DICKER ENGEL: Wollen wir PIRATEN im Bundestagswahlkampf das Thema „Umwelt & Klima“ als wichtiges Wahlkampfthema bespielen?

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https://meet.piratensommer.de/b/mar-c7f-zzy

am kommenden Sonntag, 7.Februar.21 ab 18:00 Uhr wollen wir (TeamPolGF, AG Umwelt, Themenbeauftragter Umwelt) mit euch gemeinsam die oben genannte Frage auf den BigBlueButton-Server http://meet.piratensommer.de diskutieren.

mit verschiedenen (möglichst kurzen) Präsentationen will ich euch über das Thema, Studien & und die PIRATEN-Arbeit in dem Bereich informieren. Für Fragen, Diskussionen wird (hoffentlich) ausreichend Zeit vorhanden sein.

BigBlueButton ist eine video-basierte Webkonferenzsystem, der Piratensommer eine Instanz unserer Kollegen des LV Sachsen.
Wir werden die Veranstaltung aufzeichnen, versuchen dabei aber nur die Präsentation ins Bild zu bringen.

Nach diesem Termin wollen wir mit euch die Fragestellung mit einer LimeSurvey-Umfrage “entscheiden”.
Die vorgestellten Studien, Folien etc werden im Nachgang zur Verfügung gestellt.

Rückfragen, Anregungen gerne an mich: martin.kollien-glaser@piratenpartei.de

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@TygKF Hast du mich nicht mal vor längerer Zeit dafür kritisiert, dass meine Umfragen im Discourse-Forum zu suggestiv seien… Also wenn die Frage nicht suggestiv ist, dann weiß ich auch nicht.

Hier war es:

Zwar nicht direkt der Vorwurf der Suggestion, aber indirekt schon.

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Ich hab am 7.2. keine Zeit, daher schon mal hier:
Nö.

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Auf jeden Fall !!

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Der Bundesvorstand hat heute leider beschlossen keine zeitnahe LimeSurvey-Umfrage zu diesem Thema durchzuführen.

Wir werden also noch schauen, wie wir Euch die Informationen, die in dieser Veranstaltung vorgetragen werden auch im Nachgang verfügbar machen.

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Zum Glück gibt es den Bundesvorstand, der sich um die wichtigen Dinge kümmert.

@schoeneneuwelt, w genau war meine eigentliche Kritik, die war nicht beim Stellen der Frage, diese habe ich genau aus dem von dir zitierten Grund gestellt.
Vorerst als Titel einer Veranstaltung, und wie man hier im Thread ja bereits sieht auch offen in alle Richtungen beantwortbar.
meine eigentliche, von dir angesprochene Kritik

ist ja hier noch garnicht der Fall, weil die eigentlichen Fragen und Antwortmöglichkeiten ja erst in der angedachten LimeSurvey-Umfrage gekommen wären.
Ob ich da meinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden wäre, werden wir nun leider nicht mehr erfahren, weil die beantragte Umfrage, zumindest nicht in der kommenden Woche verschickt werden wird.

Die Diskussion um die beantragte Umfrage geht weiter, ich selbst hatte den Beschluss -zwar enttäuscht, aber dann doch - zur Kenntnis genommen.

Wenn jetzt aber unser Bundesvorsitzender hier:
https://vorstand.piratenpartei.de/2021/02/05/limesurvey-des-themenbeauftragten-umwelt/
zu dem Thema weitere Dinge vorträgt, sehe ich mich genötigt in einigen, wenigen Punkten darauf einzugehen:

dass eine Entscheidung über die Einbettung des Kernthemas des Themenbeauftragten Umwelt der Sache nach gewiss richtig ist, sich aber die Frage anschließt, wie es mir den Herzensthemen anderer Themenbeauftragter aussieht.

Ich hatte in der BuVo-Sitzung vorgetragen (hier sah ich bei der Einladung nicht die Notwendigkeit), das diese Veranstaltung als Pilot für eine Reihe von Veranstaltungen mit dem Schema “Diskussion - Abstimmung” gedacht war, die das Team der politischen Geschäftsführer und Themenbeauftragten plant(e?).
Das Thema dieser ersten Veranstaltung wurde zwar durch mich als Themenbeauftragten vorgeschlagen, aber vom TeamPolGF aus 4-6 vorgeschlagenen Themen als das Thema ausgewählt, mit dem die Reihe beginnen sollte…

Daher wäre es für weitere Themenbeauftragten eine leichte, ja sogar ausdrücklich gewünschte Möglichkeit, “ihr Herzensthema” in ähnlichem Format vorzustellen.

