Lesbarkeit von Piraten Statements

Hallo Zusammen,

ich habe gerade ein Piraten Statement auf facebook gelesen. KLICK

Macht es wirklich Sinn solche Bandwurmsätze auf Facebook zu posten?

Hier mal der Text:

BlockquoteBei aller berechtigten Vorsicht und der unbestrittenen Tatsache, dass staatliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um unsere Mitmenschen und uns vor einer Infektion und einer zu schnellen Ausbreitung von Covid-19 zu schützen, auch um Krankenhäuser dadurch vor einer Überlastung durch zu hohe gleichzeitige Patientenzahlen zu bewahren, sollten wir dennoch jede staatliche Beschränkung unserer aller Grundrechte auf deren Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit hin überprüfen.
Eine zu hohe Machtkonzentration, wie die, welche Gesundheitsminister Spahn nun übertragen wurde, birgt riesige Gefahren in sich und rüttelt gleichzeitig stark an einem der Grundpfeiler unserer Demokratie, der Gewaltenteilung. Plötzlich kann der Bundesgesundheitsminister als Teil der ausführenden Gewalt, der Exekutive, über Maßnahmen entscheiden, die eigentlich dem Parlament als gesetzgebende Gewalt vorbehalten sind.
Sind also wirklich alle staatlichen Maßnahmen, Verbote und Einschränkungen richtig und notwendig, wie z.B. das Verbot, alleine auf einer Parkbank zu sitzen? Wir sollten kritisch und wachsam bleiben.

Gruß
Andi

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Nein. Social Media verlangt kurze und einfache Mitteilungen.

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Man muss sich bei Nachrichten kurz fassen. Bitte bei einer Nachricht nur ein Thema behandeln.

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Es schadet nicht, wenn facebook-Leser mal mit Weltliteratur konfrontiert werden.
Es kommt stets darauf an, für welchen Zweck man schreibt.

Moderne Literatur, etwa von Petros Markaris, “Offshore”, liest sich so: :gift_heart:

Dieser Wandel hatte, wie von der W.W.W. versprochen, nur drei Monate beansprucht. Normalerweise verbindet man in Griechenland so einen Zeitraum mit Totengedenktagen, Seelenmessen und der traditionellen Totenspeise nach dem Ableben eines Verwandten oder Bekannten, aber diesmal wurde Hochzeitskonfekt verteilt für die gelungene Vermählung mit der W.W.W.

Das alles geht mir durch den Kopf, während ich auf Adriani warte, um zur Auferstehungsfeier aufzubrechen. Wir haben uns für eine Kirche in unserem Viertel entschieden, um nicht wieder, wie am Karfreitag, ins Zentrum pilgern zu müssen. Denn das wäre an so einem Tag das reinste Martyrium und würde deshalb besser zum Karfreitag passen.

Adriani bringt die Osterkerzen, und wir machen uns zu Fuß auf den Weg. Vor der Kirche erwarten uns Mania und Uli, die am Kardienstag aus Deutschland zurückgekehrt sind, wo sie mit Ulis Eltern Ostern gefeiert haben. Beide halten Osterkerzen in der Hand und begrüßen uns mit einem Lächeln.