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Gibt es Alternative Realitäten ?i


#21

“Die einzige Realität die uns umgibt”…

Ich glaube du beschreibst das sehr treffend. Die anderen Realitäten sind nicht “unsere”, aber für andere sehr wohl eine Realität.
Wie bereits angedeutet, bedingt das Experiment mit Schrödingers Katze 2 Zustände, zumindest in der Quantenwelt. Die Existenz einer lebenden und toten Katze gleichzeitig, diese können aber nicht in der gleichen Realität gleichzeitig existieren.
Es bedarf nicht nur einer weiteren Realität, sondern vieler, und diese wurde verifiziert als möglich, und wahrscheinlich,selbst wenn der Beweis noch aussteht.


#22

Genau dieser Problematik entgehe ich aber doch, indem ich mir klar mache dass das Bild das ich mir von der Realität mache immer nur eine Annäherung sein kann. Es gibt ja keinen Grund zu Versuchen diese Annäherung so gut wie möglich zu betreiben.


#23

“Genau, solange der Wechsel zwischen den Realitäten nicht möglich ist.”

Sie bekommen 100 von 80 maximalen Punkten. Genau darum geht es.

Es gibt für “uns” nur unsere Realität. Wir können sie nicht nach Belieben wechseln. Aber es gibt andere Realitäten. Andere Ereignisse.

Ich behaupte mal ganz frech, du und ich sind in der gleichen Realität “gefangen”.


#24

Ich bewundere deine Disziplin.

Menschen ziehen 80% ihrer Realitätsinformationen aus dem Sehen. Sie halten das was sie mit eigenen Augen gesehen haben für objektive Realität. Dabei ist es tatsächlich eine Subjektive emotional eingefärbte Version einer Illusion von Realität. Tatsächlich sehe ich was mein Gehirn mich sehen läßt, eine interpretierte Version, die nur Informationen enthält die das Gehirn verarbeiten will.

schau mal das Video an


#25

Ja, die Frage bleibt aber doch, hat das was ich da sehe etwas mit der Realität um mich herum zu tun oder nicht, und wenn nicht warum lebe ich dann noch? Ich wollte da ungern in irgendeine Kostruktivismusdebatte abdriften, die dann letztendlich meist in eine, “Vielleicht leben wir alle in einer Matrix?” Frage mündet.

Ich finde da immer folgenden Versuchsaufbau interessant. Eine Gruppe von Menschen sitzt barfüssig im Kreis, jeder hat einen Hammer in der Hand. Es werden Fragebögen über den Realitätsgehalt von Hämmern, Gravitation und Zehen ausgeteilt. In der ersten Versuchsreihe lässt nun jeder Teilnehmer den Hammer auf seinen rechten grossen Zeh fallen. Der Versuch wird mehrfach wiederholt, es werden erneut Fragebögen ausgeteilt :-), und gefragt wer denn noch wie lange weiter machen möchte. Diese Versuchsreihe kann man beliebig lange fortsetzen. (Zumindest solange es noch Teilnehmer gibt), oder sich alle Atome des Hammers per Quantenverschränkung nach Betageuze verflüchtigen.


#26

Louis, du bist vielleicht ein zäher Knochen, vielleicht aber auch mit dem Thema überfordert.
Ich weiß es nicht, aber allein die Tatsache, das es mehrere Realitäten geben kann( was sogar wahrscheinlich ist), macht mich sprachlos, verwirrt, lässt mich an meinem newtonschen Weltbild zweifeln. ( Seine Gesetze gelten zumindest auf der Erde)

Die Möglichkeit, dass es sowas wie “Parallelwelten” geben könnte, und das nicht nur fiction ist, macht mich schon sehr verwirrt.


#27

Das merkt man, vorallem, wenn Du dazu noch Trump, psychisch Kranke, Zeugenaussagen und blaue Vögel mit verwurstets.


#28

Tatäretä…

Also überfordert. War zu erwarten. :slight_smile:


#29

Nur solange bis Du mir die Relevanz dieser Beispiele zur Quantenphysik erläutert hast.


#30

Du solltest halt Mal den Artikel lesen, was du beharrlich verweigerst. Da er sowohl vom “Sience” Magazin veröffentlicht wurde, als auch von “Nature” fürchtest du wohl, dass dein Weltbild ins Wanken gerät.

Louis, weißt du was ? Ist mir scheissegal ob du das nicht kapieren willst, und dich beharrlich weigerst das zu lesen. Die Quantenphysik ist nicht auf deine Zustimmung angewiesen , aber sabotiere bitte nicht weiter was deinen Horizont überschreitet.


