Geschichtsstunde - Die Wende, Westdeutsche Manipulation & Lügen und ein Beitritt, nicht Wiedervereinigung!

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Fortsetzung der Diskussion von Fazit aus 3 LTWs im Osten Deutschlands - Wir müssen etwas ändern:

Wie der Zufall es will, es gab gestern Abend eine Sendung im ZDF die passender nicht sein konnte. Ich habe eine Weile überlegt, wo und wie ich das Thema am besten hin hänge. Denn vermutlich werden einige mit den kommenden Fakten nicht einverstanden sein, da es ihre Toleranz als auch ihre Vorurteile schlicht nicht erlauben.

Meine Worte sind mit Bedacht gewählt, denn ich will gleich auf das einstimmen welches hier ganz sicher für einige Aufregung sorgen wird. Es werden so Worte fallen wie: “Die DDR war bankrott”, “Es war ein Unrechtsstaat”, “Alles war marode”, “Ihr hattet ja nichts”, “Freiheit” (ganz wichtig!! :wink: ) und so weiter. Also die üblichen Sprüche. Daher würde ich alle bitten sich entweder den Filmbeitrag der Anstalt anzusehen oder das beiliegende PDF durchzulesen. Man kann auch beides.

Denn im Prinzip drehen wir uns hier seit langer Zeit im Kreis. Wir versuchen neue Wege zu gehen um Menschen zu erreichen, lehnen aber weiterhin ab mit Menschen zu sprechen. Statt jene sprechen zu lassen die es wirklich erlebt haben, die ihre Vergangenheit selbst aufarbeiten mussten, wird nach wie vor lieber mit den üblichen Stereotypen hantiert, nur um von den eigenen Vorurteilen nicht abrücken zu müssen. Denn das würde ja gleichbedeutend sein mit “Ich habe etwas falsches gelernt”.

Also dann, viel Spaß beim lesen und/oder ansehen.

Naja, ich hatte ein Onkel, der hatte 2 Jahre in Bautzen gesessen, dann ist er “freigekauft” worden. Mit dem habe ich viel gesprochen. Als ich 12 Jahre alt war, ist meine Mutter einmal auf Einladung nach Halle gereist, zu einer Jugendweihe. Ich durfte nicht mit, auf Wunsch der einladenden Verwandtschaft, weil bei der Feier Nachbarn anwesend sein würden und genau protokollieren würde, was das Westkind so reden würde (man durfte z.B. auf keinen Fall “Ostzone” sagen). Bin bis heute wütend darüber, denn ich hätte sehr gerne die Kusine kennengelernt, mit der ich schon einige Briefe ausgetauscht hatte. Ich habe sie leider nie live gesehen, denn sie ist gestorben.
Nicht ganz zum Thema, aber das “Verbrechen” des Onkels war auch nur politisches Gerede zum Thema “freie Presse”.
Klar, man muss über solche Erinnerungen hinwegkommen…
Ich will hier nicht für Aufregung sorgen, aber es ist wirklich so, dass wir z.B. hier in Offenbach einen hohen Migrationsanteil haben, aber trotzdem die Leute querbeet durch die Migrationshintergründe befreundet sind. Ich will verschiedene Probleme nicht wegdiskutieren, aber die Integrationsbemühungen bei uns kann man schon loben, auch die verschiedener anderer Parteien in der Stadtverordnetenversammlung. Und wenn man dann Sprüche von Wählern aus Thüringen hört, die sich über Einwanderung aufregen, obwohl sie selbst keinerlei Erfahrung mit Migranten haben, dann kommt mir schon die Wut hoch.

ich gebe zu, dass ich die angegebenen Quellen noch nicht angeschaut habe, dafür schon viele andere aus verschiedenen Medien. Und habe trotzdem schon mal geantwortet.

