Güterverkehr der Zukunft?

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Wie stehen die Piraten zu dem Güterverkehr der Zukunft?

33.500 km Schiene gibt es – die Elektrifizierung beträgt 60%
13.000 Autobahnkilometer gibt es, der LKWverkehr ist dort auch an vielen Strecken am Limit angekommen.
Grobe Aufteilung heute: 420 Mio Tonnen auf der Schiene, 3.700 Mio Tonnen auf der Straße. 200 Mio Tonnen Binnenschifffahrt.

Bei der Stadtmobilität und im Kurzstreckenbereich setzen wir ja auf klare E-Mobilität. Was machen wir im Schwerlastverkehr?
Wasserstoff trotz starker Energieverluste bei der Umwandlung?
Autobahnen elektrifizieren?
Wie Binnenschifffahrt ausbauen? (Kosten/Größe Schleusen; Niedrigwasser 2019)
Neubau Schiene ca. 20 Jahre?

Klar ist, möglichst viel auf die Schiene (siehe unser Programm), aber dies geht ohne große Investitionen in Ausbau und neue Strecken auch nur bedingt. Manche Strecken sind schon am Limit ihrer Kapazität, Lärmverursachung inbegriffen.

Bekommen wir da bis zum BPT noch einen Antrag hin?

Zur Zeit im Programm:

9.6.2 Güterverkehr auf die Schiene
Viele unserer Nachbarländer, wie die Schweiz und die Niederlande, setzen beim Güterverkehr konsequent auf die Binnenschifffahrt und die Schiene. Deutschland wird dagegen immer mehr zum straßengebundenen Nadelöhr. Wir setzen uns daher dafür ein, dem schienengebundenen Güterverkehr eine stärkere Bedeutung zu geben. Ein entsprechender Ausbau und die Sanierung müssen umgehend beginnen, damit der Gütertransport in und durch Deutschland auch langfristig gesichert und verträglich ist. Ein Ziel dabei ist, den Güterschienenverkehr wieder zurück in die Fläche zu bringen.

Unter 14.10 europäsche Verkehrspolitik steht:

Wir erachten im Bereich des Güterverkehrs die Schifffahrt und schienengebundene Verkehrssysteme als zukunftsweisend. Der Ausbau der transnationalen Güterverkehrslinien ist vordringlichstes Ziel und die Verlagerung von Verkehrsvolumen auf die Schiene ist unumgänglich zur Einhaltung von umweltpolitischen Zielsetzungen sowie der Entlastung der Straßennetze und Kapazitätsoptimierung aller Verkehrsträger. Wir sehen in der europaweiten Förderung der Binnenschifffahrt eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Straßengüterverkehr. Die Kapazitäten des Verkehrsträgers Schiff sind auf europäischer Ebene auszubauen. Dabei müssen technische Standards auch für Schiffe mit nichteuropäischer Registrierung gelten.

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