Facebook, WhatsAPP, Telegramm und Signal Gruppen

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Es gibt massenhaft verschiedenste “öffentliche” Piratengruppen auf verschiedenen Plattformen und Social Media Anbietern. Teils überregional teils regional. In diesen wird teils sehr fleißig diskutiert. Aber so wirklich auffindbar sind diese nirgends. Also eher so eine reine Insider Sache.

Mal abgesehen davon das ich das recht intransparent finde ist es so auch für Neumitglieder bzw. auch Altmitglieder die bisher davon nix wussten schwer sich in die Diskussionen mit einzubringen. Vieles wird dann auch über die verschiedenen Kanäle parallel diskutiert und ist öffentlich nicht mehr wahrnehmbar.

Was haltet ihr davon wenn wir die ganzen öffentlichen chat Gruppen mal hier im Forum zusammentragen und dann im Wiki in einem Artikel zusammenfassen ?

Mittelfristig wäre es schön, wenn diese Gruppen im Mattermost anzufinden sind und nicht wild verteilt.

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Ich bin kein Computer Nerd. Ich finde das alles total unübersichtlich und unverständlich. Da findet man ja nix. Sollte mehr Stammtisch geben die so für die Offliner auch erreichbar sind.

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Wäre auf jeden Fall sinnvoll, das mal zu sammeln. Als nächstes sollten wir mal überlegen, warum das eigentlich so extrem ist. Das begleitet die Partei ja schon lange, nur die Tools wechseln :wink: Von mir aus kann ja gerne jeder nutzen was Spaß macht, aber ärgert mich schon, dass so wenig Energie in gemeinsame Plattformen gesteckt wird. Mattermost sieht in öffentlichen Bereichen ziemlich tot aus. Im Forum hier ist es wieder besser geworden, aber es wird leider nicht als die Anlaufstelle wahrgenommen, wenn man über überregionale Dinge diskutieren oder sich nur informieren möchte.

Da ist auch wieder die Frage, warum das so schlecht angenommen wird. In der IT und Presse funktionierts ganz gut, aber sogar der BuVo nutzt was Externes, was mir gar nicht gefällt.

Bei Mattermost wirds aber auch ganz schön nervig, wenn da sehr viele Teams sind, die man in der Seitenleiste nur am Logo unterscheiden kann. So richtig skaliert das auch nicht.

Relevante Diskussion:

[HELP 19.2] Sonstiger Antrag: Keine Nutzung von Instant Messaging Diensten von Fremdanbietern

Wenn ich jahrelang ein Tool nutze, will ich es nicht aufgeben, für ein Tool, dass ich noch nicht kenne.

Wenn dann 3 Leute beisammen sind und zwei nutzen das selbe Tool, dann wird sich der dritte wohl anpassen müssen. Nach einem halben Jahr kommt ein vierter dazu, der eigentlich das Tool von Nummer 3 nutzt, aber da ist es dann schon zu spät, denn Nr. 3 hat sich an des Tool von Nr1 und 2 auch schon gewöhnt.

Dann will Nr. 2 in eine neue Gruppe, die aber ein anderes Tool nutzen. Da er alleine ist muß er sich dem Tool der Gruppe anpassen…

Einzige Lösung: Eine Autorität bestimmt Tools, auf denen alles stattfindet und macht klar, dass außerhalb dieser Tools nichts als bekannt, offiziell, oder als stattgefunden zu gelten hat.

Ich höre schon den Aufschrei…

Gemach, Gemach… Worum geht es denn?
Es geht um Zusammenarbeit. Und Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn man sich an Orten trifft und wenn man sicher weiß, an welchen Orten man Informationen erhält.

Und das muß einmal festgelegt werden. Und jeder bzw. jede Gruppe, die etwas anderes nutzen will, muß eben dafür Sorge tragen, dass die Informationen auch in diesen festgelegten Tools erscheinen. Sonst hat halt ihre Arbeit einfach nicht stattgefunden.

Ein Beispiel sind die Anträge zum Parteitag. Bisher war es doch so, dass man von den Anträgen oftmals überrascht wurde, da man gar nicht wusste, wo diese vor dem Parteitag abrufbar waren. Das Wiki wurde ja auch meist im letzten Moment aktualisiert.

