Erbschaften Beschlagnahmen - Leistungslosen Wohlstand beenden!

Hallo Liebe leute wie ihr wisst finde ich Hohe Einkommenssteuern und Vermögenssteuern als Sozialistische Enteignung und als total Anti Liberal. Wer sich Reichtum erarbeitet hat soll den auch voll genießen dürfen ohne jegliche Einschränkungen oder steuerlichen Diebstahl durch den Staat !

Erbschaften sind ja mal komplett was anderes, der Mensch ist dann ja tot. Ich wäre jetzt also dafür das das die Eigentumsrechte eines Menschen im großen und ganzen mit dessen Tod erlöschen. Oder das Erbschaften auf höchstens maximal 1 Mio pro Erben begrenzt werden. Alles was darüber geht fällt dann an den Staat. Dieser kann dann im Gegenzug die Einkommens und Mehrwertsteuer senken oder das Geld im Sinne der Allgemeinheit in einen Staatsfonds packen.

Die Konservativen pöbeln ja immer gegen Sozialhilfe Empfänger, von wegen Leistungsloser Wohlstand und sowas. Also ich finde das die Erbschaften der Bürgerlichen leistungsloser Wolstand sind. Gerecht wäre es wenn sich jede Generation selbt hocharbeiten muss, sich ihre eigene Meriten selbst verdienen muss.

So würde Soziale Ungleichheit zurück gehen und zwar ohne das die Steuern für die lebenden Menschen erhöht werden müssen. Diese könnten dann ja sogar gesenkt werden, mehr freie Marktwirtschaft und Chancengleichheit für alle. Toll oder ?

Die Reichen wären dann wohl auch mehr gewillt ihre Millionen und Milliarden in Wohltätigen Stiftungen zu hinterlegen, anstatt zu warten bis diese an den Staat fallen. Es gäbe dann also auch jenseits der Staatlichen Institutionen mehr Sozial tätige Organisationen.

Also, ich fände das ja mal sehr Leistungsorientiert. Weil es Leistung belohnen würde statt Leistungslosen Wohlstand durch Erbschaften.

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Also ich finde neoliberale Phrasen völlig daneben
und halte BGE, wie es die Piraten fordern,
für die viel sinnvollere Alternative,
da sie den einzelnen Menschen und die Umwelt ins Zentrum jeglicher wirtschaftlichen Aktivität setzt.

Das bisherige Wirtschaftssystem, insbesondere die von der FDP geforderte “Freie Marktwirtschaft” hat völlig versagt und funktioniert eigentlich nirgends.

Es braucht zunächst eine klare Ausrichtung auf eine “Soziale Marktwirtschaft” und eine klare Begrenzung der “Freien Marktwirtschaft”, da diese ganz offensichtlich den Planeten Erde zerstört.

Charmante Idee. Würde, wenn man sie ein paar Jahre verfolgt auf biologischem Weg zum Abtragen der Geldberge führen.

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Die sind Goldrichtig !

Das ist bei der Freien Marktwirtschaft der Fall. Unternehmer, Konsumenten und Arbeitnehmer können frei ohne Bevormundung durch die Staatsmacht für sich selbst die richtigen Entscheidungen treffen. Das IST Freiheit !!!

Der Neoliberalismus läuft aber ziemlich gut. Im Gegensatz zur Staatswirtschaft die 1989 pleite gegangen ist. Allerdings ist die massive Geldakkumulation ein Problem, neben dem ökologischen so das gewisse Eingriffe notwendig sind.

Nö, nicht Sozial sondern Leistungsorientiert. Je mehr Menschen etwas leisten desto besser wird es allen am Ende gehen. BGE ist für mich Leistungsorientiert da es dann mehr Gründer und Kreative geben würde als nur Leute die in der Sicherheit des Angestelltenverhältnisses in der Mittelmäßigkeit versinken.

