Glück statt Wirtschaftswachstum als Staatsziel!

Jep, ich finde das Zitat von Precht sehr gut ! Wie wäre es statt ewigem Wirtschaftswachstum das Staatsziel auf Hedonismus umzustellen ? Also so viel Glück und Spass für alle Bürger zu ermöglichen wie möglich ?

(Protipp: Das wäre auch ökologischer statt immer nur noch mehr Ressourcen zu verballern um weiter zu wachsen…)

Mal ganz ab davon, würde sich doch auch super im Wahlkampf machen. Ja das wäre mal ein richtiges Alleinstellungsmerkmal das bisher noch gar keine andere Partei fordert oder im Parteiprogramm hat.

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Nein!
Ich möchte, dass wieder vernünftig Politik gemacht wird und nicht jeder jeden Tag den Weihnachtsmann spielen kann.

Und in wie fern ist ewiges Wirtschaftswachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen vernünftig ?

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Gar nicht. Diesen Wunsch kann jeder Kapitalist an den Weihnachtsmann schicken, aber nicht an den nächsten Politiker seines Vertrauens.

@Susanne @ThomasTew2 @ Precht

IMO, nur meine Meinung.
Quatsch, Quatsch, Ober-Quatsch.

Diese Diskussion wird seit längerem geführt, und zwar auf Basis komplett falscher Annahmen.

Richtig ist

  1. Wirtschaftswachstum, ist (leider) tatsächlich gar nicht so hoch

Basiert im wesentlichen auf Abwertung der Währung und verschiedener buchhalterischer Taschenspielertricks. Zwar gibt es eine Berücksichtigung von nominalem BIP und realem BIP, sprich der Inflation. Die Inflation, weil es aus politischen Gründen eine extrem wichtige Kenngröße ist, wird aber regelmäßig zu niedrig angesetzt. Das wirkliche und echte reale Wachstum ist bei weitem nicht so hoch wie dargestellt von den Instituten und damit auch den Politikern.

  1. Wirtschaftswachstum, damit der Wohlstand auch anderen Menschen im Ausland zu gute kommt

Der Großteil des Wirtschaftswachstums, auch durch die Beteiligung unserer Konzerne, findet im wesentlichen in Entwicklungsländer/Schwellenländern statt. Diese Menschen haben auch das Recht in besseren Lebensverhältnissen und in einem gewissen Wohlstand leben zu dürfen.
Das aber ist untrennbar miteinander verbunden. Wer sagt, es dürfe kein Wirtschaftswachstum mehr geben, der verwehrt den Menschen in anderen Ländern das Recht auch in besseren Lebensverhältnissen zu dürfen. Scheiße ist das, denkt mal eine Sekunde nach, bitte (besonders Precht), bevor so eine Forderung aufgestellt wird, welche Konsequenzen das im Umkehrschluss hat.

  1. Wirtschaftswachstum, geht auch ohne Verbrennung fossiler Energie, und das nachhaltig

Das ist ja der ganze Trick bei den regenerativen Energien, dass sie regenerativ sind. Einfach mal 1 Millisekunde Gehirn einschalten.
Deswegen wollen wir auch 100% regenerativ so schnell wie möglich.
Und was ist der Sinn von Recycling? Um nachhaltig funktionierende Kreisläufe zu schaffen.
Dann kann die Wirtschaft (regenerativ und nachhaltig) noch viel mehr wachsen, zigfach mehr.
Man kann doch nicht so extrem unterbelichtet sein, um nicht mal das zu verstehen.
Wie kann das möglich sein, so dumm kann doch ein Mensch nicht sein, oder?

