FFF: „Klimaschutz ist wertlos“

Tags: #<Tag:0x00007f1316069cf0>

(… außer, er ist hinreichend ideologisch aufgeladen.)

So langsam wird es Zeit für eine Unvereinbarkeitserklärung mit dem Verein, oder?

1 Like

Wenn die FFF so einen blödsinnigen nonsense raushauen dann ist das sehr bedauerlich aber ganz sicher nicht das Problem der Piraten !!!

Wir haben im Moment doch wohl sicherlich besseres zu tun als irgendwelche Links vs. Rechts Grabenkämpfe anderer Gruppen auszudiskutieren die nix mit uns zu tun haben und wovon wir auch nix hätten. Also plädiere ich dafür diesen Thread zu ignorieren.

4 Likes

Da einzelne „Piraten“ seit Jahren versuchen, die Partei dieser Gruppe als Partnerin anzudienen, halte ich den Hinweis für wichtig.

Viel schlimnmer finde ich die einseitige Moderation in diesem Forum, die diesen Rechtsruck der Piratenpartei durchsetzen will…

FfF darf genauso diskutieren, wie sie es für richtig halten! Jedes Mitglied hat seine eigene Meinung und es gibt weder Fraktionszwang noch Meinungsdiktat.

Ich würde obiges Problem so darstellen: Solange Lobby und Profitgier regieren, hat auch das Klima keine Chance. Also können Klimaliste und alle anderen sich furchtbar abstrampeln, aber nichts wird besser, wenn wir keinen Systemchange schaffen.

2 Likes

Drei der Vier Punkte sollten eigentlich auch bei Piraten ohne Probleme akzeptiert werden ;). Und ja es ist sehr leicht rassistische Klischees unter dem Deckmantel des Klimaschutzes zu verteilen. Wir dürfen die Kosten auch nicht auf die 3. Welt abwälzen weswegen es antikolonial sein muss. Und mit Ökofaschisten sollten wir auch nicht zusammenarbeiten, nur weil sie Öko im Namen haben.

Und ich bin mir ziemlich sicher, das die Lösung die wir finden werden nicht darin liegt den freien Markt wallten zu lassen, sondern Gesetze verabschieden, die Firmen dazu bringen mehr Umweltschutz zu betreiben. Wie sehr dass dann noch Kapitalismus ist kann jede Person selbst entscheiden, es gibt aber manche Menschen die immer gleich Sozialismus schreien, wenn es um Staatseingriffe geht die zu lasten von großen Firmen sind :laughing:

4 Likes

Echt - welche? Dass ein „rechter“ Klimaschutz nichts wert sei, weil nur Linke das Klima schützen können? Dann isses ja noch schlechter um die Wissenschaftlichkeit der Piratenpartei bestellt als ich befürchtet hatte.

Ebenso könnten die meisten Piraten sicherlich ein Recht auf freien Kulturaustausch („Filesharing“) akzeptieren, trotzdem kommt hoffentlich keiner auf die Idee, „Klimaschutz ohne Filesharing ist wertlos“ über einen Parteiaccount zu twittern. (Zugegeben: ganz sicher bin ich mir bei manchem Parteiaccount da nicht.)

Ich habe sie doch aufgezählt :wink:

1 Like

Hör auf andere Nutzer anzugreifen, dann wirst du auch nicht “wegmoderiert”.

Gruß
Andi
Moderator

2 Likes

Hier werden ständig Nutzer angegriffen.
Zum Beispiel mit fremdenfeindlich und klimafeindlichen Thesen.
Findest Du aber völlig in Ordnung und das ist keine objektive Moderation.
Das ist die sicherste Methode die Mehrheit zu vertreiben.
Persönlich habe ich keine Lust mit Schwachsinnsdiskussion, die einzig Mitglieder provozieren, meine Zeit zu verschwenden.
Wenn ja irgendwas begründet wäre, könnte man es ja noch verstehen.
Hat dieser Nutzer aber nicht nötig.

antikapitalistisch, antirassistisch, antikolonial und antifaschistisch einfach und schlicht ergreifend deshalb, weil wir das Klima nur als Gemeinschaft in den Griff bekommen. Kann Dir jeder 8jährige erklären. Da hast Du keine Argumente dagegen.

6 Likes

Und Unternehmer („Kapitalisten“) sind also nicht Teil dieser Gesellschaft? Wie praktisch. Aber dann müssen sie ja auch nichts fürs Klima tun. Ist ja dann „wertlos“.

Hoffentlich besser als du.

Hast Du Argumente?

