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Ergebnisse der Umfrage - Plakatdesign für die EU-Wahl 2019

mitgliederumfrage

#22

Bei den Slogans wäre mir eine zweigleisige Variante am liebsten:
Einerseits Plakate mit großem Logo, die sogar am Straßenrand aus vorbeifahrenden Fahrzeugen zu erkennen sind.

Es gibt aber oft auch Möglichkeiten, Plakate so aufzustellen, dass Leute sie sich länger angucken können (an Bushaltestellen z.B. hängen sogar Leute mit minutenlanger Langeweile rum). Ein oder zwei Plakatmotive mit mehr inhaltlichem Text wären daher m.E. auch nicht verkehrt.

Das aktuelle Design setzt sich irgendwie zwischen alle Stühle (also Logo relativ klein, Erkennbarkeit nur auf den zweiten Blick und gleichzeitig nur Schlagwörter).

Letztlich aber hier auch mein klares Bekenntnis:
Ich werde aufhängen, was es gibt. Eine Design-Entscheidung, mit der man nicht glücklich ist, ist kein Grund, nichts zu tun oder viel Aufwand in lokale Sonderlösungen zu stecken (es sei denn, es gibt eine lokale Besonderheit, die wirklich gut als Anknüpfungspunkt geeignet ist und den Aufwand rechtfertigt.).


#23

#24

Oben Links, für mich deutlich zu erkennen, “DR.BREYER”

Ansonsten Orange ist blass, da nur 25%Sättigung, #FF8800 wäre als Piratenfarbe erkennbar.

Wir möchten die Partei in der Öffentlichkeit sichtbar machen, damit gehört der Parteiname Piraten und das Logo auffällig nach Oben, siehe Plakate Bayern.
Gerade im Umfeld der Plakate der anderen Parteien war das auffällige Design deutlich zu erkennen, siehe

Schwarz-Weiß kann man machen, Orange mit Schriftfarbe Pink geht überraschenderweise aber auch.


#26

Das ist mein Verbesserungsvorschlag, das Original ist dieses:


#27

Nur mal allgemein ein paar Worte zum Design und vor allem den Wortmeldungen hier.

Ich bin jetzt als Grafiker und 2D-Animatör seit 2013 selbstständig, war davor beim Fernsehen und es gab und gibt intern Witze, die man über Kunden macht, die universell immer und überall gelten. “Das Logo bitte größer” zB ist so ein Witz. Da muss man gar nichts mehr dazu sagen, weil es so typisch ist für Kunden, die keine Ahnung haben.

Design und Formensprache ist etwas, das gelernt werden muss und das wenig mit einer Meinung oder dem Gefallen eines spezifischen Designs zu tun hat. Das ist Handwerk und daher nur zu gewissen Anteilen verhandelbar. Das bedeutet nicht, dass Kritik nicht erlaubt ist, oder gar ignoriert werden sollte, aber es wichtig, dass allen klar ist, dass hier auch Leute am Werk sind, die wissen, was sie tun.

Es wird sich zb nicht ausgehen, dass man einerseits jung, frisch und hipp sein möchte und dann immer stur dasselbe Design fährt. Das schließt sich gegenseitig aus. Klare Formen und strikte Bildaufteilung sind damit auch nur schwer vereinbar. Es ergibt durchaus Sinn, dass man die Farben variiert und die Designs so frisch hält, auch wenn dadurch der Wiedererkennungswert teilweise leiden mag. Der Großteil der Betrachter liest aber ohnehin “Piraten” und verfällt dem Plakat nicht wegen der Bildsprache.

Kritischer ist sicherlich, dass der Spitzenkandidat nicht als solcher klar erkennbar ist. Das könnte für die Wiedererkennbarkeit des Kandidaten ein Problem werden. Auch dass der Name sehr klein ist, wenn überhaupt vorhanden. Solche Dinge würde man im Vorfeld klar besprechen müssen und dann auch den Wahlkampf so aufziehen. Themen statt Köpfe funktioniert nicht. Dessen müssten wir uns überall langsam klar geworden sein.

