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Ist Facebook-Nutzung sinnvoll oder widerspricht Sie den Idealen der Piratenpartei


#48

Das kann ich so bestätigen und unterstütze gerne dabei. :muscle:


#49

Einfach tun, dann siehst Du, wie schwer es ist, gegen Agenturen zu kämpfen, die mit Geld oberflächliche und populistische Meinungen streuen.
Eine sachliche und informative Auseinandersetzung, wie es einmal die Stärke der Piraten war, findet dort nicht statt.
Am Ende erstickt die Ganz-Rechte-Partei in ihrem eigenen Dickicht und die Diskussion läuft an ganz anderer Stelle. Politik bedeutet nicht, dass man ein Medium benutzt und die Welt beschallt.


#50

Was für eine unerträgliche Arroganz! Sowohl bezgl der Personengruppe an sich (Piraten) als auch gegenüber Menschen die ein anderes Medium nutzen


#51

Im Gegensatz zu vielen anderen hier rede ich über Dinge, die ich selber tue und nicht über Dinge die andere für mich tun sollen. Da ich jetzt schon ein bischen als Redakteur bei Piraten Mainz, Piratenpartei RLP oder Piratenpartei Deutschland und als Bodo Noeske in dem Medium unterwegs bin …


#52

Natürlich ist es arrogant mit Messer und Gabel zu essen.
Ich habe aber kein Problem damit, wenn es einer nicht tut.
Der eigentliche Respekt, auch in den Medien, beruht auf Kompetenz.
Wie die Presse auf reines Bashing vom Twitter-Account reagiert hat, kann man heute sehr gut erleben.
Intern führt dieses Ranten zwar zu großer Begeisterung, extern aber auf völlige Ablehnung.
Wenn es arrogant sein soll, eine sachliche, inhaltlich wertvolle Politik abzuliefern, dann bin ich halt arrogant. Werde aber trotzdem Argumente sachlich vortragen.
Hat man mir halt so beigebracht.


#53

Die Arroganz besteht darin, dass Du für dich in Anspruch nimmst sachlich zu sein und das in gleichem Atemzug für andere verneinst. Die Arroganz besteht darin, dass du behauptest sachliche Auseinandersetzen sei die Stärke der Piraten, was gleichzeitig bedeutet, dass andere Parteien oder Leute sich nicht sachlich auseinandersetzen. Bashing halte ich ebenfalls für völlig unangebracht und die Twitter-Unkultur der Piraten ist Mitursache ihres Unterganges. Ich widerspreche an dem Punkt, dass ich der Meinung bin, dass auf facebook viele gehaltvolle und ernsthafte Gespräche stattfinden. Von Vernetzungsaktivitäten und Mobilisierung mal ganz abgesehen. Wenn ich mir hingegen ein Piratenforum oder maiinglisten anschaue: Vielen Dank!


#54

Ich bin wirklich sauer. Die Qualität von Kontakten wird von den Leuten bestimmt die sich miteinander austauschen und nicht von einer verdammten software.


#55

Oh von dieser absurden Theorie hab ich ja noch nie gehört.


#56

Korrekt, wobei sich meine Kritik auf die beschränkt, die unsachlich argumentieren. Und davon gibt es nicht wenige.

Korrekt, beispielsweise finde ich die Klimapolitik der AfD unsachlich (“Diesel ist Super”)
Verleiche damit die Energiepolitik der Piraten.

Korrekt

Der feine Unterschied besteht, dass ein Piratenforum die Ursuppe der Diskussion und des Einbringens von Meinungen ist, man somit die Meinung abfragt, während die Facebook-Diskussionen inzwischen primär gestylte und zielgerichtete Propaganda von Agenturen ist.
Auch Du möchtest über Facebook und die Vernetzung Einfluß auf die Meinung nehmen.
Das ist ja auch in Ordnung.
Aber etwas ganz anderes als in einem Piratenforum jeden zu Wort kommen zu lassen.
Für Dich sind das aber alles soziale Medien, die gleich bespielt werden sollten.

