Führt Linke Identitätspolitik zum Rechtsrutsch?

Sehr sehr sehr interessantes Interview mit Francis Fukuyama über den Untergang der demokratischen Kultur und den Trumpismus in den USA.

Die republikanischen Wähler wählen mittlerweile basierend auf Identität. Denn in den vergangenen Jahrzehnten hat die Linke eine rechtskonservative Identitätspolitik provoziert, bei der es nicht nur um race geht, sondern auch um konservative Werte oder Einstellungen zu Religion und Patriotismus. Beide Seiten sind nun in diesem Nullsummenspiel gefangen, welche Identität gewinnen wird. Die Folge: Die gesellschaftliche Spaltung wird immer größer.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-05/francis-fukuyama-usa-donald-trump-demokratie-republikaner

[…]

Fukuyama: Das ist das Problem: Es gibt keine amerikanische Identität mehr. Eine moderne Demokratie, die sehr vielfältig ist, sollte eine nationale Identität anstreben, die um eine bürgerliche Kultur herum aufgebaut und nicht an Religion, Ethnie oder Hautfarbe gebunden ist. In den USA hatten wir das aus meiner Sicht weitgehend erreicht. Jetzt machen wir einen Rückschritt. Eine große Zahl von Amerikanern will ihre Identität wieder auf einer ethnischen Zugehörigkeit begründen. Und das ist nicht gut.

Meine eigene Meinung dazu ist:

Ok, kommt aus den USA kann man nicht 1:1 auf Deutschland/EU übertragen. Aber die Aussage ist ja, es braucht eine gemeinsame demokratische Nationale Identität damit sich die Gesellschaft nicht in Sub-Gruppen spaltet.
Linke Politik, wo dann plötzlich nicht mehr das Gemeinsame, wie Arbeiterklasse oder Nationale Identität mit im Vordergrund steht sondern Hautfarbe, Ethnie, Herkunft, Gender (Schwul, Lesbisch, Trans usw), zugerhörigkeit zur richtigen Moral/Corectness. Also das fragmentiert ja die Gesellschaft ohne das es den Leuten besser geht (Ökonomie, Mindestlohn, Arbeitsbedinugen usw), die Gesellschaft wird da denke ich atomisiert durch die political Corectness so das am Ende lauter Kleingruppen Identitäten für sich alleine stehen. So kann keine Solidarität der Arbeiterklasse allgemein mehr entstehen, diese kann nicht mehr gemeinsam handeln. Die Politisch Korrekte Linke zerstört sich so ihre eigene Existenzbasis.

Dann kommt die Gegenbewegung in Form von Konservatismus, Nationalismus, Patriotismus, Populismus und will das was gespalten wurde wieder zusammen fügen. Et Voila der Faschismus und Autoritarismus kommt wieder zurück, Trump, AfD Le Pen und co kg… Eine Gefahr für die Demokratie ist das.

Ja, die Gesellschaft muss wieder zusammenfinden und das geht nur wenn das Gemeinwohl wieder im Vordergrund steht und zwar das Wohl aller und nicht Identitätspolitik für spezifische Subgruppen. Deshalb lehne ich es auch ab zu Gendern, eine Minderheit aus LQBTQ Leuten sollte niemals der Mehrheit aufzwingen dürfen wie diese zu sprechen haben. Ja das muss individuell freie Wahl bleiben, einjeder soll auf seine Facon glücklich werden. Statt Streit und Spaltung für oder gegen jene Gruppen muss wieder Politik gemacht werden für alle:

Bezahlbare Mieten, Gute Gesundheitsversorgung, Bessere Löhne, Wirtschaft, Infrastruktur, Energiewende, Umweltpolitik. Die Dinge die alle Menschen gleich betreffen und nicht Identitätspolitische Themen von der einen Minderheit den anderen Aufstülpen und sich dann wundern das das radikale populistische Gegenbewegungen gibt unter denen dann ja auch alle zu leiden haben.

Also Leute, lasst uns wieder daran arbeiten das es mehr gemeinsames gibt als Dinge wo die Leute durch Linken Moralismus und Identitätsspaltereien auseinandergetrieben werden. Es braucht eine gemeinsame demokratische Identität und nicht 1000 Tribalistische Teilidentitäten die sich Antagonistisch verhalten. Weil erst wenn die Menschen wieder zusammenhalten und zusammenstehen kann man Solidarität entwickeln und ein Gegengewicht zu Kapitalismus und Regierungen aufbauen.