  1. Beim Wirtschaftswachstum, gibt es wirklich keine begrenzenden Faktoren (?!?)

Doch es gibt einen begrenzenden Faktor, und das ist Energie, die die Sonne uns gibt.
Auf Deutschland scheint jedes Jahr ca. die 100 fache Menge des gesamten Primärenergiebedarfs Deutschlands. Im Ausland ist das Verhältnis in den meisten Ländern noch viel besser.
Und da Wirtschaftsaktivitäten der Menschen eben regelmäßig nur mit Einsatz von Energie stattfinden können, ist da ein begrenzender Faktor.
D.h. aber auch wir könnten locker die Wirtschaftsleistung real (siehe Punkt 1) verhundertfachen, bevor wir so langsam anfangen müssten uns Gedanken zu machen wie wir Energie einsparen oder effizienter einsetzen können, damit wir danach die Wirtschaftsleistung nochmals dazu noch vervielfältigen könnten.
Oder anders ausgedrückt, das Potential reicht locker noch für die nächsten 1000 Jahre, und dann erst würde dieser Faktor vielleicht relevant werden. Bis dahin fliegen wir aber schon auf den Mars oder weiß was ich noch nicht alles.
Jetzt, hier und heute, und auch noch die nächsten paar Generationen, einfach kein Thema.
Es ist einfach nur bescheuert, wenn man damit argumentiert, was ich anderen Diskussionen und Artikeln gelesen habe.

Die Wirtschaft kann und muss (siehe 2) weiter wachsen. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkelkinder, aber auch für die Mrd. von Menschen, die es sicher auch verdienen besser leben zu können. Sie haben einfach ein Recht darauf.
Unsere Pflicht ist, ihnen dabei zu helfen, damit sie auch ihre Lebensverhältnisse deutlich verbessern können.
Natürlich muss man Wirtschaft richtig machen. Klar.

Für die Menschen und die Natur, inklusiv, natürlich zu 100%.
Natürlich 100% regenerativ.
Natürlich 100% nachhaltig.

Alles andere ist sch…, wie man/frau es an vielen Orten heute sehen kann.

Aber das ist eine Aufgabe, unsere Aufgabe es jetzt besser zu machen.

Natürlich geht das auch natürlich.

Ich muss kotzen, wenn ich solche Dumpfbacken wie Precht lesen muss.

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Und Glück gibt es nicht staatlich verordnet oder zugeteilt, vgl. Soma in “Brave New World” von Aldous Huxley.

Glück ist etwas ganz persönliches, was wir nur in unserer Gemeinschaft haben können, weil der Mensch ist ein Herdentier.
Glück ist ein positives Gefühl, was sich einstellt, wenn es uns gut geht.

Der Staat, und wir als Gemeinschaft der Bürger*innen, hat nur einzig und allein dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Dass es uns wirtschaftlich gut geht, das alle sauberes Wasser trinken und saubere Luft atmen können. Das keiner hungern muss, das jeder ein Dach über dem Kopf hat und medizinische Versorgung und Pflege, wenn man diese benötigt. Wir in Freiheit sicher leben können und unser Potential, was in uns steckt, nutzen und entfalten können.

Er, der Staat, hat nicht die Aufgabe Glück zu erschaffen, noch dieses zu rationieren und erst recht nicht zu verteilen.
Das machen wir schon selber.

Und zum “Soma”, dass kann der Staat sich sonst wo reinschieben.

Wenn wir Bock auf Drogen haben, dann machen wir uns schon selber welche und pfeifen uns das rein, wenn wir wollen und wie wir wollen. Brauchen wir vom Staat nicht und den Staat nicht.

Wichtig ist, dass wir zusammen sind, feiern können und versammeln, wenn wir Bock darauf haben. Dass wir uns umarmen können, oder auch andere Sachen machen, die uns allen eben Spaß machen, dafür brauchen wir das fünfte Rad am Wagen, den Staat, nicht.
Das ist privat, das ist intim. Glück ist privat.

Und dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, stellt sich bei vielen Menschen ein Gefühl des Glücklich-sein ein.