Ich würde es anders formulieren. Ich würde sagen, dass solche Maßnahmen schlussendlich die Kopfnoten auf dem Zeugnis eines Staates sind und er sich damit durchaus definieren lassen kann. Es gab weitaus schlimmere Verbrechen, die für die meisten nicht mal im Ansatz fassbar sein werden. Jedoch nur aus diesen Kopfnoten die Konsequenzen ableiten, ist dann dennoch der falsche Weg. Zudem, das darf nicht vergessen werden, die Bürger mögen zwar der Staat sein, man kann sie aber nicht für politisches Unrecht verantwortlich machen. Das mag für viele Paradox klingen und schwer zu verdauen. Man macht sich nur dann mitschuldig, wenn man nicht endlich daraus lernt. Ich kenne auch noch einige, die z.B. den “Schießbefehl” als etwas völlig normales ansehen. Aus damaliger Sicht mit der damals enthaltenen Indoktrination war der tatsächlich normal. Erst wenn man aber die Menschliche Komponente hinzufügt, also Ethisch-Moralische Grundsätze anlegt, kommen da die meisten dann doch ins grübeln. (Natürlich gibt es auch Hardliner, ist ja überall so)

Es geht hier und jetzt aber nicht darum weitere Fehler des Ostens ans Tageslicht zu zerren, es geht darum, dass die Fehler von damals einen bis heute entscheidenden Einfluss auf den Osten haben. Es geht darum verständlich zu machen - diese Diskussion hatten wir hier ja auch schon - dass viele Dinge im Osten eine andere Bewertung hatten als es im Westen der Fall gewesen ist. Es geht darum etwas verstehen zu lernen. Darum, und nur darum geht es mir.

Deine “Geschichtsstunde” beginnt also 1989? Sicherlich ist seit dem so einiges schlecht bis sehr schlecht gelaufen, dennoch greift das m.M.n. viel zu kurz.

Dann fahr aufs Dorf, nach McPomm, in die Lausitz oder sächsische Schweiz. Rede mit den Leuten, die immer noch unter ner Reichskriegsflagge in der Garage Bier trinken. Rede mit denen, du wirst feststellen, du wirst immer wieder an eine Grenze stoßen. Diese Leute sind im Grunde genommen absolut antiautoritär eingestellt. In der ostdeutschen Provinz ist “die Obrigkeit” nie wirklich angekommen. Trotzdem (oder gerade deshalb) sind viele der Meinung, das dritte Reich sei das beste “für Deutschland” bisher gewesen. Weshalb, kann ich nicht erklären, ich kann nur vermuten das dies ein strukturelles Problem ist, das über Generationen weitergegeben wurde.
In der DDR gab es keine Aufarbeitung der Nazizeit, keine Erinneruntgskultur. Es gab lediglich antifaschistische/antiimperialistische Propaganda. Überspitzt gesagt, ist Faschismus in der DDR der denkbar größte “Widerstand”. Viele sind der Meinung, die BRD ist jetzt nur der nächste korrupte Verwaltungsstaat, in dem “die da oben” sowieso nichts tun, nicht für “uns” oder “Deutschland”, nur für sich selbst. Der letzte wirkliche “deutsche” Staat, sei eben das dritte Reich gewesen.

Vor diesem Hintergrund, sind die 24% für einen eindeutigen Faschisten wie Höcke nicht besonders verwunderlich aber umso bedenklicher. Das sind keine Proteststimmen. Das ist Wahlverhalten aus Überzeugung.

das sehe ich anders! Ich habe auch viel mit meinen Eltern über Nazis diskutiert, sie wafen felsenfest davon überzeugt, dass ihre Eltern (meine Großeltern) nichts dafür konnten. Aus ihren Geschichten wurde mir jedoch sehr deutlich, dass alle immer nur weggesehen hatten, Dinge nicht erkennen wollten, obwohl sie offen zutage tragen, und auch keine Zivilcourage hatten. Gerne fiel stattdessen das Wort “Schlussstrich”; da kann ich nur kotzen.
In der DDR gab es “nur” Stasispitzel, dafür aber jede Menge! Es gab aber auch Leute, die das damals schon nicht OK fanden. Ich finde schon, dass man Spitzel, Wegseher, Apologeten und “Schlussstrich-Befürworter” verantwortlich machen kann. Genau wie heute, jetzt kommen die von überall angekrochen…

seufz

Warum noch mal werden überall Zäune um private Grundstücke gezogen? Warum entbrennt nicht selten Streit um alles mögliche zwischen Nachbarn? Was passiert dann, wenn solche Fälle vor Gericht landen? Man befasst sich mit den Ursachen und erlässt danach ein wie auch immer geartetes Urteil.

