Kommunikation in der Partei

Fortsetzung der Diskussion von AG Umwelt - aktueller Stand:

Berliner machen viel kommunikation Real Life, weil sie es können.
Hessen hat ne lebhafte Telegramm Gruppe
Alte Piraten machen Mumble
Junge Piraten machen Discord
Manche Piraten machen Forum
Fossile machen Mailinglisten
Alle machen Twitter
Manche sind im FEdiversum
Manche machen Mattermost
Manche machen Facebook
Es soll auch auf Instagram hoch her gehen.
Es gab mal Jabber

Und die Liste ist bestimmt nicht vollständig.

Wir müssen uns schon was einfallen lassen, wollen wir nicht nur aneinander vorbei reden,

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Erstens: Unfreie Tools nur zur Aussenkommunikation. Insbesondere Discord ist mir ein Dorn im Auge.

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In meinen Augen hat sich aber seit 2018 schon sehr viel verbessert.

  • Wer in Mattermost ist sollte mitbekommen, was an Arbeit in der Partei gemacht wird, wo es Probleme gibt, und wo man helfen kann.

  • Wer hier im Forum ist, könnte an Problemen konstruktiv mitarbeiten und bekommt die Stimmung in der Partei so ungefähr mit.

  • Und dann gibt es noch Twitter, eigentlich ideal um die Partei positiv nach außen zu verkaufen!

Benötigen wir noch mehr? wegduck

Die Vorstände können schon Tools festlegen wollen. Wenn mich diese Tools überwachen oder unnötig unsicher sind werde ich sie aber nicht benutzen.

Die Piratenpartei kann nicht Privatsphäre und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung propagieren und dann intern Discord, Facebook und Twitter einsetzen.

Für die Außenkommunikation hingegen muss der Teufel halt zur Not fliegen fressen und Facebook bespielen.

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Bei so vielen verschiedenen Tools blicke selbst ich als Power Nerd nicht mehr so richtig durch :roll_eyes:

Wie mag es da wohl Leuten gehen die nicht so digital Affin sind ?

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Zur Vielfalt der Tools kommen völlig unterschiedliche Vorstellungen, wie man was wann wofür benutzt. Das ist etwas, das wir abfragen und wenigstens ein bisschen dokumentieren müssen. Ich möchte dazu einige Umfragen machen.

Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, zumindest einen Teil davon zu klären ist dieser Antrag von mir:

https://antrag.piratenpartei.de/p/38/discourse-als-offizielle-kommunikations-und-ankündigungsplattform

Ich sags ja ungern zum x-ten Mal, aber…man könnte auch einfach mal ganz verbindlich sagen: “Wir benutzen $tool.”. Punkt. Keine drölf Tools, sondern für eines entscheiden und das dann enforcen.

Jaja, ich weiß, fürchterlich unpiratig. Koordination, Kohärenz und Struktur sind halt unpiratig.

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Ich habe es ja in meiner Vorstellung auf dem BPT (Text wird noch veröffentlicht) gesagt: wir müssen über unsere Anforderungen an Tools reden, was wir damit machen wollen und dann auf der Basis entscheiden. Gegner und Befürworter von bestimmten Tools sind oft sehr laut und aus Angst, einzelne “abzuhängen” wird eine Entscheidung weiter verschoben. Dazu muss ich nur in das Mailinglisten-Thema und in meine Direktnachrichten zu dem Thema hier schauen…
Leute, denen die Gesamtsituation auf die Nerven geht sollten lauter werden und “Entscheider” (also Vorstände und Parteitage) mehr auf diese hören. Leider gehen viele mit einer pragmatischen Sicht auf ihre Arbeitswerkzeuge einfach oder machen erst gar nicht mit.

Dann wird aber auf externes ausgewichen, wie Telegram bzw. Twitter.

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Ich find mich schon recht laut… :stuck_out_tongue:
Aber ja, du hast Recht :slight_smile:

Ich gebe es unumwunden zu: es sind die PIRATEN, die mich beim Parteieintritt damals zum ‘Mitmachen’ animierten, zu twittern, von Facebook abrieten… jetzt das ‘neue’ Forum als Diskussionsplattform anbieten.
Wenn ich zur Real Life-Kommunikation komme, sprich Piraten-Treff, verstehe ich manchmal, ehrlich gesagt, zwei Stunden lang gar nix. Vielleicht wundern sich manche, dass ich trotzdem immer mal wieder vorbeikomme. Richtig werbewirksam ist halt so ein Treffen nicht, leider.

Finde ich gar nicht. Was ich aber unpiratig finde, ist intern Tools zu nutzen, die unseren Ansprüchen an Privatheit nicht genügen.

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Die Ansprüche sind teilweise aber auch wirr. Und keineswegs homogen. Im Gegenteil. Frage 10 Piraten und du bekommst mindestens 17 unterschiedliche Antworten auf diese Frage.

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Das unterschreibe ich dir als Admin unseres Discord-Servers. Das Ding wurde ja damals erstellt, weil einige inoffizielle Server aufgeploppt sind und man dann dachte, “lieber wir als irgendjemand”. Parteiarbeit gehört dort aber nicht hin.

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Verbieten nützt ja nichts, aber wir müssen einfach schauen, dass die offiziellen Tools möglichst wenig “Lücken” haben und attraktiv sind. Letzte Woche gab es eine Kandidatenbefragung im Discord und manche waren sehr enttäuscht, dass die Kandidaten nicht da waren. Es hätte stattdessen eine Kandidatenrunde im Mumble geben müssen, aber da hat sich anscheinend keiner zuständig gefühlt.

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Discord ist kein internes Tool der Piratenpartei.
Die Aussage wird durch wiederholen nicht richtiger.

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Denke, dass es darum ging, dass es evtl. für interne Zwecke genutzt wird, obwohl es kein internes Tool ist.

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Ja und mancher hat Google Adressen. Vorschreiben können wir einer AG und schon gar nicht einzelnen was sie nutzen.

Wenn jemand sagt es wird intern genutzt dann sollte das bitte mehr als ein bloßes in den Raum werfen sein.

Man kann ja auch auf Leute zugehen die meinen es für die interne Arbeit zu nutzen sollte es so sein.

Die Telegram-Aktivität der Hessen war nie ein Beschluss. Einige hatten einfach mal angefangen, und dann ist es gewachsen. Es gibt auch immer welche, die schimpfen, mit den richtigen Argumenten (proprietär, Datenschutz unklar, ältere Beiträge schwer wieder aufzufinden, kein offizielles Parteigremium, für außenstehende intransparent, zu geschwätzig…) Dann kommt eine klassische Piratentooldiskussion, aber es wird fleißig weiterdiskutiert, und die Gruppe wächst sogar. Heute wieder einige hundert Beiträge. Das ist eine Abstimmung mit den Füßen. Ich habe jetzt keine Lösung, so ist es zur Zeit. Es ist halt auch bequem und kommt den Schwatzsüchtigen entgegen…
Neben den genannten Kriterien spielt auch eine gewachsene Kultur eine Rolle. Es gibt sogar eine “Rant-Gruppe”, da werden die hingeschickt, die gerade zu wüst streiten…

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genau, die Geschmäcker sind verschieden. Manchen ist manches zu albern, andere mögen das gerade usw

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