Fusion Piraten und DIE PARTEI?

Muss es den Piraten leider zumuten, denn wir brauchen dringend eine gute, basisnahe und nicht käufliche Opposition MitteLinks über 5% !!

Dann werden wir zuerst die 5%-Hürde abschaffen (die FDP macht mit!) und ein Antikorruptionsgesetz fordern!!!

Neuer Name: PDD “Partei Demokratie Direkt”?

2 Likes

DIE PARTEI ist in der Öffentlichkeitsarbeit VIEL! wirksamer als die Piraten, da Sie vor allem Social Media Arbeit sehr gut machen. Memes, die Statements von Semsrott, Sonneborn die richtig viel Reichweite erlangen.

Die Piraten haben die bessere Parteistruktur und Programmarbeit was der die PARTEI komplett fehlt, bei denen herrscht mehr totales Chaos. Eine Zusammenarbeit wäre daher durchaus sehr sinnvoll wie ich finde. Das würde sich ganz ausgezeichnet ergänzen.

Da Grüne/SPD ohnehin willig sind CDU Politik zu machen wäre eine Linksliberale Opposition die im Gegensatz zur Linkspartei nicht Sozialistisch/Planwirtschaftlich ist durchaus notwendig.

2 Likes

… und Chaos läuft gut, wie man an Trump sieht! :wink:

Spaß beiseite, man könnte sogar noch die Tierschutzpartei mit ins Boot nehmen!?

Alles zusammen sehr viele Anliegen, die uns Bürgern wichtig sind. Die Vordersten dieser Parteien sollten sich mal zusammen setzen (mit Maske), denn sehr viele wählen zähneknirschend grün oder dunkelrot, weil ihre Lieblingspartei dank 5%-Hürde für Stimmvernichtung steht. :frowning_face:

Ähm … Nein

Wenn es einen neuen Namen geben soll, dann braucht es keine Fusion, sondern eine Neugründung.

Wenn Fusion dann: “DIE Piraten PARTEI”, denn die Identität der Parteien soll ja erhalten bleiben, sodass sie auch wieder auseinandergehen können, falls es doch nicht passen sollte. Auch das Logo sollte dann ein Mix aus Piratenpartei-Logo und DIE PARTEI-Logo sein und kein völlig neues Logo.

1 Like

Ja also ich wäre da auch für eine Fusion mit die APPD also der anarchistische Pogo Partei Doitschlands. Ja die wollen ja Rente ab Geburt (Die Piraten nennen es etwas nerdiger BGE) und genau wie Piraten stehen die auch auf Totale Drogenfreigabe. Da sind also gaaanz viele Gemeinsamkeiten gegeben, darauf kann man aufbauen !

Also die neue Partei würde dann heißen:

DIE PARTEI der Anarchistischen Pogo Piraten Deutschlands

2 Likes

Wir können diesen sinnvollen Programmpunkt gerne diskutieren.

@freieWissenschaft Piraten wolle nernsthaft Politik betreiben. Abwechselnd Anträgen zuzustimmen oder sie abzulehnen mag einer Satirepartei gefallen, sonst eher niemandem.

Wollen JA.
Können NEIN.

Für DiB (Diem), DOS, Tierschutzpartei (da gibt’s ja gleich mehrere), ÖdP, Volt und noch ein paar andere mit ähnlichem Dunstkreis wie die PIRATEN gilt mangels Masse das Gleiche.

Also BITTE so weitermachen. Ja nicht den eigenen Stolz verlieren und über ein Zusammengehen mit anderen nachdenken! Das könnte schließlich Dinge, die geändert werden müssten, tatsächlich ändern. Außer eurem fragwürdigen Stolz, Piraten zu sein, bleibt euch meiner Wahrnehmung nach nämlich nicht mehr viel. Selbst an Posten und Mandaten scheint kein gehobenes Interesse mehr zu bestehen.

Was also werde ich wohl als parteiloser, frustrierter Bürger wählen, wenn die “Etablierten” für mich NoGo-Area sind?

Wahrscheinlich die PARTEI, weil die noch am ehesten die Chance hat, in die Nähe der 5% zu kommen. U.a. wohl deshalb, weil ich mit meinen Überlegungen vermutlich nicht allein bin.

