Klimakrise/Energiewende: Die Bundesregierung hat was gefördert, dabei viel Geld verbrannt, aber

Es geht um das Methanol-Auto.

Die Reaktionen, gerade bei Twitter, sind im allgemeinen extrem stark negativ.
Die meisten haben einfach keine Ahnung, oder sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Aber, imo, ich sehe das anders.

Für Fahrzeuge, die pro Tag relativ wenig fahren, also weniger als ca. 150 km, ist Elektro sicher die bessere Alternative, für die Menschen und die Umwelt. Full-Stop.

Bei Fahrzeugen, und im Gegensatz zur Regierung, eher für LKW und Schiffe, die tägliche lange Strecken fahren, und im professionellen Bereich, da Methanol nicht ganz ungefährlich ist,
halte ich Methanol für die derzeit mit Abstand beste Lösung.

Sicher besser als die aktuellen fossilen Energieträger.

vgl. auch

Filterung vgl. auch

Aber, wie üblich, durch Einmischung der Politik, durch Umlagen, durch massive Steuern auf Energie, durch massive Scheiß-“Regelungen” ist diese Lösung derzeit unbezahlbar teuer.

Auch wenn diese an sich sinnvoll ist, imo.

Denn wir werden auch in Zukunft, in der chemischen Industrie, in der Zement-Herstellung, der Stahl-Industrie und in der Landwirtschaft, u.v.m, unweigerlich und unvermeintlich erhebliche Mengen an CO2-Ausstoss haben.

Es ist definitiv keine Alternative, dieses CO2 in die Luft zu blasen. Es muss gesammelt werden, nur was soll man dann damit machen?

CO2 mit H2 kann in Gegenwart eines Katalysators in Methanol umgewandelt werden.
1,4 tonnen CO2 und 0,2 tonnen Wasserstoff ergeben ca. 1 tonne Methanol.
Für 0,2 tonnen Wasserstoff braucht man rund 10.000 kWh (eigentlich mit modernen Methoden sogar etwas weniger, aber ich rechne rund um das Prinzip deutlich zu machen).
1 tonne Methanol kostet an der Rohstoffbörse ca. 400 €

Um es kurz zu machen, wenn der Wasserstoff regenerativ gewonnen wird und einen Preis von 3 cent pro kWh unterschreitet, direkt oder durch Förderung/Subvention des grünen Wassserstoff, dann wird “grün hergestelltes” Methanol preislich attraktiv.

Wenn nun das Methanol nicht mit Umlagen, Steuern oder anderem Quatsch seitens der Regierung künstlich teuer gemacht wird, und nur die üblichen Aufschläge für Transport, Lagerung und Tankstellennetz dazu kommen, dann wird 1 kg Methanol weniger als 80 cent an der Tankstelle kosten, möglicherweise sogar weniger als 70 cent wenn dies massenweise genutzt wird.
Bei 80 cent Methanolpreis zum Beispiel heißt das für einen LKW ca. 1 Euro (oder weniger) Treibstoffkosten in Diesel-in Liter-Äquivalent umgerechnet.
Und das ist preislich attraktiv und wird sich deswegen relativ schnell durchsetzen.

Mir ist auch klar, das Güterverkehr mehr auf die Schiene gehört, aber das wird mit den derzeitigen politischen Strukturen und Ansätzen sicher nicht umzusetzen sein, leider.
Also braucht es in der Zwischenzeit schnell und praktikable und bezahlbare Lösungen.

Alle Tankstellen in Deutschland mit einer Methanol-Tanksäule auszustatten würde ca. 30 mio.€ kosten, also praktisch fast nichts.
Vgl.

Da ist eine große Chance, auch für die Piratenpartei sich frühzeitig mit einem besseren Ansatz zu positionieren in der Klimadiskussion.

Denn, imo, ohne diesen extrem wichtigen Baustein wird eine Klimawende praktisch nicht umzusetzen sein, egal was in den Wahlprogrammen der verschiedenen Parteien so an Quatsch drin steht.

Wenn grüner Wasserstoff 3ct/kWh unterschreitet, dann ist EE-Strom für ca. 0,5-0,7 ct/kWh zu haben und das batterieelektrische Auto fährt damit dann immer noch billiger. Mal abgesehen davon, dass dieser Zielpreis völlig illusorisch ist und möglicherweise nie erreicht wird.

