Informationsfluss vom Forum in die PR: wie verbessern?

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Da kürzlich das Thema PR/ÖA aufkam, dachte ich mir, dass ich aus meiner Sicht erläutere, wie das ganze funktioniert.

Einleitung

Meines Wissens nach betreten wir hier Neuland, denn es gibt keinerlei Automatismen, dass irgendwas Gutes und Nützliches seinen Weg überhaupt irgendwohin in die Partei findet. Speziell für die PR (weil ich mich da am besten auskenne) gibt es quasi keine festgelegten Kriterien für Güte und Relevanz, so dass es keine Routine der Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -distribution gibt. Alles hängt von der individuellen Motivation einiger wenigen Leute ab, die einen Text zu einem Thema verfassen oder nicht, im Falle von Twitter, an Zahlen gemessen mit Abstand relevantestes Parteimedium, von einer einzigen Person (nicht so zu verstehen, dass Ysann komplett isoliert vom Rest der Partei agiert, aber bzgl. Twitter gibt es nur sie).

Jedenfalls wurde mir gesagt, dass es eigentlich unüblich sei, dass die PR - Abseits von ihren social media Aktivitäten - selbst Themen setzt, Texte verfasst, etc. Eigentlich sei das Aufgabe von AGs, Themenbeauftragten und so. Bei meinem Eintritt Anfang des Jahres war das System bereits kollabiert, es gab fast keine aktiven AGs und erst recht fast keine Texte für die PR von ihnen, das gleiche mit Themenbeauftragten, folglich eine geringe Themenvarietät und ich hörte allerlei Kritik über die PR, z.T. Waschweibergeschwätz aufgrund von Unkenntniss der Prozesse und z.T. berechtigt, was aber mMn hauptsächlich an der Struktur liegt, über die sich niemand wirklich Gedanken zu machen scheint.

Textbeiträge

Der “offizielle Dienstweg”, wie Informationen in Form von Textbeiträge vom Forum in die PR und letztlich zu unseren Piraten, Sympathisanten und Interessenten kämen, wäre also theoretisch, anhand des Beispiels von Mirandas Digitalthemen, der folgende:

  • Jemand™ entdeckt im Forum einen interessanten Thread, Beitrag oder Link, etc.
  • Er bringt die Info in die AG Datenschutz oder AG Digitaler Wandel, je nachdem
  • Die AG bespricht das Thema in einer Sitzung, produziert einen Text und schickt ihn an die PR
  • Die PR liest den Text und verbessert ihn ggf., falls er rettbar ist
  • PR-Verantwortliche und Bundesvorstände nicken den Text nach Gutdünken ab
  • Er wird auf der Webseite veröffentlicht, auf Twitter verlinkt, alles andere (facebook etc.) ist Zufallssache

Das dauert natürlich z.T. Wochen, bis die AG überhaupt eine Sitzung hat und möglicherweise ist der Zeitraum der Relevanz für die Information bereits verstrichen und sie werden potentiell “old news”, bevor sich die AG überhaupt drangesetzt hat, den ersten Buchstaben des Textes zu verfassen. Dann gibt es natürlich “bad boys” wie mich, die einfach Texte schreiben und an die PR liefern, weil ihnen ein Thema am Herzen liegt und sie content für die Partei produzieren wollen. Oder es gibt schlicht und einfach keine AG oder aktiven Themenbeauftragten zum Thema des Textes.