Sorry - aber das musste mal `raus. :rage:

Was man sagt und was man macht sind zweierlei Dinge, vorallem bei Satirikern. Ich meine die Abstimmungen im europäische Parlament finden zu einem Großteil geheim statt d.h. es kann gar nicht nachgeprüft werden ob Sonneborn wirklich abwechselnd “Ja” und “Nein” abgestimmt hat.

In diesem verlinkten Video zeigt Semsrott wie Abstimmungen im Europaparlament funktionieren. https://youtu.be/lZkQIwPpbRo?t=796

Ich glaube, dass Sonneborn mit der Aussage abwechselnd “Ja” und “Nein” abzustimmen ausdrücken wollte, dass das europäische Parlament sowieso kaum etwas entscheidet und wenn es etwas entscheidet, sind es ähnlich wie bei der europäischen Kommission Norm-Angleichungen, was wiederum vergleichbar mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) ist. Das sind bürokratische Sesselfürze, die nur stören, wenn sie etwas zu “blumig duften”.

Das ist wahr, der PARTEI fehlt die Ernsthaftigkeit, kann man aber lernen, von den Piraten z.B.!

Wer in der Piratenpartei kann denn Satire?
Ok, wir könnten Sonneborn natürlich satirisch abwählen.

Dabei sind Satire, Schwarzer Humor und Sarkasmus ein echtes (Über-)Lebenselixier!

Ich finde eine Zusammenarbeit Piraten/die Partei wirklich klasse. “Hier wächst zusammen, was zusammen gehört” Allerdings würde ich keinen neuen Namen dafür wählen.

2 Likes

Genau, ich würde es als “Zweckbündnis” sehen um über die 5 Prozent zu kommen.

Es wäre eine klassische “Win-Win-Situation”. Die Piraten würden von den Köpfen und der Social-Media-Reichweite der Partei “Die Partei” profittieren und die Partei “Die Partei” würde von der programmatischen Glaubwürdigkeit der Piraten, was Datenschutz, Freies Internet etc. stark profitieren. Wenn es nicht funktioniert kann sich dieses “Zweckbündnis” nach der Bundestagswahl wieder auflösen.

Wie könnte so ein “Zweckbündniss” denn juristisch aussehen damit es den Anforderungen des Parteiengesetzes entspricht ?

Keine Ahnung. Bei einer Fusion in der Wirtschaft verliert ja ein Unternehmen seine Selbstständigkeit. Das fände ich nicht so gut. Und auch bei Bündnis90 und Die Grünen hat ja eine Partei ihre Selbstständigkeit verloren und ist in der anderen aufgegangen. Hierzu Wiki: “Am 21. September 1991 hatte sich die Partei Bündnis 90 gegründet, indem sich Demokratie Jetzt, die Initiative Frieden und Menschenrechte und Teile des Neuen Forums vereinigten. Am 14. Mai 1993 erfolgte dann der Zusammenschluss mit der Partei Die Grünen zur Partei Bündnis 90/Die Grünen. Entgegen den Hoffnungen bei der Fusion kritisierten ehemalige DDR-Bürgerrechtler bald eine Marginalisierung der ostdeutschen Landesverbände

Man könnte es mit einer Neugründung, die als “Zweckbündnis” deklariert wird, probieren. Dann gibt es weiterhin die Piraten und “Die Partei”, aber für den Bundestagswahlkampf steht dann nur “DIE Piraten PARTEI” zur Wahl.

Ich denke aber schon, dass es an dem juristischen Kram scheitern wird, da keine der Parteien ihre Selbstständigkeit aufgeben möchte und es alles wahrscheinlich etwas zu kurzfristig ist.

Aber ob die Piratenpartei und “Die Partei” überhaupt zusammenpassen könnte ja über Social-Media-Annäherung getestet werden z.B. in dem Beiträge “Der Partei” von den Piraten auf ihren Kanälen gepostet werden und umgekehrt.

Ich sehe eigentlich keine Hindernisse, außer das “Die Partei” wahrscheinlich beim Urheberrecht eine andere Meinung als die Piraten haben, da ja viele Künstler bei der Partei “DIe Partei” sind und die nunmal davon leben.

Was soll das für ein Zweckbündnis sein?

Wie stellst Du Dir das vor?

Das beschließt ein Parteitag mit den Stimmen, die sich nicht in der Partei engagieren, sondern nur auf einen Parteitag fahren, einen Zusammenschluß.
Die Folge ist, daß diejenigen, die sich bisher in der Partei engagieren, etwas anderes machen, aber bestimmt nichts mehr unter einer Führung Sonneborn.