Macht man dann noch Methanol draus, wird es völlig irre, weil das weitere Energieverluste und Prozesskosten bedeutet und die Methanol-Brennstoffzelle am Ende nur mit der Hälfte der eh schon schlechten Effizienz einer Wasserstoffbrennstoffzelle arbeitet.

Für den Verkehr auf Land geht kein Weg an Batterien vorbei, alles andere ist witzlos teuer.

@TheBug
Du behauptest
3 ct/kWh nur möglich für 0,5-0,7 ct/kWh …???

Wie kommst Du darauf, bitte Nachweis erbringen.

In dem Text von mir steht drin, dass derzeit in Deutschland 3 cent/kWh mit reg. Energien noch nicht realisierbar sind, und deswegen denke ich und schlage vor, dass es Sinn macht das wir etwas (wir sprechen nicht von viel Geld, weil es auch nicht so viel Methanol z.Z. ist) fördern, sprich subventionieren.
In Chile mit unter 1 cent/kWh reg. Energien wäre das sicher nicht nötig.

Behauptung ohne Nachweis, das ist für eine Diskussion einfach scheiße. Bringt einen nicht weiter.

Stimmt so nicht, und zweigt, dass Du genau NULL Ahnung hast von der Materie.
Bist aber nicht allein, in den Medien und bei den Politikern wird auch so argumentiert.

Ein LKW verbraucht je nach Beladung und Größe und Modell im Bereich zwischen 1 bis 1,8 kWh pro km. Alte Modelle deutlich mehr.
Selbst wenn man Verluste, die es auch bei reinem elektrischen Betrieb gibt, vernachlässigt,
dann braucht man bei einem LKW der täglich ca. 700 km fährt eine Batterie von ca. 1 MWH.

Bei 200 Wh/kg, was schon sehr ambitioniert ist, die besten Batteriekonzepte erreichen unter Berücksichtigung von Housing und Steuerung usw, effektiv gerade 180 Wh/kg, würde die Batterie 5 tonnen wiegen, mindestens.
vgl. This is why BYD Blade battery is ahead of competition - 🔋PushEVs

LKW’s sind auf Gesamt 40 tonnen limitiert, in Ausnahmefällen 44 t.
vgl.
https://www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Gueterverkehr-Logistik/Lang-Lkw/lang-lkw.html

Zusammengefasst, LKW für Langstrecke geht heute nicht rein elektrisch, wenn man damit auch Sachen transportieren möchte.

Vom Platzbedarf für die Batterie, der erheblich ist, mal abgesehen.

Kann also nicht funktionieren. Wann das der Fall ist, in 20 Jahren oder Nie, kann heute keiner sagen.
Wir brauchen aber eine Lösung heute, die ohne fossile Energieträger funktioniert.

Und zwar am besten heute noch!!!

Dein Text ist typisch.
Einfach mal irgendeinen Dreck raushauen, ohne Nachweis/Quelle, und vor allem ohne funktionierendes Konzept wie man es lösen kann.

Zu sagen, das geht nicht, etwas einfach schlecht zu reden, das ist einfach.

Eine funktionierende Lösungsalternative aufzuzeigen, und die mit Zahlen/Daten und Quellennachweis zu belegen, ja dazu bist offensichtlich nicht im Stande.

Schade, eine sachgerechte und zielführende Diskussion wäre um die Klimawende zu schaffen und auch die Piraten-Partei voran zu bringen wünschenswert.

OK, ich werde jetzt mal ganz deutlich: Du gehst mir echt auf den Sack. Kommst in einer Tour mit irgend welchem Halbwissen und pöbelst Leute an.

Du bist hier der, der irgend welchen Krempel in der Tagespresse liest, der von Leuten geschrieben wurde, die genau so wenig Ahnung von dem Thema haben wie Du selber und das verbreitest Du dann als Wahrheiten.

Die Zahlen von Dir sind aus den Fingern gesogen und nicht untermauert, ausser vielleicht durch irgend welche Broschüren von Lobbyverbänden.

Und ich bin nicht dazu da, um Dir ständig Nachhilfe zu geben, die dann nicht mal ankommt. Nur weil Du irgendwo ein paar Zahlen gefunden hast, bedeutete das nicht, dass Du irgend welche Zusammenhänge verstehst.

