Die LINKE Verherrlichung von Schwäche und Unterwerfung!

Es hat ja jetzt schon so einige Friedensappele und Pazifistischen offene Briefe gegeben in denen die Ukrainer aufgefordert werden sich quasi Putler zu ergeben. Sich Faschismus und Angriffskrieg zu unterwerfen und somit danach zwangsläufig eine mörderische Diktatur zu ertragen.

Die meisten dieser Pazifistisch bewegten kommen aus der Linken Szene und lehnen auch ansonsten jedwede Sanktionen gegen Putin ab, zeigen teils Verstädnniss für dessen vorgehen.

Im Grunde haben wir einen politisch korrekten Zeitgeist innerhalb der Linken Bewegungen welcher nicht mehr wie früher für die Befreiung des Menschen von der Unterdrückung kämpft sondern für dessen Unterwerfung unter Autortät und Herrschaft.

In den 1930er Jahren sind Linke aus der ganzen Welt nach Spanien gegangen um mit der Waffe in der Hand gegen den Hitler und Franco Faschismus zu kämpfen. Haben im 2 Weltkrieg in ganz Europa Antifaschistische Partisanenverbände aufgebaut um im Untergrund gegen Militarismus und Faschismus zu kämpfen…
Noch in den 1960er Jahren waren Guerillia Kämpfer wie Che Guevara die gegen die Batista Diktatur gekämpft haben Vorbilder.

Seit dem hat sich anscheinend viel geändert. Die heutigen Linken sind keine Freiheitskämpfer mehr sondern Feiglinge die den Kampf gegen Imperialismus und Faschismus sabotieren wo sie nur irgendwie können. (Im Bundestag gegen Sanktionen und Waffenlieferungen stimmen)… Den Verteidigern gegen den Faschistischen Angriffskrieg stehen Sie nicht zu seite, ganz im Gegenteil nehmen Partei für den Agressor und fordern das sich die Ukrainer zu fügen und zu unterwerfen haben um des friedens willen.

Die heutigen Linken sind meiner Meinung nach keine Antifaschisten mehr sondern autoritäre Kasper welche ganz direkt für das Recht des militärisch Stärkeren eintreten. Für den Siegfrieden für Putin sind Sie auch willig die Menschen in Sklaverei, Sexuelle Ausbeutung und Diktatur auszuliefern…

Das alles hat null komma rein gar nix mit den ursprünglichen Linken Idealen zu tun. Vergessen sind alle jene Anarchisten, Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten die ihr Leben für den Kampf gegen den Faschismus gaben. Die heutige Linke scheint auf der Seite der Unterdrücker wie Putin oder Lukaschenko zu stehen. Auch deshalb sage ich es braucht eine völlig neue Linke, eine Linke welche sich wieder zu einem aktiven Antifaschismus bekennt anstatt weiterhin die willige Unterwerfung unter den Faschismus zu fördern.

Da geht es dann nicht nur um die Ukraine. Denn einer Linke welche die Unterwerfung freier Menschen unter Putin fordert. Einer solchen Linken ist nicht zuzutrauen das Sie in Deutschland jemals effektiv gegen den Faschismus von Rechts (AfD) vorgehen wird. Die Querfront Rethorik von Sara Wagenknecht deutet das ja auch schon sehr deutlich an.

Fazit: Es braucht eine neue Linke Partei/Bewegung die dann eben aber mal wirklich Links ist. Denn die Alte Linkspartei und viele altlinke Gruppen sind in ihrer Haltung völlig kaputt und nicht mehr zu retten.

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Mir ist jetzt genau kein einziger linker Aufruf bekannt , wo das so wäre, wie Du es beschreibst.
Der Wunsch nach Waffenstillstand oder irgendetwas, das überhaupt nach Verhandlungen aussieht , natürlich unterstützt von anderen Ländern, sollte doch legitim sein.
Druck und Zwang und Sanktionen gegen die Russen gehören da genauso dazu, wie wirtschaftliche Lockangebote oder Abrüstungsvereinbarungen.
Das die Ukraine das nicht alleine hinkriegt, ob nun Kampf oder Verhandlung, dürfte ja jedem klar sein.
Keine Ahnung, was die Rechte so fordert.
Da gibts bestimmt auch genug, die die Ukraine besetzt sehen wollen, weil es damals nicht geklappt hat.
Und das konservative Lager in D , CDU und SPD jubiliert über die günstige Gelegenheit künftige Waffenlieferungen weniger in der Kritik zu sehen und großzügig zu alimentieren.
Ist ja nicht nur die Ukraine, wo deutsche Rüstungsgüter zur Verbreitung von Tod und Elend beitragen.
Die Rückeroberung der Krim ist denke ich aussichtslos. Obwohl gar nicht klar ist, ob das nicht auch ein Kriegsziel ist.
Weißt Du das vielleicht?
Ist ja also noch nicht mal klar, wie das Kriegsende gedacht ist.
Die Kriegsziele sollten meiner Meinung nach erst mal definiert sein. Dann kann man damit in Verhandlungen treten.
PS: glaubst Du, daß offene Briefe, Solidaritätsbekundungen oder irgendeine öffentliche Äußerung überhaupt irgendeinen Effekt auf die politischen Reaktionen haben?
Wenn nicht , könnte es Dir ja auch egal sein, was das „linke“ Lager fordert.