Ob man an diesen Details noch nachbessern kann, müsste man herausfinden. Was nicht sinnvoll ist und auch der Grund, warum ich hier schreibe, ist, das Dings jetzt insgesamt in Frage zu ziehen. Es gibt eine Timeline und es gibt eine Verfahrensweise und wenn man die verpasst, dann ist Kritik nicht mehr hilfreich, sondern nervt nur noch, mag sogar kränken und fördert darüberhinaus Frontenbildung. Übrigens die größte Gefahr, die mit so einem Forum einhergeht.

Die Lehren, die daraus zu ziehen sind, wären, sich rechtzeitig einzubringen oder aber einfach selbst konkrete Vorschläge zu machen, die in Konkurrenz abgestimmt werden können. So kommt besseres dabei raus. Auch einige der hier angestellten Überlegungen sind durchaus angebracht und sollten verschriftlicht und besprochen werden, aber eben zur Zeit. Ist eine Entscheidung gefallen, täte man gut daran, auch wenn man zB das andere Design besser gefunden hat, diese Entscheidung dann auch mit aller Kraft mitzutragen.

Wir sind immer nur so stark, wie wir füreinander einstehen und das gilt in schwierigen Lebenslagen genauso wie bei einem pinschigen Plakatdesign. Alles zur Zeit, aber immer Pirat.


#28

Vielen Dank, Herzchen klicken reicht hier nicht :wink:


#29

Ich habe bisher nur die ersten Sätze gelesen und musste schon grinsen… :sunglasses: bei dem Video kam auch schon - der Kunde hat es so abgenommen. Passt auch :slight_smile:


#30

Und klar an den Detail Änderungen sind wir noch dran. Da können wir auf jeden Fall noch etwas machen :slight_smile: - Zu dem Namen von Patrick gab es auch einen tollen grafischen Vorschlag wo dieser viel größer ist und besser raus kommt. Mit Dr. vor :slight_smile:


#32

Selber borniert.


#33

Einfach nur NEIN.

Die Absicht von Dir ist klar und nachvollziehbar, aber an der Stelle kann ich einfach nur Ranten entgegen der vielen Herzchen, um Dinge konstruktiv im Sinne der Piratenpartei zu verändern.
Es ist nicht persönlich angreifend gemeint, sondern dient ausschließlich der Sache.
Manchmal muß man in dieser Partei etwas grob werden, nachdem vermeintlich die letzten Jahren alles gigantisch super gelaufen ist.
Beim Bayern-Plakat-Entwurf habe ich auch gerantet, die Designerin ist etwas beleidigt in sich gegangen, hat den Entwurf überarbeitet und ist am Ende für den gelungenen Entwurf allseits gelobt worden.
Vorab. Auch wenn am Design nichts mehr geändert wird, ich werde es trotzdem massenhaft aufhängen.
Meine Kritik kommt auch nicht zu spät, denn wir haben immer eine Wahl, zu der wir Plakatentwürfe brauchen.
Jedesmal bei Null anzufangen ist nicht zielführend.
Wir haben schon ein paar Plakate aufgehängt und haben ein Gefühl dafür, ob Plakate ihre Wirkung erreichen oder nicht.

Grundsätzlich: Es ist völlig unprofessionell, aufgrund Fristablauf, Dingen zustimmen zu müssen.
Es wäre schön, wenn beim Plakatentwurf irgendwann folgender Wunsch berücksichtigt werden würde, der sich unmittelbar aus den Erfahrungen der Wahlplakaten der Niedersachsenwahl aus dem Jahr 2013 ableitet:

“Das Plakat sollte als Piraten-Plakat erkennbar sein”

Hilfreich ist dabei die Farbe knallorange (CI 100%-Sättigung) und der Name der Partei oben und nicht unten im Gras.

Kritik im Detail

Nein, das Auge fokusiert das Gesicht und ordnet es der FDP zu, da es ein Plakiat der FDP-Plakate ist.

Steile These. Mit dem Kopf der Spitzenkandidatin bei der Bundestagswahl wurde das mit Abstand schlechteste Ergebnis eingefahren.
Widerlegt wurde diese These auch durch die neuesten Wahlergebnisse in BY und Hessen.

2019 finden Landtagswahlen auch in Brandenburg, Bremen, Sachsen und Thüringen statt.
Der Spitzenkandidat kandidiert da nirgends.