Zu weiteren Inhalten in diesem Blogbeitrag, persönlichen Angriffen und das Abschalten der Kommentarfunktion werde ich an dieser Stelle nichts sagen.

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Vielleicht trüge es zum innerparteilichen Frieden bei, betrachtete man nicht jeden Dissens als Angriff.

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Gegen den Antrag spricht, dass der Bundesvorstand vor fünf Tagen eine Ausschreibung zur Wahlkampfkoordination beschlossen hat, in dem der Person als Motivation zur Übernahme der Wahlkampfkoordination weitreichender Freiraum gegeben werden soll, auch um eine Unabhängigkeit vom Bundesvorstand im Sinne der Partei zu erreichen. Hierzu aus der Aufgabenbeschreibung: „Du stellst ein Team zusammen, welches die Wahlkampagne (Themenschwerpunkte, Design, Ansprache, Strategie) für den Wahlkampf ausarbeitet.“ …

Gegen den Antrag spricht also, dass weder die Basis, noch der demokratisch legitimierte Vorstand, sondern eine (1) durch irgendeine Ausschreibung ausgewählte Person über die “Kernthemen” der Partei für die nächste Wahl entscheiden soll. Anscheinend hatte GG79 mit seinen Tiraden wohl doch die ganze Zeit Recht.

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Und direkt nach Deinem Ausschnitt aus dem Text:
“… . Dass die Person im Rahmen dieser Aufgabe auch eine LimeSurvey startet, bleibt ihr aus oben beschriebenem Grund vorbehalten, es ist aber stark anzunehmen, dass sie das tun wird.”

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Und warum gibt es nicht mehrere LimeSurvey Umfragen?
Weist du was mit der Zahl 232 anzufangen?

Das ist korrekt, aber warum sollte man die Entscheidung einer LimeSurvey der beauftragten Person überlassen und noch als BuVo darauf spekulieren, dass sie es auf öffentlichen Druck hin wahrscheinlich tun wird? Statt einfach die eh nicht bindende Umfrage zu machen, weil warum nicht? Ist denn nicht der BuVo dazu da, die Partei zu führen? Speziell im Wahlkampf, der relevantesten aller Zeiten im politischen Geschehen?

Nun, ich kann dir ganz genau sagen warum: der BuVo weiß, dass das nächste Ergebnis wahrscheinlich katastrophal sein wird (also wie immer). Der BuVo hat aber ein Interesse daran, wiedergewählt zu werden, weil sonst könnte sich der BuVo selbst bei stark fallenden Zahlen nicht mehr wichtig fühlen. Katastrophale Ergebnisse korrelieren aber üblicherweise nicht mit Wiederwahlen.

Also entschließt sich der BuVo - man stelle sich an dieser Stelle vor, ich würde die südländische Gestik des Händewaschens machen - den kompletten Wahlkampf an irgendeine Person “outzusourcen”, um sich der Verantwortung reinwaschen zu können. Der BuVo hatte ja nichts miit dem Wahlkampf zu tun! Der BuVo hat ja keinen Finger gerührt alles menschenmögliche versucht, um einen optimalen Wahlkampf herbeizuführen!

Die letztliche Verantwortung für das wahrscheinlich katastrophale Ergebnis wird also bei der beauftragten Person liegen. Andersrum, falls das Ergebnis gut sein wird, kann sich der BuVo seiner Kompetenz-Kompetenz rühmen, einen kompetenten Beauftragten gefunden und damit die Partei gerettet zu haben. Win/win Situation für den BuVo also.

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(Leider) könntest du damit recht haben… Wahlkämpfe kann man nur als Bewegung gewinnen. Als Bewegung von Individuen mit gleichen Zielen.

2011 hat das bei Piratens gut geklappt, da war nur Chaos und keine Koordination man hat die Leute einfach machen lassen und das was gut angekommen ist wurde dann von anderen kopiert. DIE PARTEI macht das auch so, null Koordination, Null Parteiprogramm, Null Inhalte aber halt viele Leute die sich irgendwas ausdenken und irgendwas machen. Ok, in dem Fall vor allem Satire Plakate.