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Dann solltest Du diese Spalterei auch nicht betreiben.
Insofern solltest Du erst mal bei Dir beginnen.

Wenn du schon versuchst, Artikel der Frankfurter Hefte zu interpretieren, dann solltest du es wenigstens richtig machen.
Was du machst ist, die Spaltung vergrößern!

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Ja, ok. Vielleicht habe ich das zu hart formuliert, nicht diplomatisch genug und so. Hätte ich besser schreiben sollen. Ist nicht meine Absicht zu spalten, aber Kritik zu üben an der Identitätspolitik die nur Teile und nicht alle repräsentiert. Soll ja nicht nur gegen Links gehen, auch die Rechten und Religiöse Gruppen betreiben das ja auch.

Da kann ich dir mehrere Texte der rechts angehauchten " Neue Zürcher Zeitung (NZZ)" empfehlen, die es ebenso wie du sehen.

Als Beispiel:

NZZ, ja die bearbeiten das Thema regelmäßig. Aber die Schweizer Journalisten sind mir da zu konservativ wenn ich ehrlich bin :slight_smile:

Ich habs da ja eher so mit dem Kommunisten Slavoj Zizek. Dem seine Kritik am Linken Political Corectness und Identitätspolitik haben mich voll überzeugt:

Slavoj Žižek: How Political Correctness Actually Elected Donald Trump | Big Think=> Slavoj Žižek: How Political Correctness Actually Elected Donald Trump | Big Think - YouTube

Slavoj Zizek — Why only minorities may be proud of their identity Slavoj Zizek — Why only minorities may be proud of their identity - YouTube

Slavoj Žižek: Political Correctness is a More Dangerous Form of Totalitarianism | Big Think

=> Slavoj Žižek: Political Correctness is a More Dangerous Form of Totalitarianism | Big Think - YouTube

Die Rechten sind eine Form der Konservativen und die kommen generell nicht mit Veränderungen klar. Mit der Globalisierung und der Digitalisierung laufen gerade zwei schnelle Entwicklungen, die die Welt um ein vielfaches komplizierter machen. Wer die Welt nicht mehr versteht, der wünscht sich die gute alte Zeit zurück und rutscht nach rechts.

Und ja auch die Identität z.B. Gleichberechtigung und in den USA ein demoskopischer Wandel (die weiße Bevölkerung verliert ihre Mehrheit) spielen eine Rolle, die Welt komplizierter zu machen.

Und ja das ist letztlich auch auf Deutschland übertragbar. Dazu kommt das in der Bildung nicht die Fähigkeit zu sachlichen Diskussion vermittelt wird. Selbst in Fächern wo es möglich wäre zu diskutieren, wird mittlerweile nur noch die im Lösungsheft vorgegebene Meinung akzeptiert.

In Sozialen Netzwerken treffen Menschen aufeinander, die Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position nie aufeinander getroffen wären und somit den Umgang miteinander nicht gelernt haben.

Nach Jahren konservativer Regierung ist der Reformstau mittlerweile so groß, dass er Probleme verursacht, das verunsichert die Politiker vor allem weil sie außer Politik nichts gelernt haben und angst davor haben mit unpopulären Entscheidungen ihr Mandat und damit ihr Einkommen zu verlieren.

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Das ist weltweit zu beobachten. Auch die Taliban sind ja Rechtsextrem da Sie das Islamische Recht “Die Scharia” wörtlich, also in extremer Form auslegen. Der ISIS, Al Qaida usw wollen zurück zur Zeit Mohammeds. Zum Ursrpung, Salafismus ist überall auf dem Vormarsch.

Im Westen dann eher mehr die Faschos und Ultra Nationalisten ala AfD und co die auf dem Vormarsch sind.

Die Linken haben das Scheitern von UdSSR und Planwirtschaft noch nicht verdaut, haben keine neuen Ideen und Utopien. Da bleibt dann nur die Flucht in Identitätspolitik und Moralistische Corectness um die eigene Planlosigkeit durch die nette Fasade der richtigen Moral zu verdecken.