NATÜRLICH kann und darf man nicht unter alles lediglich einen Schlusstrich ziehen. Wer das tatsächlich favorisiert will keine Aufarbeitung, der will verhindern. Nur leider schweift diese Diskussion schon nach dem allerersten Post weit, weit, ganz weit davon ab, auf was ich eigentlich hinaus wollte! Und warum? Man gibt zuerst lieber seine vorgefertigte Meinung ab. “Ich habe mich zwar noch nicht informiert, aber ich gebe prophylaktisch schon mal meinen Kommentar dazu ab.”

Ist es wirklich so schwer sich in gänzlich andere Lebensverhältnisse hineinzudenken oder ist das hier schlicht nicht vorhanden?

Nein, damit lasse ich mir meinen Kommentar nicht abqualifizieren. Das ist ein ganz billiger Trick: ein paar zeitintensive Quellen drunterzuschreiben und dann allen, die gerade die nicht gelesen haben, als inkompetent und unwürdig, zum Thema etwas zu sagen, abzuqualifizieren.

(Ich habe es geahnt, dass das so kommen würde und gehofft, dass nicht, deshalb schon in meiner ersten Antwort mein Satz: “ich gebe zu, dass ich die angegebenen Quellen noch nicht angeschaut habe, dafür schon viele andere aus verschiedenen Medien. Und habe trotzdem schon mal geantwortet.”)

Ich habe seit Jahrzehnten mit Freiheit, Zivilcourage und Mentalitäten auseinandergesetz, auch aufgrund persönlicher Erfahrungen. Und habe wahrhaftig sehr viel darüber gelesen. Und am Thema vorbei bin ich schon mal gar nicth!

Wäre nett und hilfreich, wenn du das vllt nochmal deutlich machen würdest.

Das ist kein Trick, diese Quellen sind die Diskussionsgrundlage. Man kann das natürlich auch ignorieren. Nur dann bitte nicht wundern wenn das hier zu Missstimmungen führt, so wie eben passiert, was auch nicht in meinen Sinne war. Zudem, das Thema bedarf einer sehr intensiven Auseinandersetzung, die eben nicht binnen 5 Minuten zu erledigen ist.

Das schlimme an der ganzen Sache - etwas das ich bis heute nicht verstehe - wir alle wurden von Kohl und Co über den Tisch gezogen. Das kommt erstaunlicherweise bei keinem hier an. Aber der Osten …

Was ist nur los? Ist es echt so viel einfacher nur auf andere zu zeigen statt selbst zu erkennen, dass wir alle verschaukelt worden sind??

Diskussionsgrundlage ist auch das, was Du schreibst, NICHT nur die Quellen. Auch meine persönlichen Erinnerungen sind Diskussionsgrundlage, auch die Wertung, die schon in Deinem Titel steht: “WESTdeutsche Manipulation @ Lügen”, warum nicht beide “ost und westdeutsche…”. Dieser Wettbewerb, wer ist hier Opfer, der macht mich echt krank. Nicht nur im Zshg mit Beitritt oder Wiedervereinigung, sondern auch mit Nazis und sonstigen gesellschaftlichen Konflikten. Immer Vorwürfe an andere statt Interesse für eigene Verantwortung. Und Diskussionen, wo immer gleich einer behauptet, nur er hätte das Recht zu bestimmen, was Thema ist und was nicht, und nur der ist qualifiziert, was zum Thema zu sagen, der erst mal 30 Minuten oder wieviel Zeit auch immer aufbringt, sich zu qualifizieren, ist keine faire Diskussion. und wo nur einer bestimmt, wie diese Qualtifikation auszusehen hat…

natürlich hat Kohl alle über den Tisch gezogen, aber warum wähle ich keine Nazis, obwohl ich auch über den Tisch gezogen wurde? Kohl ist gegessen, es geht darum was jetzt ist

Ich nehme an, du definierst deine Identität als “Ostdeutsch” und meinst mit “wir alle” eben jene?

