Die Öko Abzocke kommt!

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Ja als ob der kleine Arbeiter wegen solcher Strafsteuern dann nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit pendeln müsste. Am Ende, hocken dann die die eh wenig haben im Kalten da Sie sich dank Ökosteuern das heizen nicht mehr leisten können.

Die Reichen wirds nicht jucken die können sich dat ja locker leisten, der arme kleine Mann ja den wird es treffen,der muss zahlen. Und Staat und die Politiker haben dann noch mehr Bürgergeld was Sie verballern können, für Bürrokratie oder Subventionen für die Lobbyisten oder Panzer.

Grüne Politik at its very finest best ist das. Das gehobene Linkselitäre Bildungsbürgertum lässt sich sein Ökologisch politisch korrektes Gewissen von der Arbeiterschicht bezahlen.

Ja, ganz großes Kino ist das und am Ende. Jaaa am Ende da tun die sich wieder alle so total entsetzt das es immer mehr Wutbürger, AfD Wähler und so weiter geben tut. Mich wundert da nix mehr.

Da muss man jetzt als anständiger Bürger erst recht knallhart PROTEST wählen, bis es diese Lackaffen endlich mal so richtig begreifen das das so nicht geht !

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Darauf ein Bier. Zum Wohl!

Ich lebe so halber auf dem Land, und wir brauchen das Auto eingentlich nur zum Einkaufen, und zum Heizen verwenden wir auch schon seit Jahrzenten kein Öl mehr. Das ist zwar nur ne Anekdote und keine Daten, aber ich kann dass damit für mich ohne Probleme als Panik mache abtun.

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Ich hoffe so hart das Friedirch Merz Bundeskanzler wird und das alles wieder zurück genommen wird. Damit sich der Arbeiter das Leben in Zukunft in Deutschland noch leisten kann. Sind ja jetzt schon das Land mit den EU weit höchsten Steuern.

Ja, und das sage ich als ehemals Linke socke. Aber wenn Links, Grün, SPD und CDU eben keine Politik fürs Volk mehr machen. Dann müssen die halt abgewählt werden.

Jo, und wer Zahlt die Pendlerpauschale ? Der Steuerzahler = Steuererhöhung. Wird einem was zugesteckt und aus der anderen Hostentasche wieder abgezogen. Nullsummenspiel weil Perpetuum Mobile gibbets halt net.

zum einen hat Mirande ja schon sehr richtig geschrieben, das es dafür einen Ausgleich gibt, und wenn diese “Ökosteuer” dann erreicht, das die 100 Meter zum Bäcker mal gelaufen werden statt dasAuto zu nehmen, dann ist ja schon bischen erreicht …

ich finde es aber wenig förderlich hier solche Parolen wie “Öko Abzocke” zu verwenden.

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Ich erachte die Wortwahl “Öko Abzocke”, wie mein Vorredner, nicht für richtig.
Einer pauschalen Steuer stehe ich auch eher kritisch gegenüber, da es m.E. nicht das richtige Mittel ist.
Wir haben in RLP ein Positionspapier beschlossen, mit einer Variante, die ich zielführend halte. Eine Abgabe mit Sozialausgleich…
Abgabe deswegen, weil diese im Gegensatz zur Steuer zweckgebunden verwendet werden kann.

Siehe unser Positionspapier:

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Sinnvoller wäre es doch wenn aus solchen Steuern ein BGE finanziert wird. Auch wenn es anfangs nur ein geringes ist. Dann hätten die Leute weniger das Gefühl das ihnen etwas gestohlen, was weg genommen wird.

Wer dann CO2 spart würde sogar noch mehr Geld übrig haben am Ende, der “Kleine Mann” (Ich finde kleiner Mann irgendwie total doof, so wie “Untertan” irgendwie total selbst erniedrigend das von sich selbst zu sagen …) würde dann sogar noch von diesen Steuern direkt profitieren wenn er verantwortungsbewusst handelt.

Das die etablierten Parteien eben mehr Steuern kassieren ohne BGE oder Negative Einkommenssteuer auszuzahlen. Klar sorgt das für enorme Wut, in den AfD Gruppen auf Facebook ist gerade die Hölle los, alle am abkotzen und toben.

Da könnten Piraten schon deutlich machen das die Steuern so wie Sie jetzt kassiert werden Asozial sind aber das man diese Steuern eben doch so erheben könnte das Sie sozial sind und jene belohnen die wenig verbrauchen. Anstatt nur auf den Faktor zu setzen jene zu bestrafen die mehr verbrauchen. Es ist eben dann doch auch die dahinter stehende Message die psychologisch sehr wichtig ist.

Den Leuten was weg nehmen und Strafen kommt eben schlecht an und Populisten können es leicht nutzen. Würde man die Einnahmen Ausschütten hätten mehr Leute das Gefühl das Sie davon profitieren können wenn Sie CO2 sparen, das wäre ein Positiver Anreiz in Form einer Belohnung anstatt nur rein ein negativer in Form von Bestrafung.

In so einem Kontext würden dann denke ich durchaus auch noch höhere Öko Steuern auf Zustimmung in der Bevölkerung treffen.

