Der Klimawandel ist nicht zu stoppen - was tun?

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Ich stelle hier jetzt einmal die These auf das es bereits zu spät ist den Klimawandel zu stoppen. Ganz im Gegenteil, durch den Aufstieg ehemals verarmter Volkswirtschaften in Asien und Afrika wird sich der CO2 Ausstoß weiter massiv erhöhen. U.a auch angefacht durch Rechtspopulisten wie Trump die weiter auf Kohle setzen oder wie Bolsonaro absichtlich die Urwälder abholzen lassen.

Die Bemühungen einiger EU Länder, darunter das von den grünen regierten Deutschlands werden nicht genug sein die Kettenreaktion zu verhindern. Zum Beispiel durch das Abtauen der Permafrostböden in der Arktis und zunehmenden Waldbränden wird die CO2 Konzentration extrem ansteigen.

Hitzesommer mit mehr als 45 Grad werden in Deutschland normal, damit auch der verdorren von Ernten. Global steigenden Nahrungsmittelpreisen aufgrund instabil werdender Ökosysteme und Desertifikation. Waldsterben usw.

Also mal angenommen das worst case Szenario tritt ein. Was müsste dann Deutschland bzw. die EU tun um diese Katastrophe möglichst gut zu durchstehen. Welche Möglichkeiten gäbe es die Folgen eines global völlig außer Kontrolle geratenen Klimawandels Regional einzuschränken und die Folgen abzumildern ?

Natürlich kannst Du untrainiert in einen Boxring steigen, da Du eh die Hucke voll bekommst.
Andere bereiten sich darauf vor, möglichst wenig abzubekommen.

Der Irrtum besteht darin zu glauben, es gebe da eine rote Linie. Gibt es nicht.
Es ist nur eine Frage mit welcher Intensität wieviele Menschen innerhalb welchem Zeitraum betroffen sind.

Der Natur sind die menschengemachten Grenzen völlig gleichgültig. So, wie sich Tiere und Pflanzen anpassen müssen, ist es für den Menschen ratsam dieses System zu adaptieren.

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Climate change

Remember:

0.5°C safety
1°C irreversible feedbacks (now)
1.5°C a dangerous world
2°C an extremely dangerous world
2.5°C moving towards Hell
3°C horror
3.5°C death of organised society
4°C human survival in doubt
5°C likely extinction
6°C our current trajectory

Climate ‘change’.

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Nr.1 wichtig ist, dass möglichst lange, ausreichend Wasser zur Verfügung steht!
2. Löschfahr- und flugzeuge
3. müssen Agrarflächen in der Nähe von Siedlungen, in Gemüsegärten umgewandelt werden, die nach einem einheitlichen Bewirtschaftungsplan von den Bürgern selbst zu pflegen sind. Gestern hab ich gelesen, dass unter anderem 2 Piraten in Halle Saale offiziell einen CSC gegründet haben. Das ist ein guter Anfang!

Und dann ist auch bald für einen angemessenen Grenzschutz zu sorgen. Europa ist für eine andere Zukunft gedacht worden, also reicht es aus, sich Gedanken über einen Schutzwall an den deutschen Grenzen zu machen. Natürlich wird das einigen Leuten nicht schmecken, aber wir müssen zum Glück nicht darüber diskutieren, ob das nötig sein wird. Und ganz vielen Leuten dürfte das sogar sehr gut gefallen, ohne dass man denen das erst noch groß erklären müsste. Top!

der allererste Schritt, der zu tun ist, ist also ein flächendeckendes Netzwerk aus CSCs aufzubauen, aus dem dann letztendlich ein starkes Selbstversorger Netzwerk erwächst, damit wir hinter unserem Schutzwall nicht unnötig hungern müssen

Billiger ist es doch, ihr grabt ein Loch in den Berg, klettert hinein und schiebt einen Stein davor und weg seid ihr.

Allein in Pakistan ist die Bevölkerung von 1990 von c.a 110 Millionen auf 212 angewachsen. Das obwohl das Land schon jetzt mit einer Wasserkrise zu kämpfen hat. Mit zunehmendem Klimawandel wird das sicher nicht besser werden. Der Migrationsdruck aus diesen Ländern wird also mit Sicherheit deutlich steigen. Das wird natürlich auch für Deutschland bzw. die EU eine Herrausforderung werden.