Dann wird es höchste Zeit sich mit dieser absurden Idee, die dazu führte, dass es heute so wenige Aktive gibt, auseinanderzusetzen.


#57

Der Rückgang der Aktiven ist viel besser erklärt

  • mit dem nicht einhalten der Versprechen Demokratie im Internet zu realisieren (LQFB, BEO)
  • mit dem nicht einhalten des Versprechens innovative Ideen zur Beteiligung einzubringen (Dezentrale-, Onlineparteitage, etc)
  • mit der Kultur des gegenseitigen Onlinemobbings inklusive des Anschwärzen beim Arbeitgeber
  • aufgrund des gegenseitigen Misstrausens
  • der völligen Ahnungslosigkeit was Politik ist und wie man sie macht
  • persönliche Befindlichkeiten und Rechthaberei
  • das Wählen von Kandidaten ohne sie zu kennen
  • das man kompetenten Experten und Dummschwätzern die gleiche Relevanz zuweisen hat
  • das man das Geld der Partei nicht Optimal eingesetzt hat
  • aber vor allen der unterirdischen Kommunikationsstruktur, die verhindert, das der eine Pirat weiß was ein anderer tut.

Verschwörungstheorien sind unnötig, Unfähigkeit und Dummheit erklären alles hinreichend gut.


#58

Nein, definitv nicht…jedes Medium soll mit einem spezifischen Ziel und Content bespielt werden. So ist twitter besser für die Beieinflussung und das Erreichen von Multiplikatoren, Facebook besser um Veranstaltungen und Demostrationen zielgerichtet zu bewerben und sich nach aussen mit andern Gruppen zu vernetzen, ein Forum um Parteiintern bzw- parteiumfeldintern und weitgehend ohne Schere im Kopf Ideen zu tauschen und Mattermost um ÖA über mehrere Medien und Themen hinweg zu organisieren.


#59

Die Einführung von zentralen Strukturen ist keine Verschörungstheorie.
Kann man z.B. an der Pressearbeit erkennen.
Kann man z.B. bei der Programmarbeit erkennen.
Mit Verschwörung ist da nichts.

Typisches Beispiel, wie zentrale Strukturen plötzlich zuständig sind und versagen.
Wer und wo hat denn den BEO in 100 Tagen verkündet und zentralisiert?

Wer hat denn in dieser Partei Mobbing betrieben und dafür viel Beifall bekommen?

Wen hat man denn gewählt aufgrund seines Ranten gegen Parteimitglieder?

Das liegt an der mangelhaften Programmarbeit und das Einbinden dieser Programmarbeit.
Wenn einen Vorstand, siehe oben, das Programm nicht interessiert, da er meint nur seine Meinung gegenüber der Presse sei von Relevanz, dann geschieht genau das, was Du beschreibst.
In Bochum wird drinnen verabschiedet und draußen wird gegenüber der Presse verkündet, brauchen wir nicht.

Liegt am Bildungssystem in NRW, sorry, mußte jetzt aber mal sein.

Das ist das mt der Transparenz. Wenn es aber um Posten und Geld geht, wird davon abgewichen. Denn Wissen ist Macht. Steht zwar im Programm, aber Transparenz halt nur für die Anderen.


#60

Die Lösung von Bashing, Ranten sind ganz einfach Filter: Plattformfilter, Aktualitätsfilter, Quellenfilter, Datenfilter etc.
Wenn man sich in die Social Media begibt muss man sich darauf gefasst machen, dass es stürmisch wird und eventuell schonmal ein dickeres Fell miteinplanen. Shitsstorms, Verrohung und Hypes sind dort in großer Anzahl vorhanden. Es ist weder ein Elfenbeinturm noch ein Ponyhof. In Social Media oder vielmehr im Internet insgesamt, kommt alles zum Ausdruck was den Menschen kommunikativ auszeichnet.

