Großbritanien - und die Energiepreise

Was ist gerade in Großbritanien los?

Heute hat man die Obergrenze für Haushaltsstrom, die es in GB gab, drastisch nach oben verschoben.

Und dies, obwohl es noch vor 1 Jahr hieß, GB hätte als Land den Durchbruch zu den EE geschafft.
(Artikel hat trotz Titel nicht sehr viel mit Atom zu tun)

Viele Faktoren. Die wirtschaftlichen Probleme durch den Brexit spielen da auch mit rein. Und dann laufen da auch noch Investitionen in neue Atomkraftwerke, wo Geld in ein Loch geworfen wird, das besser an anderweitig eingesetzt werden sollte.
Der Ausbau an Speichern ist auch in UK noch weit hinter den, was nötig wäre, so laufen die teuren Gaskraftwerke zu viel und treiben die Preise hoch.

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Fossile Energieträger unterliegen nun mal der Finanzspekulation.

Da diese von Krieg in Europa und dem Zusammenbruch des Energiesystems ausgeht, nicht zuletzt wegen der Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke, muss man mehr zahlen.
Zum Glück gehen derzeit nicht alle Lichter aus, da für alle überraschend zur Zeit Wind weht.

Keine Ahnung wie lange sich das die Fossil-Fans noch antun wollen.
Die Bevölkerung und Industrie kann dies leicht verhindern, in dem sie billige Erneuerbare massiv ausbaut.

Mindestens mal so lange, bis EE und Speicher nachgebaut werden!

Eher so lange, wie es ihnen erlaubt wird damit noch Geld zu verdienen…

Energieträger unterliegen nun mal der Finanzspekulation.

Verdrehen ist immer schlecht

Großbritannien und Deutschland in einen Topf werfen, um irgendwem irgendwas zu beweisen. Gute Strategie so weit, bisschen schlicht vielleicht.

Finanzspekulation = Börse.
Erneuerbare Energien = an der Börse.

Versuch’s noch mal.

Verdrehen ist immer schlecht, da es ausschließlich um UK ging.

Erneuerbare in D haben überwiegend vertraglich festgelegte Fixpreise für 20 Jahre.
Alle Windfallprofite (Abweichung Börse zu Einspeisevergütung) werden über das EEG dem Verbraucher gut geschrieben.

Genauso werden die Einnahmen aus den CO2-Zertifikaten in D dem EEG-Konto gut geschrieben.

Großhandelspreise im Januar:

Wenn jemand über das EEG für 6,5 Cent kWh in das EEG eingespeist hat, werden dem Verbraucher 10,2 Cent gut geschrieben, entsprechend verringert sich der vom Kunden zu zahlende Strompreis.
Kauft ein Steinkohlekraftwerk CO2-Zertifikatepreis EUETS für 90 EUR / t, so erhöht es seine Produktionskosten um 7,2 Cent, entsprechend steigt der Großhandelspreis.
Für den Verbraucher ist dies aber ein Nullsummenspiel, da er sowohl die CO2-Zertikate auf dem EEG-Konto gut geschrieben bekommt, als auch den höheren Marktpreis, den die Erneuerbaren erzielen.

Ergebnis: Die Investitionen in höhere Strompreise der letzten Jahre schlagen sich in zukünftig deutlich niedrigeren Strompreisen nieder und zwar für die nächsten 30 bis 40 Jahre.
Desto mehr und schneller Erneuerbare zugebaut werden, desto schneller wird der Strom billiger.
Wer es ganz eilig hat mit den niedrigeren Strompreisen, der installiert PV auf dem eigenen Dach.

Ja, EE so ganz ohne staatliche Eingriffe…, dies meint ihr doch, oder?

Der Artikel von pv magazine war eine Fehleinschätzung vom Okt 2020 bei einem Zertifikatepreis von 25 EUR.
Die Realität hat etwas anderes gezeigt, einen Anstieg des CO2-Zertifikatepreises auf 80 EUR inzwischen 90 EUR.

Resultat der künstlichen Verknappung der CO2-Zertifkate im Zeitraum Okt 21 bis Sept 22.