Das dass die Wirtschaft, 100% regenerativ und nachhaltig natürlich, hervorragendst brummt und zwar für alle Menschen auf der Erde, ist sicher keine schlechte Sache, die wir mit so welchen Dumpfbacken-Artikel (siehe Precht Kacke) bekämpfen oder gar verhindern sollten.

Precht mag ich nicht. Er ist ein opportunistischer Trittbrettfahrer der sich zunächst mit Grundfragen des Mensch Seins beschäftigen sollte. Das man einen so unreifen Denker so häufig in den Medien sieht muss einen unschönen Hintergrund haben. OK, er sitzt tief im Anus des ZDF … aber das reicht normalerweise nicht.

Die Grenzen des Wachstums hat der Club of Rome 1972 beschrieben. Club of Rome
Dafür brauche ich den KI hörigen Precht nicht

Findet aber alles nicht statt - insofern hat Precht natürlich recht und zwar sowas von. Triell gesehen? Also das Wachstum, das Herrn Laschet und seinem Cokomiker Scholz vorschwebt, erfüllt diese von dir genannten Forderungen definitiv nicht, bei Frau Baerbock erkenne ich wenigstens ein bisschen guten Willen.

… von dem die Länder selbst weniger profitieren als “unsere Konzerne”.
Wenn wir über Landraub reden: Könnte es da nicht sogar sein, dass es “unseren Konzernen” sch.-egal ist, ob man den Betroffenen dort schlichtweg die Lebensgrundlage entzieht?
Auch folge ich dir nicht in allen Punkten. Es gibt durchaus auch ein paar stoffliche Engpässe, z.B. beim Wasser. Energie ist nicht alles.
Außerdem könnte man sehr viel negatives Wachstum vermeiden, indem man einfach die Dinge gerechter verteilt.

Nein - dazu bräuchte es einfach ein gerechteres Weltwirtschaftssystem - auch nur ein Aspekt der ungerechten Verteilung.

@Susanne: Guter Thread. Du hast ein echtes Händchen dafür, Fackeln ins Benzinfass zu schmeißen. :wink:
Also lasst uns weiter über das Thema Wachstum streiten. Wenn’s geht gesittet.

Aber wenn die Voraussetzungen für’s Glück nicht da sind, helfen dir selbst große Mengen Psyllocibin nicht. Du hast die Aufgaben des Staats gut umrissen. Wenn er ihnen nicht nachkommt - kein Glück, zumindest nicht für alle, nicht mal für die Mehrheit.

Als Hobbymathematiker würde ich sagen:
funktionierender Staat ist NOTWENDIG aber nicht HINREICHEND für Glück. Für sein persönliches Glück - und da stimme ich dir vollkommen zu - muss man schon privat sorgen. Ich habe z.B. die Piraten verlassen, weil ich hier nur am Anfang glücklich war, um mal einen Aspekt meiner Glücksstrategie heraus zu greifen.

Um noch mal auf den Precht zurück zu kommen: Es sei euch (@SokolMihajlovic & und @UKW) durchaus gestattet, ihn uncool zu finden oder gar zu verabscheuen. Aber mit seiner Charakterisierung der “DNA der Bundesrepublik” hat er vollkommen recht - insbesondere vor dem Hintergrund wie diese und alle anderen Staaten der ersten(?) Welt Wachstum betreiben.

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Diese Idee ist an sich nicht so neu, hat jedoch in der westlichen Kultur leider niemals Verbreitung gefunden:

Bereits im 18. Jahrhundert wurde das Glück der Bevölkerung als Ziel von Entwicklung und Politik in Bhutan definiert. Aus dem Rechtskodex des Landes von 1629[2], der als Kurzform einer Verfassung des mittelalterlichen Bhutans angesehen wird, stammt das Zitat:

“If the government cannot create happiness for its people, then there is no purpose for government to exist.”

