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Der leise Tod der öffentlichen Debatte


#104

Den Firmensitz zu verlegen dauert 15 Minuten - wurde aus steuerlichen Gründen sehr oft gemacht. Nee, Brexit ist nicht ein wirtschaftliches Problem, aber finanziell eine ehr zahlungskräftige Nation zu verlieren - tja - hat was mit Troika und ESM zu tun- und kognitiven Fähigkeiten.


#105

Erleuchte mich bitte, was hat GB mit dem ESM zu tun, der betrifft doch nur die Eurozone und da ist GB nicht drin.


#106

Ach, auf die Idee sind schon einige gekommen, zum Leidwesen der Briten. Schließung des Standortes UK und Neueröffnung in der EU.

Folge ?

Entlassungen in UK ?

Aber wer nur eine Briefkastenfirma in der EU eröffnet, aber den Produktionsstandort außerhalb der EU hat, wird behandelt wie ein nicht EU Mitglied.

Nur weil eine Firma ihren Standort in der EU hat, sind Produkte aus UK immer noch Importe von einem Staat außerhalb der EU…

Was denkst du warum UK am Rad dreht ?
Weil alles Friede , Freude, Eierkuchen ist ?

Denkst du die EU ist total verblödet, und durch Wechsel auf eine Briefkastenfirma innerhalb der EU sind alle Probleme gelöst ?

UKW, befasse dich mehr mit dem Brexit, der britischen Gesetzgebung und die der EU, den wirtschaftlichen Folgen des Brexit, für beide Seiten. Es ist ja nicht so, dass nur UK Nachteile hat. Letztens verlieren beide Seiten, UK aber am meisten.


#107

Aufgrund meiner kognitiven Fähigkeiten teile ich Dir mit, dass es bei den Flugrechten innerhalb der EU nicht um den Firmensitz geht, sondern um Controlling und Ownership.

Condor z.B. wird ohne Vertrag alle Flugrechte am 31.3. verlieren.
Ist halt mehrheitlich im Besitz von Thomas Cook.


#108

Der Köder ist verlockend - aber letztlich unbedeutend
es ist der Haken, auf den der Fisch beißt.

Der Haken hält den Fisch fest,
solange die Schnur nicht reißt.

Falls die Rolle die Schnur aufwickelt
ist der Angler erfolgreich.

“Wer ist der Angler” fragen wenige
und beginnen die Erfolgsaussichten zu berechnen.

Der, der den Angler geschickt hat,
ist gut vorbereitet und weiß genau worum es geht.

Es ist unklug in eine Schlacht zu ziehen, wenn man nicht mit Sicherheit gewinnt,
oder wo der Schaden für “die Anderen” nicht größer ist als für einen selbst.


Jetzt ist es passiert, Brexit Deal ist gescheitert
#109

tressli bessli nebogen leila
flusch kata
ballubasch
zack hitti zopp

zack hitti zopp
hitti betzli betzli
prusch kata
ballubasch
fasch kitti bimm

zitti kitillabi billabi billabi
zikko di zakkobam
fisch kitti bisch

bumbalo bumbalo bumbalo bambo
zitti kitillabi
zack hitti zopp

treßli beßli nebogen grügrü
blaulala violabimini bisch
violabimini bimini bimini
fusch kata
ballubasch
zick hiti zopp

Seepferdchen und Flugfische - Hugo Ball


#110

Kannst Du Dich nicht auf das Thema konzentrieren, Gollum?
Es geht nicht um Stuttgart 21, nicht um Dada, eigentlich auch nicht um den Brexit (kam von GG79)
Dein bizarres Posting ist “der leise Tod der öffentlichen Debatte”.

Du darfst Dich zu Deinen persönlichen Neigungen Äußern oder zum Thema. Bei Stuttgart 21 oder Dada musst Du Bezüge herstellen, die vorher nicht zu finden waren und einen guten Grund liefern, warum der Bezug beim vorherigen Thema nicht zu erörtern war.