Stimmt, Schulen und UNIs werden aber auch immer Konformistischer. Einerseits durch Anpassung an den Neoliberalismus (Verschulung) die nicht mehr hinterfragt wird. Auf der anderen Seite der Linken Politischen Korektness, wenn Gendern usw vorrausgesetzt wird und Abweichungen sanktioniert werden. Das stört das Großkapital nicht, Gendern kostet die Milliardäre und Lobbyisten ja nichts und wenn es hilft die Bevölkerung zu disziplinieren und abweichler zurechtzuweisen, den Konformitätsdruck zu erhöhen dann ist das doch der herrschenden Klasse bestimmt nicht unrecht.

Ja, und daraus wiederum erfolgt der Rückzug in die eigene Filter Bubble. Welcher Akademiker ist denn schon auf Facebook in einer Schwurbel Gruppe aktiv ? Am Ende gibts dann Identitätspolitik in isolierten Echokammern wo sich die Splittergruppen selbst beweihräuchern.

Politiker sehen vor allem alles aus Juristischer Perspektive, aber ohne Verständniss von Wissenschaft geht das schief. Siehe Klimawandel oder Digitalpolitik, wo die Politik regelmäßig verkackt. Also ist es für Politiker einfacher politische Korrektness durchzusetzen und nette reden zu halten, Identitätspolitik verkleistert halt die echten Probleme der Welt durch eine nette naive moralistische Symplizität welche der komplexität unserer Welt nicht gerecht werden kann.

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Kann es sein, dass du “die Linken” und “die Kommunisten” in einen Topf wirfst?
Dann kann ich auch deine falschen “Interpretationen” im Eingangsthread verstehen.

Nein - was @Enver da macht, ist den supertollen Linken einen Spiegel vorzuhalten. Machen andere auch und sie haben völlig recht damit. Zumal es nicht um links oder rechts geht, sondern um GENAU DAS, was @Enver da schreibt. Kernaussage:

Aber vielleicht können @Enavigo oder @GG79 noch einmal explizit erläutern, WO GENAU @Enver spaltet. @Envers Zitat lässt sich jedenfalls nur dann so interpretieren, wenn man Schwierigkeiten mit den NOT-Operator hat.

Wenn DAS nicht diplomatisch genug war, brauchst du in Zukunft auch gar nix mehr zu sagen. Es werden immer irgendwelche zarten Seelen aus der Ecke springen, die von sich glauben, nur ihre eigene 1001te kleine Blase wäre GENAU der richtige Ansatz, um die Welt zu retten. Und zarte Seelen sind sehr verletzlich, wie du weißt. Sie neigen dazu, sofort laut aufzuschreien, wenn jemand es wagt, die eigene Blase anzustechen. Daran ist diese Partei letztendlich gescheitert (wieder mal Stress im BuVo?), genau wie die anderen sogenannten “linksliberalen” Kleinstparteien auch. Lass’ dich von diesem Geschrei nicht beirren. Die, die da gegen deinen Eingangthread aufbegehren, haben immerhin nach meiner Wahrnehmung die besten Absichten. In vielen Punkten teile ich sogar deren Meinung. Was mich aber zunehmend in den Wahnsinn treibt, ist dieses stringente Beharren auf den eigenen Überzeugungen bis ins kleinste Detail, das jede vernünftige Diskussion von vornherein nahezu unmöglich macht.

@GG79 & @Enavigo: Kauft euch mal 'ne Tüte Zweifel - könnte helfen.

…was du meiner Meinung nach sehr gut gemacht hast.

Das ist der Punkt. Poste den gleichen Text in einem “rechtslastigen” Forum. Die “Kameraden” werden dich dann genauso teeren und federn. Wenn “Linke” und “Rechte” gemeinsam auf dich losgehen, liegst du aber genau richtig, schon allein, weil diese Links-Rechts-Denke längst auf den Müll gehört.

Aha - rechte Schublade auf, NZZ rein. Ich lese die NZZ gelegentlich. Einen Hauch von rechts konnte ich bislang nicht verspüren. Bei BILD weht mir hingegen permanent der penetrante Gestank der Dummheit entgegen. DAS spaltet.

Hey - jetzt hast du ja doch nachgelegt :wink: Find’ ich gut.

Das glaube ich nicht. Aber netter Versuch, genau diesen doch schon viel zu oft benutzten Notausgang zu nehmen.

