Erhöung der KFZ Steuer statt des Benzinpeises

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Das Problem an der Erhöhung des Benzinpreises ist dass dadurch die Mobilität von Menschen teurer wird die aktuell keine andere Möglichkeit als ihr Auto haben, dah sie z.B. auf dem Land leben. Ein umstig auf ein Fahrzeug mit weniger CO2 Ausstoß lohnt sich nicht wenn man eben erst ein neues Auto gekauft hatt.

Bei der KFZ Steuer kann berücksichtig werden wie lange jemand ein Auto schon besitzt. wer also heute sein Auto zulässt bekommt sofort den höheren Steuersatz, wer aber ein Auto hatt das bereits zugelassen ist zahlt vorerst noch den normalen Steuersatz.

Umso höher der CO2 Ausstoß eines Fahrzeugs ist umso höher sollte die Steuer natürlich sein. denkbar währe auch dass bei der TÜV kontrolle der Killometerstand erfasst wird und in die höhe der Steuer verechnet wird. somit könnte man auch unterscheiden zwischen Menschen die alles mit dem Auto machen und Menschen die es nur ab und zu benutzen.

Um den Umstieg auf ein sparsameres Auto zu vereinfachen könnte man die Abwrakprämie wieder einfühern. Diese sollte aber auch dann ausbezahlt werden wenn man sich kein neues Auto kauft sondern auf die öffentlichen umsteigt.

Erstzulassung und Zulassung ist ein Unterschied.
Mein Auto ist erwachsen (also 18 Jahre alt.) ich hab es vor ein paar Monaten gekauft und zugelassen. Welchen Steuersatz sehen sie vor?

Neuzulassungen NOV 2019

Flensburg, 4. Dezember 2019. Mit 299.127 neu zugelassenen Personenkraftwagen lag der November 2019 um +9,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Insgesamt kamen in den ersten elf Monaten somit rund 3,3 Millionen Pkw zur Neuzulassung und damit +3,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. 68,8 Prozent (+14,6 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 31,1 Prozent (+0,2 %) privat zugelassen. Die meisten Neufahrzeuge waren den SUVs zuzuordnen. Bei den Import-Marken konnte Tesla mit +129,5 Prozent einen dreistelligen Zuwachs in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. 4.651 Elektrofahrzeuge kamen im November zur Neuzulassung und damit +9,1 Prozent mehr als im Vergleichsmonat.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag bei 155,5 g/km. Seit dem 1. Januar 2019 werden in den Veröffentlichungen zu den Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) ausschließlich die nach den Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) ermittelten CO2-Werte ausgewiesen. Bitte beachten Sie dazu auch den Nutzerhinweis vom 31.01.2019.

über 68% der Neuwagen werden von Firmen zugelassen - es sind also Firmenwagen
über 75% der SUVs sind Firmenwagen
86% der oberen Mittelklasse sind Firmenwagen
bei der Oberklasse sind es 90%

Die meisten Neufahrzeuge waren den SUVs zuzuordnen. Ihr Anteil betrug 22,1 Prozent (+28,6 %), dicht gefolgt von der Kompaktklasse, die mit einem Minus von -1,9 Prozent auf einen Neuzulassungsanteil von 20,2 Prozent kam. Das größte Zulassungsplus erreichten die Geländewagen (11,5 %) mit +39,5 Prozent. Die Minis (5,5 %/-18,5 %) und die Oberklasse (0,7 %/-17,0 %) hingegen waren im November am wenigsten gefragt.

Was wollen die alle im Gelände? :face_with_monocle: Ah, ich verstehe, die wollen alle auf den Bio Bauernhof und dort Gemüse kaufen :smiley:

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Ich würde dir den normalen Steuersatz geben. zu dem Zeitpunkt in dem du dein Auto gekauft hast konntest du von so einem Gesetz ja nichts wissen. Betroffen von einer Erhöhung sollte man nur sein wenn man sich nach Inkrafttreten ein neues/gebrauchtes Auto zulegt.

Es würde ja reichen wenn man die KFZ Steuer für schwere SUVs deutlich erhöht, sowie für sehr teure Sportwagen usw. Denke nicht das es hilfreich ist die Kleinwagen der Normalverdiener härter zu besteuern. Evtl wäre es auch cool wenn Städte und Kommunen die Möglichkeit hätten eine eigene “Strafsteuer” auf SUVs zu erheben.