„Wenn die Regierung kein Glück für ihr Volk schaffen kann, dann gibt es keinen Grund für die Existenz der Regierung.“[3]

Was auch kein Wunder ist, da das größtmögliche Glück aller auf Erden im Christentum niemals das kulturelle oder gar Staatsziel war. Da hieß es ja es ist ok wenn ihr elendig leidet denn es geht ja nur einzig und allein um die “Erlösung” im Jenseits. Die westlich europäische Kultur war somit von jeher sehr Glück feindlich da das leiden verehrt wurde. Seiht man ja heute noch in jeder Kirche wo der gefolterte und leidende Jesu am Kruzefix hängt. So und das Christentum wurde dann im Westen durch den Materialismus abgelöst und bei dem steht sowohl in seiner Sozialistischen als auch Kapitalistischen Variante die Wirtschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt und nicht die des größtmöglichen Glücks aller.

Es handelt sich also auch im ein Ideologisches Problem. Soll der Mensch einem Zweck dienen oder ist er (und somit sein Glück) selbst der Zweck und das Ziel von Politik und Gesellschaft ?

Ich finde “Glück als Staatsziel” würde auch sehr gut mit dem BGE zusammenpassen und sich auch sonst mit einer libertären, stärker individualistischen Philosophie verbinden lassen. Die einzelnen sind das Ziel und nicht übergeordnete Ziele oder Ideologien.

@

Die Kurve hast Du aber schnell genommen. Findet nicht statt, stimmt so auch nicht, aber viel zu wenig natürlich. Wie dann das alles (was Precht schreibt)auf einmal stimmen soll, kann ich nicht folgen. Da ist in der Argumentationskette, also für mich “Dummy”, eine zu grosse Lücke, verstehe das nicht.
Triell, Du glaubst doch wohl nicht in Ernst, das einer oder eine von drei Clowns da auch nur ansatzweise gut für das Land wären, und den Herausforderungen der heutigen Zeit auch nur halbwegs gewachsen wären??

Klassen-Kampf-Sozialismus ich höre dich ticken…die bösen Konzerne schon wieder, die sind an allem Schuld, Bullshit. Nicht Politiker, die Bürger selbst oder ein fehlerhaftes System, natürlich nicht.

Klar ist nicht alles gut, sehr viel zu tun, dass Konzerne nach den gleichen Standards auch in Entwicklungsländern agieren (z.B. Kinderarbeit, Umweltstandards) wie in den entwickelten Ländern.
Und die lokalen Politiker in den Entwicklungsländer können es leider nicht allein, wir müssen da unterstützen, und die Konzerne an die kurze Leine nehmen. Aber das ist, wenn richtig gemacht, positiv für das Wirtschaftswachstum, nicht negativ.

Stimmt nicht!
Das System Erde verliert kein Wasser, zum Bespiel. Und mit Energie kann man aus schmutzigen Wasser wieder sauberes machen. Kostet halt nur was. Besser wäre es natürlich man verschmutzt es nicht, indem die Schadstoffe vorher gefiltert werden.
Und wenn recylcelt wird, praktisch zu 100%, gibt es auch keine stofflichen Engpässe.
Insofern, stimme Deiner Aussage auch nicht zu.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (franz. Revolution) oder allgemein Solidarität, Gerechtigkeit.

Klingt wieder sehr nach Sozialismus.

Fakt 1: Ohne dass die Wirtschaft läuft, gibt es nichts zu verteilen.

Fakt 2: Eine sozialistische (ich sag mal Kontostand-) Gerechtigkeit ist praktisch vollkommen unmöglich. Jeder Versuch ist in der Vergangenheit kläglich gescheitert, “Gerechter verteilen? Was auch immer das genau heißen soll ?!?!?”.

Was man/frau, frei nach Milton Friedman, praktisch umsetzen kann ist eine Chancen-Gerechtigkeit.
Und eine freiwillige Solidarität unter den Menschen.
Die meisten, auch reichen, Menschen sind bei weitem nicht so herzlos wie kolportiert und auch sie sind an einer funktionierenden Gesellschaft sehr, auch aus eigenen Interesse heraus, interessiert.