#31

Diesen Versuch kann man übrigens Sonntagabend auch schön alleine auf dem Sofa machen, vor der dritten Versuchsreihe sollte man dann aber was unterlegen :slight_smile:


#32

Zitierst du dich schon selbst ?

Louis, du warst echt mal jemand zu dem man herauf schauen konnte. Früher, vor deinen Psiramreligionsgedöns.


#33

Die Evolution hat dem Menschen (und Tieren) ein Hilfsmittel an die Hand gegeben um einerseits mit der Informationsflut der Wahrnehmung fertig zu werden, andererseits auch damit umzugehen, auf der Basis unvollständiger Informationen Entscheidungen zu treffen.

Wie das Sehzentrum die Informationsflut reduziert habe ich ja teilweise schon angesprochen.

Daher äußere ich mich jetzt dazu warum wir trotz der schlechten Wahrnehmung und unvollständigen Information überleben können.

Die Antwort lautet weil das Gehirn Vorurteile benutzt. Mit diesen Vorurteilen vervollständigt das Gehirn die Wahrnehmung der Realität zu etwas, indem es Überlebensentscheidungen treffen kann.
Dabei sind folgende Situationen denkbar:

  1. Die Entscheidung ist falsch, du überlebst nicht.
  2. Die Entscheidung ist richtig, du überlebst.
  3. Die Entscheidung ist falsch, du überlebst trotzdem. (falscher Alarm)
    Beispiel:
    Es knackt im Gebüsch, Vorurteil sagt Bär, du flüchtest erfolgreich. Alles gut.
    War es der Bär super, war es tatsächlich ein Hirsch, macht ja nix.

Es knackt im Gebüsch, ich warte bis ich es genau weiß, keine gute Idee war der Bär …

Vorurteile entwickelt das Gehirn aus Erfahrungen und aus Gelerntem. Das Problem ist, dass Vorurteile in einer komplexen Gesellschaft nicht immer die beste Wahl sind, vor allem wenn das gelernte nicht aus er Realität sondern aus dem Geschichten des Umfelds gewonnen werden.


#34

Ich lese ihn jetzt zum dritten mal und ich kann nichts über die Wahrnehmung von Trump, psychisch Kranke oder blaue Vögel finden.


#35

Und, dann widerlegen ihn. Bitte


#36

Nachdem Du seine Relevanz für Trump… usw. belegt hast.


#37

Ja das waren die Überlebensszenarien aus dem Tierreich, was ist aber z.b. Impfungen, Medikamenten, Landwirtschaft, Düngung, Kleidung etc., was mit dem Wissen über feuer, Chemie, Physik etc. ich denke wir sind da schon ein bisschen über eine simple Erklärung durch Instinkte hinweg. Oder wie berechnet der Primat eine Mondfinsternis oder wann der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist? Warum hat er gelernt, dass das “Vorurteil” “eine Hexe zu verbrennen sorgt für Gesundheit im Dorf” nichts an der Ausbreitung der Pest ändert? Oder tut es das etwa in einer anderen Realität?


#38

Du und Louis seit bei der Einführung stehen geblieben. Da ging es darum Wahrnehmungen. Unseres Gehirns einer Realität zuzuordnen.
Du hast ein gutes Beispiel gebracht mit dem knacken im Gebüsch… Bär, ist Gefahr, Hirsch …schade um das leckere Essen .

Die Katze trägt den Schwanz hoch erhoben und schnurrt, der Hund sieht darin eine Aggression und Knurren. Hunde machen genau das Gegenteil.
Unterschiedliche Wahrnehmung von Fakten.

Das sollte die Einleitung sein, nun wollte ich einen drauf setzen mit der Diskussion um Alternative Realitäten, die nichts mit der Wahrnehmung zu tun haben, sondern einfach statt finden weil es verschiedene physikalische Realitäten gibt.

Das Ergebnis kannst du nachlesen, leute die wegen dem Getrolle aussteigen, Leute die dem Thema nicht folgen können, und deswegen Trollen.
Nichts, kein Wort zum Thema von dem Troll. Da verliert man die Lust, und überlässt irgendwann die Meinungshoheit dem dummen.


#39
  1. Manche Sachen hat der Mensch schon solange, das er evolutionär darauf reagiert hat.

  2. Das natürliche Vorurteil wird z.B. bei Aussaat und Ernte mit der Erfahrung aus der Realität abgeglichen.

  3. Impfungen etc. sind noch viel zu neu um evolutionäre Veränderungen hervorzurufen.


#40

Geht es jetzt um Evolution? Ich dachte es ginge um die Realität, in diesem Fall Infektionkrankheiten, und darum ob sie real ist und mit welchen Methoden ich mich ihr stelle. In einem Kosmos von unendlich vielen unterschiedlichen Realitäten geht das halt schief.