Das Ende der Arbeit duch Digitalisierung

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Damit die Versicherung bezahlt, musst du ihr Mitteilen welcher Versicherungsnehmer und welche Behandlungen. Damit ist die Ärztliche Schweigepflicht weg.

Die Anonymisierung erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung, die die Daten zusammenfasst und der Krankenkasse meldet: an diesen 1000 Patienten von euch wurden folgende Behandlungen vorgenommen.

Daher der Bürokratische Umweg.

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Gaaaaaanz viel.
95% aller PC-Software, die in Deutschland eingeführt wurde, ist getestet, angepasst und im Umfeld von 10 Metern gelaufen.
Ernüchternd war einzig die mangelnde Innovationsfreude derGroßunternehmen IT-ler die IBM und ein wenig NCR, Nixdorf und HP wollten. Desto grüßer das Unternehmen, desto wahrscheinlicher iBM, völlig unabhängig von Leistungsfähigkeit der Hardware geschweige denn Benutzerfreundlichkeit der Oberfläche.
Das Office-Paket von Microsoft ist doch eine einzige Innovationsruine.
Wer hat den Kalkulationsblätter eingeführt, Menüs, Kontextmenüs?
Der Flugzeughersteller Boeing hat die dreidimensionalen Kalkulationsblätter eingeführt.

Da Microsoft kein Datenbankprogramm auf die Reihe gebracht hat, konnten sie noch nicht einmal ihre eigenen Lizenzen verwalten.
Microsoft Access Database benutzt jetzt wer?

Der Mittelstand und die Großunternehmen verwenden heute ein Kalkulationsprogramm für Anwendungen, die in eine Datenbank gehören.
Woran liegt es?

Im Internet läuft mit Google jetzt das Gleiche.
Den Inhalt von Daten und Wissen im Internet nach Kommerzialisierungstrategien auszurichten kann nicht gut gehen, da Daten und Wissen außerhalb der Kommerzialisierungstrategie nicht mehr produziert wird, siehe Probleme Wikipedia.

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Wenn der deutsche Mittelstand hier eben keine Kompetenzen aufbaut dann werden Sie vom Markt verdränkt. Siehe Einzelhandel vs Amazon, Taxi Unternehmen vs Uber, Hotels vs Airbnb usw usw. Wenn die US Konzerne das in einem freien Markt effizienter hinbekommen dann hat die Deutsche Wirtschaft eben irgendwannmal ein Problem.

Siehe auch u.a kleinere Deutsche Webhoster die in Sachen Innovation usw immer weniger mit den großen Cloud Konzernen mithalten können.

Hier ist Digitalpolitik eben auch knallharte Wirtschaftspolitik. Leider kommt da nicht viel von der Politik. Die EU macht halt lieber DSGVO, Uploadfilter usw um hiesige Akteure noch weiter auszubremsen, Bewustsein in der Bevölkerung scheint nicht vorhanden zu sein. Die Piraten haben den Fokus stark auf Bürgerrechte, Urheberrecht usw. Wir müssten hier auch mehr digitale Industrie und Wirtschaftspolitik machen, finde ich.

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Ich habe in den verschiedensten Gebieten ähnliche Erfahrung gemacht. Erst heute hat mir jemand erzählt, wie ihr Umstieg auf Windows 10 im Betrieb ablief. Chef: “die Leute brauchen keine Weiterbildungskurs für das neue Windows”. Mitarbeiter: “dann machen Sie mal XYZ, was sie vorher auch schon getan haben”. Chef: “Das ist doch genau das selbe” - gesagt getan und gewundert, weil es nicht ging. Und im Betrieb, so der Mitarbeiter, sitzen Leute kurz vor der Rente, die froh sind den Ein-/Ausschalter zu kennen und sollen komplett unvorbereitet das neue System beherschen.

Ich kann noch weitere Beispiele nennen, die ich teils ganz persönlich erlebt habe. Ich kenne auch “Gamer”, die sich kaum mit dem PC auskennen und nichtmal wissen, welche Bildschirmauflösung sie haben oder wie man das herausfinden kann.

Ich weiß auch noch das Chaos damals mit der Schulinfrastruktur der PCs, weil die Schule nur den günstigsten IT-“Spezialisten” wählen darf. Und das wird heute sicher kaum anders sein. Hier könnten PIRATEN z.B. auch ansetzen, damit eine funktionierende Infrastruktur in Schulen gewährleistet ist.

Es gibt auch Gegenbeispiele von Leuten oder Firmen, die ihr Zeug sinnvoll organisieren. Es geht hier im Thread aber eher um jenes Feld, bei dem noch viele Optimierungsmöglichkeiten bestehen.

@CraWler:
Was ist eigentlich so schlimm an DSGVO? Ich weiß, es gibt hier und da ein paar Schwachpunkte, aber stellt das nicht grundlegend eine Verbesserung zum vorherigen Stand dar?

Viel hat sich ja für uns eh nicht geändert da es in vielen Teilen dem BDSG entspricht. Was sich halt am stärksten geändert hat, ist der Verwaltungsaufwand. Ich muss eigentlich wöchtentlich eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung lesen, die hat dann mit TOMs gerne mal 30 Seiten. Und das ganze dann nur um mal 1000 Briefe für einen Kunden zu drucken und zu verschicken (als Beispiel).
In der Regel bin ich länger mit dem lesen beschäftigt als alle anderen Tätigkeiten für den Auftrag zusammen dauern.

