Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Website Piratenpartei Deutschland

Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern aufheben?


#41

Es ist imo einfacher Dinge vom Lehrer zu lernen, als selber jedes mal etwas “neues erfinden” zu müssen.
Frust kommt auf wenn man häufiger scheitert. Darum lieber etwas funktionierendes “nachahmen”.
Leider werden die Schüler durch solche Art zu lernen erst mal nicht schlauer als die Lehrer selbst.

Optimal wäre also eine Kombination aus zuerst Nachahmen und später dann eigenes System entwickeln.

Was aber lernt man in er Schule noch?


#42

Dem kann ich zustimmen :+1:

War das eine rhetorische Frage? Vielleicht andere Menschen wertzuschätzen und auch diejenigen, welche man nicht auf Anhieb sympathisch findet, die vielleicht ein Handycap haben oder langsam vorrankommen zu integrieren? Die Schule bildet meist die Gesellschaft als Mikrokosmos ab und ist daher ein gutes Labor um soziale Experimente des künftigen Zusammenlebens der Gesellschaft auszuprobieren.

Die Schule sollte als freiwillige Begegnungsstätte konzipiert werden. Wenn Schüler nicht gerne zur Schule gehen, sollten sie auch nicht zur Schule gehen müssen. Die Schule ist in der Verantwortung den Schülern Spaß beim Lernen zu vermitteln. Und die Schule sind nicht in erster Linie das Lehrpersonal, sondern die Schüler. Ohne die Schüler würden Schulen nicht existieren, jedoch könnten theoretisch auch Schulen ohne Lehrer existieren. Das wären dann nicht mehr insitutionalisierte Schulen im heutigen Sinne, sondern Schülergemeinschaften in denen sich die Schüler gegenseitig und individuell das Wissen vermitteln.


#43

Nein, und ich meine es ernst.

ja, das wäre mal eine Studie wert. Was ist bis zu welchem Lernstadium/ Alter effektiver -

  1. Erwachsener /Lehrer bzw Meister kindlicher Schüler
    oder
  2. Schüler helfen sich untereinander (wer etwas kann vermittelt sein Können weiter)
    oder
  3. Schüler versuchen gemeinsam (d.h. mit gemeinsamer Hilfe in einem gemeinsamen Prozess) eine neue Fähigkeit zu erlernen.

#45

Sorry für die Worte, aber das ist ja nicht mal volltrunken zu ertragen dieser Schwachsinn.
Ich machs kurz, lass die Finger weg vom verändern des Schulsystems, Du hast leider absolut keine Ahnung. Das einzige was Du hier beherrschst ist das verwenden von Kampfbegriffen, die ja nicht mal etwas mit der Thematik zu tun haben. Da ist genau NICHTS an Argumenten zu erkennen. Null!

Bitte, lass die Finger davon. Versuche Dein Trauma Schule woanders aufzuarbeiten, hier ist der falsche Ort dafür. Wirklich.


#46

es lohnt sich, einmal gründlich zu recherchieren, woher die staatlich verordnete Schulpflicht kommt. Unsere allseits verehrten Universalgelehrten wie Humboldt und Co. hatten ihre Privatlehrer. Soweit ich weiß, ist es eine Errungenschaft der franz. Revolution, durch Aufnahme-Prüfungen den Zugang zu den Bildungseinrichtungen zu eröffnen und nicht durch ‘Stand’.
Vielleicht ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, nicht den Fokus auf die Schulpflicht zu lenken, sondern auf das Recht auf Bildung und entsprechende Bildungsangebote zu machen, altersunabhängig.


#47

Bantha Poodoo.
Die Schulpflicht hat ihren Sinn. Damit manche von den Kids zumindest irgendetwas beigebracht bekommen.


#48

Die Schulpflicht hat sicher einen Sinn, aber einen viel tieferen, vor allem dem Bedürfnis der Kinder unangemessenen. Auf diesem Hintergrund muss auch die Kulturhoheit der Länder betrachtet werden.
Gibt es Untersuchungsergebnisse für Schulreformen, die in den unterschiedlichen Ländern durchgeführt wurden? z.B. Einführung des Technikunterrichts in den Klassen 5 und 6 in den Gymnasien?
Mit sehr viel Geld wurden Werkräume ausgestattet, Lehrer fürs Fach Technik fortgebildet, nach wenigen Jahren wurde Technik nur noch als AG angeboten, um dann ganz vom Lehrplan zu verschwinden.
Die Fremdsprachen müssen gefördert werden! Teure Sprachlabore wurden eingerichtet, die Kinder waren nicht begeistert, die Lehrer setzten das Angebot sehr unterschiedlich ein.
Wir brauchen eine wirkliche Schulreform, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird und sie davor bewahrt, in rückständigen Schulen sitzen zu müssen, nur weil sie Opfer von selbstgerechter Landesschulpolitik geworden sind.


#49

Ich sehe es problematisch wenn die Unterschiede in der Bildung zu groß sind. Es sollte schon einheitliche Rahmenbedingungen geben.

Es darf nicht sein, dass ein Kind eine Klasse wiederholen muss nur weil seine Eltern von NRW nach BW gezogen sind.

Jedes Land kann seine Gestaltungsfreiheit behalten, z.B. ob sie auch den einheimischen Dialekt lernen will oder nicht. Aber das Bildungsniveau im Allgemeinen sollte auf ähnlichen Level sein.


#50

Wir haben ja inzwischen die kuriose Situation, dass Kinder z.B. aus Bayern einige Fächer in Bayern nicht mehr studieren können, weil ihre Noten zu schlecht sind, weil die Plätze an Kinder aus Bundesländern vergeben werden in denen sehr viel leichter gute Noten zu bekommen sind.


#51

Darum Zentralabitur, darum einheitliche Prüfungen zur mittleren Reife. (oder wie das heute heißt)

Gruß
Andi


#52

Ich würde die Aufnahme eines Studiums einfach von Aufnahmeprüfungen (und Motivationsschreiben) abhängig machen und nicht vom Bestehen des Abiturs oder der Note des Abiturs. Die Bundesländer können beim Abitur freiwillig kooperieren, sollten aber nicht gezwungen werden, wie das heute bereits der Fall ist.

Parallel sollte das dreigliedrige Schulsystem abgeschafft werden. Die Schüler werden bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet und können sich in der 10. Klasse entscheiden 2 Vorbereitungsjahre für das Hochschulstudium zu absolvieren oder erstmal berufliche Ausbildungen oder Fachausbildungen anzugehen, um dannach eventuell zu studieren.