Ist Deutschland auf eine Corona Pandemie vorbereitet?

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Die Lörracher Piraten haben sich mal zusammengesetzt und sich gedanken gemacht was auf die Kommunen im Falle einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus zukommen könnte. Wir haben das mal aufgeschrieben:

Nach ersten Erkrankungen und einigen Todesfällen Ende Dezember 2019 in der chinesischen Großstadt Wuhan, breitet sich seit Beginn des Jahres ein Krankheitskeim, das Coronavirus Sars-CoV-2, ein neuartiges Virus mit hohen Ansteckungspotenzial immer weiter aus.

Längst ist das Virus über die Staatsgrenzen Chinas hinaus auf Weltreise gegangen und hat innerhalb weniger Wochen auch Europa erreicht, wo am vergangenen Samstag nun der erste Todesfall gemeldet wurde. In Asien gibt es derweil viele tausend Krankheitsfälle und auch die Zahl der Todesopfer steigt weltweit. Die Zahl der nachgewiesenen Krankheitsfälle liegt aktuell (Stand 22.02.2020) bei über 75.000. Registrierte Todesfälle gibt es bereits mehr als 2200.

In Deutschland sind inzwischen auch erste Erkrankungsfälle bekannt.

Es geht jedoch nicht allein um das Corona-Virus. Die aktuelle Situation sehen wir PIRATEN als Anlass, für die Frage, wie gut Deutschland auf derartige Ausnahmesituationen vorbereitet ist ?

Was wir sehen, ist das Gesundheitsminister Spahn auf Twitter über Wahlkampf redet, während andere Länder nach Möglichkeiten suchen, der Verbreitung des Corona-Virus etwas entgegenzusetzen. Einige Länder stellen den Flugverkehr ein, andere wie Australien empfehlen vorerst nicht nach China zu reisen oder Reiserückkehrer_innen, sich erstmal zwei Wochen lang zu isolieren. Mit Zunahme der Erkrankungen reagieren einige Länder auch drastischer. Italien riegelt aufgrund der Zunahme von Erkrankungen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im eigenen Land mittlerweile ganze Städte duch Polizei und die Armee ab.

In immer mehr Gemeinden anderer Staaten wird auch Quarantäne verhängt.

Für uns stellt sich die Frage: Was tun die Kommunen in Deutschland und wie gut funktioniert die Unterstützung durch Bund und Länder? Oder versucht die Regierung wie so oft die Problematik bis zum allerletzten Moment auszusitzen?

Was passiert, wenn auch in deutschen Gemeinden Quarantäne notwendig wird und ist unser Gesundheitssystem, sind unsere Krankenhäuser überhaupt dafür gerüstet?

Wie funktioniert dann die Versorgung mit Nahrungsmitteln? Oder auch die ambulante Gesundheitsversorgung in der Bevölkerung?

Beispiel Lörrach, stellvertretend für alle Kommunen
Das Virus wird ziemlich sicher auch seinen Weg zu uns nach Lörrach finden.

Deswegen stellen auch wir Lörracher PIRATEN die Frage: „Wie gut ist unsere Stadt auf die Situation vorbereitet? Gibt es in Lörrach so etwas wie einen kommunalen Masterplan?

Anderswo, z. B. in Bayern wurde eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet. Kann Lörrach auch auf so eine Hotline vom Land hinweisen oder ist in dieser Richtung noch nichts passiert? Wie will die Stadt damit umgehen, wenn auch in Lörrach zunehmend Menschen mit dem Corona-Virus stationär versorgt werden müssen? Geht man davon aus, dass die Krankenhäuser auf eine Vielzahl Patient_innen mit Corona-Virus eingerichtet sind oder rechnet man damit, dass die stationäre Versorgung recht schnell an Grenzen stößt? Schon in normalen Zeiten, leidet die Versorgung unter den Einsparungen beim Pflegepersonal. Wird es also möglich sein, mehr Personal für die Krankenversorgung zu aquirieren? Wie gut sind Verwaltung und medizinisches Personal über das Corona_virus informiert? Wird die notwendige räumliche Trennung von Personen mit Verdacht auf eine Infizierung mit dem Corona_Virus von anderen Patient_innen, nicht nur auf Station und in den Zimmern, sondern auch im Vorfeld bei der Aufnahme im Wartebereich ernstgenommen, um einer Verbreitung vorzubeugen?

