sechziger bis achtziger Jahre wieder haben möchtest. Natürlich tauschst du die Industrien aus und setzt auf Technik.
Die Zeit kann auch die FDP nicht zurück drehen.
Es wird immer weniger gut bezahlte Arbeitsplätze geben, und wenn wir da keinen finanziell-sozialen Ausgleich schaffen wird dies unser Land in ernste Gefahr bringen.
Ich denke, die Menschen die in 10 Jahren auf die Straße gehen werden sind Rentner, nicht mehr die Jugendlichen.

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