Variante A, es gibt eine aktive AG bzw. aktiven Themenbeauftragten:

  • Jemand™ schreibt einen Beitrag und bringt ihn zur PR
  • Die PR liest den Text und verbessert ihn ggf., falls er rettbar ist
  • Der AG-Chef oder Themenbeauftragte nickt den Beitrag nach Gutdünken ab (hier endet/scheitert der Prozess erfahrungsgemäß oft, aus skurrilen Gründen)
  • PR-Verantwortliche und Bundesvorstände nicken den Text nach Gutdünken ab
  • Er wird auf der Webseite veröffentlicht, auf Twitter verlinkt, alles andere (facebook etc.) ist Zufallssache

Variante B, es gibt keine aktive AG bzw. aktiven Themenbeauftragten:

  • Jemand™ schreibt einen Beitrag und bringt ihn zur PR
  • Die PR liest den Text und verbessert ihn ggf., falls er rettbar ist
  • PR-Verantwortliche und Bundesvorstände nicken den Text nach Gutdünken ab
  • Er wird auf der Webseite veröffentlicht, auf Twitter verlinkt, alles andere (facebook etc.) ist Zufallssache

Für mich scheint es offensichtlich, dass die derzeitige Struktur aus den Zeiten stammt, in denen die Partei voller Menschen war, die überall machten und taten und deswegen sich niemand über Effizienz und Skalierbarkeit Gedanken gemacht hat. Es gibt auch keine transparenten Kriterien, so dass man theoretisch anhand abstrakter Regeln einen einwandfreien Text produzieren könnte, sowie keine Kultur des konstruktiven Feedbacks. Abseits von ihren social media Aktivitäten ist die PR so konstruiert, dass es einen stetigen Fluß an Texten an sie gibt, aber das ist halt nicht mehr der Fall, wahrscheinlich schon seit längerem nicht mehr.

Es gibt nur noch wenige aktive AGs und noch weniger, die noch aktiv Beiträge für die PR verfassen. Es gibt z.B. die Kritik von liberaler Seite, dass sich die Piraten nur noch mit Drogen- und Pflegepolitik beschäftigen würden, aber das ist einfach dem geschuldet, dass sie zwei der wenigen, noch aktiven AGs sind, die Dinge tun. Die wiederbelebte AG Umwelt ist hier noch löblich zu erwähnen, die regelmäßig interessante Texte produziert. Das ist, wie erwähnt, der “offizielle Dienstweg” und die einzigen potentiellen Probleme, die es hier gibt, sind konkrete sprachliche und inhaltliche Probleme in den Texten, wie man sie aus dem Deutschunterricht kennt.

Bei Beiträgen von “Einzelkämpfern” kommen intransparente und irrationale Faktoren ins Spiel. Ich verzichte hier auf konkrete Beispiele, weil es sonst das “Gschmäckle” des Lästerns hätte, aber es ein strukturelles Problem ist. Der größte Faktor ist die veraltete Auffassung aus der Hochzeit der Piratenpartei, dass man sowieso genügend Texte hätte und deswegen als Themenbeauftrager/AG-Chef/BuVo/etc. einfach so nach Gutdünken Beiträge ablehnen kann. Es ist mittlerweile das Gegenteil der Fall. Eigentlich bräuchte man gute Gründe, um einen Text abzulehnen, da wir kaum welche haben. Dazu kommt noch das Fehlen der Kultur des konstruktiven Feedbacks: es gibt ja nur noch wenige Leute, die überhaupt für die Partei Texte schreiben. Wenn die Texte dieser Leute á la “Nö.” abgelehnt werden, dann vergrault man doch die wenigen Leute, die produktiv etwas für die Partei tun. Das können wir uns nicht leisten. Es ist sowieso für mich ein Skandal, dass diese Praxis anscheinend seit Jahren Standard ist und kann entsprechend auch die Stories von den Leuten nachvollziehen, die einen Burn-out durch aktive Parteiarbeit bekamen. So geht man doch nicht mit Menschen um, schon gar nicht mit Parteikollegen.