Und da ist so viel bei uns, weltweit in vielen Fällen noch mehr, im Argen.
Z.B. dass es nicht von dem Vermögen der Eltern abhängen sollte, ob ein Kind studieren oder eine höhere Ausbildung erhalten kann.

Chancen-Gerechtigkeit erhöht nachweislich die Wirtschaftsleistung (Südkorea, West-Deutschland, u.v.a.m.), “Kontostand”-Gerechtigkeit zerstört diese immer vollkommen (Kuba, Venezuela, DDR, Nordkorea, und v.a.m.).

Wie soll denn das praktisch (gerechter verteilen) funktionieren? Also diese Umsetzung dieser Utopie, was in der Praxis sich regelmäßig als eine Dystopie herausstellt, aussehen?

Staatlich, also zentral, verordnete,zwangsweise, von BigBrother herab Gerechtigkeit oder Solidarität (oder auch Glück).
Ist keine oder keins!

Und jeder Versuch bisher führte im Ergebnis zum genauen Gegenteil. Fakt!

Also stimme dem nicht zu. Sorry.

Sozialisten, sind für mich verblendete und bekloppte Träumer, die aber mit ihren kranken, nicht funktionierenden Ideen im Ergebnis Menschenleben zerstören.

Keiner von diesen sollte auch nur in Sichtweite einer möglichen Machtposition kommen.

Bullshit, geht mal in die USA wo massen an Leuten auf der Strasse leben… oder im Knast wo alles “freier Markt” und Eigenverantwortung ist aber eben dennoch oder genau deshalb alles irgendwie kaputt ist. Hast du dann kein Geld dann hast du auch kein Recht glücklich zu sein. Im totalen Kapitalismus hat nämlich das Glück das abhängig von Grundbedürfnissen ist einen Preis und den kann sich nur leisten wer Geld hat. Dadurch sind dann alle irgendwie erpressbar.

Die grundlagen dafür kann der Staat schon aufbauen. Vor allem die kulturellen Grundlagen die da fehlen… am Materiellen haben wir ja hier in der Regel genug. Aber da spielt eben der Faktor einer Kulturpolitik mit rein. Ich glaube jedenfalls nicht das der freie Überwachungskapitalismus ala Facebook und Instagram die Leute glücklicher macht. Erwiesenermaßen das Gegenteil wenn dort ein zunehmend narzistisches Menschenbild verkauft wird das immer oberflächlicher auf Aussehen oder Status aufbaut. So und da wäre es aus Kulturpolitischer Sicht sinnvoll einzugreifen, nicht nur auf Basis von Datenschutz was natürlich auch wichtig ist.

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Nein, er sieht das völlig falsch.

Für die Chinesen beispielsweise ist Deutschland das Land der Dichter und Denker.
Wer selbst ein kulturelles Erbe hat, der schätzt auch europäische Kultur.
Die Sichtweise von Precht ist eine amerikanische, hat aber mit der deutschen DNA rein gar nichts zu tun.

Für viele andere Länder ist die deutsche DNA, die ihrer beruflichen Ausbildung, der technischen Perfektion.

Insofern entspricht die Denkweise von Precht, der von Mitte der 60er Jahre in Deutschland, als wirtschaftliche Entwicklung und Wiederaufbau nach dem Kriege höchste Priorität hatten.
Hat aber mit der Jetztzeit nichts zu tun.
Ist so ein 68er-Revival.

Mit der prechtschen Denkweise keine Wiedervereinigung Deutschlands.