Die Realität ist stets eine andere, als viele Parteimitglieder sich das vorstellen.
Der Parteitag in Halle war nunmal eine Abtrennung von 80% der Parteimitglieder.
Das sollte dazu führen, dass man 5% bei der Bundestagswahl erreicht.
Gleiches Argument, gleicher Fehlschluß.

Also zunächst könnte man sich gegenseitig über Social Media pushen und sehen ob das für beide Parteien einen Mehrwert erzeugt. Der Patrick könnte sich ja mal mit dem Martin im Europarlament kurzschließen, ob da etwas möglich ist und dann eventuell in der Öffentlichkeit gemeinsam zeigen. Dann wird man sehen, wie die Öffentlichkeit und die Communities von den Piraten und der Partei “DIE PARTEI” darauf reagieren.

Also entweder zunächst das eine und dann das andere oder gar nichts bzw. die Piraten kommen auch ganz ohne die Partei “Die Partei” wieder auf die Beine, in dem sie das richtig machen, was offensichtlich die tschechischen Piraten richtig machen. Auf dem Facebook-Auftritt der Piraten sind ja auch fast mehr tschechische Piraten präsent… (ist wohl noch von der Europawahl 2019)

Ich denke es würde bei einem “Zweckbündnis” mindestens zwei Spitzen geben. Einmal die satirische Spitze und einmal eine Piraten Spitze. So das beide “Flügel” repräsentiert wären.

Das Ziel muss doch sein, dass sich noch mehr Leute engagieren und das man die bestmögliche Kampagne fährt. Ich glaube, dass durch den Zusammenschluss von Die Partei und der Piratenpartei zunächst mal beide Parteien profitieren, aber auch dass in beiden Parteien mehr passive Mitglieder zum aktiven Mitmachen motiviert werden.

Ansonsten läuft es doch so, dass keine der beiden Parteien über 5 Prozent kommt und man sich gegenseitg Stimmen wegnimmt. Also will man über die 5 Prozent kommen und will man sich an etwas klammern, das eigentlich ein Update bräuchte?

Wie war das mit den isländischen Piraten?
Manchmal ist es mir unbegreiflich, warum manche Mythen unerschütterlich verbreitet werden.
War denn die isländische Regierung mit der CDU zu vergleichen?
Was war denn eigentlich WikiLeaks?
Ist denn die tschechische Regierung mit der CDU zu vergleichen?
Wie groß ist denn Tschechien?
Wie groß ist denn Island?

Der Bundesparteitag in Halle hat genau dies getan.
Die Piratenpartei ist immer noch überzeugt, dass das richtig war und wir nun 5x so stark sind.

Parteipolitik funktioniert ganz einfach.
Entweder es arbeiten alle mit für ein gemeinsames Ziel, oder man tut nichts und dann erreicht man nix.

Wir haben Personen, die inzwischen von oben nach unten alles gemacht haben und alles tun können, was eine Partei braucht.

Wer aber glaubt, er bräuchte nix tun und könne mit irgendwelchen stategischen Schachzügen etwas erreichen, der irrt.

Eine Partei ist in der Bevölkerung verankert, wenn sie einen kommunalen, einen landesweiten und einen bundesweiten Flügel hat.

Dann ist man eine Partei und kann auch 5% erreichen.
Die andere Variante ist, dass wenige in der Partei mitarbeiten und sich einigen können, mehr als 0,5% bei der Bundes- und Europawahl erreichen zu wollen, um eine Partei aufbauen zu können, die aus obigen 3 Elementen besteht.

Alles andere funktioniert nach den bisherigen Erfahrungen nicht.
Der Weg geht immer über die 0,5% um Geld zu haben eine Partei aufbauen zu können und Personen zu finden, die verantwortlich in ihrem Bereich tätig sein können.

Der andere Weg ist, dass es kommunale Splittergruppen gibt, die Ämter in ihren Gemeinden und Städten erlangen und die gleichzeitig über ihren Tellerrand sehen und auch eine Partei aufbauen möchten.

Alles andere sind theoretische Sandkastenspiele von Personen, die sich aneinander abarbeiten.
Ein Fußballspiel wird von denen gewonnen und verloren, die auf dem Platz stehen und nicht von den Zuschauern, auch wenn die das meinen.