Und wenn Kohlekraftwerke für 5 Mrd. EUR CO2-Zertifkate beim Bund kaufen müssen und der Bund die auf das EEG-Konto wieder umbucht, dann ist dies ein Bundeszuschuss. :slightly_smiling_face:

Im Prinzip ist es aber nichts anderes als die Rückerstattung des CO2-Zertifkate-Preises energieintensiver Unternehmen an den Verbraucher.

Und die Corona-Hilfe war eine Hilfe, wie sie corona bedingt, sehr viele bekommen haben. Wieso nicht auch der Stromverbraucher?

Die Progose der notwendigen EEG-Umlage im Okt 2020 war daher eine Fehleinschätzung, genauso wie die Festsetzung auf 3,723 Cent für dieses Jahr eine Fehleinschätzung war, die man deshalb bereits am 1.7 oder 1.10 auf 0 absenken kann.

Das zuviel bezahlte Geld ist auch nicht verloren, sondern es staut sich auf dem EEG Konto.

In Summe werden demnächst die Einnahmen aus dem Verkauf der CO2-zertifikate und die im Bundesrat vereinbarte Erhöhung des CO2-Preises und Gutschrift auf das EEG-Konto die Anfangsinvestitionen in die Erneuerbaren übersteigen.

Parallel fallen Altverträge mit hohen Vergütungen aus dem EEG, speisen aber weiter zu einem Bruchteil der bisherigen Erstattungen ein und es kommen Neuverträge mit Mini-Erstattungen hinzu.
Der Kunde wird dies anhand fallender Strompreise merken.

Es bleibt aber die Frage, warum zahlt der Bürger bei fortschreitender Klimakrise immer weniger für den Klimaschutz und bürdet sich damit in der Zukunft hohe Kosten auf.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass komplexe Zusammenhänge nicht vernünftig erklärt werden, Journalisten den Inhalt nicht verstehen und mit kleinen Teilbröckchen die öffentliche Meinung manipuliert wird.

Hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Fakt ist, wenn der Wind weht müssen die Bürger weniger für den Strom zahlen und im Winter ist es stets kälter als im Sommer und im Sommer kann es heiß werden.
In der Regel wird dies alles ausgeblendet und man stellt völlig überrascht fest, dass man im Winter mehr Öl oder Gas verbraucht, als im Sommer. Jedes Jahr das gleiche Spiel.

Das Thema Gaskrise ist jetzt durch, da es Frühling wird.

Ach so! Konnte ja keiner ahnen…
Schön, dass zumindest du es weißt!

Sicherlich wird er dies!
Nur wann?
In 15, oder 20 Jahren!?

Es geht gar nicht darum, die EE zu verteufeln. Ich denke (fast) jeder weiß, dass EE die Lösung unserer Energiekrise sind, und gleichzeitig auch wesentlich weniger Umweltsünden verursachen.

Es geht, wie auch Großbritannien zeigt, um den Weg zu bestenfalls 100% EE mit Speichern!
Es ist eben wie in GB nicht einfach damit getan, sofort auf Kohle zu verzichten, wenn die entsprechenden EE (mit Speichern) noch nicht vorhanden sind. Dann läuft man eben mit geschlossenen Augen (Wenigstens waren es die der EE Goldgräber Jünger) in Putins Gasfalle hinein.

Wenn die Brieftasche leer ist, kannst du soviel erklären wie du willst!
Meinungsgewinner wird immer der sein, der erklärt warum die Brieftasche leer ist… und wie dies sofort zu verhindern ist. (egal ob wahr oder falsch)
Da hilft es wenig zu sagen, hätte man in den letzten 20 Jahren, oder in 10 Jahren wird…
Der Energiepreis greift halt JETZT in viele Bereiche rein.

https://nachrichten.handelsblatt.com/93cc3672c914b66ce040f131af16743e3bc57119d7ea08bf741e23e64e493e045d12b33d848e84216a7d312ce66c24f8