Social Media

Hier kenne ich mich nicht so sehr aus, aber die Leute scheinen einfach nach ihrem besten Wissen und Gewissen zu tun, was ihnen richtig erscheint. Vor ein paar Monaten hatte ich gefragt, ob es quasi einen gemeinsamen Piraten-Ressourcenpool für social media gibt, weil man ja auch hier regelmäßig content braucht, aber den gab es anscheinend nicht. Die social media Verantwortlichen waren/sind also effektiv auf sich allein gestellt und im Gegensatz zu den Textbeiträge gibt es auch keinen “Brainstorming”-Kanal für witzige Zitate für twitter oder memes für fb/insta oder was es sonst noch gäbe.

So, jetzt habe ich diesen Wall of Text geschrieben und werde morgen oder so spekulative Lösungen verfassen. Eure Meinungen und Lösungsvorschläge sind natürlich willkommen.

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Ich finde deine Darstellung ermutigend. Es zeigt mir, dass es noch einige Leute gibt, die wirklich konstruktiv weiter arbeiten möchten.

Meine Empfehlung wäre, dass man alle die ernsthaft etwas für die Inhalte der Piratenpartei tun möchten zu einem Treffen einlädt

und mit diesem Kern, um den sich Weitere scharen können, einen Neustart macht. Evtl. sind auch mehrere Treffen zu Themenbereichen nötig.

Ich denke, dass der persönliche Kontakt einen großen Wert hat und manche “Textschlacht” sich dann erübrigt.

Ja, habe schon öfter versucht, den Sinn von Strukturen zu verstehen, um dann festzustellen, dass sich einfach niemand Gedanken gemacht hat. War oft einfach nicht nötig. Wenn in der IT 30 Leute rumwuseln und ihre ganze Freizeit darin versenken läuft es halt irgendwie, aber wenn dann noch 2-3 übrig bleiben, geht das nicht mehr und rottet einfach vor sich hin…

Manchmal ist der Sinn verloren gegangen, es wurde aber weiter so gemacht wie man es eben immer gemacht hat. Habe mir für meine eventuelle Zeit im BuVo vor allem vorgenommen, mir Gedanken über unsere Prozesse zu machen, möglichst unabhängig vom konkreten Thema. Die AG Antragsprozess ist da schon ein guter Anfang, aber vieles gilt auch für ganz andere Abläufe.

Bei der PR wüsste ich jetzt gar nicht, wo ich nachschauen sollte, um da als eher Unbeteiligter Infos zum Prozess zu finden. Da hilft dann oft nur durchfragen… Letztes Jahr flogen 2 “ÖA-Konzepte” durch die Gegend, die nicht viel mit der Realität zu tun haben.

Das wäre in der Theorie natürlich der einfachste Weg, aber diesen Gedanken von “sich gewisser Leute entledigen, damit man endlich richtig arbeiten kann” halte ich für fehlgeleitet. Es muss alles in der Parteiöffentlichkeit geschehen, möglichst alle Beteiligten sollten mindestens zur Informations- und Erkenntnisgewinnung einbezogen werden, etc.

Sonst wiederholt man doch ganz genau die gleichen konspirativen Fehler der Vergangenheit.

Ja komm, dann mache ich mit. Bringt ja nichts, wenn ich mir im Forum die Finger blutig schreibe, dass keine Infos vom Forum in die PR kommen, und dann untätig in der PR sitze, hehe.

Ich kann dir sagen, wo man nachschauen sollte, aber man wird nicht fündig.

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Stimmt so nicht - sie hat inzwischen Hilfe, wenn wohl auch nicht genug.

Ach Gott - da kennst du die Zustände aus dem Jahre 2018 aber nicht. Jetzt kommt wenigstens ab und zu mal ein Text. Und ein paar AGs liefern durchaus auch welche. Die AG Umwelt hat sich sogar zu einer Kampagne aufgeschwungen.

…davon leider viel zu wenige.

Die gab es ausgeprägt noch bei KEINEM Presseteam. Und ich kenne mindestens vier verschiedene. Regeln für’s Texten gibt’s allerdings.

Kann ich nicht ganz abstreiten.

Kennst du die Steigerungsform von “Erzfeind”? Sie lautet “Parteifreund”. Ist nicht nur bei den PIRATEN so.