Jo, und mit diesen Dichtern und Denkern müssen sich die jungen Generationen von Schülern quälen… Abseits davon interessierts doch keine Sau mehr was der Olle Göthe oder Schiller geschrieben hat…
Deutsche Kultur heute ist eher so Gansta HippHopp und Dicke Proll Karre und natürlich ganz viel Bier…

Wobei, ich kenne Asiatische Mädels die tatsächlich Göthe lesen… Würden die Deutschen nie machen, weil voll uncool. Klar die Asiaten haben vermutlich mehr Kultur, vielleicht hilft ihnen das ja irgendwann mal dabei glücklicher zu sein… Wobei, Japan, China, Korea und so… die haben ja auch voll den westlichen Lifestyle mit sich tod arbeiten für das Wirtschaftswachstum drauf. Die selbstmordrate in Japan ist ja auch nicht zu unterschätzen. Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt ?

Bhutan, das Land wo Milch und Honig fliesst (?)

komisch nur, dass es bei “Human Rights Watch” so sch… abschneidet.
Ist bestimmt nur Zufall.

https://www.hrw.org/asia/bhutan

Corruptions-index katastrophal, Pressefreiheit-Index katastrophal, Bürger-Freiheits-Index unter aller Sau,
u.v.m.

Verschuldung 120%, fast schon Griechenland-Niveau, praktisch komplett pleite, mal schauen wieviel “Glück” es nach der Erklärung der Staatspleite geben wird unter den Menschen.

Aber
Glück als Staatsziel

Hände hoch, wer an so einen Schwachsinn glaubt, gleich Ticket für die Klapsmühle besorgen bitte.
In der Realität ist das Ergebnis in nackten Zahlen eineindeutig.

Hinweis mit Club of Rome und Studie, also Prognose, von 1972, danke dafür.

Was davon ist bisher so eingetroffen? lol.

Ein Beispiel von Wissenschaftler und Prognosen:


Rohstoffvorräte? Bald ist alles vorbei

Die Prognose: “Im Jahr 2100 werden sämtliche Rohstoffvorräte weltweit ausgegangen sein. Die Goldvorkommen werden bereits 1979 aus sein, Silber im Jahr 1983.”

Wer hat das gesagt? Das Professoren-Ehepaar Donella und Dennis Meadows in seiner Studie “Die Grenzen des Wachstums” aus dem Jahr 1972. Beide forschten am Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Bereich der Systemdynamik.


Unterschätzt bitte die Innovationskraft und Fähigkeit der menschlichen Spezies sich anzupassen nicht.

Wir wären heute schon ausgestorben, wenn es nicht so wäre.

Aber, wenn Idioten an die Macht kommen, dann könnte es schon sein, das wir aussterben.

Aber mit 100.000%iger Sicherheit nicht, weil uns stoffliche Ressourcen ausgehen, sondern weil wir uns mit bescheuerten Systemen selbst gegenseitig auslöschen und die Köpfe einhauen werden.

PS: Wie schon in einem anderen Thread dargestellt ist Amerika, kein freier Markt, kein Kapitalistischer Staat, für mich eher Sozialistischer Staat (!!!nach meiner Definition), und steht wie dieser Staat sich heute darstellt, so ziemlich für alles was mich ankotzt.

Die Mehrheit der Menschen in Amerika ist nicht glücklich.

vgl. (u.a.)

Lyn Alden, vom 12.09.2021

Twitter
@LynAldenContact

The second order analysis is that the current petrodollar framework isn’t even benefiting most of the US anyway. Too many people assume US hegemony = US flourishing, which isn’t true for 90% of Americans.