Überhaupt nur Chile zu erwähnen zeigt schon, dass Du nur Lobbymist wiederholst. Wie verpeilt muss man sein, um auf die Idee zu kommen, dass es irgendwie wirtschaftlich tragfähig werden kann den Kram um den halben Planeten zu transportieren, nur weil es da eine relativ kleine Stelle gibt, an der Windkraft billiger ist?

Meine Schätzung mit dem Verhältnis zwischen den Kosten für Wasserstoff und Strom ist wahrscheinlich noch viel zu optimistisch. Immerhin braucht so ein Elektrolyseur sauberes Wasser und hat Betriebskosten, die bei einer solchen Anlage nicht unerheblich sind.

Aktuell ist der subventionierte Preis für Wasserstoff bei € 9,50 / kg. Also rund 29 ct/kWh. Die Produktionskosten liegen im best-case nur knapp drunter. Der Großteil davon sind nicht die Stromkosten, sondern die Betriebskosten für die Anlage. Die müssten also extrem minimiert werden und dann müssen die Stromgestehungskosten auch noch deutlich fallen.

Für Strom liegt der “Rekord” aktuell bei etwa 0,85 US ct/kWh. Damit würde es auch schon schwierig werden die 3 ct zu erreichen.

Mal ganz zu schweigen davon, wie sich das über die ganze Versorgungskette hoch schaukelt und die enthaltene Energie immer weniger wird.

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@TheBug

  • Nur zur Klarstellung von Brennstoffzelle habe nie gesprochen.
    Davon halte in der Tat auch nicht so viel.

  • mit Lobbyisten habe nichts zu tun,
    verabscheue diese zutiefst

  • zu 3 cent/kg, habe ich mich unklar ausgedrückt, mea culpa, ich meine damit letztlich, die Energie, die im H2 gebunden ist, nach Umwandlungsverlusten und Kosten.
    Vielleicht einfacher ausgedrückt, bei ca. 33 kWh/kg, also Kilopreis von 1 Euro/kg für H2.
    Derzeit deutlich höher, ca. 10€, stimmt.

Nur, wie oben genannt, der größte Teil der Kosten stammt aus Umlagen und Steuern, als auch aufgrund des Umstandes dass der Strom nicht nur aus reg. Energien bezogen wird (Strommix halt), also relativ teuer ist.

Ich sprach von grünem H2, also nur reg. Energien, Wind/Sonne, welche deutlich günstiger sind.

Trotzdem, um 1 Euro/kg H2 zu erreichen, wäre es nicht nur notwendig alle Umlagen und Steuern auf H2 zu streichen, sondern zusätzlich geschätzt ca. 4€/kg Subvention hinzuzufügen, finanziert aus der FossilenEnergieAbgabe.

Ob es (4 €/kg) reicht muss man sehen, ggf. anpassen um die 1€/kg zu erreichen.
Das wäre wichtig, damit die grüne Herstellung von Methanol wirtschaftlicher ist, als die derzeitigen schmutzigen Verfahren, salopp ausgedrückt.

  1. Vorteil meines Vorschlags ist:
    Es ist eine machbare Lösung für die gut 500 Mio. tonnen (von 739 Mio. tonnen in 2020 CO2-Gesamtausstoß)
    vgl. Umweltbundesamt: Treibhausgasemmissionen 2020 um 40,8 Prozent gesunken.

500 Mio tonnen CO2 sind = 500.000.000.000.000 gramm CO2 jedes Jahr

Welche bessere und kostengünstigere Lösung, die man jetzt so praktisch heute umsetzen könnte, schlägst Du vor (für derzeit ca. 500 Mio. tonnen CO2, die technisch unvermeidlich sind)?

Einfach weiter in die Luft blasen?

Für mich keine Option.

Hast Du überhaupt eine Lösung dafür??
Bist nicht der Einzige "Voll"wissender,
die meinen sich darüber auslassen zu müssen ohne dafür eine Lösung zu haben.

Oder sollen wir auf Produkte der chemischen Industrie, z.B. Waschpulver, wohne in der Nähe des Henkel-Werkes in Düsseldorf, oder auf Stahl oder Zement oder auf Nahrungsmittel der Landwirtschaft (z.B. den Tieren das Atmen verbieten, oder was?).
Juppi, wir retten das Klima “TheBug”-Style, und leben nur noch von Luft und Liebe, oder?