Hielte ich für eine gute Idee…

Da könnten du und ich durch Verlinkungen ins MM helfen, Informationen zu übertragen. Ggf. lassen sich damit auch einige PR-Menschen, die nicht im Forum sind bzw. dieses sogar ablehnen hierher locken.

Den Strukturentwurf 03/2018 in letzter Fassung würde ich noch finden. Aber ich denke, der widerspricht den Führungsgewohnheiten all derer, die gewohnt sind zu führen…

Ja dann wirds doch höchste Zeit, sowas einzuführen, oder nicht? Tatsächliche Presseteams, im Sinne von mit Bezahlung, haben wenigstens das kapitalistische Argument, dass sich dann Leute anstrengen und sich die motiviertesten durchsetzen werden. Wir haben das nicht. Es gibt zur Zeit effektiv keinen Grund irgendwas bei uns zu tun, außer Idealismus und das Gefühl, das “Sagen” über eine Handvoll Leute zu haben.

Wir müssen Anreize setzen, es muss möglichst konstruktiv sein und Leute müssen das Gefühl bekommen, dass es sich lohnt, etwas für die Partei zu schreiben und sich Mühe für sie zu machen. Wenn ein Text komplett fürn Arsch ist, sollte man 5-15 Minuten schon investieren, um genau zu erklären, warum er fürn Arsch ist, damit nächstes Mal ein besserer Text gemacht werden kann. Ein wenig Pädagogik und geisteswissenschaftlicher Uni-Stil, es ist nichts Neues eigentlich.

Das ist doch zu absurd aufwändig für uns beide. Ich kann auch akzeptieren, dass das Forum für manche Leute nichts ist, weil hier viel zu viel Text steht, genau so wie Twitter für mich nichts ist, weil man da kaum zwei Sätze schreiben kann.

Mir schwebt eher eine Funktion im Forum vor, mit der jeder Zeugs nach mattermost verschieben kann, wenn er denkt, dass es was taugt. Durch die Modularität des Forums und den zentralen Piratenlogin, der bald™ kommt, sollte das - glaube ich - möglich sein.

Also wenn hier etwas wäre, dass sich lohnen würde dem PR-Team mitzuteilen, dann gibt es hier genug Leute, die es einfach per copy&paste ins Mattermost übertragen können.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Menschen im Presseteam das Tag #Presse abonniert haben.

Das Presseteam nimmt gerne Artikel an

  • korrigiert Tippfehler
  • achtet auf Verständlichkeit
  • fragt gegebenenfalls noch mal beim Autor und dem Themenbeauftragten rück
  • checkt das Parteiprogramm
  • sucht gegebenenfalls einen prominenten Zitatgeber
  • beschafft die Veröffentlichungsgenehmigung vom BuVo
  • veröffentlicht den Text und bewirbt ihn auf den Social Media

Das ist ein ganz normaler Prozess und er verläuft relativ Reibungslos.

Natürlich fragt man sich bei manchen Texten:

  • ist der Text überhaupt gut geschrieben (missverständlich, unklar, …)
  • ist das Thema noch aktuell
  • hat das Thema was mit den Piraten zu tun
  • was soll mit dem Text für die Piratenpartei erreicht werden
  • schadet der Text der Piratenpartei

Da kommt dann auch schon mal ein “Nein”.
Das ist jetzt gar nicht so geheimnisvoll.

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Das hier könnte ganz interessant sein für Mattermost-Discourse-Integration:

Könnte man hier z.B. @öa schreiben und es würde im Mattermost “klingeln”. Mit den Terminen funktioniert das schon so ähnlich über den RSS-Feed, da bekomme ich immer meine eigenen Termine als Benachrichtigung :wink:

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Ja - wenn das ginge…
Beachte aber, dass Klingeln nerven könnte. Das hängt dann wieder von der Disziplin der Sender und der Akzeptanz der Empfänger ab, die du technisch kaum beeinflussen kannst.