Auf dem Land ist es ja ok wenn der Förster oder der Bauer einen schweren Geländewagen fährt, in Berlin oder Hamburg ist das nur sinnlose Protzerei welche die Umwelt belastet. Wäre da also sinnvoll wenn man zu große Fahrzeuge welche in den Städten gemeldet sind dann ganz gezielt höher besteuern könnte um lokal begrenzte Anreize zu schaffen auf sparsamere Fahrzeuge umzusteigen.

Nein- das reicht überhaupt nicht, denn den Unternehmern (“Firmen wagen”) ist es egal wohin die Steuern fließen. Hast Du betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse oder eine Ausbildung in dem Gebiet Steuern/Betriebswirtschaft?

Wenn die Unternehmer kein Auto kaufen (=Investieren) müssen sie mehr Gewinn versteuern. Siehe AfA - dazu kommt eine weiterer profitabler Sozialversicherungsbetrug => “Dienstwagenprivileg”

Meiner Meinung nach fängt das Übel schon dort an, dass der Unternehmer nicht nur einen Pauschalbetrag für seine Firmenwagen ansetzen kann, sondern die tatsächlichen Kosten von der Steuer absetzen darf. Das führt zu einer massiven Subvention der SUV Branche.

Wird eine negative Entwicklung so “gesteuert”, dann sind die Zulassungszahlen kein Wunder mehr sondern eine logische Konsequenz. Mann könnte sogar auf Vorsatz plädieren.

Sowas löst man über die Mindestbreite für Stellplätze. :smiley:

Mehr Grünflächen, mehr Stellplätze, weniger Beton und geringe Stellplatzkosten bekommt man, wenn man die Mindestbreite von 2,30m auf 2,20m verringert.

da der CO2 Ausstoß der kleinwagen sowiso niedriger ist als bei SUVs zahlt man ja schon weniger. aber eine kleine Erhöhung sollte auch der kleinwagenfahrer abbekommen, denn auch er kann langfristig auf einfahrzeug mit Elektroantrieb umsteigen.

Das “Dienstwagenprivileg” sollte man in dem zug auch so gut es geht abschaffen. sonst bringt das am ende wirklich nichts wenn wieder nur der normalbürger in die Pflicht genommen wird.

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Nicht jeder kann sich einen Tesla für zig zehntausend Euro leisten…

Finde jedoch den Vorschlag die Absetzbarkeit von Dienstwagen zu streichen jedoch sehr sinnvoll. Da könnte man in der Tat effizient ansetzen.

Das “Dienstwagenprivileg” auf 100% Elektroautos beschränken.

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bevor ich zustimme einem Kleinwagenbesitzer die KFZ/Energie/Mineralöl/CO² Steuern zu erhöhen - baue ich zuerst die Steuerfrei Privilegien der Firmenwagennutzer und der Firmenwageneigentümer ab.

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die Elektroautos extra zu subventionieren … nur weil die deutsche Vorzeigebranche so verantwortungslos lange auf der SUV Party war anstelle ihre Hausaufgaben im Fach Elektroauto zu machen - nö.

Freie Marktwirtschaft bedeutet auch falsche Entscheidungen zu treffen.

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Ich kann mir Maßnahmen bei der KFZ-Steuer nur ergänzend vorstellen.

Wichtig an der Sprit-Bepreisung ist ja, dass sie für Alle (auch Autobesitzer) Anreize setzt, möglichst wenig zu fahren (und nicht nur auf Kaufentscheidungen wirkt). Derzeit haben wir die absurde Situation, dass für Leute, die ohnehin ein Auto besitzen (weil sie es z.B. für manche Zwecke brauchen) die Fahrt (z.B.) ins Nachbardorf mit dem Auto nicht wesentlich teurer ist als ein ÖPNV-Fahrschein (für Busse, in denen oft sowieso noch Platz ist).

