Entschließung zu Fake-Shops

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Moin,

für den 29.02. steht im Landtag Niedersachsen folgende Entschleßung zur Beschlussfassung. Da sie von der Regierungskoalition kommt, dürfte sie angenommen werden.

Was fehlt ihr wohl und was ist Fake?

In den vergangenen Jahren sind sogenannte Fake-Shops, gefälschte Internetseiten angeblicher Versandhändler, professioneller und authentischer geworden. Verbraucher beschweren sich zu-nehmend, dass diese Fake-Shops bei flüchtiger Betrachtung nur schwer erkennbar sind und die Identifizierung gefälschter Seiten zum Teil mit einem hohen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden ist. Teilweise sind sie exakte Kopien real existierender Websites. Sie wirken auf den ersten Blick seriös und lassen daher beim Käufer selten Zweifel an ihrer Authentizität aufkommen. Auf ein Gü-tesiegel wie z. B. „Trusted Shops“ kann die Verbraucherin oder der Verbraucher ebenfalls nicht ver-trauen, da Fake-Shops die entsprechenden Logos widerrechtlich kopieren und diese auf der ge-fälschten Seite platzieren können.
Der Verbraucherschutz-Plattform „Marktwächter Digitale Welt“ zufolge sind bereits 4,4 Millionen Deutsche Opfer von gefälschten Onlineshops geworden. Die größere Problematik besteht aber im Hinblick auf die persönlichen Daten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Durch den Onlineein-kauf erhält der Betrüger Zugang zu Daten der Käuferin oder des Käufers und kann diese illegal wei-terverwenden.
Um den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Nutzung digitaler Dienstleistungen signifikant zu verbessern, müssen sogenannten Fake-Shops unterbunden werden. Diese falschen Online-Shops bieten in betrügerischer Absicht Produkte wie günstige Markenkleidung an, die die Kundinnen und Kunden allerdings nach Zahlung des Kaufpreises nie erhalten. Die Aufforderung der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) an das Bundesjustizministerium, die Veröffentli-chung einer Fake-Shop-Liste im Internet zu prüfen, ist ein richtiger Ansatz, jedoch nicht ausrei-chend.
Vor diesem Hintergrund bittet der Landtag die Landesregierung, sich auf bundespolitischer Ebene dafür einzusetzen, dass

  1. Bildungsangebote für digitale Aufklärung ausgebaut und erweitert werden,
  2. eine zentrale Ansprechstelle etabliert wird, an die sich Geschädigte sowie auch der Verbrau-cherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) wenden können, um gezielt gegen die Fake-Shops vorzugehen,
  3. die Kompetenzen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erweitert werden,
  4. die bereits existierenden Gütesiegel durch ein Verfahren ergänzt werden, mit welchem eine Verbraucherin oder ein Verbraucher leicht die Rechtmäßigkeit des Siegels prüfen kann,
  5. geprüft wird, inwieweit eine stärkere Verpflichtung zur Bereitstellung von Updates durch die Hersteller von softwaregesteuerten IT-Produkten umgesetzt werden kann.

29.02. ist ein Samstag
da ist die Hütte leer

Wer einen Webshop in Deutschland betreibt muss doch soweit ich weiß ohnehin ein Gewerbe anmelden. Dort müssten dann die Domains zusätzlich mit angemeldet werden. So hätte der Staat eine Liste mit verifizierten Webshops bei welchen der Betreiber bekannt ist. Diese Liste mit Domains könnte dann im Internet veröffentlicht werden so das Bürger diese vor dem Einkauf überprüfen können.

Stimmt, das war ein Typo. 29.01. ist richtig.

Magst Du noch was inhaltliches dazu tun?

Diese Liste sollte auf jeden Fall maschienenlesbar sein damit eine Überprüfungsfunktion direkt in die Browser integriert werden kann.

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