Nö, mehr freie Marktwirtschaft, erneuerbare Energien werden sich durchsetzen da am Markt günstiger. Staatliche Subventionen und Bevormundungen wirken da verzögernd. Siehe Subventionen für Kohle oder wenn Investoren verboten wird Solaranlagen oder Windkraft Anlagen zu bauen. Was sehr oft vorkommt in Deutschland. Mehr freier Markt ist die Lösung, ganz klar und logisch.

Verbote machen nur dann Sinn wenn man neue Märkte schaffen will. verbot von Verbrennungsmoten z.B. dann gibt es einen neuen Markt für Elektro und Wasserstoff Motoren. Dere aber muss dann möglichst frei sein damit er schnell wachsen kann.

Das ist das Ziel und zwar ohne wie bei der klassichen Linken Politik Unternehmer, Und Leistungsträger zu bestrafen und somit zu demotivieren. Da ein toter Mensch keine Leistungen mehr erbringt und die Kinder dieses Menschen kein Anrecht aus Leistungslosen ÜberReichtum haben sollten, wäre das für mich logisch. Also das man Erbschaften abschafft.

Könnte mir auch vorstellen, aus der kollektiven Erbmasse wird jedem jungen Menschen dann mit dem 18ten Geburtstag dann 150.000 Euro gutgeschrieben welche dann für Ausbildung oder eine eigene Unternehmensgründung verwendet werden kann. Freie Marktwirtschaft mit gleichzeitig mehr Chancengleichheit für alle. Der Geldadel der den Fortschritt blockiert würde somit ausgeschaltet werden und neue Generationen von Unternehmern entstehen die sich den Markt erobern können.

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Es ist einzig die Freiheit, sich selbst zu zerstören und dabei auf andere keine Rücksicht zu nehmen. Geförderter Egoismus pur.

Werden die Amerikaner relativ schnell sehen, wie gut es läuft

Sie sitzen dann halt auf dem Trockenen und können Los Angeles, San Diego, Phoenix, Tucson und Las Vegas räumen und weiterziehen.

Und die chinesischen Einzelhändler, deren Waren in der Flut zerstört wurden, bekommen auch keine Milliarden, wie das so in sozialisitischen Ländern wie NRW und Rheinpfalz der Fall ist und von der jungen Generation in den nächsten 30 Jahren bezahlt wird.

Freie Marktwirtschaft ist doch ein völliger Fail und wird seit 10 Jahren von den Notenbanken künstlich über Wasser gehalten, obwohl sie nach dem Prinzip der freien Marktwirtschaft schon längst abgewickelt werden müßte.

Ooch - die Demotivation würde auf jeden Fall auch einsetzen.

Gibt es nicht weil…

…das würde auch weiterhin stattfinden und damit verbundene Machtausübung. Allerdings durch die von dir vorgeschlagene Art der krassen Vergesellschaftung großer Vermögen auf einem erträglicheren Niveau.

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Interessante Idee, aber ich halte diese nicht für realistisch. Unser “Geldadel” würde seine Pfründe schon zu sichern wissen. Es ist ja dann auch deren Freiheit schon zu Lebzeiten ihr Vermögen und deren Verwaltung an ihre Nachkommen zu übertragen, sich zur Ruhe zu setzen mit einem auskömmlichen Taschengeld und dann 10, 20 oder 30 Jahre später zu sterben. Zu vererben gäbe es dann nichts.

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Egoismus ist die Grundlage der Freiheit, jedes individuelle Handeln folgt Egoistischen Motiven. Das ist beim Menschen halt von Natur aus so und es ist gut so. Ich genieße es sehr egoistisch und frei zu sein.

Jep, läuft super:

Allein die Wachstumsprognose für die USA, die weltgrößte Volkswirtschaft, hob der IWF zum Beispiel für kommendes Jahr auf 4,9 Prozent an.

Und was würde ein Wachstumsverzicht würde daran nix ändern. Auch die Solarindustrie wächst dort und das ist ein gutes Zeichen.