Schlechtes Besipiel, da dafür nciht notwendig :wink:
Und auch der Dokumentationsaufwand hält sich bei richtiger Umsetzung in Grenzen. Aber ich weiß das es bei vielen so ankam, gehandhabt wird und das viele zu viel unsinniges drumherum machen.

DSGVO und die wirren bei der Umsetzung, das wäre nen eigenen Thread wert lach

Naja das stimmt nicht ganz.

Wenn es um gewerbliche Adressen etc geht dann nein.

Wenn es aber um private Kontaktdaten und andere Informationen geht dann ja. Aber ob notwendig oder nicht ist auch erstmal ein anderes Thema, wenn der Kunde es verlangt kannst du dich damit auseinander setzen oder halt den Kunde verlieren.

Nicht Notwendig, die Post hat das durchgespielt :wink:
Da die eigentliche Dienstleistung im Versand der Briefe besteht und nicht in der Verarbeitung der Adressen ist keine AV notwendig. Aber ja ich weiß, erkläre das mal nem Kunden. Ist genau so Zeitraubend wie einfach 30 Seiten abzuheften.

Aber back on topic, mehr gerne per DM

Habe bei einem Webhoster gearbeitet, da hat der DSGVO Unsinn extrem viel Workload verursacht. Unmengen von “Auftragsdaten Verarbeitungs Verträgen” TOMs, teils dann noch irgendwelches Custom Vertragszeug das einige Kunden extra wollten. Seiten über Seiten mit juristischem gelaber.

Am Ende werden dann doch die gleichen Daten auf genau die gleiche Weise wie vorher verarbeitet. Nur mit riesen bürrokratie und Papieraufwandt.
Hat sich durch die DSGVO Irgendwas geändert ? ich sage klar NEIN!. Amazon Alexa speichert genauso alle Sprachdaten ab wie vorher, Facebook trackt weiter und speichert jeden Klick… usw. Dafür dann aber auf jeder Webseite diese extrem nervigen Cookie Banner.

Alles bleibt beim alten, nur viel Geld und Arbeit für die Juristen und “Datenschutzexperten” welche prächtig damit Geld absahnen können. Die wenigsten user lesen sich durch hunderte Seiten an AGBs und Datenschutzerklärungen, die müssen eben etwas angepasst werden und der Überwachungskapitalismus rollt weiter.

DSGVO ist ein schönes Beispiel für eine Bürrokratisch betriebene Datenschutz Simulation bzw. für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme die viele sinnentleerte Jobs schafft ohne das sich für die Gesellschaft tatsächlich etwas ändert.

Also doch nur das übliche Gelaber, schade. Ich kenne selbst jemanden, der sich über den Mehraufwand geärgert hat. Und ich kann ihn nur zustimmen - er hat vorher datensparsam gehandelt und tut es weiterhin. Blöd (und das war bei meiner Fragestellung “die Schwäche”) ist, dass es ein Mehraufwand für kleinere und mittelständige Firmen ist, der von den Resourcen her (Zeit/Geld) zu sehr wichtet. Aber der Mehrwert wird in Deutschland leider gerne unter den Teppich gekehrt.

EU-weit wurde der Datenschutzstandard auf ähnliches Niveau wie in Deutschland angehoben. Das war vorher bei weitem nicht so! Auch gibt es jetzt besser Möglichkeiten durchzugreifen als bloß mit dem DSG. Andere Firmen aus Brasilien und sonst wo in der Welt nehmen den europäischen Datenschutzstandard an. Die Klagewelle gegen Datenschutzverstößen hat gerade erst begonnen. Das braucht natürlich Zeit bis Alexa und Co angeklagt werden. Ein Urteil kenne ich bereits: Social Media Button dürfen keine Daten ohne Klick an Facebook und Co verschicken - andernfalls drohen ziemlich hohe Bußgelder für die Seitenbetreiber. Viele NGOs in ganz Europa klagen gegen Datenhandelwerbung im Netz, da der User keine Möglichkeit hat dem zu widersprechen (und einige weitere Rechtsverstöße dabei). Bereits jetzt kenne ich schon einen Videoplayer, der um Erlaubnis bittet und bei dem man die Weitergabe (sogar komplett oder detailiert zu den jeweiligen Firmen) abwählen kann. Änderungen kommen, die brauchen jedoch Zeit.

noch ein Beispiel für die IT von Großkonzernen -_-

Frage: Definiere “Digitalisierung”

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Ich meine was der @Sebulino meint (Hoffentlich) .

Zum Thema:

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Wer ist Autor dieser Journallie? Handwerk scheint es nicht mehr zu geben.

In den letzten 20 Jahren - besonders in den letzten 5 Jahren erkenne ich täglich, was mich von vielen anderen Mitmenschen unterscheidet. Das, was ich weiß, kann, erfahren habe und das angesammelte Wissen und die Erfahrung die im Laufe der Jahre entstanden ist - all das hat unschätzbaren Wert und wird mit jedem Tag wertvoller. Ganz einfach deswegen, weil von den Wenigen, die auf dem Gebiet auf Augenhöhe sind sterben immer mehr und nehmen diese Fähigkeiten mit ins Grab.
Nachwuchs gibt es nicht.

Man stelle sich eine Welt vor, in der diese Annahmen Gültigkeit haben könnten - jetzt verstehe ich Kunstsammler und Denkmalschützer :yellow_heart:

Leute macht Photos und seht Euch diese Schätze an. Nicht nur, dass so etwas heute nicht mehr gebaut und hergestellt werden kann - oftmals fehlen auch die Handwerker, die das nötige Verständnis haben diese Dinge “in Stand zu halten”