  1. Weiterer Vorteil ist, dass dann man bestehende Verbrennungsmaschinen (Motoren), z.B. von LKW’s mit vgl.weise geringem Aufwand für den Methanol-Betrieb umrüsten kann. Manche Benzin-Motoren (Flexfuel-Fahrzeuge) können das schon jetzt einfach tanken, ohne weitere Umrüstung.
    Bei Benzin-PKW kostet es ca. 1500€ pro Fahrzeug, LKW’s entsprechend etwas mehr.

Und es würde sehr schnell gehen, in weniger als einem Monat könnte man alle Tankstellen in Deutschland mit einer Methanol-Tanksäule ausrüsten.

Einfach eine Tank-Leitung und Tank nehmen, einmal ausspülen, neuen Messzähler einbauen, fertig.

  1. Batterieelektrisch betriebene Langstrecken-LKW’s, wie oben dargestellt, gibt es nicht, und wird es so schnell auch nicht geben.

Methanol für Auto/LKW/Schiffe funktioniert schon lange

Bild ist aus 1978

Was ist Deine Lösung um jetzt (!) fossile Energieträger bei LKW-Langstrecke/Schiffen/usw. zu ersetzen?

Hast Du überhaupt eine Lösung dafür??
Bist nicht der Einzige "Voll"wissender,
die meinen sich darüber auslassen zu müssen ohne dafür eine Lösung zu haben.

Fazit:
Es ist eine Lösung für das CO2.
Es kann sehr schnell gemacht werden.
Es funktioniert heute schon.
Es geht ohne fossile Energieträger im mobilen Bereich.
Es ist, in Summe betrachtet, extrem günstige Lösung.

Einziger Haken, Wasserstoff kostet 10€, wenn dieser grün hergestellt würde und nur 1 €/kg kostet,
funktioniert das heute schon, wirtschaftlicher und besser als fossile Energieträger.

Sorry für mein Halbwissen, mea culpa, welches ich leider nur aus Büchern und dem Internet habe, und ah ja Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum (im IB Gebäude ;)) habe ich auch studiert.

Aber klar, ich bin nicht so ein oberschlauer “Voll”-wissender wie Du, sorry.

Frage nur, woher hast Du denn so “viel” Wissen?

Wenn nicht aus dem Internet, Büchern oder Studium …

Irgendwann in ferner Zukunft wenn PV + Windenergie auch mitten im Winter genug Strom liefern, dann haben wir im Sommer ein Problem wohin mit dem vielen PV-Strom.

Genau dann spielen Wandlungsverluste bei der Generierung von Wasserstoff keine Rolle mehr. Aber billig / umsonst ist der Wasserstoff dann immer noch nicht. Und die Ökobilanz hat immer noch ein paar Probleme. Sogar das Lagern ist teuer, weil Wasserstoff sogar aus Stahlbehältern entkommt.
Solange es billiger ist Wasserdampf über heiße Kohlen zu blasen um daraus Wasserstoff und CO2 zu machen oder Kohlenwasserstoffe thermisch zu zersetzen wird es keinen grünen Wasserstoff geben.

Aber schauen wir mal auf was anderes:
Ein 2CV wog in den 70er Jahren leer 560 kg.
Ein smart fortwo wiegt heute 1100 kg.
Ein Volkswagen ID.3 wiegt 1.812 bis 1.935 kg.

Ich schätze mal, dass mehr als die Hälfte der Batterien im ID.3 gebraucht werden, weil das Auto so schwer ist.

Ein Tempolimit auch auf der Autobahn, Güterverkehr auf die Schiene verlagern (damit die Leute nicht mehr glauben nur in einem Panzer überleben zu können) und schon könnte es günstige Elektromobilität mit Fahrzeugen geben die leer unter 800 kg wiegen.

Soweit müssen wir’s gar nicht treiben (was den Winter angeht). Langzeitspeicher helfen, das Winterproblem zu mindern. Dabei entschärft sich auch das Sommerproblem. Aber du hast recht: Die beiden Probleme an sich sind viel größer als die Politik uns glauben machen will.