Was passiert im Fall von Quarantäne, wenn Schulen und andere öffentliche Einrichtungen über einen längeren Zeitraum geschlossen werden müssen und das gesamte Alltagsgeschehen einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel zum Erliegen kommt? Wie stellt die Stadt dann die Versorgung der Menschen mit Nahrung, Medikamenten usw. sicher z. B. auch die Gesundheitsversorgung im ambulanten Bereich?

„Wie will man z. B. die Versorgung von Patient_innen, die mehrmals in der Woche zum Arzt oder zur Apotheke müssen, sicherstellen? Betroffen wären beispielsweise Dyalyse-Patient_innen, aber genauso Patient_innen in der Opiate-Substitution. Fraglich inwieweit das eine Stadtverwaltung mit auf dem Schirm hat!“, fragt auch unsere Themenbeauftragte für Drogenpolitik der Piratenpartei Landesverband Baden-Württemberg, Sabin Schumacher.

Wir fragen uns auch: Funktioniert die Verwaltung weiter über Home-Office? Und was ist mit der Bildung? Gibt es die Möglichkeit, dass der Schulunterricht digital weiter stattfindet?

Viele Fragen, bei denen Lörrach für uns lediglich als stellvertretendes Beispiel für alle Kommunen steht.****

Glücklicherweise werden die meisten Menschen, die am Corona-Virus erkranken wieder gesund. Die Todesfälle sind aber genauso real, denn noch gibt es keine wirksamen Medikamente, gegen das Virus.

Die Situation ist also in jeder Hinsicht ernst und wir fordern, dass Bund, Länder und Kommunen angemessen auf die Situation reagieren!

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Fragenstellungen:**

Schulen: Lässt sich Digitaler Unterricht per Videostream und Chat über das Internet ermöglichen?

Desinfektion: Öffentliche Verkehrsmittel, Atemschutzmasken für städtische Mitarbeiter zur Verfügung stellen?

ÖPNV: Muss die S-Bahn nach Basel eingestellt werden, wenn dort Corona-Virus-Infektionen bekannt werden ?

Zieht man ggfs. Grenzschließungen in Betracht?

plant man Pflegepersonal das bereits in Rente ist für den Notfall wieder anzuwerben?

Sollten Städtische Beamte Lehrer Kita Personal Feuerwehrleute über Symptome und Übertragungswege geschult werden?

Vorsorge: Gibt es geeignete Sporthallen, die als Notlazarett genutzt werden können?

Quarantäne: Wie ist zu verfahren, wenn einzelne Ortsteile oder Kreisstädte unter Quarantäne gestellt werden müssen? Wie ließe sich Lebensmittelversorgung der Bevölkerung sicherstellen, wenn Geschäfte/Supermärkt geschlossen werden?
Wie wird die ambulante Gesundheitsversorgung als auch die Versorgung mit Medikamenten für Patient_innen sichergestellt, die dauerhaft darauf angewiesen sind?

Wie lässt sich die Versorgung von Wohnungslosen und anderen Randgruppen sicherstellen?

Sollten alle Haushalte über den Postweg dazu informiert werden, wie der Einzelne durch individuelles Verhalten das Risiko minimieren kann?

Wäre es ratsam öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte und Feierlichkeiten vorzeitig einzustellen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren?

Wie ließe sich eine grenzüberschreitende Kooperation z. B. im Dreiländereck mit dem Universitätsspital Basel sowie Schweizer und Französischen Behörden organisieren?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus-Epidemie_2019/2020

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Ähnlich. :wink:

Es kann nicht sein, dass Menschen, die sich – nicht ganz unberechtigt – sorgen, sie könnten sich angesteckt haben, an ihren Hausarzt verwiesen werden von einer eigens eingerichteten Hotline, wie in Berlin geschehen.

Doch, es kann sein und sollte so sein, dass nicht jeder zum Hausarzt oder zur Notaufnahme rennt, da er sich Sorgen macht.

