Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Website Piratenpartei Deutschland

Delegationen? Idee/Gedankenspiel


#41

Das könnte aber auch daran liegen dass Deine Hoffnungen so menschenfern, visionär und illusorisch sind, dass sie mit der Realität nur schwer in Einklang zu bringen sind.


#42

Oh man wertet gleich, es geht wohl nicht ohne, oder? So ein klitzekleiner persönlicher Angriff muss halt sein, stimmts? Irgendwie muss man es ja schaffen, Aussagen von Personen zu diskreditieren, oder? Ich habe ja die Hoffnung, dass es inzwischen auch anderen auffällt, nicht nur mir. Falls doch nicht, na deswegen antworte ich auf diesen Schrott, ansonsten würde ich es lassen.

#plonk


#43

Warum sollte es, bevor man Entscheidungen trifft oder sich eine Meinung bildet sollte man die Alternativen bewerten.


#44

Ich sehe den persönlichen Angriff nicht, kommt Dein mimimi nur deswegen weil Dir, die der Gedanke ich könne Recht haben und das Verhalten des Buvo genau aus solchen Überlegungen resultieren unangenehm ist?


#45

Wenn ein Bundesvorstand so gut wie alle Fragen und Diskussionen für nicht zielführend hält und sich auch nicht an inhaltlichen Diskussionen beteiligen mag, wie soll er denn dann seine Mitglieder vertreten können?

Dies ist der springende Punkt.
Sie betreiben ihre eigene Agenda und das Anliegen derer, die sie vertreten sollen, interessiert sie nicht.

Was hat der Wähler von solchen Abgeordneten?

Persönlich nehme ich sehr wohl zur Kenntnis, welche Bundesvorstandsmitglieder sich zu Belangen in ihrem Bereich äußern, den Dialog suchen und welche Vorstandsmitglieder überhaupt nicht anwesend sind.

An Wahlergebnissen für Vorstandmitglieder wird sich dadurch aber nix ändern.
Hauptsache Haare schön.


#46

An “unseren” Wahlergebnissen aber auch nicht. Und ich zitiere da mal jemanden: “Eine linke Linkspartei ist eben nicht mehrheitsfähig, vorallem, wenn nur noch irgendwelche Linksthemen bearbeitet und kommuniziert werden und Kernthemen völlig untergehen
Damit verabschiede ich mich jetzt aus diesem Thema. Es sei denn es hat noch irgendwer Inhaltlich Fragen oder etwas in der Art dazu. Aber wie ich leider immer häufiger feststellen muss, hier sind die wenigsten bereit weiter zu denken als ein Stück Feldweg dazu in der Lage ist. Also “Weiter so”. Nur halt nicht mit mir.


#47

Seit wann ist “Heimat” ein Linksthema?


#48

Das ist ein Thema, welches besprochen werden kann. Ich hab die Piratenpartei, Ihr Forum und die Mailinglisten seit Jahren beobachtet. Die Manipulationen sind da.
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Wir machen das online & öffentlich oder wir machen das im Hinterzimmer, offline und nicht öffentlich. Ich bin für die zweite Variante.


#49

Wer sagt denn, dass er das nicht mag? Hast du ihn mal gefragt? Hat er jemals gesagt, dass er alle Fragen für nicht zielführend hält, hast Du nach Gründen gefragt? Versucht Dich in seine Ihre Situation zu versetzen?


#50

Und weiter gedeiht der Verschwörungswahn, nur weil man selber nicht weiter kommt müssen irgendwelche bösen Mächte verantwortlcih sein,


#52

Echt jetzt, Manipulationen in Mailinglisten und im Forum?

Es ist das Wesen der Demokratie seine Meinung zu äußern und sich mit gleichgesinnten in Gruppen zu organisieren um Einfluss zu bekommen.

Unterwanderung? So ein Quatsch.
Klar hat es Versuche gegeben in KVs ein paar Verwandte und Freunde als Mitglieder zu gewinnen um damit seine Kandidatur zu stärken. Abr eigentlich ist das Anwerben von zahlenden Mitgliedern doch gut für die Partei :slight_smile:

Manipulationen im Forum oder Mailinglisten
Meiner Erfahrung muss man sich schon sehr daneben benehmen um aus einer Mailingliste geworfen zu werden. Da wird viele zu viel Mobbing und übler Ton geduldet. Das hat aber nichts mit Manipulation zu tun, sondern damit dass mache Leute es nicht schaffen einen zivilisierten Umgang mit ihren Mitpiraten zu haben.

Meine Güte kümmert euch um die echten Probleme.


#53

Klares Nö.
Demokratie ist die Herrschaft des Volkes.
Es gibt eine Unmenge von Regelungen, die in einer Demokratie sicherstellen, dass es eben keine Frage der Macht, des Geldes, der Organisation ist, die eigene Meinung durchzudrücken.

Es sind stets alle zu befragen und es ist alles zu Unterlassen, damit aus einer Mindermeinung eine Mehrheitsmeinung wird.