Statt irgendwelche Hampelmänner als Sündenbock Koordinatoren vornher zu stellen. Wie wäre es man macht einfach nur einen Meme/Plakat Motiv Wettbewerb und überlässt es dann den einzelnen das über Social Media raus zu hauen und zu verbreiten ?

Denn darauf wird es ja wohl dank Pandemie hinaus laufen, einen reinen Online Wahlkampf mit null Budget für Werbung. Da hilft auch perfekte Koordination null Komma nichts oder will man zentral Steuern was die einzelnen Unterstützer Twittern und auf Facebook verbreiten sollen ?

Anarchischer Freiraum und Kreativität dürften da am Ende mehr bringen. Bzw die kann man anfeuern durch Meme Wettbewerbe usw. Also die Dinge die wenn Sie gut gemacht sind online Aufmerksamkeit bringen können. Aber das ist Kreativität und die lässt sich nicht Plannwirtschaftlich von irgendeiner Koordination oder BUVO herstellen…

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So als Aufruf das jeder Memes zu den Themen die ihm/ihr wichtig sind machen soll. Die einen machen dann halt Umwelt Memes die per Twitter raus gehauen werden andere vielleicht BGE oder Nerdige Netzpolitik Sachen…

Denke, wenn man da statt eines zentralen vorgegebenen Themas den Leuten die Freiheit lässt ihre persönlichen Special Themen einzubringen deutlich mehr Motivation erleben wird.

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Das wäre ja harmlos.
Nein, die Piratenpartei steht so im Sumpf, dass der Bundesschatzmeister mit dem Aufräumen gar nicht mehr nachkommt.
Es ist nur noch zum Abwinken, wie in dieser Partei die Mitglieder verschaukelt werden.
Aber selbst Schuld.
Alle Macht denen, die nichts, aber auch gar nicht zuwege bringen.

Auf keinen Fall die kreativen Kräfte einschränken, sondern Größenwahnsinnige, die nichts auf die Reihe bringen, frei drehen lassen.

Wir saßen vor 4 Jahren mit unserem Wahlkampfbeauftragten zusammen und merkten, dass der Null Schimmer hatte. Er war dann irgendwann nachts im Dorf in der Kneipe verschwunden und so gegen 2 Uhr haben wir entschieden, dass er einfach im Freien schlafen muss, falls er keinen Schlüssel dabei hätte.
0,37%, lizenzpflichtiger, verhungerter Adler, Plakate nicht mehr einsetzbar.

Persönlich verstehe ich nicht, warum der Bundesvorsitzende schlecht gelaunt ist.
Es gäbe allen Grund, dass er wirklich schlechte Laune haben könnte und die Gülle überschwappt.

Immer noch nicht verstanden.
Du brauchst Dir keine Gedanken machen, das übernimmt ein frei drehender Kreativer.

Schön wärs.

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Ginge denn nicht auch beides? Also ein strukturgebendes Konzept, Ansprechpartner bei irgendwelchen Anliegen und Kreativität und Engagement für die eigenen Schwerpunkte?

Edit: Wobei eigene Kreativität usw. nicht ausschließt das Konzept und die Ansprechpartner zu nutzen.

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Ihr macht Euch Gedanken über diese Partei?
Der Bundesvorsitzende bestimmt den Inhalt und die Richtung der Partei und deshalb ist es dem Bundesvorsitzenden völlig gleichgültig,

  • was ihr denkt,
  • ob ihr Euch in der Programmarbeit bemüht,
  • ob ihr Plakate aufhängt,
  • ob ihr mitarbeitet,
  • ob ihr

Das interessiert alles nicht, er verwaltet das Geld und entscheidet.
Und beim nächsten Bundesparteitag könnt ihr alternativlos diese Politik weiter unterstützen.

Auf dem Bundesparteitag in Halle falsch abgestimmt und jetzt ist keine Partei mehr da.
Es war offensichtlich und keiner kann behaupten, er hätte nichts gewusst.
Diese Partei will, dass der Bundesvorsitzende tun un lassen kann, was er will.

Ausdrücklich hebe ich das Versagen des Bundesschiedsgerichtes hervor.
Ausdrücklich.

Wer jemanden wie sekor unterstützt und sein Treiben gewähren lässt, der ruiniert eine Partei.