@Fulleren
Danke, dass Du auch Deine Meinung reingeworfen hast.
Ein Elektroauto mit Reichweite von +300km auch unter widrigsten Bedingungen und 5-Sterne-NCAP-Test ist mit 800 kg machbar?
Leider vollkommender Blödsinn.

Der entscheidende Punkt, den ich machen möchte, der in der jetzigen Diskussion in den Medien gar nicht auftaucht, der von den Politiker gar nicht aufgegriffen wird, der für die Erreichung der Klimawende aber unabdingbar ist,
ist dass es technisch bedingt eine erhebliche Menge von CO2-Emissonen geben wird, die einfach nicht “eingespart” werden kann. Unmöglich.
Dafür präsentiert niemand eine Lösung, niemand greift dieses Thema auf, hier ist eine Chance für eine Partei sich zu profilieren, weil sie das Problem erkannt hat und einen gangbaren Lösungsweg aufzeigen kann.

In anderem Zusammenhang, benutzen Sozialisten gerne das Wort “kaputtsparen”.

Aber was hier passiert mit Forderung die Kohlekraftwerke zu schließen, einfach so, die Zement-Herstellung (12% der weltweiten CO2-Emmisonen), den internationalen Güterverkehr zu stoppen, also keine Container-Schiffe mehr, und vieles andere was ich gehört und gelesen habe, ist eine Foderung, die sehr wie “kaputtsparen” aussieht.

Jeder Versuch nur mit “Sparen”, schon gar nicht mit “kaputtsparen”, das Problem lösen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt. Es ist eine Sackgasse.

Mal davon abgesehen, dass es sehr schwer ist die Menschen zu überzeugen, dass sie “verzichten” müssen.
Damit lässt sich keine Wahl gewinnen.

Der einzige Weg, der zu mindestens eine Perspektive hat funktionieren zu können, ist das wir von der Natur lernen und nur noch Kreislaufwirtschaft betreiben.

Zum Beispiel, hab ich ein Problem dass ein Kohle-Kraftwerk noch bis 2060 oder länger weiter läuft?

Nein! *

*Mit der Bedingung, dass dieses Kraftwerk sobald wie möglich auf Biomasse und Methanol umstellt,
und so schnell es technisch möglich ist, die Emission zu praktisch 100% filtert, z.B. in Methanol, den kleinen Rest, der wirtschaftlich nicht zu filtern ist, in den Boden verbringt, z.B. in Salzkavernen.

Also wenn das Kraftwerk praktisch emissionsfrei arbeitet, habe ich Null Probleme damit, wenn es weiter betrieben wird.

Das ist aber erheblich teurer, als den Dreck und das CO2 einfach mal in die Atmosphäre zu blasen.

Damit das wirtschaftlich tragbar wird, und Unternehmen als auch Privatbürger das bezahlen können, müssen Umlagen und Steuern weg.

Das heißt aber nur das Politiker verzichten müssen, nicht die Menschen.

Wenn die Unternehmen im stationären Bereich praktisch emissionsfrei produzieren, mit regenerativ herstellten Treibstoffen LKW-Langstrecke/Schiffen also Methanol und Flugzeuge mit eKorosin genutzt werden, Kurzstrecken rein elektrisch, dann braucht es kein schlechtes Gewissen zu haben,

wenn man etwas isst, wenn man mit der Bahn fährt, wenn man mit dem Auto fährt, wenn man in Urlaub fliegt, wenn man sein Leben wie gewohnt lebt,
ohne Verzicht und Selbstkasteiung,
die im Übrigen auch wie oben dargestellt gar nicht das Problem lösen würde.

Vielleicht ist es aber auch völliger Blödsinn die Anforderung 300+km zu stellen.
Der größte Teil der Fahrten die gemacht werden ist weniger als 70km.
Senkt man die die Geschwindigkeiten ab z.B. auf 30 km/h in der Stadt, sind die Anforderungen bei einem Crash gleich viel niedriger.

Der Renault Twizy kommt mit unter 500 kg aus.

Und ich denke da geht noch was wenn man karbofaserverstärkten Kunststoff für die Struktur nimmt.

Warum sollen eigentlich nur LKW mit einem Stromabnehmern auf Fernstrecken unterwegs sein, da geht doch sicher auch was, wenn man das will.

