Kriegspropaganda auf Russia Today

Ich habe mir jetzt grade mit einem VPN mal etwas RT geguckt. Da wurden Kolonnen von “Z” Panzern gezeigt, heroische Musik, Militärparaden und irgendein Tschetschenischer Kommandeur der davon faselte Demokratie und Freiheit in in der Ukraine zu verteidigen. Und das seine Soldaten jeden Befehl des Anführers Putin bedingungslos umsetzen würden…

Dann ein Interview mit einem alten Mann der da so erzählte das es ihm lieber sei wenn sein Soldaten Sohn als Held im Kampf stirbt als lebend als Feigling zurück zu kommen… Das es besser sei das ein Mann im Kampf stirbt als als Schwächling zurück zu kommen und Schande über die ganze Familie zu bringen. Für einen Soldaten der flieht, für den würden sich die eigenen Kinder und die Ehefrau ja schließlich ihr leben lang schämen müssen…

Also das was die Propaganda Sender vom Putler da so raushauen. Das ist ja echt total übel, das hätte der herr Göbbels nicht besser hinbekommen… Daher sage ich jetzt mal so es ist schon richig so das solche Kriegshetze in der EU gesperrt wird. Sonst stecken sich hier noch die ganzen Putler Freunde in AfD/LINKE und bei den Querdenkern mit dieser völlig irren Kriegslust an…

Medien die Kriegshetzen müssen gesperrt werden. Ja ok Piraten sind gegen Websperren mir ist aber Weltfrieden wichtiger als Internetfreiheit.

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Klingt ein bisschen wie das Geschwall der Transatlantiker im deutschen Fernsehen, nur andersrum.

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Hm, ich meine da schon einen Unterschied zu erkennen - auf der frei-heraus-Propaganda-Seite oben Genanntes (Ähnliches im Übrigen auf den offiziellen Medienoutlets der VRC, PRK, div. Nahoststaaten, und auch aus amerikanischer Richtung), während hierzulande eher die Kritik überwiegt (“Bw kaputt gespart”, “Bürokratie vs rechtzeitige Hilfe”, “was tun mit 100 Mrd. €?”) - etwas, das nicht unbedingt als gute Pro-Krieg-Propaganda funktioniert. Auch wenn es viele Gleichschaltungsargumentatoren gibt, haben wir hierzulande schon einen Haufen Auswahlmöglichkeiten, was Medienkonsum anbelangt, und ich persönlich bin im Moment froh, dass es eine eher freundliche Beziehung zu den Vereinigten Staaten gibt.

Cheers.

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Meiner Meinung nach nicht unbedingt vorrangig das Militär fördern. Naja, sicher wird die soziale SPD bald einen Antrag stellen, 100 zusätzliche Mrd. Euro in Bildung und Sozialsystem zu stecken. Sonst wäre das ja … nun, nicht viel besser als der Russe.

Demokratie muss wehrhaft sein und dazu braucht es eine Armee. Zumindest solange es noch Diktaturen wie Russland, China, Nordkorea gibt…

Wo bitte schön fällt die Bundeswehr in andere Länder ein um dort zu Morden, Foltern, vergewaltigen ?

Die europäischen Armeen mit der gegenwärtigen Russlands zu vergleichen ist schon etwas schräg.

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Genau, sonst steht morgen wieder der Russe vor Berlin! (Warum hat er eigentlich die Schweiz noch nicht eingenommen?)

Ein Staat, in dem Menschen erfrieren und verhungern, aber der dafür schöne neue Panzer kauft, weil dafür Geld da ist… wie würdest du den nennen, wenn du nicht dort wohnen würdest?

Weil die Schweiz von wehrhaften NATO Demokratien umgeben ist… Da kann man es sich in der Neutralität natürlich gemütlich machen und schöne Bankgeschäfte mit Diktatoren und Oligarchen tätigen.

Erfrieren und Verhungern während der Staat aufrüstet… das klingt für mich sehr stark nach Nordkorea oder ggfs Putlers Russland wenn der so weiter macht…

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Genau wie Deutschland. Dann kann das Militär ja weg.

Ich wünschte ja, du könntest mal aufhören, Hitler zu verharmlosen. Aber ich fürchte langsam, das wird nichts mehr. Jedenfalls: Wenn es also nach Leuten wie dir geht, denen gar nicht genug Meuchelwerkzeug (“Verteidigungswaffen”) gegen “den Feind” aufgefahren werden kann, ist es hier bald wie in Nordkorea oder Russland.

Was sagt dir das?

Was genau ist deine Intention hinter den Posts? Ich interpretiere für mich daraus, dass du gegen Gewalt und Militär bist (“Meuchelwerkzeuge”). Ersteres ist edel und moralisch ganz nice, Letzteres allerdings nur dann realtauglich, wenn auch ALLE ANDEREN bis auf Null herunterrüsten würden. Da dies nicht einmal im Ansatz statt findet, ist deine Ablehnung von Militär im Moment kein durchsetzbarer Punkt (es sei denn, du stehst auf das Prinzip “wehrlose Opferrolle”). Viele souveräne Staaten sind es auch jetzt nur deshalb noch, da sie sich als militärisch wehrhaft erwiesen haben.