Nein - das glaube ich definitiv nicht; u.a. deshalb weil Wachstum von den Typen als heilige Kuh gehegt und gepflegt wird. IHR Wachstum, nicht das, das du und ich meinen. Precht sagt aber, dass die DNA der Bundesrepublik am Wachstum i.S. der drei Kanzlerkandidatenversuche klebt. So verstehe ich ihn zumindest (und damit hat er recht), weil über eine andere Art Wachstum in diesem Land NIEMALS diskutiert wurde. Gegen Wachstum in Bildung und Kultur habe ich z.B. gar nichts einzuwenden. Gegen Wachstum, dass mit immensem und dabei immer noch STEIGENDEM Ressourcenverbrauch verbunden ist dagegen schon.
Deine Einwände mit der im Überfluss zur Verfügung stehenden Energie und das man alles daraus machen könnte, versprühen zugegebenermaßen einigen Charme. Ganz am Ende landen wir über den zweiten Hauptsatz der TD (Entropie mindern, indem man Energie zuführt) philosophisch betrachtet bei E = m*c². Aber mal konkret: Warum werden z.B. Lithiumbatterien immer noch nicht in großem Maßstab recycelt? Is doch genug Energie dafür da! Tja - es ist eben immer noch billiger, in südamerikanischen Landstrichen das Zeug mit immensem Wasseraufwand aus der Erde zu kratzen. Die Einheimischen können ja in den Minen arbeiten - warum wollen ein paar von den Deppen immer noch Land bestellen; wozu sie das Wasser bräuchten.

Nicht? Sie sind nur die Spitze des Systems - da gebe ich dir recht. Und es ist dringend notwendig, erst einmal ein paar Spitzen abzuschneiden, damit die Bürger/der Mittelstand überhaupt wieder eine reelle Chance bekommen (t), so zu wirtschaften, wie es für unser (Über)leben notwendig wäre. Die Politiker nehmen ihre Steuerungsaufgabe nicht entsprechend wahr und das wird auch für jeden der beiden Kanzler (*in fällt vermutlich aus) gelten, den wir in zwei Wochen bekommen könnten, weil die “Bürger” in der Mehrheit einfach zu dämlich sind, das korrupte System zu durchschauen. Es würde ja erst mal reichen, das Kreuz NICHT bei einer großen Partei zu machen.

Ein bisschen Schwund is immer… Ob die Erweiterung des geschlossenen Systems Erde eher stattfindet als die Leere in den Lagern des Systems, hängt u.a., aber nicht nur vom Schwund ab. Menschen kennen noch andere Methoden der Systemvernichtung.

Also so lassen wie’s ist? Fischgründe vor Afrika mit Trawlern leerfischen? Hühnerbeine, die bei uns keiner mit der A. anschaut exportieren und billig verticken und damit den ansässigen Bauern die Lebensgrundlage nehmen?

Nein - ich will keinen Sozialismus. Hab’ ich selbst erlebt. Schön, dass sie erneut jemand gefunden hat, der mir das unterstellt.

U.a. Einkommens- und Vermögensobergrenze. Alles was darüber ist, in Zukunft kappen bzw. auf die Obergrenze zurückführen. Ich hab’ die Zahlen mehrfach genannt…Wer sich an der Obergrenze bewegt ist immer noch reich - viel reicher jedenfalls als es im Sozialismus “erlaubt” war. Paracelsus hat mal gesagt: Es kommt auf die Dosierung an.

Also wenn du (z.B. in einem neuen Thread) sagst wie, überreiche ich dir persönlich das Ei des Kolumbus. Der MAARRRKTT regelt das jedenfalls schon längst nicht mehr.

Herzlos hin oder her - meine Gegenthese lautet: Die MEISTEN lieben ihre Macht, vermutlich auch die, die hin und wieder mal auf Charity-Partys tanzen. Und deren Macht wiederum gründet sich auf den Milliarden, die sie besitzen. Ich rede also NICHT von den Mittelständlern, die 10 bis 100 Leute in Lohn und Brot bringen und sich jeden Tag den Arsch aufreißen, damit der Laden läuft. Ich rede von den Leuten, die praktisch Geld in Massen verschenken MÜSSEN, um nicht noch reicher zu werden. Manche tun’s ja immerhin, manche sogar bis zu einer selbstgewählten Grenze.

Yep - deshalb sterben wir ein bisschen später aus.