Organisieren sich Gruppen um ihre Meinung durchzusetzen, dann ist das Ergebnis oft Murks, dies gilt für Gewerkschaften, Interessensverbände und Organisationen usw.

Genau aus diesem Grunde setzt sich die Piratenpartei für direkte Demokratie und Transparenz ein.
Dies ist elementar für die internationale Bewegung der Piraten.

Nicht schummeln und manipulieren, sondern Argumente unter gleichen Bedingungen vorbringen, damit die besten Argumente umgesetzt werden.


#54

Las mich kurz überlegen …

Die Piratenpartei ist eine Gruppe, die versucht Macht (Mandate) zu gewinnen um ihre Ziele durchzusetzen.

Das steht im Grundgesetz auch so als Aufgabe der Parteien drin.


#55

Wo soll das stehen?
GG Artikel 21 (1)
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html

Da steht nichts von Macht, sondern genau das Gegenteil:
Das Volk hat die Macht und die Aufgabe der Parteien ist es, das Volk zu befähigen, Entscheidungen zu treffen.

Auch intern müssen diese Parteien demokratisch organisiert sein, sprich, die Parteien müssen ihre Mitglieder befähigen, gute Entscheidungen zu treffen.

All dies geht nicht mit Grüppchenbildung und Trickserei.
Es ist offen und ehrlich zu kommunizieren.

Diese strikte Umsetzung des Grundgesetzes unterscheidet unsere Partei vom Machtgerangel anderer Parteien und dieses Machtgerangel stößt Menschen ab, sich politisch zu betätigenj oder wählen zu gehen.

Im großen Aufschwung kamen Personen aus anderer Parteien, die wie Du, es völlig normal finden, Macht anzustreben um politische Entscheidungen durchsetzen zu können.

Um es noch einmal klar zu verdeutlichen.
Der Parlamentarier ist Abgeordneter, er vertritt nur das Volk.
Ein Vorstand vertritt nur seine Mitglieder und muß die Mitglieder befragen und befähigen, an Entscheidungen mitzuwirken.

Ein Vorstandsmitglied vertritt nicht seine Agenda.
Im Notfall ist er zwar nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet, das ist aber nicht der Normalfall und die tägliche Arbeit.
Natürlich kann er über sein Wirken versuchen Mehrheiten für seine Meinungen zu finden, clever ist es aber einige Dutzend, hunderte oder tausende von Personen zu haben, die auf seine Meinung einwirken, indem er sie befragt und ihre Meinungen ernst nimmt und dann entscheidet.
Denn die Macht liegt beim Volke und wenn man sie befähigt an Entscheidungen mitzuwirken, dann wird das auch was und die Distanz, die da in Berlin, die da in Brüssel verschwindet.
Es geht um das Einbinden und Mittragen von gemeinsam gefällten Entscheidungen


#56

Ist es nicht traurig das immer wieder erklären zu müssen? Und jetzt frage mich mal jemand, weswegen ich in regelmäßigen Abständen einfach nur noch die Geduld verliere, da ich davon ausgehe, dass die $Leute sich vorher informieren und nicht ständig solchem Gewäsch wie diesem Vorbeter ihren Glauben schenken. Er glaubt ja auch nicht an Unterwanderung, weil er es sich, mangels Kreativität, einfach nicht vorstellen kann.


#57

Hier blenden einige die Realität total aus. Papier ist geduldig. Es ist auch schön das hier immer wieder Gesetzestexte eingeblendet werden, Tatsache ist, es gibt keine Gruppe, Vereinigung, Firma oder Partei usw. die das hier geforderte lebt.
Also sind das nicht praktikable Wünsche. Es wird immer eine Person oder Gruppe geben die massgeblich die Richtung angibt. Wem das nicht passt kann ja eine Selbsthilfe Gruppe gründen oder nach Vorbild von Bhagwan sich mythischen Vorstellungen widmen, wobei selbst hier jemand bestimmt wo es lang geht.
Die PP hat erfolglos versucht “jeden“ ein Mitspracherecht einzuräumen. Das muss anders werden indem den Vorständen nicht jeder Schlaumeier oder Andersdenkende vorschreibt was diese zu tun oder zu lassen haben. Wenn jemand es anders haben will soll er gefälligst antreten, Mehrheiten suchen um das zu ändern.
Ansonsten haben all diejenigen die sich hier anonym aufregen und Veränderungen einfordern kein grosses gewicht.
Hast Du das als amtierendes Vorstandsmitglied verstanden und verinnerlicht werden Aktionen, Beschlüsse und eigene Entscheidungen unbeeinflusst bestmöglich getroffen.
In diesem Sinne jammert ruhig weiter den ihr verändert so nichts, aber auch gar nicht!!


#58

BIS JETZT Und ich finde es auch sehr schade, dass das mit den heutigen digitalen Technologien noch nicht umgesetzt wird. Es kann nähmlich möglicherweise mit den heutigen digitalen Technologien umgesetzt werden, da diese nicht mehr sukzessive bzw. analog (mit Papier) arbeiten, sondern nicht-linear bzw. digital (mit ständiger Modifikation).

