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Kritik unserer Social-Media-Auftritte


#1

Dieser Thread ist gedacht, damit wir mal gesammelt unsere Social-Media-Arbeit diskutieren können. Kritik ist erwünscht, aber bitte konstruktiv, sonst bringt das keinem was. Der Vorgänger-Thread fing gut an, wurde aber nicht mehr nützlich gegen Ende. Deshalb hier jetzt weiter diskutieren bitte. Ich gebe als Einstieg noch einmal ein paar von mir vorgebrachte Kritikpunkte:

  1. Sharepics mit weniger Text und deutlicher Aussage, gerne mit Personenbild kombiniert.
  2. Keine Leseempfehlungen.
  3. Weniger NGOs retweeten, dafür gezielter.
  4. Ruhig etwas aggressiver tweeten und Dinge kritisch (nicht unbedingt staubtrocken) kommentieren.
  5. Nur Bundesthemen und größere Länderthemen. Kein Klein-Klein, nur um Aktivität demonstrieren zu wollen. Und was die Piraten in den USA oder in der Schweiz machen, interessiert eigentlich auch nicht.
  6. Mehr Kernthemen (heikles Thema, gebe ich zu)

Der Wunsch nach einem Pressekonzept:
Die Bundespresse sollte sich mit den Länderpressen (und Unabhängigen) mal zusammensetzen, um ein Konzept zu erarbeiten, welche Dinge man wie verbreiten will. Nach diesen Leitlinien kann man dann auch die SM-Accounts bewerten und kritisieren.

Mein Vorschlag für die Nachbereitung des 35C3:

  • Knappe Zusammenfassungen der Security-Talks
  • Zusammenfassung von Patricks Veranstaltungen
  • Verbaler Angriff auf Sonneborn und die PARTEI, weil er ja für Überwachung gestimmt hat (siehe https://twitter.com/echo_pbreyer/status/1052820714347098112)
  • Verbaler Angriff auf die Grünen, wegen Überwachungsgesetzen usw.
  • Vielleicht eine Umfrage, ob es zu viele nicht-Tech-Talks gab (ist ja ein heißes Thema auf Twitter gerade)
  • wenn ihr stark polarisieren wollt, könnt ihr die Antifa-Flagge thematisieren, auch mit Umfrage

Es war ja mindestens ein BuVo-Mitglied anwesend. Er könnte ja einen privaten Tweet setzen, den ihr dann retweeten könntet. Das ist besser als es direkt mit dem Bundes-Account zu schreiben.

Fröhliches Diskutieren!


Besser Schönsprech als häßliche Fakten - [vormals: Social Media Aktivitäten (Twitter)]
#2

Ich habe keine Kritik, sondern bloß Wünsche. Der Unterschied ist, dass die Wünsche unfundiert und im Ungefähren liegen, während Kritik meist auf Erfahrung und konkreten Tatsache beruht.

Zunächst sollte sich bewusst gemacht werden, dass Medien drei Instrumente (und mehr) besitzen um die öffentliche Meinung zu beinflussen.

  1. Agenda-Setting
  2. Ausblenden der Gegenposition
  3. Einblendung der Gegenposition, jedoch unterrepräsentiert, diskreditiert und entkräftet.

Das Ausblenden der Gegenposition funktioniert in den sozialen Medien nicht, da die Gegenposition spätestens in den Kommentaren auftaucht. Dies ist auch zu begrüßen, da es eine Einschränkung der Meinungsfreiheit darstellt. Die anderen beiden Instrumente sind durchaus noch wirksam.

Wie soll damit mit umgegangen werden, dass die Gegenposition nicht ausgeblendet werden kann und darf?

  1. Posts sollten auch Fragen (Fragen sind auch eine Form von Agenda-Setting) aufwerfen und nicht bloße Aussagen und Statements beinhalten. Über Fragen lässt sich offener diskutieren.
  2. Eine provokante These könnte aufgestelltt werden und in ihrer Ausführung bzw. einer Argumentation entkräftet werden oder negiert werden.
  3. Beiträge könnten offener gestaltet werden, d.h. mehr interaktive Elemente in den Beiträgen und mehr Modifikationen aufgrund konstruktiver Beiträge unter den Kommentatoren.

Mit dem 2. Punkt, “Der Entkräftung oder Negierung einer provokanten These”, begäbe sich die Piratenpartei in den Bereich des Populismus…


Kritik am Social-Media-Verhalten der Basis
#3

Hier findest DU bereits umfangreiche Vorschläge dazu.

Scheint aber im Detail niemanden zu interessieren. Dann soll es eben so sein.


#4

Warum noch mal wird darauf eingegangen? Also mit einer PM oder Blogbeitrag auf der Webseite? Vertändeln wir grad mal wieder den BTHack?

Nachtrag:
Ich gehe mit der Aussage von Masch konform die da zum Blogpost lautet (ich zitiere):

Ich finde Habecks gezogene Konsequenz überstürzt. Ich finde sie aber dennoch überzeugend. Die Alternative wäre gewesen, er setzt ein Twitter-Team à la Lindner ein, das für ihn twittert oder er hält sich einen Geisteraccount à la Seehofer. Das wär beides auch blöd.

Ich empfinde seinen Gang an die Öffentlichkeit als erfrischend.

Gut gemacht im übrigen ist der Post aus Hessen. Etwas lang zwar, ich hätte den zweigeteilt, aber gut, man kann nicht alles verlangen. ;o)


#7

Geht doch. :+1: https://twitter.com/Piratenpartei/status/1087786982061690880


#8

Ja ähm … ja … gehen tuts auf jeden Fall. Jedoch bei der Frage “Welcher Minister hat schon wieder Cyber gesagt” … da musste ich dann doch schmunzeln. Weil gut das da “Minister” stand und nicht “Partei”. ;o)


#9

Man muss sich über die kleinen Schritte freuen. Irgendwann sagt sicher auch kein Pirat mehr unironisch “Cyber”.


#10

Schnell reagiert bringt dann auch was.
Gut gemacht.