Donald Trump ist Wahlsieger! (...noch nicht ganz. {Mod})

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Donald Trump hat gerade jetzt ganz offiziell seinen Sieg bei der Wahl verkündet ! Habe ich jetzt auf Spiegel Online gelesen.

Ja ich mag ihn ja nicht so weil er rassistisch ist und sich über Menschen mit Behinderung lustig machen tut. Aber er hat ja auch viel gutes getan, keinen Krieg geführt, die Infrastruktur modernisiert und die Jobs aus China zurück geholt.

Ja der Trump hat mehr für die Arbeiterklasse getan als Obama der nur Banken gerettet hat während es für das Volk nur Sparprogramme gab. Ist ja auch total klar so das die Amerikaner ihn da wieder wählen tun, er ist ja schon so gesehen auch das kleinere Übel im Vergleich zum bezahlten Bankenlobbyisten Joe Biden.

Ja wenn ich Amerikaner wäre, da wäre ich jetzt schon sehr unglücklich. Dann hätte ich auch Trump gewählt nur um zu verhindern das die korrupten Bankster wieder alles Geld bekommen tun, aber sehr sehr unglücklich wäre ich damit ja schon. Trump hat ja nun doch nunmal einen total miesen charakter.

Die USA, ja so wie es ausehen tut sind die nun ein ziemlich kaputtes Land.

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JA, er hat sich zum Wahlsieger erklärt

NEIN, deswegen ist er es noch lange nicht!!

derzeit werden immer noch in vielen Staaten die Stimmen ausgezählt, nach aktuellem Stand der ausgezählten Staaten hat sogar Biden derzeit mehr Wahlmänner hinter sich stehen als Trump.

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Keine Sorge,
de dauert nur einige Jahre, bis die Trends aus Amerika bei uns ankommen.
Also mal nicht die Nase so hoch heben.

Stimmt, und Schuld am fiesen Donald sind die Lobbydiener vor ihm!

:green_heart:

Naja ich sehe das etwas anders da spielen deutlich mehr Faktoren eine Rolle als nur das was du hier ansprichst. Die meisten Trump Wähler dürften nicht aus Klassenkampfgründen für ihn gestimmt haben sondern:

1.) => Aus Rassismus
2.) => Geld (Die 1200$ Checks die Trump an jeden US Bürger verteilt hat), Steuersenkungen, Stark gestiegene Subventionen.
3.) => Konservativer Ideologie
4.) => Christliche Evangelikalen Talibanismus
5.) => Arbeiter die ihre Jobs durch Nationalistischen Protektionismus Geschützt haben wollen.

Trump versucht sich die Wahl zu kaufen, finanziert durch Staatsverschuldung sowie dem Versprechen auf Soziale Sicherheit (Arbeiter dein Job wird nicht nach China ausgelagert weil ich die Amerikanische Industrie schütze).

Vor allem Punkt 5.) wird immer wichtiger werden, je mehr Arbeitsplätze durch Robotik und Automatisierung weg fallen und “Vollbeschäftigung” immer unwahrscheinlicher wird. Desto härter werden die Regierungen international um die noch verbleibenden Arbeitsplätze kämpfen um diese auf Kosten anderer Wirtschaftsräume zu erhalten und damit die eigenen Wähler gewogen zu stimmen. Die Digitalisierung wird so meine These damit zu steigenden Internationalen Verteilungskämpfen und Spannungen führen. Insbesondere dann wenn man versucht veraltete Gesellschaftsmodelle und Wirtschaftsmodelle auf Kosten anderer am Laufen zu halten anstatt tiefgreifende Reformen umzusetzen.

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Naja, Populisten gab es vor Donald Trump und wird es auch nach Donald Trump geben. Und Italien war etwas früher dran, mit Persönlichkeiten aus der Baubranche und dem Showbusiness https://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Berlusconi#Beginn_im_Bauwesen

Die Reihenfolge lautet also: Italien --> USA, Italien --> Deutschland, GB -->USA oder es gibt gar keine.

Und wie finanziert man Wählergeschenke und Wirtschaftssubventionen bei gleichzetigen Steuersenkungen? Über Schulden oder Erhöhung der Zölle. Das führt international zu mehr Instabilität und wenn die wirtschafltichen Subventionen in die falschen Branchen fließen auf Dauer zu Verstärkung von Strukturproblemen und zu einer größeren Wirtschaftskrise.

