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Ist Facebook-Nutzung sinnvoll oder widerspricht Sie den Idealen der Piratenpartei


#27

Zahlen von 2017 - zeigt aber wie notwendig es ist.


#28

Twitter nur von 3% genutzt. Wow, das erscheint mir wenig, so oft wie Twitter in Nachrichten erwÀhnt/zitiert wird. Es scheint, alle einflussreichen Multiplikatoren sind dort. Dass die Masse der Twitternutzer unter 30 ist, das bezeifle ich jedoch sehr.


#29

NatĂŒrlich darf man nicht vergessen das es in Twitter noch wichtige Multiplikatoren gibt. Jedes Netzwerk sollte demnach auch entsprechend bespielt werden.


#30

Ganz heiße und frische News


#31

Das Problem heisst nicht “Facebook” oder “Twitter” oder “Datenmissbrauch” oder was weiss ich. Das Problem heisst m.M.n. NaivitĂ€t bzw. Unwissen im Umgang mit den eigenen Daten.
Egal welches Netzwerk / welche Plattform man nutzt, man ist selbst verantwortlich welche Daten man dort preisgibt und welche nicht.

Daher finde ich die reine Ablehnung dieser Plattformen nicht zielfĂŒhrend, man wird diese in der Gesellschaft garantiert nicht mehr los, d.h. man muss sich sowieso damit arrangieren. Und bei vernĂŒnftigem Umgang finde ich diese auch nicht sonderlich problematisch.
Es braucht generell eine eigene “Datenschutzkompetenz”, die muss man den Menschen beibringen, und nicht den Boykott von nun meinetwegen Facebook oder am besten dem kompletten Internet



#33

siehe dazu den


#34

Sind ja im Moment alle so begeistert von den Tschechen. Hab die mal in den Leistungsvergleich der Parteienfacebook Seiten eingefĂŒgt


#35

Gut 180K Interaktionen pro Woche bei der AfD;
das sind schĂ€tzungsweise 7.500€ pro Monat.

Im Vergleich dazu kaum auffÀllige AktivitÀt bei den anderen Parteien.

Einfach mal sacken lassen



#36

Tschuldigung, aber die AktivitĂ€t der tschechischen Piraten ist - sofern man die wesentlich geringere Anzahl der möglichen Adressaten betrachtet - relativ zur Bevölkerung auf AfD Niveau. Wie Du den Preis fĂŒr die Interaktionen ableitest ist mir nicht klar. Das wĂ€re ja nur 1 Euro fĂŒr 100 Interaktionen.


#37

Vom relativen Niveau der AfD sind die tschechischen Piraten noch meilenweit entfernt.
Sie liegen aktuell etwas besser als die FDP.

DafĂŒr, nehme ich mal an, hauptsĂ€chlich oder vollstĂ€ndig organisch.

Danke fĂŒrs Nachrechnen. Da fehlt natĂŒrlich noch eine Null.

Pro Interaktion dĂŒrften die bei Facebook unterm Strich etwa bei 0,10€ liegen (das is ein Erfahrungswert), vermutlich etwas drunter aufgrund der relativ hohen PopularitĂ€t und entsprechend hoher Interaktionsbereitschaft beider Seiten, sowohl der AnhĂ€nger als auch der Gegner (das ist eine Vermutung).

Also unterm Strich:

Piraten CZ machen einen guten Job
AfD gibt schĂ€tzungsweise bis zu 75.000€ pro Monat aus.

*korrigiert CH > CZ ( ich sollte jetzt wirklich mal Feierabend machen, wenn Kopfrechnen und LĂ€nderkĂŒrzel schon nicht mehr klappen
 ) :joy:


#38

Nun, du scheinst de Bubble der Youtube Fans auf Twitter nicht wahrzunehmen und das sind zumeist Kinder bzw, Jugendliche, die ihren Youtube Stars und Sternchen dort folgen. Rufe doch mal nur beispielsweise einen Account der erfolgreichen Youtuber auf. Die setzten einen Tweet ab und der hat innerhalb 10 Min 500 Retweets - das kommt von der Fanbase die dort lauert.


#39

Laut vorgenannter Statistik betrug der Anteil der aktiven Twitter-Nutzer in der Altersgruppe 14-19 immerhin 11 Prozent.

Auch die YouTube Bubble ist in Zeiten von View-on-demand und E-Sports nicht zu unterschĂ€tzen und sollte in so einem Vergleich berĂŒcksichtigt werden.

Vielleicht finden wir ja noch einen etwas umfangreicheren Vergleich



#40

Trump kommt auf das Zehnfache und hat nicht mal Youtube.


#41

Das ist ja mal ne spannende Grafik. Die Tschechen machen nur die HĂ€lfte an BeitrĂ€gen und haben mehr als das Dreifache an Interaktionen. Der Ausreißer ist hier tatsĂ€chlich die A*D 


Denn ich Vergleiche da mal die anderen Deutschen Parteien 
 die Werte sind in etwa â€œĂ€hnlich”. Ich mag mich tĂ€uschen, aber fĂŒr mein GefĂŒhl ist Facebook out, nur fĂŒr die ganzen “merkwĂŒrdigen WĂ€hlergruppen” in Deutschland noch interessant. Und die wĂ€hlen ja bekanntlich A*D.