#111

@ GG79: Denk an Deinen Beitrag Beitrag #65 vom 9. Jan. um 13:01


#112

Der Bezug ist ziemlich eindeutig.
Es geht um die öffentliche Debatte und die Teilhabe der Bürger an gesellschaftlich relevanten Fragen.

Mausfeld vertritt die These, es sei Aufgabe der Presse die Bürger zu informieren und ihnen den notwendigen Diskussionsraum zu bieten,
Du gehst davon aus, Hauptsache der Bürger entscheidet irgendwie
und wir hinterfragen Entscheidungen der Bürger an Beispielen.

Die bisherige Diskussion hat ergeben, dass Dir die Qualität einer Entscheidung völlig gleichgültig ist, der Bürger entscheidet und dann ist dies blind Umzusetzen.
Informationen sind für Dich nicht notwendig, es genügen Phrasen, belegt werden muß nichts Eigene Rechtschreibung in SH umzusetzen, Brexit kein Problem, da einfach Firmenverlagerung. Regelung der EU für Dich irrelevant.

Mausfeld schreibt Schuld an den schlechten Entscheidungen der Presse zu. Sie informiert die Bürger nicht, stellt keine Diskussionsplattform zur Verfügung.

Wir lehnen uns somit an Mausfeld und das Thema an und überlegen uns, warum Volksabstimmungen wie Rechtschreibreform, Stuttgart 21 oder Brexit Fehlentscheidungen waren.

Wir sind jetzt an der Stelle, an der Du jegliche Fakten ablehnst, keine oder falsche Fakten vorträgst und jeder inhaltliche Diskussion ausweichen möchtest, indem Du sinnlos Beiträge postest oder den anderen kognitive Fähigkeiten absprichst oder Du plötzlich über irgendetwas anderes diskutieren möchtest.
Seifenblase geplatzt. Nur Phrasen und Behauptungen. Niveau Mausfeld.


#113

Der zitierte Beitrag richtete sich eigentlich an GollumC - das kannst Du u.a. an Stuttgart 21 erkennen - aber egal:

Die Qualität einer Entscheidung ist auch subjektiv und darum kein absolutes E-Kriterium. z.B. was aus der Sicht eines Subjekts eine notwendige Umsatzsteigerung ist, ist für das andere Subjekt unnötige Umweltverschmutzung.

Bürgerentscheidungen umzusetzen wäre die Aufgabe einer jeden Demokratischen Regierung. Da Du absichtlich “blind umsetzen” schreibst, möchtest Du was genau sagen? Du kennst das Grundgesetz nicht?

Evidenzbasiert suche ich das Wort “Schuld” mit [strg] + [f] im verlinkten Mausfeld aus Beitrag #1 und finde keine Übereinstimmungen

_

Was schreibst Du da schon wieder?

Warum schreibst Du nicht, das die Volksabstimmungen gezeigt haben, das die dem/der wie Rechtschreibreform, Stuttgart 21 oder Brexit vorausgehenden politischen Entscheidungen Fehlentscheidungen - weil wohl nicht demokratisch legitimiert - waren?

Der Fehler liegt - nach Deiner Denkweise - in der Volksabstimmung - aber nicht an der zuvor geleisteten Arbeit der “demokratisch legitimierten Politiker” ! Das möge man sich merken und das lässt einige Deiner Äußerungen in diesem Forum in besorgniserregender Form anders erscheinen.

Wenn Du Dir nicht die Ohren zuhältst, kannst Du das Gelächter auch hören.

  • Denk an Deinen Beitrag Beitrag #65 vom 9. Jan. um 13:01
  • verifiziere Deine Behauptung mit Mausfelds Schuldzuweisungen Entscheidungen/ Pressearbeit.
  • erkläre Dein eingeschränktes Demokratieverständnis ( "Wir überlegen uns, warum Volksabstimmungen wie Rechtschreibreform, Stuttgart 21 oder Brexit Fehlentscheidungen waren)

#114

Klingt nach Deiner Selbstbeschreibung.
Falls die Tabletten nicht helfen, melde Dich im Prisam Bereich an. GollumC kennt sich aus.


