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Grundsicherung, Grundrente (und Pension) und Grundeinkommen - Überschneidungen und Widersprüche


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Die Diskussion der SPD um die Grundrente geht komplett am eigentlichen Thema vorbei. Die Rente (bzw. Pension), welche vom Staat ausbezahlt wird, sollte, genau wie ein eventuelles Grundeinkommen und die Grundsicherung, für jeden Staatsbürger gleich hoch sein. Private Vorsorge kann jeder für sich selbst leisten und dies wiederum sollte auch nicht staatlich subventioniert werden.

Generell sollte dieses komische Zwangsbeitragssystem abgeschafft werden. Entweder es sind Steuern, dann sind die verpflichtend oder es sind Beiträge, dann sind sie freiwillig. Aber Zwangsbeiträge, wie bei den Sozialversicherungen und beim Rundfunk, sind Janusköpfig (was besseres ist mir nicht eingefallen…).

PS: Dieser Beitrag basiert auf Halbwissen und ist nicht ganz emotionsfrei geschrieben :smirk:

Was mir zudem ziemlich sauer aufstößt ist der populistische und angstmachende Begriff der Altersarmut, welcher in Zusammenhang mit der Rente immer wieder durch die Presse gejagt wird.

Wie kann es Altersarmut geben, wenn der Bürger ein Recht auf Existenzminimun haben? Die Sicherung des Existenzminimums soll ja gerade Armut verhindern. Von daher ist das Beschwören von Altersarmut für mich ein neoliberaler Populismus und indirekt eine Folge der Hartz IV-Reformen und dem damit heraufbeschworenen Prekariat aus Mindestlöhnern und Teilnehmer von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.