Ein Thesenpapier über die Zukunft der Piratenpartei (und wilde Spekulationen über das Thema 'Fortschritt')


#44

Mir würde es schon reichen den Mond und den Mars im 21. Jahrhundert zu kolonisieren :wink:
Interstellare Reisen werden erst mit dem Internet 12.1 gegen Ende des 22. Jahrhunderts möglich sein :wink:

Bis jetzt… Bis die Piratenpartei 2019 nach einen Erdrutschsieg an die Macht kam und den Bildungsetat auf 20 Prozent hochfuhr, was ein allgemeines Bildungswettrüsten weltweit auslöste und einen nie gekannten und unvorstellbaren Entwicklungsschub der Menschheit auslöste. :sunglasses:

Ich wage zu prognostizieren, dass die überwiegende Teil der heutigen Weltbevölkerung aus Sicht der gesamten Weltbevölkerung (inklusive Mars- und Mondbevölkerung) des Jahres 2080 Analphabeten waren, da sie nicht mindestens 3 Fremdsprachen beherrscht haben, nicht programmieren konnten und nicht mindestens 10 wissenschaftliche Arbeiten pro Einwohner veröffentlicht haben.


#45

Piratenpartei pur.
Der Affe an sich öffnet eine Banane nachhaltig konsequent so, daß er sie schält ohne jedesmal neu zu versuchen, durch Zerquetschen an den Inhalt zu kommen.
Nur die Piraten versuchen beharrlich durch permanente kreative Zerstörung und Neuerfindung evolutuionäre Sprünge hinzubekommen.
Zielführend ist es aber, die kaputte Uhr zu reparieren anstatt den funktionierenden Wasserhahn abzuschrauben um Erkenntnisse zu gewinnen.


#47

Ja ich hab auch Perry Rhodan gelesen als ich klein war.


#48

Ein vereintes Europa mit Russland wäre aus meiner Sicht wirtschaftlich ein relevanter Player


#49

Genau das ist die große Angst der USA - wirtschaftlich und militärisch mehr als nur ein relevanter Player sondern das “Aus” des Transatlantischen Größenwahns


#50

Ja, Perry Rhodan lese ich auch heute noch wöchentlich - darüber hinaus konsumiere ich auch noch, soweit es mir meine Zeit erlaubt, alle sifi Sendungen im TV z.B.DS9, Enterprise, Babylon5 usw. Ich denke es kann kein Fehler sein wenn man auf diese Art abschaltet und den Alltag mal hinter sich lässt.


#51

Wirtschaftlich gesehen magst Du Recht haben – was Zuverlässigkeit angeht nicht. Und bitte argumentieren jetzt nicht mich Rohstofflieferungen z.B.Gas, das macht Russland nur aus Eigeninteresse heraus.

Für mich ist Russland ein nicht vertrauenswürdiger Nachbar der mit fadenscheinigem Argument Militärisch seine Interessen umsetzt. Ich darf an die Krim / Ukraine und den Syrien Krieg erinnern. Wenn ich jetzt ein Verschwörungstheoretiker wäre würde ich sage das dieser Krieg in Syrien mit der sich daraus ergebenden Flüchtlingswelle ein Plan war Europa zu destabilisieren. Nur Frau Merkel hat diesen Plan durch die bedingungslose Aufnahme der Flüchtlinge, Großmächten wie Russland, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bin aber kein Verschwörungstheoretiker und deshalb darf jeder sich selbst was ausdenken.

Für mich kommt eine Zusammenarbeit mit Russland z.Zeit nicht in Frage. Erst müssen andere Dinge klar geregelt sein und das wird nicht passieren.


#52

Dieses imperiale Denken ist mir total suspekt und gehört sowas von in die vergangenen Jahrhunderte. Das ist Geopolitik und hat nichts mit einer Liiberalisierung und Demokratisierung der jeweiligen Gesellschaften zu tun. So lange die EU keine Demokratie ist und als Vehikel für eine Entdemokratisierung und Bürokratisierung genutzt wird, solange ist eine weitere Ausdehnung der EU strikt zu verneinen und im Gegenteil einer Verkleinerung oder Reformierung der EU anzustreben.


#53

8. These: Nach dem Rückzug von Sarah Wagenknecht ist abzusehen, dass die SPD mehr Raum im linken Spektrum für sich beanspruchen möchte.


#54

Die Piratenpartei ist (zur Zeit) nicht in der Lage $Dinge zu tun, weil aktive Piraten und finanzielle Mittel extrem knappe Ressourcen sind. Hinzu kommen zahlreiche und gravierende organisatorische Mängel die die Arbeit in der Partei unglaublich erschweren. Beispiele sind unter Anderem ineffektive Prozesse, dysfunktionelle Kommunikation und fehlende bezahlte Kräfte für den Verwaltungskram und die Korrespondenz. Zur Zeit werden diese Defizite teilweise durch übermäßigen ehrenamtlichen Einsatz ausgeglichen.

Zur Zeit werden die Lebenszeichen der Piratenpartei mit etwas Mitgliederzuwachs belohnt.

Ach @AnnoNym es macht echt keinen Spaß dir zu Antworten, wenn du die Beiträge gleich wieder löschst.


#55

@Fulleren Ist die derzeitige Situation der Piratenpartei nicht mit der Situation von 2009 vergleichbar? Da gab es doch auch nach der Europawahl einen Aufschwung der Piratenpartei. Und war die Piratenpartei 2009 finanziell, aber vorallem personell (sog. Humankapital :wink:) besser aufgestellt?


#56

Das ist eine schwierige Frage, irgendwie Vergleichbar schon, aber damals ging es Jahrelang immer aufwärts und inzwischen haben wir eine negativserie hinter uns.

Klar ich hoffe im Mai auf eine Trendwende aber für die darauffolgende europawahl wird eine 3% Hürde eingebaut werden. …


#57

Vor 2009 ging es bei der Piratenpartei doch nur schleppend bergauf erst nach der Europawahl 2009 gab es so etwas wie einen Boom bei der Anzahl der Mitgliedschaftsanträge. Oder bin ich da falsch informiert?


#58

Langsam ja, aber es kamen “Nerds zu den Nerds”, 2009 kamen “normale Webnutzer” dazu und die fehlenden/unzureichenden Parteistrukturen wurden nicht angepasst und so wurden die wenigen vorhandenen Strukturen weiter ausgehebelt. auch darauf wurde nicht reagiert, weil das wäre Vorstandsaufgabe gewesen und man hätte das Beschlüsse fassen müssen und Strukturen durchsetzen müssen. Piraten haben aber vielfach Angst vor Macht bei einzelnen Menschen und Vorstände die Beschlüsse fassen und versuchen durchzusetzen werden nicht wiedergewählt. Deshalb traf das Wachstum 2011/2012 völlig unvorbereitet und die Partei ist praktisch am Erfolg erstickt.


#59

Die Angst war völlig berechtigt und der Machtmißbrauch hat dies bestätigt.

Die Partei ist nicht am Erfolg erstickt, sondern an der systematischen Entmündigung der Parteimitglieder, da Vorstände ihre eigene Agenda gespielt haben.
Erkennst Du daran, wenn ehemalige Vorstände gleich aus der Partei austreten, wenn sie nicht mehr bestimmen können, wohin die Reise geht. Sie sehen sich nicht als Vertreter ihrer Mitglieder sondern als Vertreter ihrer Politik.