Eine Hotline oder eine Internetseite scheinen weitaus geeigneter zu sein als Offline-Einrichtungen, die bei Panik in der Bevölkerung völlig überlastet werden.

Eigentlich müsste es eine zentrale Anlaufstelle geben. Macht ja überhaupt keinen Sinn wenn die Corona Leute dann die Artztpraxen kontaminieren und diese dann mangels desinfektionsmitteln schließen müssen. Oder andere Patienten im Wartezimmer angesteckt werden.

Scheinbar scheint unsere Regierung da ohne jeden Plan zu arbeiten. Nachdem die Seuche in China 2 Monate lang unterwegs war wäre ja eigentlich genug Zeit gewesen für die Vorbereitung. Soviel Inkompetenz ist wirklich sehr verwunderlich.

Subventionen für die betroffenen Autokonzerne scheinen Vorrang zu haben.
Außerdem braucht es einen Notfallplan für die Braunkohleindustrie.

Ansonsten warten Bertelsmann und die Telekom erst mal den Eingang von einigen Millionen EUR ab, damit man mit den Planungen beginnen kann.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom meldete am Donnerstag, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat stünden wenige hundert Test-Materialien von der CDC zur Verfügung, der 2,8 Millionen Bürger große Miami Dade-County gab an, dass dort mangels Test-Kits gar keine Überprüfungen vorgenommen werden könnten. Der Bundesstaat New York entwickelt nun ein eigenes Verfahren, um den Mangel auszugleichen. Zum Vergleich: Während Hongkong täglich mehr als 1000 Personen testet, haben die Vereinigten Staaten (Stand 25. Februar) insgesamt 445 Menschen überprüft.

Verspätete Tests führen dazu, dass Infizierte die Krankheit verbreiten können. Der Fall in Kalifornien illustriert das Problem. Die Frau befand sich mehrere Tage in einem lokalen Krankenhaus, die Ärzte wollten sie testen, sahen aber davon ab, weil sie nicht zu den Risikogruppen zählte, für die die raren Testkits reserviert worden waren. Später wurde sie in eine größere Klinik verlegt, wo sie positiv getestet wurde. Das lokale Krankenhaus hat nun Pfleger und Schwestern, die mit der Patientin in Berührung waren, nach Hause geschickt und aufgefordert, auf Symptome zu achten.

Immerhin hat der iranische Präsident angekündigt, dass sie, wenn die letzten Test abgeschlossen sind, Millionen von Test-Kita produzieren können. Eventuell soll da Trump mal nachfragen.
Bis jetzt müssen sie aber noch mit denen testen, die China ihnen zur Verfügung gestellt hat.

Virologe rechnet mit 60 bis 70 Prozent infizierten Deutschen

60% von 82 millionen = 49.2 Millionen
Todesrate = 2%

Das wären dann so nach meiner Rechnung 984000 tote, bei einer Infektionsrate von 60% von über 70% dann mehr als eine Million tote in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Zahl der Menschen die dann in Krankenhäusern behandelt werden müssten dürfte noch ein vielfaches davon betragen.

Naja, 2 weitere Fälle in Taiwan.

The 43rd case is a woman in her 50s who lives in northern Taiwan and has no recent history of traveling to countries with large-scale infections, according to the CDC. However, on Feb. 24 and 25, she attended the same flower arrangement class as the 39th confirmed case, sitting right across from the soon-to-be patient.

The 44th case traveled to the Philippines with a companion in late February. After suffering from diarrhea in that country on March 2 — as well as a dry throat and fatigue upon returning to Taiwan on March 3 — the person went to see a doctor on March 4, testing positive for the disease.

das ist ein sehr interessanter Artikel. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Taiwan so früh reagiert hat. Wenn erst mal Städte abgeriegelt werden müssen, ist es zu spät. Eine weitere Erkenntnis: Taiwan ist eine Insel, anders als bei uns, wo es offene Grenzen gibt. Und schließlich: Ursprünglich hat sich der Erreger durch Flugreisen verbreitet. Ähnliche Maßnahmen wir in Taiwan bezüglich Flugreisen hätte man hier genauso ergreifen können, und genauso frühzeitig.