#115

Denke ich ganz fest, ging um direkte Demokratie in sozialen Gruppen

Ergibt sich aus Artikel 21 Grundgesetz
# Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
_Art 20 _

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html

in Verbindung mit dem Parteiengesetz

Gesetz über die politischen Parteien (Parteiengesetz)

§ 1 Verfassungsrechtliche Stellung und Aufgaben der Parteien

(1) Die Parteien sind ein verfassungsrechtlich notwendiger Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Sie erfüllen mit ihrer freien, dauernden Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes eine ihnen nach dem Grundgesetz obliegende und von ihm verbürgte öffentliche Aufgabe.
https://www.gesetze-im-internet.de/partg/__1.html

Die Verfassung gibt den Parteien die ihnen obliegende und von ihm verbürgte öffentliche Aufgabe vor, die Willensbildung der Bürger zu ermöglichen.

Bedeutet, Abstimmungen nur mit Hand heben oder Kreuz machen, ist nicht.
Erkennt man schon daran, dass es Parteien möglich sein muß, vor Abstimmungen Wahlplakate aufzuhängen.


#116

Hatte ich ebenfalls schon geschrieben.
Wenn Deine Argumente zu Ende gehen, wird falsch zitiert und persönlich angegriffen.


#117

Ach so siehst Du das - Kann der Bürger mittelbar oder unmittelbar eine Pflichtverletzung der Parteien bei der Politischen Willensbildung geltend machen oder einklagen?
Wo macht der Bürger das?


#118

Artikel 20 (2) Grundgesetz


#119

War die Volksabstimmung zur Rechtschreibreform 1998 nach Artikel 20 (2) ?


#120

Die Kammer ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass Volksentscheide nicht ewig gelten könnten, sondern es die Möglichkeit einer Korrektur geben müsse.


#121

Ich will nicht eine Zeitung und den Relotius, sondern die Urteilsbegründung der Richter lesen. Alle anderen Sekundärquellen sind in erster Linie unnötige Propaganda


#122

das Abenblättle schrub 1999 schon:

Die Verfassung regelt nicht, wie lange ein Volksentscheid gilt. Juristisch hat das Parlament sich damit aus Sicht der Kammer korrekt verhalten. Politisch bewerteten die Richter die Entscheidung nicht, gaben den Abgeordneten aber einen deutlichen Hinweis. Es gebe gute Gründe, eine Bindungswirkung für Volksentscheide festzulegen. So könne der Gefahr entgegengewirkt werden, dass das Volk sich missachtet fühle und Politikverdrossenheit um sich greife.


#123

Dann wende Dich an den Herrn Mausfeld und fordere von ihm die Informationspflicht der Presse ein.

Wir machen in der Zwischenzeit das hier mit der Piratenpolitik weiter und setzen uns für Transparenz, OpenData und vernünftige Entscheidungen ein, wohl wissend, dass es Wege geben muß, unsinnige oder populistische Volksbefragungen nicht umzusetzen.

Ziel muß immer sein, am Ende vernunftgeprägte Entscheidungen zu fällen und die Aufgabe der Parteien ist, die Bevölkerung entsprechend zu ertüchtigen.
Genau dies geschieht hier.

Nicht einfach Phrasen und/oder Populismus und/oder erfundene Thesen verbreiten oder den anderen kognitive Fähigkeiten abstreiten oder ihnen Empfehlen ihre Medikamente zu nehmen oder zum Arzt zu gehen, sondern sachliche Auseinandersetzung.

Abstimmungen in völliger Unkenntnis des tatsächlichen Sachverhaltes sind kontraproduktiv.