Sehe ich ähnlich wie Tensor, wenn es jedesmal kingelt wenn jemand aus dem Forum glaubt es sei was für die ÖA führt das eher dazu, diesen Kanal zu ignorieren bzw stumm zustellen.
Wenn etwas wirklich interessant für die ÖA sein soll, kann es doch wie bisher auch über Mail eingereicht werden.

Die PR bzw ÖA arbeitet mit/ in Mattermost, aus Gründen. Das funktioniert überraschend gut. Wer mitarbeiten will kann in die Redaktionskonferenz Montags kommen und auch im Mattermost mitarbeiten.

Du beschreibst das “täglich Brot” der Redaktion und natürlich funktioniert das größtenteils problemlos, wäre ja erbärmlich wenn nicht. Die meisten gelieferten Texte sind ja auch “harmlos” und intuitiv verständlich genug, dass sie das Prozedere routiniert durchlaufen. Die Probleme kommen mit folgenden Punkten:

  • hat das Thema was mit den Piraten zu tun
  • was soll mit dem Text für die Piratenpartei erreicht werden

Hier gibt es keinerlei festgelegte Kriterien, was einerseits Willkür ermöglicht, die eher selten stattfindet, andererseits - sehr viel wichtiger - eine Vision vermissen lässt, für wen und warum wir überhaupt Texte schreiben.

Beschränkt sich der Anspruch der Piratenpartei Deutschland, Ereignisse in Deutschland parteipolitisch zu kommentieren? D.h., agieren wir nach einem bestimmten Muster deutscher Parteien oder so, welches mir unbekannt ist?

Oder schreiben wir im Geiste der Aufklärung und des Internets im allgemeinen und Wikileaks im speziellen auch informative und investigative Texte über digitale Themen und Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt, stellen Missstände an den Pranger und unterstützen wenigstens auf diese Weise internationale Demokratie- und Freiheitsbewegungen, nehmen politisch aktiv an der internationalen Informationsgesellschaft teil?

Für mich sind diese Fragen sehr geheimnisvoll, fand bisher weder eine Antwort drauf, noch kann ich in den bisherigen Handlungen ein kohärentes Muster erkennen.

Übrigens haben, wenn ich mich recht entsinne, unsere Nicht-PM-Texte durchschnittlich 30-60 views…

Ich bin mir recht sicher, dass man den channel, in dem die notifications auftauchen würden, muten könnte, so dass man ihn wie den Brainstormingchannel als Inspiration betrachten kann und nicht als Arbeitsanweisung oder sowas.

Um es mal aus meiner Warte heraus zu sagen, da ich hier zitiert worden bin.

Mir sind die Abläufe der PR sehr gut bekannt und ich hätte auch einen Link ins Mattermost setzen können, wenn ich davon ausgegangen wäre, dass ein Beitrag von mir eine Artikelreife gehabt hätte bzw. einen Newswert.

Es waren aber nur Meinungsbeitrage zur Anregung einer Diskussion.
Für einen Artikel müsste sowas meines Erachtens erstens einen Newswert haben(da muss man sehr schnell sein, am gleichen oder am spätestens nächsten Tag) und zweitens müssten die Formulierungen anders gewählt werden.

Insoweit verstehe ich das Ansinnen einer Automatisierung nicht so ganz, da man vom Presseteam meines Erachtens nicht verlangen kann, sich in jedweden ungaren Meinungsartikel oder Diskussion einzulesen, sich fachlich mit der Thematik zu beschäftigen und dann noch ein webseitentauglichen Blogbeitrag oder PM draus zu basteln.
Wenn man sowas voraussetzt, braucht man meines Erachtens bezahlte Kräfte, da dies die Kapazitäten im nebenberuflichen Ehrenamt wohl über sprengt.

