Ergebnisse und Nachbesprechung zur Europawahl 2019

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In einer halben Stunde schließen die Wahllokale. Wie schätzt ihr die Chancen der Piraten ein?

Mein Tipp: Patrick Breyer zieht ins Europaparlament ein. Mit 0,92% :slight_smile:

Ein wenig über 1% darf es schon sein. 1,05% :slight_smile:

0,7%, das wird knapp.

Europaweite Ergebnisse gibt es erst ab. ca.23:30

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CDU/CSU 11% bei den Wählern in der Altersgruppe 18-24. Das ist schon heftig. Könnte einstellig sein mit Wahl ab 16.

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Sollte Patrick Breyer doch noch rausfliegen… dann fürchte ich war es das mit der Partei. :frowning:
Aber noch gibt es ja Hoffnung.

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Wir drücken die Daumen. Haltet uns auf dem Laufenden!

Mehrere kleine Parteien von Expiraten haben ganz gut abgeschnitten, hier zeigt sich, dass die Piratenpartei noch mehr an ihrer Außen- und Innendarstellung arbeiten muss. Und dass es noch etliche Reformen braucht um wieder erfolgreich zu sein.

Auch Herr Peksa ist drinn, ich gratuliere! Die Tschechen fast 15%.

Parteienfinanzierung gerettet, 1 Mandat erreicht

https://bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/ergebnisse/bund-99.html

Ziel erreicht, aber Ergebnis eher mau. 0,65%

Können wir jetzt die notwendigen Reformen an der Partei vornehmen?

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Mit welcher Reform hätten wir besser abgeschnitten? Ich habe oft gelesen, dass man uns wegen Redas Aufruf nicht wählt. Ich glaube, mehr war dadurch einfach nicht drin. Besser als die BTW wars schonmal.

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Am Material (Plakate, Flyer, Video) hat es diesmal nicht gelegen. Das war insgesamt, finde ich jedenfalls, das beste das wir je hatten.

Die Verbreitung war zu schwach. Das RapVideo hatte weniger Views als die Partei Mitglieder?

Die Basis ist komplett demotiviert befürchte ich, kaum aktive, selbst im Wahlkampf.

Das ist das eigentliche Problem, wofür es Reformen braucht.

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Ich liebe solche Aussagen.
Aber ja, natürlich brauchen wir ab sofort wieder alle Reformplänchen. Fangen wir beim wichtigsten an: Nie wieder solche Leute wie Reda in irgend eine Ecke rein lassen. Und auch nie wieder solche Leute an etwas heran lassen, die das in den vergangenen 5 Jahre stetig heruntergespielt haben mit den Worten “Da ist ja nix” und “was regst Du Dich auf” usw.

Verstehe.
Vor 'ner Wahl bitte nicht diese Debatte und danach erst recht nicht?

Bis der letzte aktive Pirat die Brocken hingeschmissen hat…

Darum geht es doch gar nicht. Es kommen nur immer die selben aus ihren Löchern gekrochen die mit immer den selben ungeeigneten Mitteln etwas “reformieren” wollen.

PS. Falls Du den zweiten Teil von mir nicht gelesen hast, dann bitte tu das noch mal. Das ist einer der wesentlichen Punkte, wenn - dann.

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Das Video kam etwas spät (und hatte mir persönlich nicht zugesagt), insbesondere wenn ganz Deutschland über ein anderes yt-Video redet …

Was mir gut gefallen hat: Wie Patrick auf Twitter das vergangene Wahlverhalten mancher Parteien/Abgeordneter gezeigt hat. Das war nur leider auch zu schwach verbreitet. Die NRW-Piraten hatten damals für sowas immer größere Bilder, die man teilen konnte (um aufzuzeigen, dass die Grünen sich teils gegen eigenes Programms tellten etc). Ich mag dieses mit-dem-Finger-draufzeigen nicht so sehr, weil ich lieber betone, was man selber gut macht, als das, was andere schlecht machen. Aber im Wahlkampf wäre es ein Mittel gewesen.

Das stimmt. Was kann man dagegen tun?

Dann poste doch mal eine Liste, was du gerne hättest. Aber bitte positiv formuliert. Also nicht “das läuft scheiße” sondern " ich hätte gerne das"

Gruß
Andi

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Das fand ich auch das stärkste Argument überhaupt, die Piraten zu wählen.

Als ich den Wahlomat mal durchgespielt habe, waren einige Parteien so nah beieinander, dass ich mir vorstellen könnte, dass viele da eher auf die etablierten gehen, wenn die Prozente nur 5-10% auseinander liegen.

Ich denke das Phänomen haben wir gerade bei den Grünen. Ihr Wahlprogramm ähnelt in einigen Punkten ja unserem, nur bei vielen Punkten stimmen sie dann eben doch gegen ihre Beschlüsse und das bekommt der Wähler in der Regel nicht so mit.

Wenn wir da eine Datenbank aufbauen würden, die Anspruch und Wirklichkeit der Parteien abbilden würde, dann könnten wir diese bis runter zu den Kommunalwahlen nutzen, um den Wählern zu zeigen, wie verlogen die Parteien oftmals sind.

Gruß
Andi

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Meine Erinnerung mag mich trügen, aber so etwas gab es mal auf abgeordnetenwatch und vielleicht gibt es das sogar noch.

Wisst ihr, wir können so viel “nachbesprechen” wie wir wollen, an der Gesamtsituation wird sich wohl vermutlich nichts mehr verändern. Es sei denn wir packen diverse Übel wirklich mal an. Denn:

So lange es sogenannte “Piraten” gibt, die Piraten nicht wählen weil eine Sabine - auf Platz 3 gelegen - unter Umständen in das EU-Parlament gewählt werden könnte, so lange wird sich hier nichts zum guten verändern.

So lange es Piraten gibt die viel lieber mit unseren ärgsten Feinden spielen, ja sogar noch Brotkrumen hin werfen, mit denen sie uns beleidigen können usw. - auch hier möge man mir verzeihen - wird sich nichts verändern.

So lange Leute eine Frau Reda auf der einen Seite massiv kritisieren, wegen ihrer Ansage Piraten nicht zu wählen, wenige Minuten später sie aber für eine andere von ihr getäigte Aussage feiern, so lange wird sich hier nichts verändern.

So lange es Piraten gibt, die uns lieber als “Sozialistische Vollspaten” bezeichnen, so lange wird sich hier nichts verändern.

So lange sogenannte “Piraten” Aussagen wie: “Naziterroristen” und “Nazipartei” in Bezug zu Orgastreik und Piraten gut finden, so lange wird sich hier nichts verändern.

So lange wir Leute haben, die auf der einen Seite zwar korrekt erkennen, dass die falschen Leute an Fleischtöpfe gewählt wurden (weils Rechte sind), aber nicht erkennen wollen, dass es anders herum genau so geht, so lange wird sich nichts verändern.

Soll ich weiter machen? Denn wenn wir über “Strukturelle Probleme” reden (sollen/müssen), dann müssen wir auch darüber reden. Denn auch das sind Strukturen, mit denen ein Umgang in irgend einer Weise mal überdacht werden muss.

Und noch etwas, die Landtagswahlen Brandenburg, Thüringen und Sachsen sind jetzt schon verloren. Wenn wir hier noch Geld investieren, ist das rausgeworfenes Geld. Es sei denn es findet ein radikaler Kurswechsel und ein Umdenken statt. Aber auch das dürfte uns nicht mehr viel helfen, das wäre “für später”.

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