Glücksspielstaatsvertrag

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Moin,

es soll ja einen neuen Glücksspielstaatsvertrag geben. Ein Bestandteil davon soll der Spielerschutz werden. Nicht mehr als 1000 Euro soll man pro Monat einzahlen dürfen.

Mal abgesehen davon, dass es mal wieder spannend werden wird, wie diese Regelung umgesetzt werden soll: Müsste das nicht auch auf Computerspiele ausgeweitet werden, bei denen man Unmengen von Geld in iregendwelche Gedgets stecken kann?

Willst du etwa einen für die Volksseele wertvollen Industriezweig vernichten? Womit soll denn ein Unternehmer heute noch Geld verdienen, wenn nicht mit Spielen? Wo wir doch alle mehr als genug Brot haben. :innocent:

Interessant ist auch die Frage, wie man ™ die 1000 Euro-Schranke überwachen will. Ich finde diese Frage sogar SEHR interessant.

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Naja Mikrotransaktionen sind kein Glücksspiel, sondern Käufe, ähnlich der Ramschartikel an der Kasse. Und nicht als Glücksspiel gelten Boxen, bei denen der Spieler definitiv etwas bekommt (selbst wenn es Müll ist) und das wichtige Item, was Spieler haben wollen und weswegen sie die Boxen kaufen, mit 0,1% Chance vergeben wird. Also wenn man hier etwas tun möchte, dann muss die Definition von Glücksspiel einfach nur angepasst werden, damit solche Systeme mit reingenommen werden (die sterben dann zusammen mit “Free2Play”-Spielen sehr schnell aus).

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An diesem Satz bin ich auch hängen geblieben…
Bedeutet das Verkehrsüberwachung? (Zahlungsverkehr)- dann uiuiui

Mhm - wie soll es anders gehen? Obwohl: Jeder der mit Rabattkarten hantiert, begibt sich freiwillig in Überwachung. Also was soll’s.

Aufnahme von “Spekulationen” im Aktien-, Waren- und Rohstoffmarkt als Glücksspiel. Es handelt sich hierbei um “Wetten”. Die 1000 € Grenze wäre da hochinteressant! So könnten keine Banken, Unternehmen oder gar Staaten pleitegehen. Zumindest nicht daran!