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Piratenpartei und Linkspartei sind doch gute Beispiele, zerlegen sich im Streit um irgendwelche politisch korrekten Befindlichkeiten und werden somit für weite Teile der Wählerschaft unwählbar. Kein Wunder das da die inhaltsleere SPD wieder auftrumpfen kann, bei denen geht zwar inhaltlich nicht so viel aber dafür gibt es dort auch nicht dieses laufende Gebashe gegeneinander.

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Ich fürchte, da täuscht du dich. Nur gefallen mir die Inhalte als solche nicht. Olaf S. wird bestimmt ein würdiger Nachfolger von Goldkettchen Gerd.

Auf Gazprom gerd folgt CumEX Scholz, passt doch bestens. Wobei in der 3 Koalition dürfte das mit dem Lobbyismus schwieriger werden denn die anderen werden wohl nur mitspielen wenn die auch ihren Anteil bekommen :slight_smile:

Bleibt stets die Frage, warum IHR solchen Wert auf diese unsinnige Links-Rechts-Diskussion legt?

Hatte ich bereits erläutert:

Aber auch hier geht es lustig weiter:

Und das soll jetzt die Befähigung sein, auf der Grundlagen von Fakten statt Ideologie Politik betreiben zu wollen?

Nein, IHR versteht unter Politik stets persönliche Angriffe, Charakterzuordnungen, Nationalismus, Trikotfarbe, Grüppchenzuordnungen, Cliquen :rage:
und versteht nicht, dass es auch anders ginge.

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“Linke” und “Rechte” waren jeweils in Quotas - übersehen? Was mich angeht - ich lege bestimmt keinen Wert darauf. Mein Koordinatensystem funktioniert anders. Und wer ist eigentlich IHR?

Ach so - dann habe ich das wohl falsch verstanden. Es ist aber nun mal ein Fakt, dass jeder Moralismus spaltet, das gemeinsame Suchen nach Lösungen, selbst wenn es kontrovers praktiziert wird, verbindet. +1 für @enver.
Beispiele für Moralismus/Ideologie/Glauben:

  • Wer gendern will, kann das von mir aus tun, mir aber gefälligst nicht vorschreiben, ich hätte ebenfalls zwingend mit Sternchen, Unterstrichen o.ä. zu arbeiten.
  • Wer die deutsche Nation lobpreist, kann das gerne tun (solange er nicht gleichzeitig als Rassist auftritt - da halte ich gegen), sollte es aber unterlassen, mich in diese Richtung zu missionieren.
  • Wer glaubt, der Markt regelt alles, soll daran glauben. Mich überzeugt er aus vielen Gründen nicht von dieser Sichtweise.
  • Wer der Meinung ist, der Weiterbetrieb von aus der Förderung gefallenen PV-Anlagen ohne größere bürokratische Hürden wäre sozial ungerecht (und den von der BNetzA verzapften bürokratischen Mist legitimiert), kann diese Meinung gerne vertreten, muss aber damit rechnen, dass ich Argumente für den Erhalt dieser Anlagen finde.
  • Wer die moralische Keule der “Verteidigung der Freiheit” schwingt und dabei nur die eigene meint, stößt bei mir sofort auf heftigen Widerstand.

Fakt ist: Schröder war der Genosse der Bosse. Er hat knallhart deren Interessen vertreten und gemeinsam mit den Grünen u.a. Hartz IV verbrochen. Was erwarten wir jetzt von Olaf S.? Mindestlohn auf 12,00 Euro. Das ist schon mal was, wird aber bald von der Inflation aufgefressen. Hartz IV wird umbenannt in “Bürgergeld” und die Sanktionen werden ein wenig gelockert. Ansonsten haben wir eine Regierung nach dem Gusto von CL. Olaf gefällt das - er lässt ihn gewähren oder ist in den letzten Wochen was Substanzielles von der SPD gekommen, dem man ein eigenes, sozialdemokratisches Profil zuordnen könnte? Wer ernsthaft glaubt, diese Regierung würde irgendetwas Wesentliches zum Positiven verändern können, wird sich wohl bald Mutti Merkel zurück wünschen. Die war wenigstens integer, was man vom “vergesslichen” Scholz faktisch nicht behaupten kann. Da muss man mir schon gestatten, dass ich mich über diese Type lustig mache. Ein Kanzler, den ich eigentlich nicht ernst nehmen kann aber aufgrund der Wahlergebnisse ernst nehmen muss.