Natürlich geht das teilweise auch anders (fahrscheinfreier ÖPNV z.B. würde in die Richtung wirken) als über den Preis des Autofahrens aber eine Bepreisung ist ein vergleichsweise einfacher und breit gefächert wirkendes Mittel (das alle sparsameren Alternativen gleichzeitig relativ attraktiver macht).

Hier in der ländlichen Region wo ich wohne kannst du auf dem Dorf froh sein wenn der Bus 2-3 mal täglich fährt. Die S-bahn fährt zum letzten mal um 10 Uhr abends. Wer also Freitags/Samstag abends noch Feiern gehen will, oder ins Kino gehen braucht ein Auto.

Hier in BW regieren schon länger die Grünen, der ÖPNV wurde seit dem kein bischen verbessert. Selbst wenn Benzin nun 5x soviel kosten würde, man bräuchte dann also immer noch das Auto weil sonst nix geht. Und ich glaube auch nicht das durch Steuererhöhungen der ÖPNV besser würde, genug Geld dafür wäre ja schon jetzt vorhanden aber die Politik völlig unwillig dazu da konkret was zu verbessern.

Die Leute durch Steuern umerziehen zu wollen würde so nicht funktionieren. Wäre also dann nur gängelei welche sich wohl in noch mehr % an AfD Protestwählern niederschlagen würde.

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Du schreibst wieder:

Ich hatte oben ja schon darauf hingewiesen, dass der Aspekt, dass jemand ein Auto haben muss, nicht der einzige Ansatzpunkt ist (und nur das Eigentum an einem Auto wird mit der Kfz-Steuer belastet) sondern dass eben auch Anreize her müssen, möglichst wenig zu fahren.

Also wenn eine Fahrt vermeidbar ist, man sich zusammentun kann um zumindest möglichst wenig Auto für den gleichen Transport zu brauchen, andere Verkehrsmittel nehmen kann usw. dann muss es eben einen starken Anreiz geben, das auch zu tun (und da wir wohl kaum das Zuhausebleiben, Zufußgehen oder Radfahren noch weiter subventionieren können, bleibt als finanzieller Anreiz nur eine Preiserhöhung).

Das ist nicht einfach “nur gängelei” sondern notwendig, weil wir durch bloße Technologieänderung eben nicht allzu schnell zu massiven Emissionsminderungen kommen.

Das ist ja kein Widerspruch dazu, Alternativen zum Individualverkehr auszubauen.

PS: Von mir aus müsste es da auch garkeine Mehreinnahmen geben. Wenn man die Einnahmen aus einer zusätzlichen CO2-Bepreisung einfach als Grundeinkommen an Alle ausschüttet, wird nur zusätzlich belastet, wer überdurchschnittlich verbraucht (wer besonders sparsam ist, könnte sogar profitieren). Und wo sollten wir Änderungen erwarten, wenn nicht dort, wo am meisten Emittiert wird?

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Du komst aus Kassel, einer Großstadt. Da dürfte das anders aussehen so das es kein Problem wäre mit BUS/Bahn vieles zu erreichen.

Ich würde gerne auf das Auto verzichten, Anschaffungskosten, Versicherung, Reperatur, KFZ Steuer, Versicherungssteuer, Benzin usw. Da liege ich locker bei 300-400 Euro Kosten pro Monat. Das Geld würde ich liebend gerne für andere Sachen ausgeben. Dort wo ich bisher so gearbeitet habe haben die Leute dann auf verschiedenen Dörfern gewohnt, d.h schwierig das alles mit einer Karre abzufahren ohne massive Umwege zu fahren. Mit dem Auto zur Arbeit sind so 20 Minuten nach Hause. Mit dem ÖPNV 2-3 Stunden pro Weg und deutlich viel teurer als das Auto, nach einem 8 Stunden Arbeitstag tut sich das niemand an. Da würde auch eine CO2 Steuer nix dran ändern. Ich hätte z.B. keinen Problem damit die Kohle die ich derzeit für die Karre ausgebe in Bus/Bahntickets zu stecken und auf das Auto komplett zu verzichten, scheitert einfach daran das es da kein auch nur ansatzweise brauchbares Angebot an öffentlichen Transportmitteln gibt.