Die Schweiz hat den politgeografischen Vorteil (wie auch andere Klein-/Stadtstaaten), ausreichend NATO-Pufferzone um sich herum zu haben, ohne dass nur ein einzelnes Land zwischen Landes- und potenzieller-Aggressor-Grenze liegt. Im Fall Deutschlands sieht es dagegen so aus, dass bspw. Polen direkt an D und an RU grenzt - werden polnische Kräfte z.B. nach Finnland, Litauen oder Richtung Süden zur Verstärkung geschickt, fehlen sie automatisch in der Landesverteidigung. Nun können Bündnispartner aus der “zweiten Reihe” (z.B. D mit seiner Bundeswehr) entstehende Lücken auffüllen, um weiterhin eine harte Grenze aufrecht erhalten zu können. Die Schweiz muss das nicht, und es muss viel NATO-(Luft-)Raum durchquert werden, um sie überhaupt zu erreichen - das ist eine Luxusposition.

Add-On: auch (und gerade) die Schweiz hat eine Armee, welche sich ebenfalls in außerschweizerischen Territorien stark beteiligt und einen hohen Prozentsatz seiner Zivilbevölkerung durch Wehrdienst, Übungen und Dienstwaffen zu Hause wehrhaft hält. Ein konventioneller Einmarsch in die Schweiz bleibt auch ohne Bündnispartner eine schmerzhafte Aktion.

Nice to know (siehe ältere Threads, vielleicht ist die Diskussion im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten): viel mehr vorher unbewaffnete Länder haben sich Armeen angeschafft, nachdem sie selbst schmerzvoll aus der Geschichte lernen mussten. Genau JETZT z.B. die Bw aufzulösen ist, als ob man als V-Opfer ermutigt wird, lieber still zu halten und ja nichts gegen den Straftäter zu unternehmen, “das wird dann nicht so schlimm”. Ist aus meiner Sicht nicht mit einem moralischen Gewissen zu vereinbaren.

“Die anderen haben viele Waffen, deswegen brauchen wir noch mehr Waffen als die” ist eine nicht gezogene Lehre aus der Kubakrise. Schade und gefährlich zugleich.

Wessen Opfer wäre ein Deutschland, dessen Abrüstung beschlossene Sache wäre? Welcher fiese Bösewicht trudelte marschierte dann hier, völlig unbehelligt von den Nachbarstaaten, schon morgen mit einer großen Armee ein?

Es gibt Gründe, warum Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg keine Armee mehr haben sollte. Es hat nur noch aus einem Grund wieder eine: Die Vereinigten Staaten brauchten Vasallen gegen den Kommunismus.

Mir persönlich wäre das ja peinlich.

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Deutschland ist kein Opfer des Krieges zwischen zwei nicht mit Deutschland verbündeten Staaten. Dieser Krieg geht Deutschland nichts an.

Wie wäre es denn gekommen wenn Churchill gesagt hätte der Krieg zwischen Hitler Deutschland und Polen geht mich nix an also verbünden wir uns mit denen nicht ?

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Wie das bei “was wäre, wenn…?” immer so ist: Das weißt du nicht, das weiß ich nicht. Die hier implizierte Annahme, bestimmt wäre alles viel schlimmer gekommen, entbehrt jeder Argumentation, die über Glaskugelei hinausgeht. Wenn du sie für tragfähig hältst, gib mir mal bitte die Lottozahlen von nächster Woche.

Zu deinem Bildchen gilt: Unfug ist auch Unfug, wenn ein Bild des vermeintlichen Autors neben dem Unfug steht. Sicher hast du einen Grund, es hier einzubinden (berücksichtige, dass der Bundesvorstand haftet: unter welcher Lizenz steht es eigentlich?), aber überzeugend ist es nicht, denn es setzt “undemokratisch” mit “nazistisch” gleich. Das ist so flach, man könnte Papier damit pressen.

Es würde dieser Diskussion übrigens weiterhelfen, wenn du - da anscheinend schon nicht in diesem Forum - wenigstens in diesem Thread deine ständige Relativierung des Holocausts mittels der Gleichsetzung von Putin mit Hitler auf ein Minimum zurückfahren könntest. Es geht hier nicht um Churchill.

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Da du ja unbedingt den Diskutanten persönlich ansprechen musst, anstatt über die Sache zu reden (und dir natürlich auch deine anmaßenden Maßregelungsversuche nicht verkneifen kannst) und dabei natürlich nicht auf Formulierungen verzichten kannst, die den anderen Dumm aussehen lassen sollen, ohne ihn direkt anzugreifen:

Manche ziehen Lehren und Schlüsse aus der Geschichte. Du weigerst dich offenbar. Du meinst hier offenbar, den Standpunkt vertreten zu müssen, hätte man Hitler einfach machen lassen, wäre es “weniger schlimm” gekommmen. Natürlich sagst du das nicht so, sondern du sagst “man weiss es nicht”, aber die Implikation als “Gegenargument” ist wiedermal eindeutig. Kann man natürlich machen, aber eine reine Meinungsbekundung ist kein Argument.

Ach so, noch die Höflichkeit vergessen: Dieser Standpunkt ist so flach, man könnte Papier damit pressen.

gähn

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