Es wäre schön, wenn Du die Kritik positiv aufnehmen könntest und möglichst viele von einem Piraten-Plakat begeistert werden nach dem Motto “Super Partei, Super Plakat, will ich haben, will ich aufhängen, will ich mir an die Wand hängen”
Danke.


#34

Ich muss diese Kritik gar nicht aufnehmen, weil ich nichts damit zu schaffen habe. Ich teile mich hier mit, weil wir auch unsere Erfahrungen machen und relativ ausgiebig und in guter Zusammenarbeit mit anderen PPs sowie auch intern im erweiterten Bundesvorstand Fehleranalyse betreiben und das teile ich hier halt mit.

Die Bayern-Plakate, die hier schon öfter zitiert wurden, waren in meinen Augen eine Katastrophe und sehen aus, als hätte man sie in Word gemacht. Offenbar haben wir wirklich deutlich abweichende Vorstellungen davon, wie ein Plakat auszusehen hat. Und offenbar auch davon, wie man Gruppen organisiert.

Eine klare Timeline und ein klar definierter Vorgang ist das A und O einer jeden Kampagne und wer meint, man könnte sich da drüber hinwegsetzen, wird immer Ungemach erzeugen, nämlich auf beiden Seiten. Jene, die sich dran halten, weil man sie frötzelt und jene, die es nicht tun, weil sie plötzlich auch meinen, sich Gehör verschaffen zu müssen. So ein Verhalten ist eine Garantie für eine dysfunktionale Gruppe und eine solche kann nie oder nur unter beträchtlichem Aufwand von Zeit und Geduld erfolgreich kampagnisieren. Ihr habt dankenswerterweise ein paar gute Seelen in euren Reihen, die mit Nerven aus Stahl die Leute doch immer wieder dazu überreden, sich konstruktiv einzubringen. Das könnte aber auch wesentlich reibungsfreier laufen und ich gestehe, ich hab nicht mehr viel Interesse mir diesen Zirkus weiter anzutun. Wird sicher auch jemanden freuen, also passt das schon.

Das Thema “Themen statt Köpfe” wurde nun schon sooft diskutiert, dass es wirklich erstaunt, also mich, dass jemand doch allen ernstes immer noch meint, das klappt schon. Wir haben es in ganz Europa gesehen, dass nur Wahlkämpfe mit klar definierten Personen, die glaubwürdig und authentisch sind, Erfolge in nennenswerter Größe einfahren. Das könnte anders sein, wenn die Partei monolithisch hinter diesen Kampagnen stehen würde, aber das ist ja gerade in Deutschland nicht der Fall. Mir hier von Wahlerfolgen im nichtmal einstelligen Bereich zu berichten und meinen damit irgendwas erklärt zu haben, find ich - ja - unterhaltsam.

Den Vorwurf des Plagiats und dann noch dazu eines FDP Plakats kann ich übrigens gar nicht nachvollziehen. Das sieht ja nichtmal ansatzweise gleich aus. Offenbar leben wir in völlig unterschiedlichen Welten…

Abschließend würde es mich noch interessieren, welche “klare Absicht” du meinst, erkannt zu haben?


#35

Schöne Grüße nach Österreich,

mir kam zu Ohren, dass ihr nicht an der Europawahl teilnehmen wollt.
Ist das richtig?
Wäre natürlich suboptimal, gerade für Bayern.

Die Art und Weise, wie Du mit Kritik umgehst, zeugt jetzt nicht von einer im Dialog entstandenen Meinungsbildungsfähigkeit.

Wir sind hier auch kein österreichischer Staatsbetrieb mit Gemütlichkeit, sondern hier herrscht kreatives Chaos und wir änderen Mängel bis zur letzten Minute ab.
Die Europawahl fällt nicht vom Himmel und man muß nicht kurz vor Schluß im Hinterzimmer etwas produzieren, dass man dann, weil es schon so spät sei, nicht mehr ändern kann.
Wo ist die Bewerbung für den Design-Entwurf ausgeschrieben worden?

Es gibt keinen klar definierten Vorgang einer Kampagne, da sich der alte Bundesvorstand sich eigentlich gar nicht gekümmert hat und auch niemand ein Budget kennt, geschweige denn, wer was zahlen möchte.
Das saugst Du Dir jetzt alles aus den Fingern.