Mauerbau ist dennoch Bullshit, eine Mauer an sämtlichen EU Mittelmeerküsten würde die Ursache des Problems nicht lösen und wohl kaum dazu geeignet sein Fluchtbewegungen zu verhindern. Erst recht nicht entsprechende erst dadurch entstehende Konflikte zu vermeiden.

Rechtspopulismus hatte noch nie Lösungen anzubieten. Dennoch wird das ganze wenn der Klimawandel nicht aufgehalten wird eine ziemlich krasse Herausforderung werden.

Ach was.

In China, dem Land mit den meisten Einwohner schrumpft die Bevölkerungsanzahl.

Das Problem wird aber sein, dass in einigen Gebieten in Deutschland in denen teilweise Fremdenfeindlichkeit herrscht, in Zukunft weder ihren Plastikmüll oder ihren alten Schiffe loswerden, der Wasserhahn nicht repariert wird und keiner mehr im Krankenhaus sich um sie kümmert.
Das ist doch ein echtes Problem.
Deswegen sollte man primär in diesen Gebieten dafür sorgen, dass die etwas weltoffener werden, sonst sind die ja aus völliger Unkenntnis dem Untergang gewidmet.

Mal so zur Grundinformation, wie das in Japan endet:

In Europa habe man eine ganz andere Einwanderungserfahrung, in Japan sei Zuwanderung kulturell nicht erwünscht, erklärt Klingholz. „Die Zuwanderung zu Japan ist so erschwert und deswegen so unattraktiv, dass selbst die Quoten, die sie sich gesetzt haben für Pflegekräfte von den Philippinen, aus Vietnam und Indonesien nicht erreicht werden."

ein CSC ist nach der mir bekannten Definition ein “Canabis Social Club”, kläre mich auf, wenn du da was anderes verstehst.
Was soll der bei der Klimakrise bringen?
“Egal, wie das Klima wird, hauptsache ich bin breit und kann das besser durchstehen”? “mir doch egal”?

Sorry, aber ich bin weder bereit den internationalen Konsens und Kampf aufzugeben, noch jetzt in nationale Muster rück zu verfallen,
NoGo.

Lange Zeit konnte das Land dieses Problem der Studie zufolge durch Innovation und den Einsatz von Robotern überdecken. „Das reicht auf Dauer nicht mehr aus, vor allem im Pflegesektor nicht", sagt Klingholz.

Ich vertraue eher den Japanern als diesem “Klingholz”, die Akzeptanz von Robotern ist da sehr hoch. Zudem ist die japanische Kultur so verrückt, dass ich mir vorstellen kann, dass die Alten Ehrenselbstmord begehen würden, bevor die Gesellschaft wegen ihnen Millionen von Ausländern nach Japan importieren müssten.

Das werden wir erst sehen können, wenn die konkreten Katastrophen eintreffen werden, nicht wahr? ¯\_(ツ)_/¯

wir reden hier nicht von einer Krise, sondern von unserer Zukunft

Hanfflächen können angeblich 4x so viel Co2 binden, wie Waldflächen und damit ist Hanf ganz klar eine Klimaretterpflanze. Bei den CSC ging es mir aber eher um das wachsen von gut vernetzten Anbaugemeinschaften, die letztendlich nicht nur für ausreichend Gras, sondern auch ausreichend Nahrung sorgen. Dazu sind die Kiffer nunmal kurzfristig am ehesten zu mobilisieren. Wenn es dann in jeder Gemeinde einen CSC gibt, werden die schon von ganz alleine drauf kommen, was man sonst noch so spannendes anbauen könnte.

