Jetzt ist die CDU die führende Digitalpartei Deutschlands

Onlineparteitage: CDU 1 : Piraten 0

Laschet und Gesundheitsminister Spahn, den die CDU mit recht bescheidenen 589 Stimmen zu einem von fünf Vizevorsitzenden wählte, wollen laut ihrer Agenda vor allem ein Digitalministerium schaffen, “das seinen Namen verdient”.

CDU die neue Digitalpartei

Wurde anderswo schon diskutiert:

Hoffe dass alle bürokratischen Verhinderer in der Piratenpartei glücklich mit ihren Entscheidungen sind. Halte es sogar für sehr realistisch, denn ihnen ging’s ja nie ums Internet.

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Internet hat halt nix mit Pflege zu tun. Und mit Geldgeschenken. Und Penissen.

Ach komm, bestünde die Partei nur aus Pflegern und Transsexuellen, dann hätten wir schon längst Onlineparteitage.

Ja, ist so. Die Piraten können nix, außer rumnörgeln und in Echokammern rumnölen.

Die Konservativen machen es einfach. Hätte nie gedacht, dass ich mal die Konservativen lobe.

Die sogennanten “Liberalen” sind tatsächlich ziemlich nutzlos, ja.

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Ich wette die Piraten kritisieren dann demnächst wieder die mangelnde Wahrung des Datenschutzes auf dem CDU-Parteitag. Das ist ja mittlerweile die einzig verbliebene Kompetenz der Piraten.

Der einzige Pirat der noch mit Digital Themen öffentlich in Erscheinung tritt scheint Patrick Breyer zu sein. Ansonsten scheint es da nicht mehr viele zu geben.

Und nicht vergessen, auch Linke, Grüne, SPD usw haben da aufgeholt. Auch dank Ex Piraten die dorthin gewechselt sind nachdem Sie in der Piratenpartei mit Shitstorms attackiert wurden usw.

Da P2P Filesharing nicht mehr so wichtig ist können Piraten da noch nichteinmal beim Thema Urheberrecht noch größere Wählergruppen ansprechen.

Ich habe auf den letzten paar Bundesparteitagen den Eindruck gewonnen, außer Pflegern und Transsexuellen und @Sebulino wäre da tatsächlich nichts mehr übrig. Ich freue mich, wenn dieser Eindruck falsch war. :wink:

Bwahahahahaahaahah.

Was mich am Meisten stört ist, dass man eine kleines und wendiges Schiff wie die Piratenpartei wie ein Containerschiff lenkt, statt den Vorteil eines kleineren Wendekreises zu nutzen.

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Doch, natürlich. Die Ur- und Kernforderung nach einer Kulturflatrate wird mit dem Aufkommen von irgendwelchen Bumsdiensten wie Netflix und Schrottify zwar aufweichbar, aber diese sind „Vendor lock-in“ und überdies nicht ansatzweise eine Lösung für das Problem, dass man eben nicht jedes Kulturgut einfach jederzeit legal runterladen kann - außer, du schließt drölf Abos ab (Bücher, Filme, Musik, Pr0n, …).

Da könnte man wesentlich mehr draus machen. Gerade im Jahr 2021.

Für mich ist das auf jeden Fall ein Thema, gerade und vor allem da ich schonmal gerne die ein oder andere Studie von Sci Hub ziehe. Gerade da eröffnen sich ja schon enorme Chancen für freies Wissen.

Die Masse interessiert sich dennoch eher für Filme, Musik und Pr0n und da gibt es halt die Streamingdienste die das weitgehend abdecken so das es bei Wahlen nicht mehr so relevant ist für die meisten Leute.

Die Nachteile und Risiken von DRM werden von den meisten zudem ebenfalls nicht verstanden, also das es nicht so dolle ist Content zu kaufen der Fremdkontrolliert ist. Wäre ein Thema, leider nur schwer zu vermitteln.

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Auch nicht schwerer zu vermitteln als dass das „B“GE auch für Menschen, die das Geld nicht nötig haben, eine voll tolle Idee wäre. :wink:

DRM ist ein guter Punkt, ja.

Wieso setzt man nicht einfach wieder das Thema “Liquid Democracy”? Fällt man halt wieder auf die Nase. Na und?! Ist das Nicht-Auf-die-Nase-Fallen bei 0,4 Prozent der Stimmen wirklich noch ein Argument, es nicht nochmal zu probieren?

Ich meine wenn ich habe hier im Forum Diskussionen gehört, da habe ich gemeint, ich befände mich hier in einer Volkspartei, obwohl das hier eine Ein-Thema-Partei “Digitalisierung” ist. Da ist es kein Wunder, dass man noch weniger Fortschritte macht, als die wirklichen Volksparteien.

Also ich fasse nochmal zusammen: Als kleine Partei hat man weniger Ressourcen ist jedoch auch flexibler. Wenn man jedoch die Flexiblität nicht nutzen will und zudem immens viele Ressourcen darauf verwendet in der Breite gut zu sein, aber nicht in einzelnen Bereichen, dann verspielt man seine Vorteile komplett.

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sind wir schon lange nicht mehr, erstrecht nicht nur, weil einige (wenige) fordern, das wieder zu werden …

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Also eine 0,4-Prozent-Volkspartei? Das ist fast der gleiche Anspruch den die Partei “Die PARTEI” hat und das ist eine Satirepartei…

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Volkspartei meint “alle Bevölkerungsschichten zu vertreten”
Vollprogramm (das Gegenteil zu “Ein-Themen”) meint zu allen Themen einen programatischen Ansatz zu haben …

Sie erkennen den Unterschied ??

Ich kenne das Ergebnis. Ein wintziges und unmanövrierfähiges Boot.

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