Schade ist, dass viele EE Befürworter (Genau wie du) NUR ihre Sichtweise haben, ohne den Blick nach Rechts oder Links zu wenden.
Denn der Ausbau der EE verbunden mit einem guten sozial-finanzellen Begleitprogramm hätte sehr viele unnötige Diskussionen (auch was die unsinnige Atomkraft betrifft) verhindern können.
Es hätte sogar die Möglichkeit der fairen Umverteilung gegeben. Aber wie z.B. in RLP zu sehen ist, gibt es einen (Muster) Landkreis, der auf Grund windhöfiger Lage in Windenergie investiert hat und nun der Gewinner ist, aber der Kreis 20 km weiter unten mit überwiegend Tallage schaut in die Röhre…
Aber alles andere Denken wäre wahrscheinlich Sozialismus gewesen!
So hat eben das eine Land (Kommune) Gasvorkommen (Windkraft) und das andere Land (Kommune) zahlt dafür! Alles so wie immer, nur regionaler.

Aber wie gesagt, dafür muss man den EE Goldgräber Blick mal nach rechts und links wenden.

Es glaubt doch wohl keiner, dass Putin (Gazprom) nicht klar ist, dass durch den EE Ausbau in X Jahren seine Exportwaren Öl und Gas nur noch einen Bruchteil des heutigen Preises wert sind?
Und deshalb ist es reines marktwirtschaftliches Denken, bis dahin noch möglich viel Gewinn aus diesen Produkten heraus zu holen.
Gleiches macht Norwegen oder die USA mit ihrem Fracking Gas.

Die Grünen mit ihrem Energiegeld hatten zumindest erkannt, dass frühzeitig gehandelt werden müsste, aber Ihnen fehlt auch die “Wie-Vision”.

(Habe oben nur einige unsortierte Problematiken aufgezählt, es gibt wesentlich mehr)

Warum sollte ich im Februar 2022 nicht wissen, ob eine Prognose vom Oktober 2020 richtig war, zumal die neue Prognose von Okt. 2021 die erforderliche EEG von 9,5 Cent auf 3,7 Cent senkte.
Und die neue Bundesregierung ist im Januar 2022 auch schlauer und wird ab 1.7. oder 1.10. diese 3,7 Cent auf 0 Cent senken.
Nicht, da sie Geld gefunden hat und verschenken möchte, sondern weil sie schlauer ist und ihre Versteigerungserlöse von Okt, Nov, Dez und Januar kennt.

Abwarten und Tee trinken.
Die Einspeisevergütungen und Mengen der letzten 30 Jahre sind bekannt und über die Entwicklung der Kosten der Erneuerbaren in den nächsten Jahren gibt es auch Prognosen. Die zukünftigen Mengen sind aber noch mit Unsicherheiten behaftet.

Jedes Land hat seine Besonderheiten.
In einem Land wie GB, das einen Großteil seines Gases im eigenen Land fördert, ergibt es natürlich Sinn, als Zwischenlösung auf Gas zu setzen, da diese Gaskraftwerke billig und sehr flexibel sind.
Das Problem des Speichers hat sich in den letzten 5 Jahren weltweit nicht gestellt, dementsprechend sind bis jetzt wenige Lösungen da.
Es wurde primär erst einmal in Erneuerbare investiert und das ergibt auch Sinn.

Das sind politische Abhängigkeiten, die alle Staaten haben.
Je nach Größe und finanziellen Möglichkeiten kann man diese Abhängigkeiten verringern, günstiger ist es aber für alle, diese Welt offen zu gestalten.

Wenn die These aber falsch ist, dass die Strompreise steigen
oder gar die These falsch ist,
dass die Energiepreise steigen,
verlagert sich die Diskussion auf ganz andere Gebiete und Schuldige.

Thema wird Ernährung sein, mit dem gleichen Inhalt.
Fleisch und Wurst ist billig und schützt die Landwirtschaft, obwohl es teurer ist und das Klima schädigt.

Fliegen wird teurer, da die 1% der Flugtickets für 29 EUR-Flüge nach Mallorca nun 89 EUR kosten.
Die Parkgebühren am Flughafen sind dann irrelevant, genauso wie der Becher Wasser für 5 EUR während des Fluges oder die Koffergebühr für 35 EUR.
Aber die Brieftasche wird leer, da der Flug mehr kostet.

