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Gendergerechtigkeit


#21

Boah, hast Du eigentlich nur ansatzweise eine Vorstellung wie langweilig Du bist. Ich habe meine Meinung kundgetan. Im Gegensatz zu anderen weiss ich, wann eine Meinung eine Meinung ist. Es mag jeder die Vergangenheit der Piratenpartei selbst bewerten. Für mich ist die Existenz antifeministischer und sexistischer Umtriebe und Verhaltensweisen und Positionierungen unzweifelhaft. Die Aussage ist auch nichts besonderes, sondern eigentlich banal. Sexismus ist halt auf die eine oder andere Art und Weise immer und überall und Antifeminsimus ist eh scheiss modern.


#22

Interessanter Denkansatz. Alles was nicht bewiesen ist, darf per se als Lüge bezeichnet werden. So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen.


#23

Aha, Gottgegeben sozusagen. Aussage genügt, weil selbstbeweisende Behauptung und damit Fakt.

(bitte den Edit lesen, wird sonst wieder “gemeldet”)

:rofl::joy:


#24

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#25

Nein, sondern:

Stand da. Hätte man nur lesen müssen…


#26

Dann bin ich keine fortschrittlich denkende Frau. Bitte diese Beleidigung zurück zu nehmen. Wenn demnächst die Ehefrauen, Freundinnen und Töchter von Männern auf Listen landen ist Frau nicht damit geholfen.


#27

Die AfD ist mir scheißegal. Wo kommen wir hin wenn wir erst mal nach gucken was die AfD meint und dann das genaue Gegenteil davon tun? Antwort: Wir geben ihr Macht und Einfluss den sie nicht haben sollte.


#28

Hmm. Soweit ich weiss, ist jede Frau die Tochter irgendeines Mannes.


#29

Können ja kandidieren, niemand verbietet es ihnen.


#30

Irgendwie errinnert mich das an Eva Herman…

Die Gender-Pay-Gap ist vermutlich auch nicht existent, dass Frauen es kaum in Führungspositionen schaffen, egal wo, ob im DAX-Konzern oder im Krankenhaus, all das liegt vermutlich nur daran das Frauen zu faul sind, bzw “abwinken, weil sowas nicht vergnügungsteuerpflichtig ist”, um nochmal diesen Morlok zu zitieren.
#MeToo war auch nur n böser Witz um die armen Männer zu diskreditieren.

Wo ist eigentlich Solarius?


#31

Und zwar aufgrund freiwilligen parteiinternen paritätischen Bestrebungen…
Dein “Argument” beißt sich immer noch selbst in den Schwanz.

Übrigens hat nicht nur Frankreich ein paritätisches Wahlrecht.
“In der EU gibt es in 21 von 28 Staaten entsprechende Regelungen,
davon zehn Staaten auf gesetzlicher Basis: Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Kroatien, Luxemburg, Polen, Portugal, Slowenien
und Spanien. Den Anfang machte Belgien 1994, zuletzt führte
Luxemburg 2016 eine gesetzliche Quote ein. In drei der zehn Staaten (Frankreich, Portugal und Slowenien) gingen den Wahlrechtsänderungen Verfassungsänderungen voraus.”


#32

Was ist mit England, dem liberalen Musterschüler in Europa? Was ist mit den skandinavischen und baltischen Ländern? Die genannten Staaten sind doch überwiegend katholisch, konservativ oder orthodox geprägt (vllt ausgenommen Belgien).Oder täusche ich mich da?


#33

Och bitte. Erst der Morlok, nun die Susan Pinker.
Warum du umstrittene Positionen von Einzelpersonen als Argument benutzt, versteh ich nicht.

Aber immerhin räumst du hier

und hier

die patriarchalen Gesellschaftsverhältnisse ein.

Warum du dich weigerst zu erkennen, das genau diese “patriarchalische Tradition” bis zum heutigen Tag großen Einfluss hat (Gender-Pay-Gap, Anteil von Frauen in Fühungspositionen allgemein, vom Dax-Konzern bis zum Krankenhaus), versteh ich nicht.


