[HELP 19.2] Sonstiger Antrag: Konzept zum Stil des Programms

Tags: #<Tag:0x00007f1e7055a560> #<Tag:0x00007f1e7055a3d0>

Mahlzeit,

ich habe im Wiki und beim LaVo einen Sonstigen Antrag eingereicht: https://wiki.piratenpartei.de/HE:Landesparteitage/2019.2/Anträge/Sonstiger_Antrag_003
Begründung steht im Antrag.

Die Diskussion ist hiermit eröffnet.

Nachfrage: Meinst Du mit “Stil” den sprachlichen Stil? Also Formulierungskunst, Ausführlichkeit, Einheitlichkeit? Würde es reichen, jemand Sprachbegabtes drüber schauen zu lassen? Oder meinst Du auch Inhalte?

Nein, Inhalte sind explizit nicht gemeint. Ich, aber auch die Bewerber für den nächsten Vorstand wissen, dass sie sich damit in die Nesseln setzen würden. Es geht wirklich nur um Formulierungen, Ausführlichkeit und Einheitlichkeit.
Ich kann den Antrag aber noch umformulieren, um das klarer rauszustellen.

Hallo Protter,

Du adressierst mit diesem Antrag ein schon lange in der Partei bestehendes Dilemma. Einerseits gibt es das dringende Bedürfnis und die Erfordernis, dass im Programm nur Dinge stehen, die von Parteitagen beschlossen wurden. Auf der anderen Seite ist der sprachliche Stil etwas recht persönliches. Und dann bleibt da noch der Punkt, dass Sprache/Stil nicht vom Inhalt zu trennen sind.

Ich sehe nicht die Schwierigkeit, dem Ganzen konzeptionell zu begegnen. Allerdings muss dann auch klar sein, dass dies bedeutet, dass wir uns alle dann an Regeln halten müssen, die in bestimmten Situationen dann den Prozess deutlich verlangsamen bzw. es eben gerade nicht mehr mal eben so möglich ist, ins Programm zu schreiben.

Was ich damit meine: natürlich können wir Anträge auch vorab “vorabstimmen” und damit an jemanden ™ übergeben, der sich um das Sprachliche kümmert. Der Parteitag würde dann über einen sprachlich angepassten Text abstimmen. Dies kann aber natürlich zu Konflikten mit den ursprünglichen Antragstellern führen, da beispielsweise sehr unterschiedliche Auffassungen über die passende Detaillierung in der programmatischen Behandlung bestehen können. Und dies ist nur ein mögliches Spannungsfeld.

In der Sache bin ich bei Dir und möchte Dich gerne einladen, in der AG Antragsprozess mitzuarbeiten, die meine Kollegen in der AKO(Bund) und ich ins Leben gerufen haben.

Ich bin der Meinung, der Antrag kann angenommen werden, wenn man akzeptiert, dass es mit einem konzeptentwerfenden Vorstand nicht getan ist. Diese Frage ist keine rein organisatorische und auch keine, bei der ich mich nur auf einen Vorstand verlassen wollte. Es ist eine, die wir alle miteinander klären sollten.

Natürlich soll der Vorstand damit nicht allein gelassen werden. Ich würde da ja auch - erstmal für Hessen - mitmachen. Ich hab da auch eine Idee, die man diskutieren könnte. Aber der Vorstand ist derjenige, der diese Arbeit zumindestens vorantreiben und fördern muss. Schafft das Gremium das nicht allein, muss er überlegen, diese Aufgaben an Beauftragte zu delegieren. Aber verantwortlich bliebe der Vorstand.
Was den konkreten sprachlichen Stil betrifft, wäre dies ja im Rahmen dieses Konzepts zu definieren. Das lasse ich ja in diesem Antrag ja komplett offen. Ich möchte nur, dass man darüber diskutiert und bestenfalls eine Entscheidung gefasst wird.
Redaktionell bearbeitete Programmtexte sind in anderen Parteien völlig normal. Wenn ich das bei den hessischen Grünen richtig beobachtet habe, werden die Antragstexte dort aber erst hinterher redaktionell bearbeitet, wenn sie nicht dem erwünschten Stil entsprechen. Das wird ja bei uns tendenziell eher abgelehnt.
Der Antrag dient ja nicht nur als gedanklicher Arschtritt für den Vorstand, sondern gilt genauso der Basis als diejenige, die die Inhalte liefern muss.

Gude,

der Antrag wurde mit einer minimalen Änderung (in eine Soll-Bestimmung) angenommen. Die Änderung ist auf der Wiki-Seite des Antrags einsehbar.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Antrag angenommen wird. Daher noch einmal herzlichen Dank!

Wie es weitergeht, ist auch hier zu lesen. (Termin inside):