Wenn man nicht jeden Shit (ich nehme mich bei Shit oder Trivilität nicht aus…) lesen möchte der auf Sozialen Plattformen geschrieben wird, nutzt man algorithmierte Filter, ignoriert es etc.


#61

Leider kann ich Dir nur zustimmen. Der zitierte Absatz steht hier nur als Synonym für diverse Befindlichkeiten. Leider wollen das einige eben nicht wahr haben, dass bei den Piraten in der Vergangenheit so viel gemauschelt wurde, dass das Image auf Jahre hinaus irreparabel beschädigt ist. Und jene die das nicht wahr haben wollen, ignorieren eben lieber die Realität. Ja klar, nachplappern statt selbst denken ist auch einfacher.

Ich füge noch hinzu, die Person auf die sich Deine Antwort bezieht, war Teil des Systems, welche zum abwracken der Piraten geführt hat. Dumm nur, dass das die meisten die daran beteiligt waren, wenig Empathie besitzen um das erkennen zu können. Es sind hier immer die anderen. Aber auch das ist nichts neues mehr. Leider … :o(


#62

Es bleibt halt die Frage ob, manchmal, oft, immer der Schrei nach Transparenz einfach die Lust am eigenen Voyeurismus befriedigen soll, bzw die Freude am totalitären und ideologieschen Ansatz.


#63

Wenn die Stasi transparent gewesen wäre, dann hätte es keine Stasi gegeben.

Der Mensch ist Voyeristisch veranlagt. Wir haben derzeit meist nur Transparenz in eine Richtung - von oben nach unten, die Piraten treten für eine Transparenz - von unten nach oben - ein.

Umgemünzt auf ein Spiel bedeutet das: Die Low-Level-Player können das Spiel der High-Lever-Player komplett transparent verfolgen. Die Low-Level-Player dienen aber nicht mehr, wie derzeit teilweise noch der Fall, den High-Level-Player als Spielfiguren.


#64

Das beantwortet aber nicht die Frage ab wann das dauernde fordern absoluter Transparenz in Voyeurismus umschlägt,


#65

Bsp. Ich gucke eine nackte Frau an, welche nichts davon weiß und nicht möchte, dass man sie nackt sieht, dann ist das ist Voyerismus.

Umgemünzt auf die Gesellschaft bedeutet das: Die Privatsphäre wird nicht akzeptiert.


#66

Nachdem wir hier immer wieder relativ stark abschweifen, mich ein konkretes Feedback aber ehrlich interessiert, würde ich gerne einmal einen Zwischenstand einholen.

Über eine zahlreiche Teilnahme würde ich mich sehr freuen und spreche damit glaube ich auch für die Piraten, die sich aktiv mit dem Medium befassen.

Ist Eurer Meinung nach die Facebook-Nutzung sinnvoll für die Piratenpartei?

  • Nein, Facebook gar nicht nutzen
  • Jein, Facebook nutzen, aber ohne Werbung
  • Ja, Facebook nutzen, auch mit Werbung

0 Teilnehmer


#67

Bei Transparenz handelt es sich primär um öffentliche Selbstkontrolle eines Gewählten, der im Auftrag anderer, deren Interessen vertritt.
Es gibt Bereiche, da ist Transparenz Plicht, Bereiche, in denen es sinnvoll ist und Bereiche, in denen man Transparenz unterlassen sollte, damit es kein Voyeurismus wird.
Andererseits findet natürlich auch ein gesellschaftlicher Wandel statt. Früher mußte man einen Leserbrief schreiben, den die Zeitung veröffentlichte, kürzte oder ablehnte und heute schreibt jeder, was er denkt in Facebook.
Das erfordert Anpassungen beim Leser und Schreiber.

Jetzt hast Du den Uploadfilter vergessen.
Nein, die Lösung ist eine ganz andere.
Man unterlässt einfach inhaltsloses Bashing.
Inhaltsloses Bashing ist z.B. jemand als Troll zu bezeichnen.
Da fehlt es dann definitiv an der Substanz, was einem am Verhalten des anderen stört.