Deswegen steht da “praktisch”, übersetzt “so gut wie”. Mir ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik bekannt, bei der Thermodynamik-Prüfung im Studium hatte ich dort meine beste Note.

Nur meine klare Botschaft ist, dass die Systemgrenzen noch so weit entfernt sind, dass es ziemlich bekloppt ist, sich jetzt über so etwas Gedanken zu machen. Das ist was vielleicht in 1000 Jahren.

Jetzt hier und heute, z.B. die Umweltverschmutzung, massiv anzugehen mit allen technischen Mittel, weltweit, selbstverständlich dringendst geboten.

Ich behaupte, z.B. Umweltverschmutzung, hat mehr mit Dummheit zu tun, als mit Raffgier der Kapitalisten.

Beispiel, als Rockefeller sich weigerte auf seine Techniker zu hören, und das Benzin in die Flüsse kippen ließ, was bei der Paraffin-Herstellung abfällt, anstatt es gewinnbringend am Markt zu verkaufen.
Irgendwann hatte er ein Einsehen, sonst gäbe es heute Exxon Mobil nicht.

Aber mal was positives.

Wir haben heute schon alle technologischen Erkenntnisse, die wir brauchen (FDP ;)),
um alles, jetzt, hier und heute umzusetzen.


Natürlich muss man Wirtschaft richtig machen. Klar.

Für die Menschen und die Natur, inklusiv, natürlich zu 100%.
Natürlich 100% regenerativ.
Natürlich 100% nachhaltig.


Wir müssen uns nur zusammen tun und es machen (wollen).

PS: Und unsere Zeit nicht mit nutzlosen Grundsatzdiskussionen (Staatlich verordnetes Glück - Quatsch) vergeuden.
Mehr praktisch machen ist angesagt.
Die Kanzler/in kriegt sowieso nichts positives auf die Reihe, egal wer oder welche es wird.

Theorie. Richtige Theorie.

Praktische Notwendigkeit, die nicht stattfindet. Sie ist weder wirtschaftlich noch politisch gewollt, zumindest nicht in einem Maße, das nur ansatzweise zielführend wäre. Meine einzige Hoffnung: Ein starker Mittelstand könnte in paar Dinge voranbringen.

Es ist wohl beides. Aber stellen wir uns mal vor, wir (= die Bürger) wären etwas klüger und würden

  • bewusster regional einkaufen (vielleicht etwas teurer) → arme Supermärkte und Nahrungsmittelkonzerne wie Nestlé, wo die doch gerade den Zucker in ihren Produkten reduziert haben (angeblich)
  • ökologische Landwirtschaft unterstützen–> arme Agrar-Großbetriebe, die dan weniger von ihrem nicht ganz so hochwertigen billigen Zeugs verkaufen könnten (immerhin sind beim Fleisch ja Breitband - Antibiotika schon inklusive)
  • weniger fliegen → arme Lufthansa, wo die doch gerade durch den heldenhaften Einsatzes unseres Staate gerettet wurden und trotzdem reihenweise Leute 'rausschmeißen
  • eine Bürgerenergiegenossenschaft gründen → arme Energiekonzerne, die uns noch weniger Strom verkaufen können, wo die doch gerade selbst an ihren Kohle-Dreckschleudern zu leiden beginnen und deshalb auf fette Abfindungen dafür warten
  • den Bau kommunaler Wohnungen durch private Invests unterstützen → arme Vonovia, für die Luxussanierungen dann weniger attraktiv werden…

…reicht erst mal, Ergänzungen natürlich erwünscht. Deshalb werden wir mit den ewig gleichen Parolen zugelabert, die uns davon abhalten sollen, etwas klüger zu agieren.
“Wohlstand durch Wachstum” - selten so gelacht.

Ich sehe schon 'ne Menge Raffgier da draußen.
Der glühende Antikommunist Heiner Geißler seinerzeit auch:

Ein wahrer Demokrat. Einer der letzten.