Kommunikation von Arbeitsergebnissen und Stellungnahmen von AGs nach außen

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Ja und ich habe fertig. Denn sobald es konkret wird, will niemand mehr mitarbeiten. Arbeitet halt in euren “tollen” AGs weiter und bastelt schöne Anträge.

Ach ja, die Definition die ich von einem Projekt habe, habe ich übrigens nicht exklusiv:

Was ist ein Projekt?

Ein Projekt ist ein einmaliges Vorhaben mit einem bestimmten Ziel. Um das Ziel zu erreichen, müssen Handlungen geplant und umgesetzt werden. Das Vorhaben hat einen Beginn und ein Ende. Ein weiterer Aspekt, der bei Projekten eine große Rolle spielt, ist die Frage nach den zur Verfügung stehenden Ressourcen (z. B. Geld, Zeit, Personal). Dies gilt besonders für bürgerschaftliche Initiativen oder gemeinnützige Organisationen, deren Ressourcen häufig knapp sind.

(Quelle: https://www.buergergesellschaft.de/praxishilfen/werkzeugkiste-projektmanagement/grundlagen-des-projektmanagements/was-ist-ein-projekt/)

Ist doch genau das, worauf es bei Projekten auch hinauslaufen würde.

Wenn wir das nehmen, dann gibt es ein paar Projekte auf EU Ebene wenn ich es richtig im Kopf habe. Sie werden dafür verwendet Bürgerinitiativen durchzuführen. Theoretisch könnten die AGs oder Gruppen von Piraten auch auf Bundesebene machen. Ansonsten werden sie ja von den Vorständen angestoßen wenn es mehr den Weg einer Klage geht, da diese meist teuerer sind.

Ich sehe solche Projekte aber wirklich hauptsächlich aus AGs zu wachsen. Wir bei den Queeraten haben ja nach dieser Sicht gerade das Projekt Queeratenfahne laufen :smiley:

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Ja, toll. Ich will aber die Projekte aus den AGs ausgliedern. Weil ich mir davon mehr Geschwindikeit und Zielorientierung verspreche. Aber man will es nicht mal probieren. Nicht mal testen. Stattdessen will man im Sinne eines konservativen Traditionsvereins weitermachen, wie bisher.

Viel Spaß. Macht halt so weiter. Ich mache da nicht mit.

Du musst immer noch die Leute organisieren, die das ganze dann betreuen. Ich sehe nicht wo du die schneller herbekommst, als aus den AGs. Du musst die Leute wenn du eine Idee für ein Projekt hast ja erstmal aktivieren/finden. Bei AGs kannst du davon ausgehen, dass sie schon bereit sind für die Partei auf diesem Thema Arbeit zu investieren. Das spart dann enorm an Arbeit, es ist dann auch ein Erfahrungschatz von vorherigen Projekten vorhanden und es muss sich weniger eingarbeitet werden. Ich sehe also nicht wo der große Geschwindigkeitsverlust kommen soll, der AGs dann doch langsamer als einzelne Projekte macht, diese Aktionen durchzuführen.

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Wenn man ein gemeinsamer und konkretes Ziel hat, dann läuft das von allein. Ein Geschwindigkeitsvorteil ist auf jedenfall da, da auf ein konkretes Ziel hingerarbeitet wird und nicht auf mehrere womöglich widersprüchliche Ziele gleichzeitig.

Außerdem müssen die Leute bei einem Projekt nicht dauerhaft betreut werden, da das Projekt ja befristet ist und hinfällig ist, wenn es erreicht oder verfehlt wurde.

AGs arbeiten organisatorisch verwaltend, z. B. AG Technik, Projekte werden durch AKs (Arbeitskreise) zu Anträgen (inhaltliche Arbeit), zumindest ist das so im Premium-Landesverband,

Die Projekte die ich mir vorstelle und die mich auschließlich interessieren, sind die interne Organisation vorranbringen. Programmarbeit interessiert mich nicht.

Es dauert bist Ziele ausformuliert sind und ein gemeinsamer Konsens entwickelt wurde (das setzt du an diesem Punkt als gegeben voraus).
Im Regelfall läuft hier eine Unternehmensanalyse vorweg - Aber das können wir hier auch erstmal außen vor lassen.
Ziele, Rahmenziele und Meilensteine (Zielebenen haben auch gern andere Bezeichnungen) müssen definiert werden. Verantwortlichkeiten für die einzelnen Meilensteine werden verteilt usw.
Sprich hier müssen Arbeitsprozesse initiiert und dokumentiert werden.
Es muss Termine geben an denen Ergebnisse präsentiert werden und ggf. nachgesteuert wird etc.

