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Die Vorteile und Problematiken der E-Gesundheitsakte


#21

Danke für deine Überlegungen


#22

Ich sehe das anders, sowohl mein Vater als auch bei meine Schwiegermutter beide um die achtzig haben eine langjährige Krankenhaus- und Krankheitshistorie, bei jeder Neuaufnahme werden die absurdesten Daten immer wieder neu erhoben, Informationen über Vorerkranken und den Verlauf der Medikamentation, Behandlungen und Körperwerte sind oft unauffindbar, vom Gefahrenpotential mal abgesehen kann alles nur besser sein als das jetzige System, und in den beschriebenen Fällen, würde ich da sogar auf Datenschutz verzichten, weil er im Vergleich zu den Risiken m.E. eine viel geringere Gefahr darstellt. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen welche Art von Missbrauch der Daten, den beiden schaden sollte. M.E. wird hier dann Datenschutz schnell zur sinnfreien Ideologie.


#23
  1. Da fragt man sich wie oft diese beiden chronischen Patienten eine Neuaufnahme brauchen. Sind das Ärztehopper? Ziehen die jedes Jahr um und kommen in den Dunstkreis eines neuen Krankenhauses oder wohnen sie in einer Großstadt und klappern reihum alle Krankenhäuser ab?
  2. Was haben diese beiden Patienten für Erkrankungen das Werte älter als 1 Jahr irgend wen interessieren?
  3. Wenn angeblich irgendwelche Werte von Untersuchungen verloren gehen trotz 10 Aufbewahrungsfrist dann erklärst du mir jetzt was eine Datenbank oder Chipkarte z.b. daran fundamental ändert.
  4. Wieso lassen sich die beiden nicht einfach ihre Patientenakten vom Behandler X mit Hilfe eines Kopierers duplizieren. Ist das zu billig und einfach?
  5. Und nein, Datenschutz war keines meiner Argumente.

#24

Notaufnahme, kurzer schneller Überblick, was hat der Patient, wie akut ist es, welche Akutversorgung wird benötigt, welche Medikamente werden regelmäßig eingenommen, wegen welcher Krankheiten wird er gerade bei einem Arzt behandelt, letzte Krankenhausaufenthalte aus welchem Grunde, Patienten und Angehörige beruhigen, vertrauensvolles Umfeld schaffen.

Viele Krankheiten haben genetische Ursachen oder beruhen auf der Lebensführung.
Da brauchst Du schon die Patientenakten der ganzen Sippe und mußt auch die Lebensweise dokumentieren.

Warum regen sich gerade eigentlich alle auf, dass ihre privaten Daten veröffentlicht wurden?
Gibt doch nichts zu verheimlichen und der Staat bezahlt Firmen, die Software zum Abgreifen privater Datebn auf dem PC erstellen.
Facebook, Google immer die Daten schon zusammenführen und sich einen Überblick verschaffen.


#25

Es geht um eine langjährige Krebserkrankung, incl. diverser Operationen ujnd Verstümmelungen, Chemotherapien, diverse allergische Anfällen mit Krankenhausaufenthalten, Diabetes, Bluchhochdruck…

Diabetes, Muskelrheuma Artritis, Bliúchhochdruck, Schwindelanfällen mit neurologischen Auffälligkeiten, diverse Altersbeschwerden…

Den beiden zu unterstellen sie wären zu blöde ihre Sachen in Ordnung oder die Übersicht zu behalten, kann wohl nur wer machen der in solchen Fällen den Gesundheitsbetrieb nicht kennt und dessen Problematik abseits der eigenen Ideologisierung nicht interessiert.

Immer wieder spannend was eine Partei der Digitalisierung so als Lösungsansätze fürs dritte Jahrtausend anbietet…

  1. Wieso lassen sich die beiden nicht einfach ihre Patientenakten vom Behandler X mit Hilfe eines Kopierers duplizieren. Ist das zu billig und einfach?

Vielleicht kann es ja dann der Postreiter vorbeibringen?


#26

Erklärt sich selbst, Beispiel ist ungeeignet, um über Vorteile und Porblematik der E-Gesundheitsakte zu diskutieren.


#27

Nein das erklärt nur, dass Du über die Dokumentation der beiden Krankheitsverläufe null Ahnung hast.


#28

Und in deinem nächsten Leben erklärst du uns was uns ein neuer Datenfriedhof an Rezepten, Bildern, Befunden usw. der letzten X Jahre dieser Patienten bringt und wer sich wann, wo, wie hinsetzt, die Daten zusammenträgt und wer sie wann, wo und warum analysiert mit welchem Erkenntnisgewinn und Produktivitäts- und Behandlungsgewinn.

Die erste Erkenntnis lautet: Die Patienten sind alt und multimorbide und über achtzig.
Faszinierend.


#29

Zumindest sind sie noch nicht einer unbegründeten Hybris verfallen. Womöglich entwickeln sie noch eine entsprechende Software bevor das die Schwarmintelligenz der Internetpartei fertigbringt.