Wenn Du keine Lust hast, diesen Zirkus in Deutschland mitzumachen, dann kümmere Dich bitte um den Zirkus in Österreich.
Wir investieren auch Zeit und Geld, wollen aber nicht jedesmal die gleichen Fehler machen und uns auch nicht von irgendwelchen Cliquen bevormunden lassen.
Es geht hier schlicht und einfach darum, wie erreichen wir mehr als 0,5%.
Wenn alles in der Vergangenheit erfolgreich gelaufen wäre, wäre auch keine Kritik da.
Bisher ist keinerlei Einsicht zu erkennen, etwas falsch gemacht zu haben.

Diejenigen, die gerne die Köpfe sein möchten, haben dies unter sich diskutiert und sind zum Ergebnis gekommen, dass es besser wäre, wenn ihre Köpfe auf den Plakaten wäre.
Leider sind die meisten dieser Köpfe auf den Plakaten aus der Partei ausgetreten oder inaktiv.
Dies richtet richtig ordentlich Schaden an.
Was will man einen Bundesvorsitzenden bewerben, der nach der Wahl öffentlichkeitswirksam zu einer anderen Partei wechselt?

Wir haben in Deutschland nichts, aber auch absolut gar nichts von den Köpfen gesehen.
Ausnahme ist einzig Patrick.

Liegt daran, dass Du absolut keine Ahnung hast, wie schwer es ist, überhaupt eine Stimme zu bekommen.
Wir backen hier die ganz kleinen Kuchen und brauchen ca. 180.000 Wähler um 0,5% zu bekommen.
Wenn Du in einer anderen Liga spielen willst, mußt Du die Partei wechseln. Wir kicken hier Kreisklasse.


#36

Wenn mir jemand erklärt, dass Blau und Lila so ist wie Orange und Schwarz, dann empfinde ich das nicht als Kritik, sondern als Aufforderung zur Entwicklungshilfe.

Was du sonst noch so von dir gibts, kann man sich ins Kakao rühren. Würde mich sehr interessieren, inwiefern du Verantwortung übernommen hast und deine Thesen auch an der Realität getestet hast? Wahrscheinlich wirst du aber auch diese Frage nicht beantworten. Schade, wenn immer die, die ganz besonders viel recht haben, dann leider auch nix erreichen und unterwegs noch die vergraulen, die mithelfen.

Übrigens zeugt dein Umgang mit Kritik nicht gerade davon, tatsächliches Interesse an Verbesserungen zu haben, was mir dein “Geh doch nach drüben”-Sager eindrucksvoll und auf selten entgegen schlagenden Niveau bestätigt. Ich entschuldige mich dafür, dass im deutschen Forum deutsche Themen von mir besprochen werden und dass eure Probleme nicht die unseren sind, nehme aber zur Kenntnis, dass ihr sie gerne behalten möchtet.

Und nein, wir treten zur EU19 nicht an, weswegen ich auch euch helfen wollte, aber nach diesen wunderbaren 2 Tagen hier überleg ich mir das nochmal. Wie ich sehe, gibt es ohnehin ein Überangebot an Grafikern und Postproducern, die ihre wirklich sehr fundierten Meinungen hier auf Augenhöhe kundtun und die, so muss ich annehmen, hier praktisch schon in den Startlöchern verweilen und hochmotiviert nur darauf warten, dass ein Platzerl in diesem ominösen Nicht-Staatsbetrieb frei wird, der bis zur letzten Sekunde noch Fundamentaländerung durchführen kann, frei und unbehelligt von Timelines und Produktionszyklen.

Alles fühlt sich sehr gut an.

Denn mal allet Jute.

P.S.: Ich habe ein Design für den EU-Wahlkampf zeitgerecht eingereicht. Wenn ihr in D selbst nicht wisst, welche Ausschreibungen es gibt, dann kann ich euch auch nicht helfen.


#37

Solche Äusserungen sind in einer Partei nicht förderlich.

Ja, ich habe Verantwortung in der Piratenpartei übernommen und vieles verändert, diese Tätigkeit war jetzt aber mit Deiner Verantwortung im Kreisverband Österreich nicht vergleichbar.