Es ist ja auch nicht die Rolle und Aufgabe des Staates Kapitalisten zu retten. In einer freien Marktwirtschaft haben diese das Risiko selbst zu tragen oder sich auf eigene Kosten selbst zu versichern. Nur der Korrupte Lobbyistenstaat Deutschland lässt Steuerzahler bluten um Großkapitalisten zu retten und zu subventionieren. Daher: Subventionen Abschaffen, freie Marktwirtschaft einführen !

Die Wachstumszahlen sagen da aber etwas ganz anderes. Im Gegensatz zum Pleite Sozialismus funktioniert Marktwirtschaft super. Guckst du nach Venezuela oder Nordkorea, ohne freien Markt ist Steinzeit und Hunger angesagt.

Im freien Markt ist niemand gezwungen die Produkte von einem Großkapitalisten zu kaufen, oder für diesen zu arbeiten. Die meisten Menschen wollen das aber freiwillig da es ihnen Vorteile bringt, also kann ich da keinen Machtmissbrauch sehen. Du magst Jeff Bezos und Amazon nicht, dein gutes Recht dort nix zu kaufen. Die Mehrheit tut es aber doch weil es praktisch und günstiger ist.

Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und CO2-Ausstoß.
Wenn der Markt und die Unternehmen versagen diesen Zusammenhang aufzulösen, wird das Wirtschaftswachstum dann halt mit Naturkatastrophen gesenkt.
Das ist genau der Punkt, an dem eben die Freie Marktwirtschaft scheitert.
Die Kosten steigen, die Vermögen werden aufgelöst.

In einem Land wie Deutschland ist das nunmal anders.
Da traut sich keiner nach RLP oder NRW fahren und mitteilen “Pech gehabt”, sondern der springt der Staat ein und teilt mit “Alles kein Problem, zahlen wir”.
Und auch die FDP will am Ende nichts wissen von Marktwirtschaft, wenn es darum geht, Industrien in Deutschland aufzulösen, da der Markt der Mallorca-Flieger größer ist als die Stahlindustrie.

Welche Wachstumszahlen denn?
Wirtschaftswachstum, das künstlich produziert werden, da Zinsen nach unten manipuliert werden?
Es hat doch mit “Freier Marktwirtschaft” nichts zu tun, wenn Notenbanken Staatsanleihen kaufen, um die Zinsen nach unten zu manipulieren.
Uns sie müssen dies einzig tun, da ansonsten die Wirtschaft eben nicht wachsen würde.
Es geht einzig darum, die bestehende Krise abzufedern, in der steten Hoffnung, der Krisenmodus wäre irgendwann nicht mehr nötig.

Die Wachstumseuphoriker werden relativ schnell auf dem Boden der Realität landen.
Und der Neoliberalsimus federt nicht ab, sondern verstärkt die Krise.

Füge bitte vor “Vorteile” das Wort “kurzfristig” ein.
Vorteile der Monopolistensoftware von MS oder Apple (s. anderer Thread) kann ich heute kaum noch erkennen. Was den Machtmissbrauch angeht - hier teilt sich mein Geist von deinem fundamental. Ich stehe aber deinem Vorschlag sehr offen gegenüber auch wenn…

Schon sind wir wieder bei weiteren, notwendigen Regulierungen.

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Danke Susanne. Ich finde deinen Eingangsbeitrag super. Sehe es auch so. Vermögenssteuer schlecht aus den von dir genannten Gründen. Aber Erbschaftssteuer reformbedürftig, weil ein Affront gegen die Chancengleichheit. Über die Ausgestaltung einer Reform müsste man reden. Daraus eine Debatte Neoliberalismus versus Sozialismus zu machen ist m.E. am Thema vorbei.

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Definitiv. “Daraus” ist aber nicht der Aufhänger für diese Debatte, sondern die leider vorhandenen und sich immer weiter verhärtenden Frontlinien in diesem Forum, die sachliche Analysen und zielführende Diskussionen allzu häufig unmöglich machen.

Vielleicht kannst du als neue Nutzerin einen Beitrag leisten, etwas gesitteter und vor allem auf das Thema fokussiert zu diskutieren.