Jetzt werden die Anträge hier gepostet, und man kann schon mal im Vorfeld darüber diskutieren. Das ist doch super.
Das hindert die Ersteller ja nicht, die Entwicklung an anderer Stelle zu betreiben.

Dieses sollte meiner Ansicht nach für alle Informationen gelten.
Es sollten festgelegte Wege geben, wo ich mir Informationen holen kann, oder wo ich mit der Partei interagieren kann. Und diese Stellen sollten dann auch verpflichtend gefüllt werden.
Wenn jemand dann noch an anderer Stelle etwas ablegen will, oder diskutieren will, bitte schön. Aber dies ist dann eben inoffiziell und befreit ihn nicht davon die offiziellen Stellen zu füllen.

Gruß
Andi

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Das ist ein Effekt, den man auch aus der Physik kennt: nehmen wir an, eine Schicht aus Wasser liegt über einer Schicht aus Öl. Wenn überall der Druck haargenau gleich ist, würde diese Situation so bleiben, obwohl Wasser schwerer ist. Aber wenn nur an einer Stelle durch eine zufällige Schwankung der Druck ein klitzekleines bisschen größer ist, gibt es eine Delle in die Ölschicht, und dort fließt dann bald alles Wasser nach unten.

So ist das mit sozialen Medien und vielem mehr: alle gehen dahin, wo schon welche sind. Im großen ist das leider mit FB so. Bei Messengern mit Whatsapp. Bei Piratens wollen viele auch kleinere vertrauliche Räume, wo man sich kennt. Und dann gehen sie dahin, wo am meisten los ist, Abstimmung mit den Füßen

Ich bemühe mich, hier regelmäßig im Forum zu posten. Aber es ist öffentlich, es kommen aus dem Nichts anonyme Beiträge, da bin ich vorsichtiger als in kleineren Kreisen, wo man sich kennt. Etwas heiklere Dinge poste ich hier nicht.

Zu dem Thema wurde übrigens schon öfter diskutiert, auch mit Beiträgen von mir:


Du hast vollkommen recht. Ohne geschlossene sichere Bereiche geht es nicht.
Aber auch hierbei kann man sich auf ein Tool einigen in der Partei und dieses eben dann für die offiziellen Gruppen konsequent nutzen.

Hierbei ist die Vorbildwirkung entscheidend. Woran es in der Partei allerdings allgemein sehr stark hapert.

Gruß
Andi

Cool wäre es wenn es eben einen geschützten Bereich nur für Mitglieder gäbe. Also wo klar ist das Trolle keine chance haben und möglichst auch keine politischen Gegner mitlesen.

Für allgemeine Zwecke finde ich dann aber das Forum wichtig. Wegen Transparenz und so, um auch für Nichtmitglieder jederzeit ansprechbar zu sein.

Das Problem ist, dass viele der Trolle Mitglieder sind …

Das versteht sich von selbst. Ein geschützter Raum ist nicht geschützt, wenn ich nicht kontrollieren kann, wer alles rein darf.

Das gilt natürlich auch für die Team Arbeit.
Die Frage ist ja aber, müssen wir da dutzende verschiedene Tools nutzen?
Das macht es für alle interessierten Piraten schwer, passende Gruppen für die eigenen Interessen zu finden.

Darum bin ich für die EIN Tool Politik. Es sollte eben offiziell ein Tool für jede Aktivität festgelegt werden. Und jede offizielle Arbeitsgruppe sollte sofort einen Raum in diesem Tool zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig auch einen Raum für offene Diskussionen.

Beispiel: Vorstand:

Team Tool:
einen geschlossener Bereich:

  • für Teamnachrichten
  • für schriftliche Diskussionen
  • für den allgemeinen Austausch untereinander

einen offenen Bereich:

  • für Anfragen

Diskussionsplattform (geschlossener Bereich: nur Piraten) :
einen eigenen Bereich

  • für Ankündigungen
  • für Diskussionen und Austausch mit allen Mitgliedern
  • für Veröffentlichungen und Protokolle

In diesem Stil sollte das dann auch für alle anderen Arbeitsgruppen eingeführt werden. Und wenn man diesen dann oft genug auf die Füße tritt, wenn sie in den Tools nicht präsent sind, spielt sich das schon ein. Doppelte Arbeit macht sich keiner gerne.

