Ist Corona doch nicht so gefährlich?

Afrika - hohe Durchseuchung und niedrige Sterblichkeit: Das afrikanische Corona-Wunder - DER SPIEGEL

Neue Studien zeigen, dass sich in Teilen Afrikas die Mehrheit der Bevölkerung bereits mit dem Coronavirus infiziert hat. Trotz weniger Impfungen blieb die große Katastrophe aus – zumindest bislang.

Jetzt geht ja durch die Presse das weltweit 5 Millionen an Corona verstorben seien. Bei der Spanischen Grippe 1919 waren es so um die 50 Million. Also c.a zehnmal mehr als Corona.

Zu beachten ist, nach dem ersten Weltkrieg betrug die Weltbevölkerung so schätzungsweise c.a 1.8 Milliarden Menschen. Heute sind es 7,753 Milliarden. Das sind also 4,3 mal mehr Menschen heute als damals. Hätten damals also 1918 schon 7.753 Milliarden Menschen gelebt dann wäre die Todeszahl der spanischen Grippe hochgerechnet 50 Millionen mal 4.3 = 215 Millionen gewesen.

Daraus ergibt sich rechnerisch das das Risiko an der spanischen Grippe zu versterben für das einzelne Individuum deutlich höher war. Nämlich: 215 millionen % 5 Millionen = 43 mal höher war als bei Corona heute.

Ich will Corona nicht verharmlosen 5 Millionen sind immer noch viel, denke aber auch das unser moderner Medienkapitalismus wo immer nur darauf guckt irgendwelche Horror Nachrichten zu verbreiten um Klicks/Einnahmen zu generieren dazu beiträgt das die Krise wesentlich schlimmer wahrgenommen wird als sie tatsächlich ist.

Medienkapitalismus ist auch absurden Mist zu verbreiten wie der Impfstoff enthält Hirnchips von Bill Gates… Damit machen dann Verschwörungsseiten kasse. Wir sehen also das insgesamt überall von allen Seiten Panik geschürt wird. Da wo es dazu gar keinen Grund gibt. Social Media verstärkt das enorm.

Ich meine mal, wäre Corona anstelle der spanischen Grippe 1918 ausgebrochen. Dann würden wir heute davon nix wissen weil es damals wohl nur als ungewöhnlich schwere Grippe in die medizinische Fachliteratur eingagengen wäre.

Sodela, und jetzt zereißt mich in der Luft und beschimpft mich als bösen Querdenker Nazi weil ich es gewagt habe die Hegemonie des Medienmainstreams und dessen “Wahrheit” zu hinterfragen !!!

Ich werfe das Stichwort : Präventionsparadoxon in den Ring

Dazu auch:

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Ja das ist ein wichtiges Argument, aber im grunde vor allem für die Industriestaaten. Denn selbiges hat es in Afrika so nie in der Form gegeben. Daher dort auch die sehr hohe Durchseuchung aber ohne solch extremen Todesraten wie bei der spanischen Grippe.

In Afrika ist aber auch die Bevölkerung viel jünger (Weniger Risikogruppe). So das Corona dort evtl eben nicht ganz so heftig durchschlägt und das Klima evtl auch für den Virus nicht so vorteilhaft wie hier im europäischen Winter. Da spielen viele Faktoren mit rein.

1918 war die Bevölkerung auch viel jünger und hat mehr Opfer gegeben. Spricht ja sogar eher dafür das spanische Grippe gefährlicher war. Oder ?

Woher will man wissen, wieviele Tote es gab, wenn man nicht testet?
Die Anzahl der Toten in Afrika ist doch nicht mit der Anzahl in Europa oder den USA vergleichbar.
Auch die Anzahl der Toten der Spanischen Grippe sind nur Schätzzahlen.

Ansonsten rollt die Covid-Welle ungestört weiter, wieviele Tote es gab und welche Auswirkungen es auf die Weltbevölkerung und unser Wirtschaftssytem hat, sehen wir in 10 Jahren bestimmt besser.

Wir sehen im Augenblick nur den Zusammenbruch der Lieferketten als Folge von Covid, daneben den Mangel von Arbeitskräften und LongCovid-Effekte.

Aber es sind doch jetzt nicht so viele gestorben das es Mangel gibt an Arbeitskräften gibt. Ist doch eher politisches Versagen. Ok, lieferketten, ja wenn da mal ein Hafen für 2 Wochen im lockdown nicht richtig läuft dann wars corona. aber ansonsten ?