Aber sonst gehts dir gut? Der Staat hat seine Einnahmen durch Steuern. Was der Einzelne erarbeitet hat, geht ihn neben den Steuern also nichts an.
Viele erarbeiten sich das Vermögen gerade um es weitergeben zu können.

Ohne Anreize,

sei es der eigene Wohlstand,
sei es die Anerkennung der anderen,
sei es das Bestreben seinen Nachkommen ein besseres Leben zu ermöglichen,
sei es etwas der Nachwelt hinterlassen zu können,

gäbe es keinen Fortschritt.

Gruß
Andi

Das halte ich auch für sehr fragwürdig, dass der Staat (also wir) immer wieder Firmen retten, aber selber nichts davon haben. Subventiionen abschaffen halte ich allerdings in ihrer Absolutheit auch nicht für richtig, da man mit ihnen wunderbar lenken kann.
Nur sollten sie eben das richtige lenken…Ja, ich weiß, das ist ja gerade das Streitthema…was ist denn nun richtig.

Gruß
Andi

Vielleicht wäre mal ein Update zum Thema ‘Marktwirtschaft’ ganz sinnvoll: Der Sieg des Kapitals von Ulrike Herrmann. Wie der Reichtum in die Welt kam:Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen.
Und dann diskutieren wir weiter!

Das was sonst so von “Susanne” kommt ist eigentlich immer sehr provozierend… Naja, immerhin wird auf diese Weise wieder von vielen aktiv im Forum diskutiert :slight_smile:

Das könnte man mit einem Staatsfonds auch, nur das dann der Staat im Gegenzug noch etwas erhalten würde. Nämlich Anteile an den Firmen die Geld vom Staat annehmen.

Ja, das schon. Problem ist da aber das diejenigen mit dem meisten Lobbyismus und den korruptesten Netzwerken am Ende die Kohle erhalten. Mangelnde Transparenz usw… Daher sollte man da schon über grundlegend alternative Modelle reden.

Das auf alle Fälle. Und Transparenz würde so einiges an Lobbyeismus ins Leere laufen lassen. Angefangen bei geheimen Verträgen. Wer mit dem Staat Geschäfte machen will, muß auch akzeptieren, dass das offen geschieht.

Gruß
Andi

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Börsennotierte Unternehmen berichten quartalsweise über ihre Wirtschaftlich Entwicklung. Daher sind sie oft auf kurzfristigen Gewinn aus. Manchmal kippen Unternehmen von Börsenstars innerhalb weniger Jahre zu Pleiteunternehmen. Mitarbeiter fortzubilden schmälert den Gewinn.

Öffentliche Bauvorhaben sind früher oft an Firmenkonsorzien gegeben worden, die nach Abschluss der Bauarbeiten sofort pleite gegangen sind und so keine Haftung mehr für Baupfusch leisten konnten.

Familienunternehmen sind oft besser in der Forschung und Entwicklung um sich am Markt zu behaupten, bilden ihre Mitarbeiter aus und kündigen diese auch nicht bei jeder Gelegenheit.

Der Vorschlag zerstört kleine und mittlere Unternehmen führt zu einer Konzentration und am Ende zu wenigen Großkonzernen. Die Folge ist ein kaputter oligopoler Markt.Diese Großkonzerne Erpressen/Bestechen dann die Politik und brauchen sich um Qualität und Innovation nicht mehr zu kümmern.

Ganz schlechte Idee!

Und was leistungslos betrifft … genau wie manche Familien sich ihr Häuschen nur leisten konnten weil die Kinder sobald es möglich war bereits selbst Geld verdient und in den Haushalt eingebracht haben, sind Familienunternehmerkinder von klein auf darauf vorbereitet worden die Firma weiter zu führen.

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Ist aber sehr dünn.
Das Wort “Kapital” ist historisch und thematisch völlig verfehlt.
Man nehme jetzt mal Microsoft oder Amazon, aber auch ALDI, Lidl, Biontech etc.
Diese Unternehmen sind nicht gegründet worden, da jemand sein Kapital vermehren wollte.

Ist schon wieder Fütterungszeit im Trollgehege?

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