Dafür kämpfen wir Piraten derzeit im Stadradt, ist aber sehr schwierig da wirklich was zu erreichen da es für das Thema in der Lokalpolitik noch wenig Verständniss gibt. Da ruft die Stadt dann zwar gerne den “Klimanotstand” aus, aber über den Ausbau des ÖPNV scheinen die meisten nicht so recht reden zu wollen. Hoffe wir schaffen es das mal zu ändern.

Mitfahrdienste sind in der Idee gut, scheitern dann aber wenn der Chef will das ich Überstunden mache, oder der Typ von der anderen Firma der mich fährt länger bleiben muss. Dann kommt man endweder selbst nicht weg oder die anderen müssen ewig warten. Alles nicht so einfach in der jetzigen Arbeitsgesellschaft.

Habe das gefühl das viele FFF Aktivisten in den größeren Städten kaum Ahnung davon haben das viele der Forderungen die gerade für Städte Sinnvoll sind eben auf dem Land weniger bewirken da hier das PKW leider immer noch vollständig alternativlos ist.

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Entschuldigung, aber wer jetzt noch so Merkbefreit ist einen Verbrenner zu kaufen ist selbst schuld.

Seit über 200Jahren wissen wir das CO2 ein Treibhausgas ist, Seit 70Jahren wissen wir um die folgen des Treibhauseffektes, seit 40Jahren wissen wir das wir aus den fossilen raus müßen, seit zwanzig jahren wißen wir das wir maximal noch bis ca. 2050 Zeit dazu haben wenn wir das schlimmste verhindern wollen seit ca.1 Jahr sind FFF auf der Straße.

Und da will immer noch Jemand davon überrascht sein das er für seine Merkbefreitheit die folgen tragen soll. Die Folgen sind eh schon nur lächerlich. Wenn das zuständige Amt schon sagt das Der Benzinpreis um 70Ct steigen müßte um zumindest die Chance zu haben die gesetzten Klimaziele zu halten.

Die KFZ Steuer ist exakt das gegenteil sie bringt genauso viel wie die Prämie. Wenn mann die notwendige Infrastruktur nicht schafft.

Die KFZ Steuer gehört abgeschaft, die Einnahmen auf den Benzinpreis Umgelegt und die Einnahmen vie LFA an die Länder und somit auch an die Kommunen ausgezahlt.

Dann können wir auch eine Lenkungskraft entfalten.

Alles andere ist nur weiter so und MiMiMi die armen Autofahrer.

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Herzlichen Dank. Solch Denkweise trägt dazu bei, dass wir hier vermutlich in Finanzschwierigkeiten kommen werden. Wenn die Gaspreise für die Heizung tatsächlich so steigen wie angekündigt, wird unser Budget im kommenden Jahr echt knapp. Auf steigende Löhne setzen wir hier ja schon eine Weile nicht mehr.

PS. Wir haben gar kein Auto!

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Wenn die Bundesregierung die CO2 Steuer so machen würde wie es die grünen vorgeschlagen und FFF und SFF vordern dann währe das sogar noch zum Vorteil für euch.

Aber lieber an Denkweisen aus dem letzten Jahrtausend festklammern. Alles andere ist ja zu anstrengend.

Übrigens so wie du denkst müßte man euch dafür bestrafen das ihr kein Auto habt. Ach so das tut man ja mit dem jetzigen system. Na dann ist ja alles in Butter.

:rofl::joy::heart_eyes::kissing_heart:

Der Landwirt mit dem Elektrotraktor wird auf Deine Hilfe zum Schieben zurück kommen.
Ich lade Dich ein, eine 150 Jährige Buche mit der Axt und Handsäge zu fällen.

(Deine markigen Sprüche gefallen besonders den Marketing Abteilungen - aber immerhin)

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erstens ist der Versuch vom einzelfall auf alles zu schliessen nicht hilfreich.
Zweitens gelten auch hier die Gesetze des Marktes (Nachfrage - Angebot).
Drittens Gas anstatt Diesel geht und gibt es, Das Gas kann mann übrigens selber erzeugen. Besser skalieren würde die Gasproduktion natürlich Komunal. Aber Landwirte genau so wie industriebetriebe haben offt große nicht genutzte Dachflächen.

Denk lieber mal nach bevor du mimimi machst.

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