Keinen Schutzwall zu haben, kann man sich in Zeiten des Wohlstands und Friedens erlauben. Mit Rechtspopulismus hat das schon deshalb nichts zu tun, weil Rechtspopulisten meines Wissens nicht an Klimawandel glauben. Keinen Schutzwall zu bauen, nur weil das irgendwelchen Idioten gefallen könnte, wäre ein idiotischer Grund. Dass wir in demütiger Andacht untergehen, glaube ich halt nicht. Wir sind Menschen. Da muss man ja nicht lange rätseln, wie wir uns verhalten werden und ob ein Schutzwall Sinn macht. Für ein Wüstengebiet, wohnen definitiv zu viele Menschen in z.B. Spanien. Wer glaubt, dass die sich nicht eine komfortabelere Zone suchen werden, irrt. Und wer glaubt, dass ein paar Millionen Spanierer hier mit offenen Armen empfangen werden, wo absehbar ist, dass das Angebot von Wasser und Nahrung stetig sinkt, irrlichtert in Traumwelten umher.

Unsere Zukunft wird nicht nett. Wir könnten aber natürlich versuchen uns hinter dem Schutzwall wie halbwegs zivilisierte Menschen zu verhalten. aber unseren Handlungsspielraum schränkt der Klimawandel jetzt schon ein und wir gehen hier ja nunmal nicht davon aus, dass das besser wird.

Also ich brauche keinen Schutzwall und werde mich auch nicht einmauern.
Der Sinn erschließt sich mir nicht und der Mehrheit der Bevölkerung auch nicht.

Bro nimm mal mehr LSD als Gras, wenn überhaupt müsste es einen größtenteils See-Schutzwall um die EU geben. xD Wie stellst du dir das überhaupt vor, die ewig langen Landgrenzen Deutschlands verteidigen zu können? Und wenn wir schon bei Teilungen sind, warum überhaupt sollten die Süddeutschen ihr Bergquellwasser irgendwelchen Ossis und Fischköpfen geben? xD

Immer diese Apokalypsenamateure!

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EU. Wenn du mit der EU rechnen möchtest, dann musst du halt das Klima retten. Und da wir ja davon ausgehen, dass das ausbleibt, wird EU bald keine Rolle mehr spielen.
Und dein Quellwasser kannst du behalten. Wir planen hier an der Küste bereits Entsalzungsanlagen, aber einen Südlink wird es da voraussichtlich dann aus Gründen nicht geben

Quatsch, wohin willst du den die Meeresentsalzunganlagen bauen, wenn der Meeresspiegel stetig steigt? Da brauchen wir dringend das Jahrhunderte alte Know-How der Holländer, um Dämme zu bauen, Land vom Meer zurückzugewinnen, etc.

Vorausgesetzt, dass nicht Millionen von Menschen sterben werden: wie willst du in einem derart dicht besiedelten Land wie Deutschland die Bevölkerung ernähren, wenn wir auf verschiedenen Weisen Land verlieren, sei es durch Meer oder Wüste? Da brauchen wir dringend die brach liegenden Felder Osteuropas, auf denen heute nur Gestrüpp und “zu verkaufen” Schilder zu finden sind. Sowie die lokalen Obst-, Gemüse- und Tierarten, die seit Jahrhunderten von der Industrie unberührt sind und auch ohne Pestizide, Kraftfutter oder sonstwas überleben.

Und so weiter, und so fort. Deine Gedankengänge führen doch nicht viel weiter als die der deutschen Prepper, die meinen, in Europa mit ein bisschen Vorrat, Waffen und “Landwirtschaft für Dummies” Handbüchern die Apokalypse überleben zu können.

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SH liegt nicht komplett unterm Meeresspiegel, auch wenn das immer alle denken.

Ja, noch… :crazy_face:

Werden die neuen Inseln in SH eigentlich nach den Bergnamen umbenannt?
Wird aus dem Haferberg die Haferinsel?

jo. aber nicht gleich Morgen

Als Naturschützer ist Fröhlich eigentlich kein Freund davon, in die Natur einzugreifen. Aber ein Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels könnte Grund genug für eine Ausnahme sein.

“Ich denke wir unterschätzen, was da auf uns zukommt”, sagt er. “Ich fürchte, dass große Teile dieses Gebiets verloren gehen werden - wirklich.”

Und wenn das Gebiet verloren geht, wird höchstwahrscheinlich auch die Ruhe verloren gehen, die die Einheimischen so genießen.