Schließlich: wir haben einen Pflegenotstand. Der ist das Hauptproblem

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Es ist nie zu spät

  • den Kareneval zu stoppen
  • Skigebiete zu sperren
  • Bundesliga vor leeren Rängen
  • Veranstaltungen absagen
    und mal 14 Tage Verkehr zu minimieren, insbesondere wenn eh teilweise Ferien sind.

An Ostern geht das auch.

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klar kann man machen, aber die Pandemie wird trotzdem kommen. Ich halte die Panik für einen gefährlichen Nebeneffekt. Sollte man vermeiden, denn sie überlastet das Gesundheitssytem noch zusätzlich.

https://www.piraten-offenbach.de/2020/03/04/corona-epidemie-in-offenbach/

Auch dann wäre es dennoch sinnvoll stark zu reagieren um die Verbreitung zu verlangsamen. Je weniger Menschen sich jetzt infizieren desto eher gelingt es den Schaden so gering wie möglich zu halten bis ein passender Impfstoff zur Verfügung steht.

Dieses Jahr haben wir in Deutschland bereits 200 Influenza Tote, aber darüber redet keiner.

Es gibt in D ca. 550 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen und es ist bis jetzt kein Toter bekannt.
Erwartet hätte man bis zu 13 Tote. Vermutlich wird es auch in D zu Todesfällen kommen. aber
ich denke wir machen da durchaus etwas richtig.

Der leichte Krankheitsverlauf dauert von Ansteckung bis zu “Virus nicht mehr nachweisbar” 3-4 Wochen. Schwere Fälle dauern länger.

Das Problem wird uns also auf jeden Fall bis weit in den April begleiten.

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Das ist zwar alles richtig, aber Ferien verlängern und Läden leerkaufen richtet jetzt keinen großen Schaden an. Der Schaden, der durch verminderte Freizeitaktivität entsteht, dürfte auch kleiner sein, als der volkswirtschaftliche Schaden, den Werksschließung durch Krankheitsfälle mit sich bringen.
Ob der Ausbau einer Kreuzfahrindustrie mit Käfigen für Ü80-jährige der richtige Ansatz ist sollte überdacht werden.
Ebenso die Billigstrategie weiter Teile der Industrie, die sich stets am Kollaps bewegt und stets darauf vertraut, dass sie von irgendjemand gerettet werden.
Gleichzeitig wird die weltweite Wirtschaft von immer mehr Menschen getragen, die eben keine soziale Absicherung haben und für die sich auch niemand verantwortlich fühlt.
Wer krank ist, verdient halt nichts und wenn man keine Zeitarbeiter mehr braucht, werden sie nach Hause geschickt.
Das ist nicht nachhaltig und hat entsprechende Folgen.

Das Virus ist auch mit der normalen Grippe nicht zu vergleichen, da es weder eine Impfung, noch eine eindeutige medikamentöse Behandlung gibt.

Es hilft nichts Containerschiffe und Tanker loszuschicken auf denen die ganze Mannschaft erkrankt oder Messen zu veranstalten, in deren Folge die ganze Branche flachliegt.
In Südkorea mußte die Autoproduktion in einem Werk von Hyundai für zwei Tage eingestellt werden, ebenso die Smartphone-Produktion von Samsung, da jeweils ein Mitarbeiter erkrankt war und das ganze Werk desinfiziert werden mußte. Das sind keine Personen, die Panik schieben, sondern Nutzen und Schaden abwägen.

Auffällig scheint einzig zu sein, dass man bisher der “normalen Grippe” zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat, denn auch dort ließen sich ja viele Krankeits- oder gar Todesfälle vermeiden, durch Desinfektion und Verhaltensänderungen.
In dem Bereich vertraut man blind einer Gesundheitsindustrie, anstatt auf Weihwasser in der Kirche zu verzichten, Geldscheine, Geländer und Displays zu desinfizieren, keine Hände zu schütteln etc.

Dass die Einschränkung von Freiheiten der falsche Ansatz ist, bleibt unbestritten, aber anstelle von Verharmlosung erscheint Aufklärung und Information zu optimalem Verhalten des Einzelnen, angebrachter zu sein.

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Kann sich einer an den Aufschrei der ausgeblieben ist erinnern?

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts forderte die Influenzawelle 2017/ 2018 in Deutschland rund 25.100 Tote.