Das ist ein Widerspruch in sich. Du zeigst selbst mit dem Finger auf “Kohl und Co”.

Die letzte (und einzige freie) Wahl in der DDR wurde deutlich von der “Allianz für Deutschland” gewonnen, d.h. die Mehrheit der DDR Bürger wollte eine schnelle Wiedervereinigung.

Wenn du nur über die Treuhandgesellschaft und ihre Verfehlungen diskutieren möchtest, gut. Das greift m.M.n. deutlich zu kurz. Die ehemaligen DDR-Bürger wurden zu nichts gezwungen, es gab durchaus Gestaltungsraum. Ein positives Beispiel ist die Schaffung von Nationalparks auf 7% der Fläche der ehemaligen DDR, auf bestreben des damaligen Ministers für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR, Michael Succow.

Das ist doch ein wunderschöner Satz von Dir.

Vollgestopft mit Stereotypen unterstellst Du Personen, die diese Vergangenheit erlebt haben, sie würden mit den üblichen Stereotypen hantieren.

Viele dieser unterstellten Stereotypen entsprechen der schlichten Wahrheit und werden insbesondere von Ostdeutschen verleugnet und insbesondere die von der AfD verbreitete Unmutsstimmung Ostdeutschlands ist in weiten Teilen Geschichtsverleugnung.

Gerne gehe ich mal auf das Thema Wirtschaft ein:

Anfang der 80er Jahre hat man sich in der BRD intensiv mit den Bereichen Wirtschaft, Ethik, Moral, Korruption intensiv auseinandergesetzt.
Das bis dahin in manchen Bereichen übliche “Schmieren” geriet extrem in Verruf, zumal auch die Forderungen von Spielsüchtigen, Zockern und Raffgierigen micht mehr darstellbar waren und eine zu große Abhängigkeit entstand.

Grundzüge legten das 2. Vatikanische Konzil und die Befreiungstheologie Südamerikas.
Der Gegenpart ist Johannes Paul II

Damit sind dann schon mal die Ausgangspole geklärt, zwischen denen sich die DDR befand, da die Ostdeutschen den Westdeutschen ja mal gerne unethisches und unmoralisches Verhalten unterstellen.

Dass die deutschen Piraten im Bereich Korruption nicht den gleichen Erfolg haben können, wie ihre tschechischen Kollegen, sollte sich schon daraus erklären.

Bezüglich der Wirtschaft der DDR sei auf Folgendes verwiesen.
Es gab lange vor dem Mauerfall intensive Verbindung der Wirtschaft zwischen der DDR und der BRD, bei der es darum ging, im Wege der Perestoika eine “Normalisierung” zwischen den beiden Staaten herbeizuführen.

Man traf sich also regelmäßig in Ost und West, der Personenkreis wurde immer größer.
Am Anfang wares es Firmen, die bereits einige Produkte in den Westen lieferten und technisch auch dazu in der Lage waren, ein bestimmtes Segment abzudecken, im Laufe der Zeit wuchs die Anzahl derer, die dazu nicht in der Lage waren, rasant an.

Überrollt worden ist diese wirtschaftliche Annäherung von der politischen Annäherung.
Als die Politik das Kommando übernommen hatte, war die DDR-Wirtschaft dem vollen Wettbewerb ausgesetzt, weil auch auf politischer Seite keiner mehr die DDR-Wirtschaft subventionieren konnte.