Wo ist die Befähigung der PIRATEN, Fakten wenigstens aufzugreifen und ein brauchbares politisches Konzept daraus zu machen?

Schon wieder IHR. Wer soll das sein? Vielleicht meinst du die Passage mit den “zarten Seelen”. Das war auch Spott - zugegeben, aber kein persönlicher Angriff, zumal wir in mehr Punkten inhaltlich übereinstimmen als auseinanderliegen. Mein Beißreflex besteht halt manchmal darin, auf andere Beißreflexe a la

zu reagieren. Ich entschuldige mich ausdrücklich nicht dafür, weil @Enver mMn mit seinem Aufschlag für diesen Thread den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Dein Wut - Emoj sei dir gegönnt. Vielleicht ist das ja ein Anfang für eine Diskussion zum Thema:.

Führt linke Identitätspolitik zum Rechtsrutsch?

Nicht allein, aber sie leistet einen gewichtigen Beitrag. Aktuell solltet ihr vielleicht erst mal die zahlreichen Identitäten innerhalb der PP zusammenführen, soweit die inhaltlich überhaupt vereinbar sind.

Die FDP hat seit Jahrzehnten den Begriff “liberal” für sich beansprucht.
Westerwelle hat die Sozialpolitik der FDP mal so beschrieben: “Wenn jeder an sich selber denkt, dann wird an alle gedacht!” Die FDP will das die Herrenmenschen ähm Leistungsträger über dem Gesetz stehen, keine Steuern zahlen und niemanden mit ziehen müssen.
Der Begriff liberal ist daher “verbrannt”.

Der Konflikt wird vielleicht besser durch “Egoismus gegen Solidarität”, als mit rechts gegen links beschrieben.

Wie man erfolgreiche “Zusammenarbeiten” könnte ist bekannt.
Die Auseinandersetzung, “ob linke Identitätspolitik zum Rechtsrutsch führt” wurde mit dem Bundeskanzler Brandt beendet.
Franz Josef Strauss hat regelmäßig diese Diskussion verloren und ist deshalb nie Bundeskanzler geworden.

„Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.“

F.M. Dostojewski

Auf Twitter gefunden …

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Wie auch, es gibt genug Menschen die auf diesen Augen leichte Sehstörungen haben…
Und ich hatte nur von einem Hauch geschrieben, aber wer den schon nicht erkennt, nun ja, da ist jede Diskussion darüber nicht mehr zielführend.

Na ja, wenigstens andere sehen es so…

“Eine von ihnen: Sieglinde Geisel. Mehr als 20 Jahre arbeitete sie für das Feuilleton der NZZ aus Berlin und New York. Sie berichtet von einem neuen Führungsstil. Früher habe man schreiben können, was man wollte, so Geisel, solange man es gut begründete. Heute gebe es Vorgaben wer über welche Themen schreiben dürfe, ein Faible für rechte Meinungen und einen zunehmend “giftigen” Ton in den Kommentaren - sie habe es dort nicht mehr ausgehalten.”

Aus:NZZ: Warum das Blatt sich wendet | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A-Z - ZAPP

Und ich könnte noch reichlich Links über den Rechtsrutsch der NZZ bringen… aber warum?

Klar, den Linken den Spiegel vorhalten, klappt so bestimmt @Tensor - NICHT!
(wobei ich versuche mich an Themen und nicht an Ideologien zu halten, aber ok, das ist meine Sache) Und ja, da vertrete ich auch Themen die ideologisch links angehaucht (!) sind. Mir geht es halt um Themen und nicht um “Richtungen” wie so vielen…

Diese bin ich nämlich so was von leid! -

Genau wie das Pochen auf nationale Identitäten!
Nach der Religion hat noch keine Ideologie so viel Elend über den Globus gebracht wie eine “gemeinsame demokratische Nationale Identität”. Denn das demokratisch ist immer sehr schnell unter die Räder des nationalen geraten…

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Ja, leider - Begriffe wie Solidarität oder Gemeinwohl sind aus den Köpfen der meisten Politiker verschwunden, oder kommen zumindest sehr selten zum Vorschein.
Deshalb bin ich positiv überrascht, wie oft das BVerfG diese Begriffe in ihrem Urteil zur Notbremse genutzt hat.