Aber die Stromausfälle in China oder der Arbeitskräftemangel im Brexit England… das ist auf politischem Mist gewachsen und kein resultat von Corona. Beispiel dafür das Eingriffe in den freien Markt nunmal riskant sind.

Steigende Energiepreise, tja da hätte man mal besser die erneuerbaren ausgebaut anstatt zu hoffen das Putin und Saudi Barbarien uns dauerhaft billig beliefern.

Es müssen nicht alle sterben, es genügt, wenn sie die bisherige Tätigkeit nicht mehr fortsetzen wollen oder können, Beispiel Pflegepersonal, Seefahrer, Bedienungen, Lehrer …
hinzu kommen Quarantäne, LongCovid-Erkrankungen, Früh-Pensionierungen etc.

und auch manchem Selbständigen geht nun das Geld aus, wenn die 4. Welle kommt.

Bei Weltliteratur geht es um die Sprache,
bei Information um den Inhalt.

Schule ist noch nicht so weit zu verstehen, dass Inhalt wichtiger sein kann, als Form.
Insbesondere, da Form meist gekoppelt ist mit unberechtigter Herabwertung des Inhalts.

Gehen mir bei Twitter die Zeichen aus, werfe ich die Satzzeichen heraus, um den Inhalt nicht verändern zu müssen.
Als neues Satzzeichen wurde von mir z.B. die Zeilenschaltung eingeführt, obwohl als Satzzeichen in der deutschen Sprache nicht üblich
Form folgt Inhalt

Aus meiner Sicht liegt der Fehler zu oft im mangelndem Textverständnis und keineswegs nur im Platzmangel.

“Ist Corona doch nicht so gefährlich?” bedeutet doch,
dass der Verfasser die Coronaschutzmaßnahmen der Wissenschaftler in Deutschland für unsinnig hält, die Anzahl der Toten als Medien-Horror bezeichnet und die Krise verharmlosen möchte.

Als Diskussion in einer Partei halte ich das jetzt für grenzwertig, da die Sachlage klar eine ganz andere ist.

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Erstmal: Dein Text wäre erheblich leichter zu lesen, wenn Du ein paar Kommas setzen würdest.
Wenn Du dann noch das “dass” richtig schriebest, würde der Text nicht so einen debilen
Charakter ausstrahlen.

Du willst zwar Corona nicht verharmlosen, tust es aber.

Die Letalitiätsrate liegt zwischen 8,3 % (Mexiko) und etwa 1% (Türkei, Indien). D.h.
so genau kennen wir die Letalitiätsrate noch nicht. Wenn wir von etwa 2% ausgehen
(Deutschland, USA), dann würde das in dem Falle, dass sich alle ansteckten,
1,6 Millionen Tote alleine in Deutschland bedeuten. Rechne das mal auf die Gesamt-
bevölkerung von 8 Milliarden Einwohnern auf dem Planeten hoch.

Aber …

… die Letalitätsrate ist nicht alles. Denn speziell beim Coronavirus haben wir noch
das “Long Covid”-Syndrom. Man schätzt, dass zwischen 10 und 20% aller sich mit
Corona infizierten Personen, darunter auch die, die nur minimale oder gar keine
Symptome aufweisen, an diesem Syndrom leiden.

Das “Long Covid”-Syndrom beinhaltet erhebliche Langzeitschäden von Leber, Lunge,
Darm und dem Gehirn. Letzteres würde wahrscheinlich den meisten Menschen
gar nicht auffallen. Ich aber halte diese letzte Nebenwirkung für besonders dramatisch
und fies.

Stelle Dir nur mal vor, dass etwa 15% aller Menschen noch erheblich dümmer werden,
als sie ohnehin schon sind. Nicht auszudenken!

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In dem Artikel gibt es noch zwei weitere Thesen, warum die Pandemie dort nicht so heftig verläuft wie woanders:

  1. »Vor allem in Zentral- und Ostafrika kursieren viele vergleichbare Viren, auch ähnliche Coronaviren. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind ihnen viel häufiger ausgesetzt als beispielsweise in Europa. Daher gehen wir davon aus, dass viele eine Art Kreuz-Immunität entwickelt haben, die nun auch gegen Sars-Cov-2 schützt.«
  2. Sein Team untersucht derzeit, ob auch Malaria einen solchen Schutz gegen schwere Covid-Verläufe auslösen könnte, denn die gebildeten Antikörper seien sich sehr ähnlich.
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Robert Koch hatte damals auch Malaria Verläufe in Afrika untersucht - und nicht nur das … warum hat das RKI diesen Namen)