Geld Drucken, durch nichts sonst. Durch Geld Drucken hat Trump auch den Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre finanziert genauso wie die Steuersenkungen. Obama hat Banken gerettet, Trump “rettet” US Bürger und sorgt damit das viele ihn genau deshalb wählen. Populismus auf einem bisher unbekannten Level.

Trumps überaus liebenswerter Sohn fordert übrigens gerade den “Totalen Krieg”…
11111

Hoffen wir mal das dieser ganze Irrsinn nicht noch weiter eskaliert.

Prinzipiell sind Notenbanken unabhängig.
Trump kann gar kein Geld drucken.

Das System ändert sich auch nicht durch die Wahl von Biden.
Trump ist bzgl. Haushalt zudem auf Zustimmung von House und Senat angewiesen.

Während Trump das Covid-Rettungsprigramm wollte, hat es der Senat (mehrheitlich Republikaner) abgelehnt, da es nicht den republikanischen Grundsätzen entspricht, die nunmal besagen, der Staat möge sich nicht einmischen und keine soziale Hängematte aufspannen.

Deswegen gibt es ja gerade die Klassenunterschiede in den USA und die schlechte Infrastruktur.

Es ist müßig mit dem Finger auf andere zu zeigen.Wir müssen mehr Aktivität, öffendliche Präsenz zeigen.Vor unserer Haustür haben wir genug zu kehren.

typischer Fall von “Denkste” …
und das nicht nur bei Ex-Präsident Doni, der aktuell wohl immer noch, inzwischen recht alleine daran festhält, das er rechtmässig die Wahl gewonnen hat …

alle anderen feiern inzwischen sehr offen und freudig den Sieg von Biden / Harris

Ich freue mich schon auf die Bilder wenn der Zetternde und Keifende Trump dann auf einem Bürrostuhl gefesselt aus dem weißen Haus gerollt wird.

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Gerhard Schröder haben sie auch nicht hinausgetragen, obwohl er seiner Meinung nach gewonnen hatte.

Bei Schröder hatte es aber auch, neben seinem Ego, damit zu tun, dass 7 Jahre lang strikt die neoliberale Politik gemacht hat, die sich die FDPler immer gewünscht haben, jedoch dann von Westerwelle und der FDP hängen gelassen wurde, da diese in ihrem Wahlkampf scheinheilig gegen die Politik von SPD und Grünen aufgetreten sind und der CDU/CSU signalisiert haben, auf ihrer Seite zu stehen. In einem Verhältniswahlrecht ist es nunmal so, dass aus der Machtperspektive heraus theoretisch jeder mit jedem kann und eine sehr knappe relative Mehrheit, keine absolute Mehrheit ist. In Thüringen ist doch etwas ähnliches passiert: Die Koalition aus Linken, SPD und Grünen hat die absolute Mehrheit verloren, jedoch hat die Linke, die relative Mehrheit erzielt. Die Linke hat nun aber von der FDP das Gleiche zu hören bekommen, wie vormals Schröder (obwohl die Ramelow-Linke im Gegensatz zur Schröder-SPD die relative Mehrheit erzielt hat). Daran sieht man, dass die FDP in jüngerer Zeit eben doch nur eine Marionette der CDU/CSU ist und wenn auch schon die gewünschte neoliberale Politik von der Gegenseite gemacht wird, sich eben noch weiter auf die Klientelpolitik zurückgezogen wird.

Also: Wieso soll in einem Wahlsystem mit Verhältniswahlrecht nicht ein Kanzler gekürt werden, der nicht die relative Mehrheit erziehlt, jedoch mit einer Koalition die absolute Mehrheit erzielt? Das hätte die SPD ja 2013 mit den Linken und den Grünen machen können. Stattdessen hat die SPD den Ausnahmezustand in der GroKo weiterverlängert.

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Die SPD ist ja auch eine konservative Partei (wenn auch mit rotem Anstrich). Im Grunde geht es denen auch eher darum veraltete Strukturen (Arbeitsplätze usw) zu erhalten anstatt mutig zu sein und etwas völlig neues zu probieren also echte Reformen in der Gesellschaft anzustreben.