Soll heißen, dass Facebook in Deutschland ganz offensichtlich nicht mehr so genutzt wird wie frĂŒher. Damit spiegelt die Grafik sogar das wieder was ich schon seit einiger Zeit bemerke. Denn “die jungen” findet man da nicht mehr, die â€œĂ€lteren” sind auch weg. Bis auf die Gruppe “Blau”.

Spannend auch die andere Grafik mit dem Vergleich der Twitter/Facebook Nutzung. Da ich nur auf Twitter unterwegs bin kann ich nur sagen, ja die Grafik stimmt. Die Piraten haben auf Twitter ganz massiv zugelegt, im Vergleich zum Bundestagswahlkampf.


#42

Interessante Interpretation. Man könnte in dem Zusammenhang die Abwanderung von Facebook zu Instagram und die VerÀnderungen im Nutzungsverhalten unter die Lupe nehmen.

TatsĂ€chlich erreicht man die benannten Zielgruppen weiterhin gut ĂŒber Facebook Werbeanzeigen und sponsored Posts, die organische Reichweite hat aber unter dem Ausbau dieser Gelddruckmaschine extrem gelitten.

Die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe PrĂ€senz der AfD spiegelt nicht die Zielgruppenverteilung auf Facebook wieder, sondern ergibt sich meiner EinschĂ€tzung nach aus a) einem großzĂŒgigen Budgeteinsatz und b) einer extrem hohen Interaktionsbereitschaft beider Lager (AnhĂ€nger und Gegner).

Persönliche Anmerkung (Off-Topic):
Ich bin der Meinung, die gefĂŒhlte OmniprĂ€senz von grĂ¶ĂŸtenteils unkoordinierten Anti-AfD-Inhalten hat der AfD direkt in die Karten gespielt, insbesondere bei den ProtestwĂ€hlern.


#43

Das ist gut möglich und möglich ist auch, dass ich diese “Ecken” tatsĂ€chlich sogar ĂŒbersehen habe.

Das will ich gar nicht mal in Abrede stellen. Ich stelle mir nur die Frage, wem sollte ich eher mein sauer verdientes Geld in den Rachen werfen? Facebook ist da ja eher zu einem maroden Hassinstrument mutiert. Denn insbesondere all die Aktionen rund um die A*D sind fĂŒr mich persönlich ein Beispiel dafĂŒr, dass Hassbotschaften immer die Opferrolle nach sich ziehen. Und wer sich als Opfer gerieren kann, wird immer gewinnen. Auf Twitter z.B. sieht das ganze mMn wesentlich anders aus.


#44

Aber in einer Zeit, in der Facebook und auch andere soziale Netzwerke wegen DatenaffĂ€ren, politisch motivierter Manipulationen und Hasskommentaren auf ihren Plattformen ins Zwielicht geraten, werden die Menschen offenbar vorsichtiger und nutzen Internetdienste bewusster. Sie kommunizieren lieber direkt mit ausgewĂ€hlten Personen als mit dem gesamten Online-Freundeskreis. Und ihnen ist es zunehmend lieber, wenn ihre EintrĂ€ge nicht endlos archiviert werden so wie traditionell auf Facebook ĂŒblich, sondern nach kurzer Zeit verschwinden.


#45

Das glaube ich nicht. Die Nutzung folgt lediglich dem einfachsten Kommunikationsweg.

Heute wird gefĂŒhlt permanent ĂŒber WhatsApp kommuniziert, sowohl schriftlich, als auch mĂŒndlich. Über die Nutzung der Daten macht sich kaum jemand Gedanken. Ansonsten wĂ€ren die Nutzerzahlen vermutlich nicht so hoch.

Snap dient vor allem den jĂŒngeren Nutzern als Plattform fĂŒr kurzlebige, sich selbst löschende Nachrichten. „sich selbst löschend“
 klar :wink:

Hier sehe ich weiterhin großen bzw. permanenten AufklĂ€rungsbedarf, um der stetigen Entwicklung zu folgen.

Um diesen Job machen zu können, muss man natĂŒrlich auch „vor Ort“ prĂ€sent sein.

Und da sehe ich uns Piraten in der Außenwirkung immer noch oder zumindest perspektivisch wieder als glaubhafte Spezialisten und Problemlöser.


#46

Persönlich meine ich schon eine gewisse VerÀnderung feststellen zu können.

Sieht man z.B. am KlingeltĂŒrschild-Wahn, wie es die LeseschwĂ€chen-Zeitung nannte.
Reaktion der Piraten? Keine

Nach Halle ging man aber davon aus, dass ein Parteivorsitzender, der alles alleine entscheidet und fĂŒr alles alleine zustĂ€ndig ist, das dann halt auch macht.
Es ist nunmal ein Irrtum zu glauben, eine Partei bestĂŒnde aus einem Vorsitzenden, der ein paar Interviews gibt und von seinem Twitteraccount rantet.

Konnte er halt nicht und jetzt sind alle dezentralen Strukturen weg,
Gibt auch Niemanden, der das scheinbar Àndern möchte.


#47

Doch 
Ich 
Netzwerk von Facebook-Aktiven aufbauen 
jetzt