Und zuletzt das Auto so wie es jetzt eingesetzt wird ist Verschwendung. Es wird durchschnittlich nur 1/24 vom Tag eingesetzt und ist für die meisten Fahrten völlig überdimensioniert. Warum sollte das Fahrzeug zum Einkaufen auch für Langstreckenfahrten geeignet sein?

Letztlich muss man auch mal über die Notwendigkeit von Fahrten reden. Vielfach ist die Trennung von Gewerbe- und Wohngebieten nicht jedes Gewerbe nötig. Weniger Zeit auf dem Arbeitsweg zu verbringen hebt die Lebensqualität enorm.

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Städte und Gemeinden
als Verbund von ca. 2 km² großen Fussgänger-Zonen oder Gewerbeflächen oder Parks zu gestalten, welche alle untereinander mit ÖPNV, idealerweise mit Hoch- oder U-Bahnen verbunden sind,
ist eine meiner wichtigsten Forderungen.

Daneben sollten wir Bustaxis einführen, vgl. und siehe als Muster “CleverShuttle”, also eine Mischung aus Bus und Taxi.

Daneben sollte es günstige und einfach zu handhabende Carsharing-Angebote geben.

Alles mit dem Ziel den Verkehr nicht “einzusparen” oder “kaputtzusparen”, sondern die Menschen zu motivieren zu Fuß zu gehen, das Fahrrad zu benutzen und ihnen richtig attraktive ÖPNV Angebote zu machen, sehr gerne ticketfrei (!!) (halte ich für sehr wichtig, bei der Finanzierung habe ich aber deutlich bessere Vorschläge), so dass die Menschen gerne Alternativen zum Auto nutzen, wo es eben so passt.
Und es sollte fast immer passen.

Das Ergebnis wird sein, dass ca. 80% der Bevölkerung die heute noch ein eigenes Auto besitzt, sich davon trennen wird. Nicht weil es verboten ist, sondern weil sie es einfach nicht mehr brauchen.

Vielleicht nur noch ein fettes und lautes Bike, mit dem sie am Wochenende mal eine Tour mit Freuden machen.
Oder so ein Old-Timer Schätzchen zum Pflegen halt, wie heute einige Menschen Pferde, ein wunderschönes Tier, halten.

Unter der Woche fahren sie natürlich, selbstverständlich Bus/Bahn/Bustaxi/Carsharing weil es einfach viel besser und deutlich günstiger ist. Alles andere wäre bescheuert.

Ganz nebenbei auch besser für die Umwelt.

ÖPNV, insbesondere Busse und Bustaxis, bitte nur noch elektrisch.

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100.000 demonstrieren für den Klimaschutz in Berlin 80.000 in Hamburg und sicher noch viele Tausend wo ich die Zahlen noch nicht weiß.

Gut das die Piratenpartei ihren Themenschwerpunkt auf die Klimapolitik gelegt hat für diesen Wahlkampf.

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Methanol hat eine Energiedichte von 5,5 kWh/kg
Diesel 12 kWh/kg

Ansonsten:
Bis die Technologie industriell anwendbar ist, wird es etwa 15 Jahre dauern.

@GG79
Danke für den Hinweis mit der spezifischen Energiedichte.
Ist natürlich in den Kalkulationen berücksichtigt, nebst höherer Effizienz der Motoren.
Deswegen rundgerechnet gilt 1 kg Methanol entspricht 0,8 liter Diesel. Beachte kg und liter.

Die Reichweite ist ca. 40% niedriger. Ok, das ist ein kleiner Nachteil.

produziert seit 2012

BASF u.v.m.
haben alle Technologien in der Schublade fertig entwickelt, zum Teil seit 40 Jahren.
Seit der Ölkrise.

Nur als Ölmultis erkannt haben Ende der 70ziger, dass aus CO2 gewonnenes Methanol das Rohöl vollständig ersetzen kann, haben sie
den Anstieg des Ölpreises gestoppt, haben Ihren Einfluß geltend gemacht bei der Industrie und der Politik, und das Methanol erfolgreich gestoppt.

Einfach mit Mrd. Bestechungsgeldern,
Mrd. als 1 Mrd. noch richtig viel Geld war.

Dein Beispiel mit Carbon2Chem ist ein typisches Beispiel.