3 Likes

Ja: Dass plakative Phrasen wie „Klimaschutz ohne Antikapitalismus ist wertlos“ dem Klimaschutz einen Bärendienst erweisen, weil man da eher mehr als weniger Mitstreiter bräuchte. Aber gut, Identitätspolitik zieht immer.

Akzeptierst du also das wir Piraten ohne Probleme hinter drei der vier Aussagen stehen können?

Hinter Antifaschismus, wie auch die anderen Parteien von DKP bis NPD, ja (denn sonst wäre die Piratenpartei zweifellos bereits verboten wie die bisher letzte faschistische dt. Partei, die SRP), hinter Antirassismus ja (wenngleich mitunter mit Einzelgestalten, die Rassismus eine Farbe geben wollen), hinter Antikolonialismus ja (wie jede dt. Partei des 21. Jahrhunderts).

Nicht aber dahinter, dass irgendwas davon die Voraussetzung für die Teilnahme am Klimaschutz, wie auch immer der im Einzelfall aussehen soll (da habe ich bekanntlich andere Vorstellungen als Fridays For Future), sein soll.

1 Like

Du scheinst der Ansicht zu sein, dass man solche Mitstreiter dann bei den Rassisten, Kapitalisten, Kolonialisten und Faschisten suchen sollte. Auf die sollte man Deiner Ansicht nach offenbar nicht verzichten.

Der Umkehrschluss ist nicht zulässig, dein Beitrag ist insofern im Prinzip nicht viel mehr als dümmliche Provokation. Aber ja, zumindest ohne Kapitalisten wird das mit der Klimarettung nichts. Kommt Fridays For Future doch auch entgegen, ihre prominentesten Mitglieder haben mehrere Stipendien und fliegen mehrmals jährlich um die Welt und machen dort Fotos mit dem neuen iPhone…

So oder so: Für weniger CO2-Ausstoß muss auch „das Kapital“ mitarbeiten. Wer „die Kapitalisten“ nicht mitmachen lässt, der kann zwar fröhlich auf der Straße den Schönwetterdemonstranten geben, aber diejenigen, von denen er was zu tun verlangt, sind nun mal die, die er nicht dabei haben will. Tja nun.

1 Like

Lässt die Moderation problemlos stehen!

Man sollte vorsichtig sein Unternehmer nicht Pauschal als Feind zu sehen, das Impliziert “Antikapitalismus” nämlich all zu leicht. Abhängig davon ob ein Kapitalist nun Spliterbomben herstellt oder Solarpanels um CO2 zu sparen und das Klima zu retten macht das ja einen enormen Unterschied. Statt alle Menschen einer Bevölkerungsgruppe mit einem “Anti” Vorurteil pauschal über einen Kamm zu scheren sollte man da denke ich individuell hin schauen und bewerten. Dann wird das ganze natürlich etwas komplexer und eignet sich nicht mehr für Twitter Populismus. Man sollte da die notwendige Differenzierung nicht unterlassen. Ohne Unternehmen wie Tesla wäre Energiewende schlicht nicht machbar in einem Staat der es noch nichteinmal schafft die Faxgeräte in Gesundheitsämtern durch Computer zu ersetzen…

Sehe das ja hier in der Kommune, welch lokalpolitischer Mega Bürrokraten Act es ist mal 4 Bäume zu pflanzen… Es braucht halt Unternehmer die schnell sind und Innovationen voran treiben, wir haben da nicht die Zeit zu warten bis sich mal irgendeine Staatsbürrokratie bequemt irgendwelche Innovationen einzuführen.

“Antikapitalismus” trägt daher erstmal noch nichts zur Lösung von Problemen bei. Eine gute Regulierung um den Markt in eine andere Richtung zu lenken mit Sicherheit aber schon aber da wird es wieder kompliziert und man braucht einen Plan. Es spricht ja nichts dagegen Ideen für alternativen zum Kapitalismus zu diskutieren, diese müssen dann aber gut durchdacht sein und über dieses “anti” weit hinausgehen um glaubwürdig zu sein. Da fehlt weitgehend völlig die Vorstellung davon wie ein anderes System aussehen könnte, an diese Intellektuelle Herausforderung traut sich kaum mehr einer ran. Die eigene Inkompetenz zum erdenken von Alternativen hinter “anti” Feindbildern verstecken ist dann halt relativ bequem da man dann eben nicht detailliert ausformulieren muss wie den eine Alternative aussehen soll und sich dann der Kritik stellen. Das fehlen von völlig neuen Ideen (Nicht wieder aufwärmen der alten Planwirtschaft) sorgt dafür das die Linken Kräfte mit ihrem ANTIkapitalismus dann letztendlich eben erfolglos bleiben und sich nix ändert.

5 Likes