Voraussetzung, das das auch funktioniert: Die Vorstände sind Vorbild und halten sich selber an ihre Vorgaben.

Wie könnten wir das erreichen?

Wir beschließen die Tools auf einem Parteitag.

Wir kommen wir da hin?

  • Die Bundes und Landesvorstände treffen sich mal zu einem Arbeitswochenende und ein Punkt könnten eben auch passende Tools sein*.
  • Wir diskutieren die Tool hier auf Discourse.

Gruß
Andi
*So ein Treffen sollte meiner Ansicht nach sowieso mindestens einmal im Jahr stattfinden.

Mir fällt jetzt gerade nichts ein, das geheim sein sollte.
Jenseits des Schutzes von Persönlichkeitsrechten fällt mir nix ein.
Und auch das Problem des Schutzes der Persönlichkeitsrechte kann man jederzeit galant lösen, falls man es möchte.
Was bringen den geschützte Räume, in denen die Mitglieder Narrenfreiheit haben und sich in ihrem ideologischen Niemandsland gegenseitig bestädigen?
Das ist doch genau das, was im Augenblick stattfindet.
Irgendwelche Kleingrüppchen, die die gleiche Meinung haben, schotten sich ab und präsentieren dann ihre im Hinterzimmer entwickelte Idee oder wursteln gleich dahin, bis irgendjemand es merkt.

ja, du hast da ja auch recht. Nur hat die Abstimmung mit den Füßen längst stattgefunden, die Hessen-Telegram-Gruppe gibt es ja schon seit vielen Jahren, viel länger als das Forum hier. Zur Zeit mit 58 Mitglieder, Beiträge schwanken zwischen 10 und 500 und mehr pro Tag. (So viel nur, wenn man ein Shitstorm braust, kommt manchmal vor, aber dann vertragen wir uns wieder…). Ich schreibe hier ja auch, einige wenige der anderen auch mal, aber schon seltener. Ich könnte jetzt auch einiges lästern, aber das würde nichts bringen.

Nein, ohne geschützte Räume schreibt man anders, wenn man sich nicht kennt. Hier kann ich nicht auch mal streiten, das würde nach außen getragen, mißverstanden und wäre eine Einladung für Trolle.

Unsere wichtigsten Aktivitäten sind erst durch gemeinsame Diskussionen und Brainstormings entstanden, ohne dass jemand von außen reingegrätscht hätte. Danach sind sie öffentlich geworden

Ich bin sehr dafür so viel wie möglich öffentlich zu diskutieren, also alle inhaltlichen Dinge. Konflikte sollten aber erstmal intern diskutiert werden können bevor alles an die Öffentlichkeit geht, sobald ein Konflikt auf Twitter usw aufschlägt eskaliert das ja viel schneller. Ein Interner raum dafür könnte helfen das vieles erst gar nich so hoch kocht und hoffentlich rationaler über eine Lösung diskutiert werden kann.

Die Piraten haben bewiesen, dass sie es nicht können!
Es gibt in dieser Partei keinerlei Möglichkeit Konflikte zu lösen.
Der Ansatz, es nicht auf Twitter auszutragen, ist daher falsch.
Ganz persönliche Erfahrung. Wer friedlich etwas lösen möchte, verliert immer.

Öhm ja. Und in den IT Foren heißt das dann “Piraten ?? Ja Gibts die denn noch ??” ja, ist ja toll wenn alle unsichtbar sind in geheimen Gruppen von denen niemand weiß. Klar das die dann denken das es uns nicht mehr gibt. Ja ne, eine Partei ist doch keine Geheimgesellschaft…

wer alles im geheimen debatieren will, ja gehe doch zu den Illuminaten oder den Freimaurern. Transparenz fordern kann nur wer diese auch lebt.

Man sollte da genau unterscheiden was gemacht wird.