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sorry, neeee
dieses Geld sollte viel mehr (und zweckgebunden) dafür benutzt werden die CO2-Emmission weiter zu reduzieren…

Investition in F&E, Förderung von alternativen, CO2-freien Energiesystemen etc.

dieser Ausgleich, der jetzt von der GroKo “ausbezahlt” wird, führt letztlich nur dazu, das die durch die Preiserhöhung erhoffte CO2-Reduzierung verpufft, schlicht nicht stattfinden wird …

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Wer nicht die Piraten wählt ist selbst schuld.

Die haben aus gutem Grunde diese CO2-Steuer seit 15 Monaten gar nicht in ihrem 17-Punkte-Programm

  • da Klimaschutz für alle Nutzen stiftet und man
  • zielgerichtet und
  • sozialverträglich die
    Dekarbonisierung
    betreiben kann.

Das unterscheidet die Piraten von den Grünen.
Die Piraten unterscheiden sich aber auch von CDU/SPD, die ihre Kohlekraftwerke betreiben und sie unterscheiden sich von der FDP, die irgendwann mal in der Zukunft irgendwelche zu erfindende Technik einsetzen will,

Wer sozialverträglichen Klimaschutz will, wählt Piraten.

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Wenn man es Zielgerichtet einsetzen will wie wäre es dann mit den Einnahmen der CO2 Steuer die Kapitalertragssteuer für Investments in erneuerbare Energien zu reduzieren ?

Dann hätten Privathaushalte auch direkt was davon und mehr Geld würde in CO2 neutrale Technik fließen. Ich denke wenn man immer mehr Steuern nimmt muss man den Leuten dann eben schon irgendeine klar erkennbare Gegenleistung dafür anbieten. Wobei man diese ja durchaus auch Steuern kann.

Ich weiß jetzt nicht genau, wieviel Kapitalertragssteuer die Privathaushalte so bezahlen müssen (ich selber keine) …

wir haben da eher so in Richtung
“preisgünstiges, deutlich bezuschusstes Leasing von Wärmepumpen” als Beispiel gedacht …

Sind jetzt halt so spontane Ideen von mir. Also wenn ich Aktien von Solar und Windkraft Herstellern beziehe, das die dann begünstigt werden, also das auf Dividenden/Kursgewinne weniger Steuern fällig werden. Im Gegenzug könnte man dann Profite von Öl, Gas, Kohle Anbietern höher besteuern.

So das mehr Investitionen in Grüne Bereiche fließen. Würde dann den “kleinen” Konsumenten/Verbraucher nicht treffen, aber für diejenigen die wirklich viel Kohle besitzen und investieren, also für die Oberschicht, Mittelschicht usw. Anreize schaffen nachhaltiger zu investieren.

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Pauschal 25 % Vorabzug; auf Antrag hin bis zum Sparerfreibetag keine oder den eigenen Einkommensteuersatz, sofern dieser 25 % unterschreitet.

Ich frage mich ja, wie die Sonntagsfrage von den Teilnehmern dieses Forums beantwortet würde, wenn man mehrere Kreuze machen darf. Piraten unter 50 oder sogar unter 30 Prozent?

Braucht man doch gar nicht mehr.
Selbst Ölfirmen investieren in Erneuerbare, da das eine höhere Rendite abwirft als Öl.
RWE investiert in Erneuerbare, da das eine höhere Rendite abwirft.

Alle Aktiengesellschaften müssen ihren Schrott so schnell wie möglich los werden, da die Anlegergesellschaften darauf drängen, dass die die Firmen die ESG-Kriterien einhalten.
Wer diese ESG-Kriterien nicht erfüllt, bekommt über kurz oder lang kein Geld mehr.

Bei Exxon, die Firma, die am stärksten auf Öl setzt, gab es dieses Jahr einen großen Aufstand der Anleger, da man einen anderen Chef haben möchte, der die Folgen des Klimawandels nicht mehr abstreitet.

Auf der Seite tut sich sehr viel.
Der Bereich Energie hat sich verselbständigt und ändert sich am schnellsten.

Die jetzigen Probleme liegen aber im Bereich Mobilität und dessen Umgestaltung, im Bausektor. im Konsum und im Bereich Ernährung.

Ein pauschaler CO2-Preis ist deshalb nicht zielgerichtet, da

  • oft die Wirkung auf das Produkt zu gering ist (Plastiktüten, Strohalme)
  • so schnell gar nicht umgestellt werden kann (Autos, Heizung),
  • eine Umstellung teuer oder nur schwer möglich ist (z.B. Beton)
  • die Umstellung an sich CO2-intensiv ist (Dämmstoffe)
  • greenwashing stattfindet (Flug gegen Baumpflanzung oder CCS)
  • notwendige Verhaltensänderungen nicht gefördert werden (Ernährungsumstellung, Mobilität, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tierhaltung)
  • teure Anpassungsprozesse statt Vermeidung finanziert wird (Deiche, Straßenerhöhungen)
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Wir Piraten müssen doch nicht eine spezielle Steuer für die Finanzierung eines bGE favorisieren. Das führt doch nur zum Schattenboxen. Ein steuerfinanziertes bGE wird von allen für alle finanziert und betrifft die gesamte Sozialsteuerstruktur. Fragt denn irgendwer, von welchem Steuergeld die Pensionen der Beamten und öffentlich Bediensteten gezahlt werden?

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Wenn jeder jedem 500 Euro gibt, dann könnte doch auch jeder seine 500 Euro behalten, oder?

Es wird eben nicht von allen finanziert.

Das ist doch wohl kein ernsthafter Diskussionsbeitrag, oder?

Doch, natürlich.