Gerade die Piratenpartei, als die digitalen Pioniere, sollte NEUE Modelle vorleben. Denn dafür und für den Schutz der Freiheit im Netz ist sie letztendlich da. So meine Meinung.


#59

Ja, es ist zumindest einen Versuch wert. Wenn nicht die PP wer sonst könnte diesen Versuch starten bezw. umsetzen.
Realität: als BEO beauftragter kenne ich diese Problematik sehr gut. Der innerparteiliche Wille dies umzusetzen ist jedoch sehr schwach ausgeprägt. Beispiel: für 4x Programmkonferenz in Kassel in 2018 wird vom BuVo ein Budget von ~ 15.000.-- Euro bereitgestellt. Für die Forderungen der Mitglieder in der PP seit 2013 für den BEO genau 0,00 Euro. Das ist das wahre Problem deiner Forderung digital etwas zu tun.


#60

Doch, es wird in den Parlamenten umgesetzt, der Piratenpartei und immer mehr Unternehmen.

Diejenigen, die es nicht umsetzen, wie die Bundeswehr, ballert bei Trockenheit in der Gegend herum, setzt das Moor in Brand und könnte auch nicht ansatzweise ihren Auftrag erfüllen.
Alles wichtige und hochbezahlte Generäle, die die Realität völlig ausblenden.

Gleiches gilt für irgendwelche Bundes- und Landesvorstände, die die Realität ausblenden.

Außerhalb des Universums der Bundes- und Landesvorstände ist die Piratenpartei genau so organisiert, wie es auf dem vermeintlichen Papier steht.

Mitglieder bringen Anträge ein, die auf Parteitagen abgestimmt werden.
Bundes- und Landesvorstände können sich zwar an der Meinungsbildung beteiligen, es entscheiden aber die Mitglieder.

Kaum ist der Parteitag zu Ende, tritt das ein, was Detlef als Realität bezeichnet.
Einfach das Grundprinzip nicht verstanden.

Wir wählen zwar eine Bundesregierung, die muß aber Gesetze einbringen, die vom Parlament, vom Bundesrat bestätigt werden und dann auch noch verfassungskonform und mit dem EU-Recht kompatibel sein müssen.

In Unternehmen entscheiden letztendlich die Eigentümer und nicht die Geschäftsführung, Betriebsräte haben Mitspracherecht und viele Unternehmen haben erkannt, daß viel KnowHow gerade bei denen ist, die direkt an der Maschine stehen.

Der entscheidende Punkt ist immer, wie bekomme ich das KnowHow nach oben.

Bei der Bundewehr spielt es keine Rolle, ob ein Gefreiter der Meinung ist, ob das nun brennen könnte oder nicht. Wenn es der General sagt, dann Feuer frei.

Gleichberechtigung und das Einbeziehen der Kinder in Entscheidungen funktioniert doch in der gleichen Art und Weise.
Vor 50 Jahren hat halt der Mann in der Familie entschieden.
Das hat sich halt geändert und es dringt in mehr Lebensbereiche vor.

Warum?
Weil es zu besseren Erebnissen führt und zwar für ALLE.


#61

Ja das ist auch ein Grund, weswegen ich diese über das Jahr verteilten “Chattertreffen” komplett auf den Prüfstand stellen würde. Ich habe bisher noch keine Marina z.B. erlebt, aus der wirklich abrechenbare Erkenntnisse/Ergebnisse hervor kamen, die sich später auch realisieren ließen. Selbiges gilt auch für Programmkonferenzen. Das sind alles Dinge die man durchaus auch anders organisieren kann. Ich weiß, es wird hier von einigen Protagonisten massiv Widerspruch geben, jedoch kann man sich auch organisieren auf andere Art und Weise. In meinen Augen ist das in vielen Fällen nur Reisesubventionierung von Vorständen.

Das Thema BEO, man möge mir verzeihen, ich stehe dem immer noch skeptisch gegenüber. Skeptisch, nicht ablehnend! Aber ja, hier müssen wir endlich mal “investieren”. Vermutlich nicht nur Geld sondern viel mehr etwas Hirnschmalz, Quer denken, Argumentationen suchen usw. Zumal das Thema eben auch von “Datenschutzseite” her aus meiner Sicht vollständig neu durchdacht werden muss. Ich meine, wenn ich das Thema “Unterwanderung” komplett durchdenke, ist die Papierform inzwischen noch weniger sicher als eine elektronische Abstimmung. (Nur mal so als Denkansatz)

Einzig, hier sehe ich immer nur eine Gruppe von Personen jammern. Jene, die das Ab- und Herleiten immer an der falschen Stelle versuchen. Sonst würden nicht solche merkwürdigen Fake-Wahrheiten wie “Macht gewinnen” in die Welt setzen.

Tja, wenn es so etwas wie die “Registrierte Anonymität der Anonymität” gäbe … weil ich mag nicht Jahre später, nur weil es möglich ist, für mein Wahlverhalten zum Beispiel gestraft werden. Trotzdem sind hier Prozesse endlich mal vollständig neu zu überdenken.