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2015 in Kurdistan haben Deutsche Waffenlieferungen maßgeblich dazu beigetragen den Genozid des ISIS gegen Kurden und Jesiden zu beenden… Übrigens Linke Anarchistisch/Sozialistischen Kurdenmilizen von PYD/PKK welche damals dem Sturm der Terroristen auch mit Deutschen Waffen stand gehalten haben…

Auch damals haben die Linken Heuchler in Europa empört aufgebrüllt von wegen man dürfte keine Waffen liefern… Zum Glück haben sich da die unsolidarischen Unterwerfungslinken nicht durchsetzen können. Sonst wären mit ziemlicher Sicherheit weitaus schrecklichere Dinge passiert…

Oh, und es geht auch ohne Waffen. Der Völkermord in Ruanda wurde fast vollständig mit Macheten und Knüppeln durchgeführt… Wenn da die Opfer Deutsche Sturmgewehre gehabt hätten. Dann hätten Sie sich verteidigen können und wären jetzt vielleicht noch am Leben…

Leben kann auf diesem Planeten nur bestehen wenn es wehrhaft und verteidigungsfähig ist. Menschenwürde muss eben immer wieder erneut erkämpft werden da Sie aus einer Position der Schwäche und Unterwerfung heraus keine Chance gegen die Psychophaten und Tyrannen hat.

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Wie bitte?

In den allermeisten Fällen, hat das Krieg führen die Situation der Menschen verschlechtert. Und vermutlich die einiger Konzerne und Kriegsgewinnler verbessert.

Das ist eine Null Aussage, ich hab ja niemals gesagt das Krieg gut ist oder den Menschen nutzt… Wenn man aber einen Krieg gegen Faschisten führen muss weil man keine Wahl hat dann aber verliert weil naive Friedensapostel Waffenlieferungen verhindern… Tja, dann sind die folgen ein vielfaches so katastrophal wie im Falle einer erfolgreichen Verteidigung…

Man stelle sich mal vor die USA hätten ab 1939 keine Waffen an England, das freie Frankreich und die UdSSR geliefert… Man stelle sich mal vor Roosevelt hätte gesagt “Frieden Schaffen ohne Waffen”… Tja, kann man sich wohl ausmahlen wie das geendet hätte…

Das läßt sich nicht beantworten.
Beurteilen kannst Du nur die Kriege, die stattgefunden haben.
Ist ja so schon kompliziert genug.

Doch, grundsätzlich lässt sich das schon beantworten… Psychologisch nämlich. Leute wie Putin, Saddam Hussein, Kim Jong Il, Hitler, Stalin, Mao waren vermutlich Leute mit einer Psychophatischen Persönlichkeitsstörung. Also Leute denen Mitgefühl, Moral Ethik und so weiter rein null komma gar nichts bedeuten… Daraus folgt, Verhandlungen die Frieden Schaffen sind mit solchen Regimes nur aus einer Position der militärischen Abschreckung heraus möglich. Denn Psychophaten setzen immer auf den Eigennutz, wenn die merken Sie haben keine Chance dann lassen Sie es bleiben. Aber eben auch ausschließlich nur dann.

Das ist auch etwas was man bei Trumpisten, AfD, NPD und co immer im Hinterkopf behalten muss. Ein weicher Umgang mit denen werden die als Schwäche auffassen die es absolut gnadenlos auszunutzen gilt und dann führt zurückhaltende Weichlichkeit am Ende eben zu mehr Gewalt als ein Auftreten der kompromisslosen Stärke.

Linke Bewegungen haben das früher verstanden, z.B. auch bei Generalstreiks usw… mit dem Kapital verhandeln. Ja das funktioniert aber nur aus einer Machtposition heraus. Ohne eigene Macht wird man in die Unterwerfung gezwungen. So funktioniert Politik. Niccolo Macciavelli hat das ja in seinem Buch schon im 16 Jahrhundert sehr gut beschrieben.