Das sind alles diese irrelevanten Teildiskussionen, deren Ziel es ist, Vorurteile und Unruhe zu produzieren, obwohl faktisch genau das Gegenteil der Fall ist.

Die Verkehrssituation in den Großstädten ist kein optimaler Zustand, den man erhalten muss, genauso wie Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen keine erhaltenswerte Zustände sind, etc.

Politisches Ziel sollte sein, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und da lässt sich vieles optimieren.

Wir haben viel zu lange die Diskussion geführt, ob Erneuerbare sinnvoll sind oder nicht.
Die Wirtschaft fordert jetzt Erneuerbare, da sie günstigen Strom und keine Energiekrisen mehr haben möchte.

Im Gegensatz zu den EE Goldgräbern sehe ich das viel vernünftiger und zwar aus der Sicht des Verbrauchers.

Das sind halt die Grünen, denen der wirtschaftliche Background fehlt, so wie der CDU, CSU, FDP und den Unternehmen der klimapolitische Background fehlt.

Dazwischen ist eine Lücke, die geschlossen werden muss und das bekommt auch die SPD innerhalb ihrer eigenen Partei nicht hin.

Die beiden Grundannahmen der Lager,

  • Klimaschutz sei unwirtschaftlich
  • Klimaschutz sei unsozial
    sind beide falsch.

Ach so, da hat bestimmt meine Bank nur falsch abgebucht… KAnn ja mal passieren!

Irgendwo hatte ich mal was von Endverbraucher in deinem Beitrag gelesen…
Dachte schon, da hat er tatsächlich mal nach den Seiten geschaut, aber war ja nur um:

Sorry, das ist erst mal für den Endverbraucher VÖLLIG EGAL, er hat mit folgenden FAKTEN zu kämpfen!

Zum 1.12. stieg der Arbeitspreis von 27,2 Cent auf 31,7 Cent. Ab 1.3.2022 sollen Kunden in Mannheim nun 42,9 Cent zahlen +++ Der Stromanbieter Strogon erhöht den Arbeitspreis von 25,03Ct. auf 50,4Ct. pro Kilowattstunde im Tarif Zuhause24 +++ Stromio will nach einer Preiserhhöhung zur Jahresmitte ab Januar erneut kräftig zulangen. Die Kilowattstunde soll 40,1 Cent kosten und die Grundgebühr auf 15,37 Euro pro Monat steigen [Verbrauch 4.000kwh/a] +++ Die SWM Stadtwerke München kündigen eine Preiserhöhung in der Strom-Grundversorgung von 6,1% für 2022 an +++ Die Preisanpassung im Stromtarif Basis der Leipziger Stadtwerke beträgt 3,9% zum Januar 2022 +++ MAINGAU StromSmart Öko hat eine Preiserhöhung beim Arbeitspreis um 11,10 Cent angekündigt. Ab 01.11. kostet die Kilowattstunde 39,14 Cent. +++ immergrün hat eine Preiserhöhung beim Strom auf 49 Cent pro Kilowattstunde für den Zeitraum 01.11.2021 bis zum 01.05.2022 angekündigt +++ Preisanpassung in der Grund- und Ersatzversorgung beid er Belkaw in NRW um 0,95 Cent je Kilowattstunde +++Zum 1.11.2021 steigen die Strompreise bei den Stadtwerke Erkrath im Basistarif um 10,2% +++ Die Stadtwerke Böhmetal erhöhen den Grundtarif um 7% zum November +++ Die NEW hat für den Stromtarif NEWcomfort in Nordrhein-Westfalen Preiserhöhungen von über 22% angekündigt +++ Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH nehmen zum 1.Dezember eine Preisanpassung beim Strom um 13,5% vor +++ Kunden der Stadtwerke Schwerin müssen mit einer Preisanpassung Strom um 8% rechnen +++ Bei der Energieversorgung Oberes Wiesental gibt es eine Preisveränderung beim Strom von 11,3% +++ e-regio meldet eine Preisanpassung Strom um 7,4% +++ die schwäbische EWA Riss erhöht die Strompreise für Fixtarife +++ Vattenfall erhöht den Strompreis in Hamburg zum August +++ Strompreiserhöhung von Eon zum 01.05.2021 +++ Die Stromio Marke Grünwelt Energie – erhöht die Strompreise pro kWh und die laufende Grundgebühr jeweils um ca. 26 % [Tarif grünstrom classic = Arbeitspreis von 0,2890 EUR/kWh und Grundpreis von18,00 EUR/Monat] +++ Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin erhöht zum kommenden Jahr die Netzentgelte/ Die Kilowattstunde kostet im kommenden Jahr 6,47 Cent [+0,62 ct] und der Preis für den Betrieb eines klassischen Zählers steigt um 19 Cent pro Jahr. +++ +++ Die Stadtwerke Augsburg erhöhen ab Januar 2022 die Strompreise un 6,2% +++ Für Kunden der Stadtwerke Klingenberg wird der Strom ab Januar 35,5% teurer +++ Der Strom wird im kommenden Jahr in Rottenburg am Neckar um 46,2% teurer +++Kilowattstunde teurer. +++ Stromio Preiserhöhung 2021 für Strom und Gas 2022 [inkl. Marken Grünwelt Energie und gas.de] Preiserhöhungen bei Stromio Arbeitspreis Strom [+16%]