  1. In 15 Jahren, wahrscheinlich viel früher, wird Stahl nicht mehr mit Koks sondern mit H2 gemacht. Sinnloses Projekt.
  2. Es ist ein typisches Feigenblatt-Projekt, nur damit man sagen kann, “seht her wir machen was für das Klima”
  3. Es geht bei diesem Projekt im wesentlichen darum Fördergelder abzugreifen von den bekloppten Politiker. Siehe auch das Ausgangsposting dieses Threads.

Lasst euch nicht von den Politikern und vor allem von der Industrie verarschen !!!

Das ist Absicht, mit dem Nebelkerzen werfen, mit Falschinformationen, mit irreführenden Informationen, mit bezahlten Prof. (z.B. Hans-Werner Sinn bis 2016 ifo-Institut), diversen Fake-Studien usw. usw

Nein, sämtliche Technologien sind seit Jahrzehnten vorhanden, die Industrie hat aber genau Null Interesse daran mit dem “CO2 und anderen Dreck in die Luft blasen” aufzuhören.

Ohne energisches Durchgreifen, ohne massiven Einlauf, so dass es zu den Ohren rauskommt, passiert da rein gar nichts.

Deswegen 100€/tonne CO2Abgabe plus FossileEnergieAbgabe 2 cent/kWh.
Ohne Ausnahmen!

Dafür Umlagen, Steuern (MWST, Stromsteuer, Energiesteuer, Kfz-Steuer), unnötige Regelungen abschaffen. Und diesen Zertifikate-Quatsch.
Subventionen für fossile Energien ausnahmslos streichen.

Trotzdem ist das eine Schocktherapie.

Dann wird es dazu führen das die Umstellung auf Emissionsfrei sehr, sehr schnell erfolgen wird.
Innerhalb weniger Jahre, viele werden es innerhalb von Monaten hinbekommen.
Weil wenn nicht, sind sie pleite.

Aber hey, ist das nicht genau das Ziel, bei dem Klimawende schaffen?

Was Privathaushalte machen, macht gar nicht so viel aus. Lasst die Menschen ihr Leben leben.
Die Klima-Terroriesierung fur due einfachen Menschen muss aufhören.
Wir sollten Menschen mit Respekt begegnen, Aufklärung betreiben, Alternativen aufzeigen ohne den Menschen mit Pistole am Kopf zu etwas zwingen. Sue sind für 30% verantwortlich.
70% machen die großen Klimakiller.

Den großen Klimakiller muss man das “mit einfach in die Luft blasen” austreiben.

Das geht nur wenn sie es massivst in ihrem Portemonnaie spüren.

Nach Umstellung werden sie erkennen, dass man mit Umweltschutz sogar mehr Geld verdienen kann, was so gemacht 100% nachaltig, auch ok ist.

Es ist DEIN Beispiel:
Prof. Robert Schlögl, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion und Carbon2Chem Projektkoordinator betont:

Und so könnte man unendlich Zeit aufwenden, um Dir zu erläutern, dass Daimler, Stellantis (Citreon, Opel, Fiat, Chrysler), die deutsche und französische Regierung ein Vielfaches der Summe aufwenden, um die Batterietechnik zu verbessern, von den führenden Ländern China und Südkorea ganz zu schweigen.
Und VW hat klar gesagt, dass sie einzig in Elektro investieren.

@GG79

Kannst Du lesen?

Welcher, der genannten Unternehmen hat einen LKW für die Langstrecke vorgestellt?

Einfache Frage, und wie immer, bin ich mir 100.000% dass nichts konkretes kommt.

Welchen Sinn hat Dein Posting dann?

Der Sinn besteht darin, Dir mitzuteilen, dass Du nicht wirres Zeug schreiben sollst, um dann mit persönlichen Diffamierungen von Deiner Unkenntnis abzuweichen.

Fassen wir zusammen:
Deiner Quelle ist zu entnehmen, dass die von Dir vorgeschlagen Methanol-Lösung mit 10 Mio EUR gefördert wird und der Betreiber davon ausgeht, dass eine industrielle Anwendung in 15 Jahren erreicht werden kann.

Dem stehen die Investionen gegenüber, die von Lkw-Herstellern wie
Daimler (Mercedes-Lkw), sowie
VW (MAN,SCANIA)
getätigt werden.