Die Ziele schüttelt man sich nicht mal eben aus dem Ärmel. Die werden in einem fundierten konsensorientierten Prozess erarbeitet.

Man kann noch so schöne Ziele haben, wenn sie niemand umsetzt war auch das wieder rausgeschmissene Energie.
Ziele sind richtungsweisend und zentral, aber nach der Zielformulierung läuft der Rest keineswegs von selbst.

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In UNSERER Struktur gibt es ein solches zielorientiertes Projekt sehr wohl. Es ist schon jetzt ziemlich detailliert durchgerechnet. Wir müssen selbstredend kein eigenes Kohlekraftwerk betreiben, um als politisches Projekt den Kohleausstieg zu fordern. Wir müssen nur begründen können, dass und wie der geht. Und das kann die AG Energiepolitik.

Warum hast du das nicht gleich gesagt? Dann nimm bitte zur Kenntnis, dass das Gleiche für manche hier auch hinsichtlich deiner vehement eingeforderten Restrukturierungsmaßnahmen gelten könnte.

@Buchstabenprinzessin Nr. 153: Volle Zustimmung und, wie ich schon sagte, nichts für Ungeduldige.

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Das ist aber Programmarbeit und die interessiert mich nicht. Mich interessiert Projektarbeit, die die Organisation der 5-Prozenthürde näher bringt und dazu gehört für mich eben die dazu konkrete Ziele zu formulieren und wieder zu verwerfen, wenn es nicht taugt.

Bürokratie interessiert den Wähler selten.

Den Wähler interessiert aber ob und wie eine Organisation funktioniert. Mich hat das bei der Piratenpartei immer mehr interessiert, als das Programm.

Von welcher in Parlamenten vertretenen Partei weißt du, wie gut sie organisiert ist?

PartG §1
(1) Die Parteien sind ein verfassungsrechtlich notwendiger Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Sie erfüllen mit ihrer freien, dauernden Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes eine ihnen nach dem Grundgesetz obliegende und von ihm verbürgte öffentliche Aufgabe.

(2) Die Parteien wirken an der Bildung des politischen Willens des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens mit, indem sie insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluß nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden, sich durch Aufstellung von Bewerbern an den Wahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluß nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozeß der staatlichen Willensbildung einführen und für eine ständige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen.

(3) Die Parteien legen ihre Ziele in politischen Programmen nieder.

(4) Die Parteien verwenden ihre Mittel ausschließlich für die ihnen nach dem Grundgesetz und diesem Gesetz obliegenden Aufgaben.

Das hatten wir auch schonmal… Im GG steht drin, dass die Partei frei darin sind sich demokratisch zu organisieren.

Wenn aber ausformuliert wird, wie sich die Partei organisieren sollen, dann wird dieser recht, der freien demokratischen Organisation eingeschränkt.

Nein,
Dein 5% -Ziel negiert die eigentliche Aufgabe einer Partei.

Es bringt der Demokratie keinerlei Vorteil Abgeordnete im Parlament zu haben, die in Zusammenarbeit mit einer Satirepartei da hin kamen.
Wer soll so einen Quatsch wählen, wer soll seine Stimme für so einen offensichtlichen Unsinn einsetzen?
Gehe einfach davon aus, dass es Menschen gibt, die Entscheidungen über Militär, Soziales, Wirtschaft, Umwelt, Gesundheitm Innenpolitik etc. nicht Satirikern überlassen möchten, sondern ein echtes Anliegen haben, wie sie Politik gestalten möchten.

Wer soll eine Partei wählen, die nicht mal an sich selbst glaubt und mit den 0,5 Prozent nur die Kohle will? Das ist Satire! Entweder man ist ehrlich zu sich selbst und tritt überhaupt nicht an oder man macht es richtig. Aber nicht so einen Scheiß.

Natürlich glauben wir an unsere Inhalte und sind auch überzeugt die richtige Partei gewählt zu haben,

Anarchie gut finden, aber sich in einer parlamentarische Mitarbeit anstrebenden Partei engagieren. Genau mein Humor.