#34

Aus (Selbst-)Reflexion über die Reiz-Reaktions-Kette, welche ein Forum auslösen kann

Ich bitte dich, dich an deine eigene Aussage zu halten und die ganze Argumentation über “Besteht die Notwendigkeit und berechtigte Gründe, mit einem Parität-Gesetz die Organisationsfreiheit der Parteien einzuschränken und die Wahlrechtsgrundsätze einer freien, allgemeinen und gleichen Wahl aufzuheben?” durchzulesen.


#35

Wo finde ich die ? In meinem Thread sicher nicht.

Ein Link würde genügen.


#36

England ist wuppe, du meinst Großbritannien.
Das ist keine Haarspalterei, sondern bierernst.
Sag keinem Waliser er sei Engländer.
Und bei Schotten und Engländer würde ich nicht mal daran denken… die merken das :smile:

Jepp, Großbritannien hat eine der ältesten Demokratien in Europa, aber auch eine der Veraltesten. Viele junge Briten sagen, es sei keine wirkliche Demokratie. Ist es irgendwie auch nicht GB hat keine Verfassung, vieles wird traditionell gehandhabt.
Die “Bill of rights” ist keine Verfassung, sondern ein Sammelsurium an Gesetzen die seit 1682 ? erlassen wurden.

Manchen mag es aufgefallen sein, das Unterhaus ( House of commons) kann rein garnichts tun. Der Prime Minister legt was vor, das Unterhaus stimmt darüber ab.

Das ist so, als würde Merkel nur Gesetze vorlegen, und der Bundestag stimmt zu oder lehnt ab.
Er hätte keine Befugnis selbst Gesetze zu beschließen ( die dann vom Bundesrat abgesegnet werden müssen)


#37

Manchmal können Fakten so unschlagbar einfach sein, dass sie wilde Diskussion auslösen können.

:smile:

Ich bin sauer, weil du mir nicht gesagt hast, dass es hier mehr zum amüsieren gibt :frowning:

Sorry an alle die gleich wieder auf mich einhauen, aber Leute, Lest es doch selbst durch.

Das kann man nicht für voll nehmen was einige hier schreiben.


#38

Dogmatismus vs. Pragmatismus

Das Common/Case Law ist flexibler und kann sich besser an gesellschafliche Entwicklungen anpassen. Das EU-Recht ist am Civil Law bzw. römischen Recht orientiert und aufgrund dessen unflexibel.

“Wenn der kontinentale Jurist zu einem umfangreichen juristischen Buch greift, um sich über eine bestimmte Rechtsfrage zu informieren, so schlägt er das Inhaltsverzeichnis auf, um anhand der systematischen Gliederung die Seite mit der einschlägigen Information zu finden. Bei einem Kommentar tritt an die Stelle der Gliederung der Gesetzestext. Der Common-Law-Lawyer würde dagegen beim Stichwortverzeichnis beginnen.”

Das Common/Case Law versucht, dass Recht erst gar nicht allzu sehr zu abstrahieren und damit zu dogmatisieren.

Zudem gibt es nicht wie im Kontinentaleuropa verschieden mögliche Auslegungsmethoden der Gesetzestexte (1. Grammatische, 2. Historische, 3. Systematische und 4. Teleologische Gesetzesauslegungen), sondern es wird sich ausschließlich am Wortlaut des Gesetzestext orientiert. Während der Jurist in Kontinentaleuropa also eine Art Priesterfunktion inne hat, soll der Jurist in England ein rein pragmatischer Fallanwender sein.

Fazit: Kontinentaleuropa vertut eine große Chance sein Recht zu moderniesieren und liberalisieren, indem es nicht das pragmatischer Common bzw. Case Law einführt bzw. eingeführt hat. Ich meine da spielt immer noch die katholische Kirche eine sehr große Rolle, bei diesem tradiertem Dogmatismus.


#39

Es ist auch das gleiche Land das wieder vom “britischen Empire” träumt.


#40

Common Law, du meinst das BGB auf deutsch ?