“wirres Zeug” schon ziemlich hart, egal.

Nochmal

bitte ein Beispiel für einen Langstrecken-LKW
von den oben genannten Herstellern.

Alternativ
ein praktisches Beispiel ohne fossilen Energieträgern jedoch mit Batterie, weltweit, egal von wem,
für ein typisches 12.000-TEU-Container-Schiff
welche derzeit i.d.R. 100.000 liter Schweröl Tanks haben.

Diese Batterie will ich sehen.

Danach können wir gerne weiter reden.

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Du kannst Menschen mit meiner Lebenserfahrung nicht so schwachsinnig anreden.
So einfach ist das. Scheint Dir noch niemand gesagt zu haben.

Produziere erst mal genügend erneurbares Methanol zu einem wettbewerbsfähigen Preis.

@GG79

Ganz ehrlich,

“schwachsinnig anreden”

wo und was soll das hier im Thread passiert sein ggü. Dir @GG79 ?

Du hast mit “wirres Zeug” mich angegriffen, so empfinde ich das.

Du bringst Dich in die Threads ein, was dem Grunde ja auch der Sinn eines Forums ist,.
Nur ist ja jetzt in mehreren Threads passiert,
dass das was schreibe von Dir als “wirres Zeug” abgetan wird, und Du Dich getriggert fühlst.
Auf ganz konkrete Nachfragen, habe von Dir keine Antwort bekommen.
Was nicht geht, deiner Meinung nach, hast du ja kund getan.
Mich interessiert nicht so sehr was nicht geht, mehr was geht.
Ich versuche schon, so vorsichtig zu schreiben, dass ich Dir nicht irgendwie auf den Schlips trete, denn ich schon gemerkt, dass Du eher leicht zu einer beleidigten Leberwurst tendierst.

Egal, was ist bei Dir, dass ich Dich so triggere?

Ehrlich gemeinte Frage?

Die ganz konkreten Fragen von mir, nicht eine davon, wurden beantwortet. Nicht von Dir noch jemand anderem hier.

Schlage vor, nur damit Du Dich nicht unnötig persönlich beleidigt fühlst, denn ich weiß nicht wie ich schreiben, dass Du nicht aufregst, dass Du einfach raushälst.
Eh völlig sinnlos hier im Forum, weil es praktisch, bis auf bestenfalls ein Dutzend hier, niemanden sonst hier interessiert was hier geschrieben wird.
Und die Tatsache, dass fdie Piraten 0,00… Wahlerfolg haben, hat bestimmt auch seine Gründe.

Ok bitte Hinweis, welche Textstelle Du als “schwachsinnig anreden” bezeichnest?

Wenn keine konkrete Antwort kommen sollte, wie sonst auch, np,
wünsche Dir trotzdemeine gute Nacht und ein gutes Gelingen mit den Piraten.

Ich nehme Deine Quelle und verweise darauf, dass der in Deiner Quelle genannte Hersteller die industrielle Herstellung in 15 Jahren sieht.

Das von mir genannte Argument interessiert Dich aber nicht, stattdessen forderst Du mich auf, ich solle dies und jenes belegen.

Die Zeit ist abgelaufen, man kann die Diskussionen so nicht weiterführen, wie die letzten 20 Jahre.
Die möglichen Lösungen sind bekannt und die müssen jetzt umgesetzt werden.

Wenn jemand an Dingen forscht, dann soll er forschen und wenn es industriell umgesetzt werden kann, dann kann man darüber diskutieren.
Vorher ist das alles nur Schall und Rauch.

Zwischen einem klassischer Motor und einem Elektromotor sind solche Welten bzgl. Kosten, Verbrauch, Größe, Wartung etc. und die Batterietechnik hat solche Potentiale.
Alleine die Bestromung vor Ort in der Garage oder auf dem Firmengelände findet doch in diesen merkwürdigen Berechnungen, die davon ausgehen, dass alle wieder so sein müsste wie zuvor, keinen Niederschlag.
Auf der Grundlage der Dekarbonisierung der Wirtschaft findet doch eine grundlegende Innovation statt und nicht nur ein Drehen an kleinen Rädchen.
Alles muß hinterfragt werden, es muß im Gesamtkonzept stimmig sein und es müssen Dinge grundlegend geändert werden.

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