Wenn für Dich öffizielle Wahlergebnisse Realität sind, dann Ja mit Bestätigung meiner Thesen.

Dafür brauchst Du Dich nicht entschuldigen, eher für die Art und Weise, wie Du “Entwicklungshilfe” meinst geben zu müssen.
Ich will nur ein erfolgreiches Plakat und brauche diese persönlichen Attacken von Dir nicht, mit denen Du meinst das mittelmäßige Plakat verteidigen zu müssen.

Statt das Hirn einzuschalten und den Plakatentwurf zu überdenken, um eine erfolgreiche Kampagne durchführen zu können wird versucht, denjenigen niederzumetzeln, der konstruktive Kritik vorträgt.
Mein Handwerker versucht das auch gerade. Seine Decke ist aber objektiv so schief wie die Plakatentwürfe. Müßt ihr halt bis Weihnachten nachbessern.


#38

Zuerst austeilen und dann das beleidigte Oaschloch spielen, ist sehr deutsch. Gratuliere.


#39

Ich bin nicht beleidigt, sondern wünsche optimale Plakate, damit die Piratenpartei wieder auf die Beine kommt.


#40

Frage: Anja Hirschel war 2017 bundesweit bekannt, so dass das Aufhängen von Plakaten mit ihr die Wähler davon überzeugen konnte Piraten zu wählen?

Ich meine: die meisten Menschen wählen Menschen… -> die sie kennen und denen sie vertrauen. (Oder sie wählen das, was ihnen vertraute Menschen empfehlen.)
Und ein unbekanntes Gesicht zieht da eben nicht. Es dauert einige Zeit bis das Gesicht bekannt genug ist, so dass es funktioniert.
Außerdem reicht es nicht nur ein Foto und Text zu veröffentlichen um einen Menschen kennen zulernen. Video mit Ton sind da auch sehr hilfreich. Und dann gilt “(Kennen-)Lernen durch Wiederholung”, also braucht es viele Videos zu verschiedenen Themen…

Aber Anja ist ja jetzt wohl wieder untergetaucht, damit waren die Plakate umsonst. Außerdem sollte jemand der bundesweit tätig sein möchte in der Lage sein dauerhaft klares Hochdeutsch zu sprechen - insofern bin ich nicht traurig über den Rückzug.

Mit Änderungen der Wahlergebnisse auf dem niedrigen Level kann man nichts beweisen. Da kann man auch den Kaffeesatz lesen.


#41

Mit Kaffesatzlesen hat das Streben unter 0,1% nichts zu tun, wenn in einem Gebiet nichts geschieht.
Wollen viele nicht verstehen, daß 0,5% Knochenarbeit ist.
Die Prozente sind schon mal die falsche Sichtweise.
Um 0,5% bei der Europawahl zu erreichen, braucht man ca. 180.000 Stimmen.
Vom Himmel fällt dabei keine einzige der 180.000 Stimmen, da mußt Du Dich um jede Stimme kümmern.
Man wird nächstes Jahr auch sehr schön die Folgen in den Bundesländern erkennen können, die nicht zur Bundestagswahl angetreten sind.
Warum soll jemand einer Partei die Stimme geben, die nicht sichtbar ist?
Mit Kaffeesatzlesen hat dies all nichts zu tun, es ist die Realität da draußen, die sehr wohl 0,1% und 0,5% ganz genau unterscheiden kann.


#42

Mir ist schon klar, dass es wohl einen Unterschied macht, ob man Plakate aufhängt oder nicht.
Aber ich meinte, dass es bei Schwankungen auf dem niedrigem Level keinen Sinn macht darüber hinaus Rückschlüsse zu ziehen, ob ein bestimmtes Plakatmotiv nun besser oder schlechter ist.

Möchte man das herausfinden muss man viele fremde Menschen direkt fragen was sie genau über ein Plakat denken.
Nicht nur fragen nach “Gefällt” / “Gefällt nicht”, denn gefallen kann auch nur “Finde ich lustig” bedeuteten und sagt nichts darüber aus, ob jemand eine Partei auch als “für sich wählbar” ansieht.