Ist nur ein Auszug, und auf die Gaspreiserhöhungen verzichte ich mal…

Es geht aber nicht um die Fakten der Regierungszeit von CDU/CSU und SPD, sondern um die Fakten, die Ergebnis der SPD/FDP/Grünen sein werden.

Und da halten wir mal fest, dass der Verbraucher
2022 um mindestens 2,8 Cent = 10 Mrd EUR + MwSt. entlastet wird,
während er ca. 1,5 Mrd mehr für den CO2-Preis aufwenden muss.
Die Entlastung steigt um weitere 6 Mrd., wenn der Wegfall der EEG-Umlage auf den 1.7. vorgezogen wird.
Ab 2023 beträgt die Entlastung ca. 24 Mrd. EUR jährlich.

Dem stehen jährliche Erhöhungen des nationalen CO2-Preises auf Benzin, Heizöl, Gas von 1,5 Mrd. gegenüber, wobei dann noch nicht einmal die Erhöhung der Entfernungspauschale eingerechnet ist.

Diese Erhöhungen werden völlig kompensiert durch den Austausch von Neuverträgen gegen Altverträge im EEG.

In Summe erhöht man Ausgaben für den Bau von Straßen, für Militär, für Beamtenbesoldung etc., für Klimaschutz sind aber keine weiteren Ausgaben vorgesehen, da die Bevölkerung nicht mehr für Klimaschutz zahlen möchte.

Das ist die traurige Realität und damit vergurkt die jetzige Generation die Zukunft der nachfolgenden Generationen.

Es ist für die Bevölkerung aber gar kein Problem, immer mehr für Kohle, Gas und Öl zu zahlen.
Wie bescheuert ist die Bevölkerung eigentlich?

Ich will hier jetzt nicht weiter auf den Unterschied von Theorie und Praxis eingehen.
Du erzählst hier seit Jahren von sinkenden Preisen, die aber nirgendwo zu finden sind.

Also warten wir ab was passieren wird.

Die sinkenden Preise sind nicht zu finden, weil das politisch verhindert wird.

Ach so, deshalb geben sie jetzt einen Heizkostenzuschuss…
Nun ja, ganz schön dumm - hätten sie doch die sinkenden Preise besser nicht verhindert…

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Ja, ganz schön dumm. So kann man das auch nennen. Oder man könnte dazu sagen, dass die Gesetze weitgehend so geschrieben wurden, wie sie den alten Energiekonzernen gefallen.
Der Heizkostenzuschuss landet letztlich ja auch in deren Taschen, also klappt doch alles ganz prima.

Tja, wie in England, freie Marktwirtschaft.
Das Geld bleibt nicht bei den Versorgern, es wird weiter gereicht an Gazprom.