Genau das müssten die aber liefern in einer Qualition mit Linken und Grünen. Da ist es doch viel bequemer mit der CDU zusammen zu gehen da man so immer behaupten kann das man ja nichts tun könne weil die CDU nicht will… So kann SPD bequem von ihrem eigenen Nicht Wollen ablenken. SPD und CDU passen somit sehr perfekt zueinander.

Und was ist mit dieser Frage im Bezug auf diese Feststellung? Ohne die CSU und nur allein mit Stimmen der CDU hätte ja Merkel 2005 nichtmal die relative Mehrheit gehabt.

Nein, die SPD ist keine konservative Partei. Wenn man sich deren Grundsatzprogramm anschaut, dann ist das links und progressiv.

Zitat: “Die Europäische Union hat heute Züge eigener Staatlichkeit gewonnen.Immer mehr Lebensbereiche werden von europäischen Entscheidungen berührt. Wir wollen das Europa der Bürger schaffen. Wir wollen mehr europäische Demokratie wagen.Unser Leitbild ist eine politische Union, die allen europäischen Bürgern demokratische Mitwirkungsrechte gibt. Das demokratische Europa braucht eine parlamentarisch verantwortliche Regierung auf der Basis einer europäischen Verfassung.

Quelle: https://www.spd.de/partei/organisation/das-grundsatzprogramm/

Das ist doch nicht konservativ. Die Konservativen wollen doch in einer wirtschaftlichen Interessengemeinschaft verharren und sich maximal bei der Sicherheitspoliitk annähern.

Natürlich wäre es theoretisch möglich, aber oft rein praktisch nicht.
Wollte er denn auf Hartz IV verzichten oder wollte die PDS Hartz IV unterstützen?

Dieses einfache links rechts Stimmen addieren funktioniert in der Praxis nicht, wenn vorher nicht langfristig gemeinsame Positionen erarbeitet wurden.

Nehmen wir aktuell die Grünen.
Deren Parteiprogramm wurde jetzt so zusammengestutzt, dass sie nun einfach allem zustimmen können, um in die Regierung zu kommen.

Gleiches Problem FDP 2017. Sie hätten parteiintern Lindner stürzen müssen, um in die Regierung zu kommen.

Fazit: Wer im Wahlkampf und Programm klare Linien zieht, der hat dann keine Alternativen mehr und hat verloren.
Deswegen hat nicht nur Trump verloren, sondern auch seine Anhänger und die Republikaner müssen sich ganz andere Anhäger suchen, sonst verlieren sie auch in Zukunft.

Natürlich ist die SPD in NRW eine stockkonservative Partei und das wird in der Bundespartei nicht besser, wenn mann dann den linken Flügel genauso extrem besetzt.
Das ist links und rechts konservativ., da Althergebrachtes eingemauert wird.
Und Wunderkind Kevin trägt auch Opas Anzug auf.

Nuja, selbst stramm sozialistische Parteien können konservativ sein wenn Sie zur Erhaltung von Arbeitsplätzen gegen Modernisierungen sind. Gerade bei den klassisch Linken Parteien hat doch jeder Arbeiter immer an seinem Platz in der Fabrik zu sein, Vollzeit, Vollbeschäftigung was anderes kommt nicht infrage und gegebenenfalls Wirtschaftswachstum für noch mehr Arbeit.

Die Wunschwelt vieler Altlinker ist eine Soziale Ordnung in der jeder seinen festen Platz hat. In einer Firma Arbeiten und dort dann bleiben können bis zur Rente. Ok das hat natürlich gewisse Gründe weil es einen Schutz gegen den unbarmherzigen Neoliberalismus bietet.

Dennoch sind solche Einstellungen für mich sehr konservativ da kaum mit der Digitalen Revolution und den damit einhergehenden Umwälzungen in Einklang zu bringen. Warum sind SPD, Linke usw gegen ein BGE ? Weil man lieber ganz konservativ an alten Strukturen fest hält oder sogar versucht verloren Gegangene Strukturen wieder herzustellen anstatt etwas neues zu wagen.

Konservative als SPD und in teilen auch die Linke geht es gar nicht. Die überwältigende Mehrheit des politischen Spektrums in Deutschland ist erz Konservativ wenn auch in sehr unterschiedlichen Ausprägungen.

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