Dass man dann die Treuhandanstalt eingesetzt hat, war eine politische Entscheidung.
Auch aus dem Westen haben sich natürlich viele zurückgezogen, weil sie gesehen haben, dass da mancher seine Hand aufhielt, die politischen Verstrickungen oftmals nicht durchschaubar waren, ebenso, wie die Vergabepraxis.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Treuhandanstalt eine Einrichtung des Ministerrats der DDR (Modrow) war, die Grundidee geht auf auf “Demokratie Jetzt” zurück.

Die Grundidee war, die Bürger am Vermögen der Staatseigenen Betriebe zu beteiligen.
Im Westen wäre man niemals auf die Idee gekommen, einen solchen Verwaltungsmoloch mit undurchschaubaren Strukturen zu erstellen, sondern hätte auf individuelle Lösungen vor Ort mit den beteiligten Personen gesetzt.

Da die DDR weder finanziell noch personell in der Lage war, eine solche Megabehörde zu stemmen, wurde diese im Zuge der Wiedervereinigung mit Personen aus dem Westen besetzt. Dass niemand in so eine Behörde geht, wenn er gerade einen besseren Job hat, dürfte verständlich sein.

Dass viele Unternehmen es als Chance gesehen, teilweise aus historischen Gründen sich aber auch verpflichtet gefühlt haben, in der ehemaligen DDR aktiv zu werden, ist natürlich Teil der Wiedervereinigung.

Es bleibt festzuhalten, dass diese Wiedervereinung eine gemeinsame Anstrengung von West und Ost ist und war und gemeinsam Richtiges und Falsches getan wurde und getan werden muß.

Diejenigen, die spalten, die DDR verklären und den Westen verteufeln möchten, schaden sich selbst.

Es gibt auch ansatzweise keine westdeutschen Manipulationen und Lügen.
Mit solchen Anfeindungen kann man den Staat DDR auch nicht aufwerten.

Habe als Aussiedler nicht viel zum Thema zu sagen, aber zufällig erschien heute dieser Artikel und er ist exzellent.

Westliche Bildungsträger veranstalten seit Jahrzehnten gutgemeinte Foren zur DDR-Geschichte. Sie sehen sich mit einer Ablehnung der Einheimischen konfrontiert, die ebenso irrational wie verständlich ist. Genauso wie man vordem die politischen Pflichtveranstaltungen ablehnte als Übergriff einer fremden Deutungshoheit, so lehnt man nun die westliche Deutung der selbst gelebten Geschichte ab. Mit dem Unterschied, dass man jetzt straflos fernbleiben kann.

Die mundtote DDR hat viel zu lang gedauert und die mündige DDR viel zu kurz, um die allzu lang unterdrückte politische Reifung nachzuholen. Es ist eine Art Notreifung geblieben, die bis heute spürbar ist.

Wie lächerlich ist denn das.
Kohl & Co. haben dafür gesorgt, dass DDR-Bürger bei der Flucht aus ihrem Land nicht mehr erschossen werden und wie das international üblich ist, ihr Land auch kurzfristig und langfristig verlassen dürfen.
Sonstige Veränderungen in der DDR muß ich jetzt bitte nicht einzeln aufzählen.

Das haben sich die DDR-Bürger im Rahmen der friedlichen Revolution schon selbst erkämpft, die Mauer fiel auch noch zu DDR-Zeiten.

Da haben gaaaaaaaaaaanz viele konstruktiv mitgearbeitet, auch in ganz Europa, auch im Rest der Welt.
Primär ging es in der DDR bei den Montagsdemonstrationen um die Veränderung des politischen Systems der DDR.

Kein Argument an der Stelle, nur ne Tatsache: Meine Eltern waren damals auf der Straße.

Und wenn mir jetzt ein Bayer erklären will, wofür sie dies gemacht haben, und das eigentlich alles Kohl oder dem Rest der Welt zu verdanken sei, dann muss ich das nicht unbedingt Ernst nehmen.

1 Like

Zumal Genscher da schon alles vorbereitet hatte …

Und Gorbi :stuck_out_tongue:
Generell sollte man m.M.n. zwischen der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung differenzieren. Letztere war natürlich Konsequenz aus ersterer, aber beides ist bei weitem nicht gleichzusetzen.