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Also würde man mir solch einen Kanal für BaWü einrichten, ich würde ihn auch stumm schalten. Ich werde so schön mit genug “Hinweisen” überrannt. Das Problem ist die Qualität, meistens ist nichts wirklich relevantes dabei.

Womit ich aber eine gute Erfahrung gemacht habe, ist einfach direkt aufs Bundespresseteam zugehen, wenn man was interessantes hat.

Es spricht für mich Bände, dass hier jeder davon auszugehen scheint, dass jedwede Neuerung damit einherginge, dass man Leuten Arbeit aufdrücken wolle. :smirk: Wie ich bereits erwähnt habe: Forumleute sollten eine Möglichkeit haben sollen, Interessantes aus dem Forum in einen oder verschiedene MM-Kanäle schicken zu können. Was danach passiert, ob sich die MM-Leute damit beschäftigen oder nicht, ist prinzipiell unerheblich. Es wird genutzt oder nicht. Das werden wir sehen.

Davon würden zuvörderst Social Media Leute profitieren, denn sie haben - so weit ich weiß - keinen gemeinsamen Ressourcenpool für witzige / ästhetische Bilder/Memes, witzige Zitate, knackige Analysen und was sonst irgendwie je nach Plattform nützlich wäre, schließlich sollte man optimalerweise täglich auf SM posten und sich selbst alleine alles aus den Fingern zu saugen ist anstrengend und nicht Sinn einer Partei. Wenn man da einen Kanal hätte, durch den man scrollen und kurz etwas copypasten könnte, das wär sehr nützlich.

Gemäß den Statistiken sind die Social Media Leute weit, weit wichtiger für unsere Partei, was die Reichweite betrifft, als die Textleute, die sowieso schon den Brainstormingkanal haben.

Das Problem ist doch hier zu erst mal, dass es gar nicht angedacht ist, dass das Presseteam überhaupt Beiträge verfasst. Das sollte systematisch angegangen werden, denn sonst bestimmt doch der bloße Zufall, worüber wir Texte veröffentlichen.

Ich meine, so einen ähnlichen Plan in NRW gelesen zu haben, dass es Redaktionen für verschiedene Themenbereiche geben solle, die auch Texte produzieren, aber ich weiß nicht mehr, wie ich auf den link kam und das wiki ist nicht informativ. Vielleicht kann irgendwer weiterhelfen.

Kurze Anmerkungen zu dem was du arcsaber zu Themenbeauftragten geschrieben hast, es ist klar definiert welche Rolle die haben, und wenn es Berichte zu dem Themenbereich gibt den sie haben und man vorher mit denen nicht kommuniziert sondern versucht ohne zu schauen, was haben Leute da schon vorgeschrieben und vorgearbeitet ist es kein Wunder wenn es auch negative Rückmeldungen von diesen gibt und es Leute im Presseteam wie ein Veto erscheint.

Kommunikation und auch das man seinen Artike und seinen Namen nicht sofort überall drinstehen will, weil es ja doch um die Sache geht und Leute in Themen meist doch tief drin sind, und deswegen haben wir klar Definierte Aufgabe und Funktionen der Themenbeauftragten. Welche dann klar in dem Bereich den “Hut aufhaben” damit es thematisch auch in den Außenpunkten dann eben nicht je nach Lust und Laine der jeweiligen Autoren zu einem viel und widersprüchlichen Chor von Artikeln auf der Parteiwebseite kommt.

Für die eigene persönliche Kreativität hat man dann ja seine Privaten Blogs und das ist nicht dann die Aufgabe der Bundespresse einer Partei. Man muss auch zeigen, wie weit man zusammenarbeiten kann. Denke das ist wichtig und da muss man schauen wie man entsprechend agiert wenn man schaut wie man das Presseteam und weitere Teile der Partei sei es AGs oder Themenbeaftragte, LVs und Co miteinander gut vernetzen und sich koordinieren und austauschen kann.

LG

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