Vorher waren es viel weniger.

Das RKI geht doch auch davon aus, dass sich im Laufe des Jahres 2020 sich noch sehr viele Menschen infizieren werden und bei den meisten Menschen ist das eine Sache von 7 Tagen, wie eine Erkältung ohne weitere ernsthafte Folge Probleme. Im Sommer schwächt sich das ganze dann wohl ab, wenn man den Aussagen, dass das Virus sich in Wärme weniger verbreitet ,Glauben schenken darf.

Schützen müssen sich ältere Menschen, Menschen mit Erkrankungen die das Immunsystem schwächen oder Menschen mit Erkrankungen an der Lunge.
Für diese Menschen kann das der Virus schwere Folgen haben. Die Angehörigen dieser Risikogruppen, sollten sich m.E. von Großveranstaltungen fern halten und auch im privaten Bereich größt mögliche Hygiene walten lassen.
Optimal wäre es natürlich, wenn sich alle an die Grundsätze der Hygiene halten. Aber man kann das gesellschaftliche Leben meines Erachtens nicht bis zur Entwicklung eines Impfstoffes auf Eis legen.
Der Virus wird m.E. erst wirklich beherrschbar sein, wenn es einen Impfstoff geben sollte. Bei der Grippe sind ja die gleichen Risikogruppen betroffen, die sich effektiv nur durch Impfung oder halt wie jetzt mich entsprechender Vorsicht (wie bei Corona) vor dem Risiko Grippe und deren möglichen tödlichen Folgen schützen können.
Bis Zur Entwicklung eines Impfstoffes ist das ganze laut RKI derzeut doch nur ein Spiel auf Zeit, dass die Verbreitung nicht zu schnell voran geht, damit so wenig wie mögliche Risikogruppen aufgrund des ganz normalen gesellschaftlichen Lebens infiziert werden.

Und ja mehr Aufklärung über allgemeine Hygieneregeln sollte es sowieso geben, da es auch andere Krankheiten eindämmen würde. Ist neben einer Impfung auch gut gegen die Grippen.

Bei dieser Personengruppe mag die Todesfolge höher sein, die jüngeren sind aber einfach krank und wahrscheinlich auch nicht immun gegen eine erneute Erkrankung.

Wenn 20% des Klinikpersonals krank ist, dann wird das zu Problem, genauso wie in der Wirtschaft. Wenn 20% fehlen, dann werden Lieferketten unterbrochen.

Die meisten Flüge werden nicht aufgrund von Verboten gestrichen, sondern aufgrund gesunkener Nachfrage. Das wird sich demnächst auch durch alle Freizeitaktivitäten ziehen, einfach da sich dann sehr viele angesteckt haben und das Risiko zu erkranken von Tag zu Tag steigt.
Die 4 Tage Karneval und Skifahren haben einen weltweiten Schub an Erkrankungen gebracht.
Damit hat man zwar Karnevalsveranstaltungen und Skifahren gerettet, aber die folgenden Veranstaltungen gefährdet.
Die Osterreisesaison dürfte eh kaputt sein.

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Wenn keine Immunität gegen die Krankheit besteht dann dürfte es massiv viel schwieriger sein diese wieder los zu werden. Wenn eine Immunität eintritt, dann würde die Krankheit von alleine verschwinden nachdem sich alle damit angesteckt und Antikörper entwickelt haben. Wenn erneute Ansteckungen möglich sind wäre das dann nicht der Fall.

Mal rein hypotehtisch gedacht, jemand steckt sich 2 mal mit einer Krankheit an die eine Lethalitätsrate von 2% hat. Dann würde das auch das Risiko erhöhen.

Je mehr Leute infiziert werden desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit das das Virus in einem Patienten mutieren wird was dann auch die Entwicklung eines Impfstoffes erheblich erschweren würde.

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Deutschland hat jetzt 670 Fälle mit bisher 0 Toten.
Die offiziellen Schätzungen der Lethalitätsrate sind inzwischen auf 0,3% runter gegangen und es wird nach den Ursachen gesucht warum sie in anderen Ländern so viel höher ist. Hauptverdächtiger ist dabei die Gesundheitsversorgung.