Internationaler Tag gegen DRM am 12. Oktober

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“Nun hat DRM auch den Bildungssektor erreicht, wo Branchenriesen wie der Pearson-Verlag die in Digitalform vertriebenen Lehrbücher mit DRM versehen. Laut »Defective by Design« bedeutet dies unakzeptable Beschränkungen für die Lernenden, die teils nicht auf die Materialien zugreifen können, die sie gekauft haben, was somit das Recht auf eine gute Ausbildung angreift. Dazu kommen weitere Nachteile: Es ist eine permanente Internetverbindung nötig, um die nötige Authentifikation zum Zugriff auf die Materialien zu erhalten, die Zahl der Seiten, die gelesen werden können, wird begrenzt, und die Leser werden durch das Sammeln von »Telemetrie«-Daten auch noch ausspioniert.”

Ich finde das Thema Netzpolitisch hochbrisant, denn es droht der Aufbau einer quasi umfassenden Überwachungsinfrastruktur an Schulen und Universitäten. Natürlich alles im Namen des “Urheberrechts”.

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Herrgott, das Internet geht vor meinen Augen den Bach herunter. Warum nicht gleich popups und Werbevideos schalten?

Da sollten wir mindestens Infobilder und memes dazu machen und versuchen, es unter Studenten zu verbreiten…

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Solange es Gegenbewegungen gibt, sehe ich noch gute Chancen. In Punkto Bildung: OER.