Dann bist Du sicherlich für eine Aufhebung der Flugverbotszone, zur ordentlichen Abschreckung von Putin?
Auf sie mit Gebrüll !!

Ich krieg die Krise, wenn ständig Machiavelli und Clausewitz zitiert wird.
Fällt Euch nix eigenes mehr ein?

Welche Flugverbotszone denn ?

Nö, es reicht wenn Putin merkt das er in der Ukraine nix mehr gewinnen kann. Das ist die Vorraussetzung für Verhandlungen die dann zurück zum Frieden führen.

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Und wie soll er das merken?

Flavius Renatus zu zitieren ist auch durchaus lohnenswer:

Was ist denn an meinen Argumenten nicht eigenständig ?

Wenn seine Armee keine Gebietsgewinne mehr einfährt und zum Rückzug gezwungen wird. Dann wäre es für ihn Vorteilhaft zu verhandeln bevor er noch mehr territorium verliert.

Also eine ähnliche Erfahrung wie Sie die USA z.B. in Vietnam machen mussten. Das hat dem US Imperialismus dann schon erheblich gebremst…

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Also, ich kleb‘ jetzt nicht sonderlich an der Kriegsberichterstattung, habe aber den Eindruck, daß es für die russische Armee gar nicht so schlecht läuft.
Vielleicht irre ich da.

In 5 Monaten c.a 10 max 15% der Ukrainischen Territoriums erobert… Dabei mehr als 10% Tote unter den eingesetzten Soldaten und evtl noch mal 20-30% Verluste durch Verletzte und Deserteure… Keine so überzeugende Erfolgs Statistik… Da wird Russland bald verhandeln müssen. Da die Ukraine bald auch schon die westlichen Waffen einsetzen wird sobald die Ausbildung der Soldaten daran abgeschlossen ist.

Die modernen Waffen HIMARS, Kampfdrohnen usw. dürften den 50-70 Jahre alten T-55 T-62 und T-72 Panzern aus Sowjet Zeiten die die russische Hauptstreitkraft ausmachen haushoch überlegen sein.

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Ich denke, die Verluste werden noch lange in Kauf genommen.
Und wenigstens in den nächsten 6 Monaten werden sich die Russen vermutlich nicht zurückziehen oder vertrieben werden können. Aber ich bin kein Experte.
Wie ja schon gesagt, läßt sich das schlecht voraussagen.
Jetzt auf Verhandlungen zu drängen, macht für
mich mehr Sinn, da Tausende gerettet werden könnten.

Nun, man muss doch feststellen, dass die Linke sich vehement für die soziale
Balance einsetzt. So haben sie in Berlin maßgeblich den Mietendeckel durchgesetzt.
So treten sie wirklich für eine gerechtere Steuer ein, für ein Gesundheitssystem für
alle, während sich Grüne und erst recht die SPD eher zaghaft oder alibi-artig einsetzen.
Kollege “Tensor” kann davon ein Lied singen.

Außenpolitisch allerdings sind sie schon immer auf Amokfahrt gewesen: Abschaffung
von Bundeswehr und NATO, Verurteilung aller möglichen völkerrechtswidrigen Kriege,
auch wenn diese - wie in Jugoslawien - einen wirklichen Genozid halfen zu vermeiden
oder zu begrenzen.

Und heute - ja, da sind die LINKEN schon sehr peinlich. Gysi hat noch am 23.02 bei
Markus Lanz lauthals verkündet, dass die Russen auf keinen Fall angreifen werden.
Niemals. Vollkomen absurd! Das sei ja alles US-dominierte Propaganda! Denn die
Informationen des US-Geheimdienstes seien ja - das wisse man ja - immer schon
vollkommen falsch.

Schade! Bei den LINKEN ist der Wurm drin …

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Verschrammt und zugehelmt!

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D.h.: Wenn die ganze Welt Atomraketen hätte, würde niemand mehr Krieg führen. Geil! Mehr Atomraketen für alle!

Haben wohl mit dafür gesorgt das der kalte Krieg nicht heiß geworden ist…

In einer idealen Welt würde es weltweit demokratie geben und Krieg wäre genau so abgeschafft die die Sklaverei abgeschafft worden ist… Dann bräuchte niemand diese Dinger um sich vor Angriffen zu schützen…

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Wieso? Wie soll Demokratie Krieg verhindern?
Ich bin mir derzeit nicht mal sicher, ob die Mehrheit der Deutschen Frieden mit Russland für richtig hält.

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