1. Brainstorming

Das sollte in kleinen Fachgruppen passieren möglichst nicht öffentlich, da man in der späteren Auswertungsphase leicht über 90% in die Tonne wirft

2. Ausarbeiten von Ideen

Kompetente Leute und Leute mit vertieften Interesse erarbeiten Inhalte. Das sollte noch nicht zu öffentlich sein

3. Innerparteiliches vorstellen von Ideen

Jeder aus der Partei kann mitdiskutieren, vielleicht auch Sympatisanten

4. Öffentlich Vorstellung als Antrag für den Parteitag

Die interessierte Öffentlichkeit nimmt vielleicht hier schon wahr was die Piraten diskutieren.

5. Beschlossenes Programm wird verbreitet und beworben

Das muss massiv in die Öffentlichkeit getragen werden.

Transparenz

Protokolle von 2-3 können von interessierten recherchiert werden. Wenn Schritt 4 erreicht wurde.

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Der Antrag von mir zum Thema kam letztes Mal nicht dran, freue mich auf Mitarbeit an der Verbesserung:

https://forum.piratenpartei.de/t/discourse-als-offizielle-kommunikations-und-ankuendigungsplattform/4407/1

Das hatten wir tatsächlich schon vor ziemlich genau 2 Jahren auf der Marina Kassel. Wir haben ein paar Stunden diskutiert und die ganzen Tools mit ihren Anwendungszwecken gesammelt, die aktuell im Einsatz sind. Das ganze Wirrwarg einfach mal auf eine Tafel zu schreiben hat schon ganz schön Eindruck bei den Leuten hinterlassen.

Da war die klare Stimmung: “BuVo, gib mal was vor”. Habe ich vor Ort noch gemacht mit Discourse und Redmine, welche zusammen sehr viele Aspekte abdecken können. Mein Eindruck war, dass das gut aufgenommen wurde, es gab auch keine Gegenrede. Ich war selbst total überrascht, vielleicht hat nur keiner widersprochen, um die Diskussion zu beenden :wink: Mit der Umsetzung hapert es natürlich wie so oft bei uns, aus vielen Gründen. Ich arbeite ständig daran, aber ich würde mir noch mehr aktive Mitarbeit wünschen.

Ja, und es hat auch Vorteile, inhaltliche Dinge erstmal in kleiner Runde zu diskutieren und sie dann in einer nächsten Phase an eine andere und/oder größere Gruppe zu geben. Bei größeren Gruppen hast du den Effekt, dass ungewöhnliche Ideen gar nicht ausgesprochen oder gleich zerredet werden. Es ist aber sehr wichtig für Innovation, auch mal etwas “abwegigere” Ideen zuzulassen und reifen zu lassen.
Wir versuchen hier im Forum in der Kategorie #antragsentwicklung etwas in der Richtung umzusetzen: dort eingestellte Antragsideen sind erstmal nicht öffentlich und sollen nur von Leuten kommentiert werden, die auch wirklich konstruktiv mitarbeiten wollen und die Grundidee gut finden. Wer die ganze Idee für Mist hält, darf gerne eine konkurrierende Idee einstellen, aber soll die andere Gruppe in Ruhe arbeiten lassen. Später geht dann der fertige Antrag ins Antragsportal und dort wird dann nach Pro-/Contra-Argumenten gefragt.

Gibt eine Menge Techniken, die wir ausprobieren könnten, um unsere Entscheidungsfindung effektiver zu machen, aber das geht jetzt zu weit vom Thema weg. Dazu demnächst mehr, ihr könnt mich auch gerne direkt fragen. Muss ja nicht alles gleich in die große Runde :wink:

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Ich will ja gar nicht, dass ihr die gewohnten Tools sofort einstellt. Das würde eh nicht funktionieren.
Ich möchte nur für jeden Bereich einen eingerichteten offiziellen Ort haben. Wichtig: er muß eingerichtet sein. Man darf den Gruppen, den Vorständen nicht überlassen, diesen Ort erst zu beantragen oder einzurichten.

Sind diese offiziellen Bereiche erst einmal eingerichtet, werden sie mit der Zeit auch genutzt.

Gruß
Andi

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