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Corporate Design vs Individuelle Gestaltung


#1

Dieser Thread kann die Diskussion um die folgende Fragestellung bündeln:

Darf bei Gestaltung von offiziellen Materialien der Piratenpartei Deutschland das Corporate Design verlassen werden?

Motivation: bei der Frage nach Vorschlägen zur Gestaltung von T-Shirts zum Thema “#SaveYourInternet” ist eine Diskussion um diese Frage entbrand: Piraten-TShirt #SaveYourInternet benötigt, mag wer designen?

Hilfreiche Links zur Diskussion:


Piraten-TShirt #SaveYourInternet benötigt, mag wer designen?
#2

ups… im alten Beitrag hab ich noch ein paar Gedanken reingeschrieben,


#3

Ich mach mal hier weiter, irgendwie finde ich den orangen Kreis als CI bzw. brand interessant

…wenns rund werden soll -Piraten
… Nazis - wir machen Euch rund
.
.
.


#4

Wenn ich mal anfange, sorry…

Im Bierdeckeldesign… regional angelehnt an bekannte Marken…, auch als Bierdeckel könnte man ja versehentlich mal wo liegen lassen


#5

Nochmal das Dartsthema aufgegriffen, der Piratenkreis mit Dartpfeil (von vorne) rechts oben auf dem t- Shirt

Piraten — mitten ins Herz


#6

Auf die Frage: Natürlich darf man mit den Elementen spielen… die Wiedererkennbarkeit aufs Spiel zu setzen ist allerdings Wahnsinn.


#7

@MoritzKemp
nimm es mir bitte nicht übel, wenn ich mich an der Debatte nicht beteilige, denn für mich bedarf Kunstfreiheit keiner Debatte mehr. Sie ist im Grundgesetz verankert.
#SaveYourInternet ist glücklicherweise nicht an uns Piraten gekoppelt und es ist glücklicherweise nicht verpflichtend das Logo oder den Namen von uns Piraten zu verwenden.

Wir in Zittau gehen nun dazu über, sämtliche Designs OHNE Piratenlogo oder Schriftzug zu gestalten, weil wir es nicht einsehen stundenlang über Kunstfreiheit zu diskutieren, wo es nichts zu diskutieren gibt.

Wir Piraten setzen uns für Freiheit und für Individualität ein. So oder zumindest sinngemäß steht es in unseren Grundsätzen. Aufgrund dieser bin ich dieser Partei beigetreten und aufgrund dieser setze ich mich für diese Partei ein.

Verraten wir diese Grundsätze, und das tun wir nach meiner Meinung, wenn wir sie bei den eigenen Mitgliedern nicht anwenden, ist das letzte bisschen Glaubwürdigkeit auch noch dahin.

Ich selbst bezeichne mich als Künstler und lasse mich daher nicht beschränken. Das mag der Partei oder einzelnen Parteimitgliedern nicht gefallen, was ich verstehen und nachvollziehen kann, aber ändern wird es für mich als Künstler nichts. Und ja, da mag ich vielleicht egoistisch sein oder ein großes Ego haben, aber he, das darf ich als Künstler. :wink:

Wie gesagt, für mich gibt es keinen Grund mich an dieser Debatte zu beteiligen, dafür ist unser Grundgesetz, welches auch für unsere Partei verpflichtend ist, eindeutig.

VG
Jan
Piraten Zittau


#8

Die Kunstfreiheit in ihrem Lauf
halten weder Ochs noch Esel auf.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

So ein Design muss dem Angler schmecken und nicht dem Fisch…

#SaveYourInternet


#9

Ich finde es toll wenn du dein Ego verwirklichst. Aber sei bitte so nett und tue das in einem Kunstverein oder dergleichen wenn es um CI geht.

Du bist ein Musterbeispiel für die vielen Piraten, die nicht begriffen haben, worum es in Parteien geht und besser in einer Form von Bewegung aufgehoben wären. Wir werden sehen wie viel mehr Wählerstimmen du in Zittau für die Piraten mit deinen Aktivitäten generierst. Ich bin mir aber ziemlich sicher das du Zeit und Geld anderer Leute gerne dafür verwendest…


#10

@DanielSeuffert
Du unterliegst da einem Irrtum. In den nächsten 5 Jahren werde ich nichts dergleichen in Zittau unternehmen. Mir gehts also nicht um Wählerstimmen und da liegt wahrscheinlich auch der große Unterschied zu dem was einige andere Piraten wollen.

Mir gehts um das Prinzip und um den ganz kleinen Rest Glaubwürdigkeit unserer Partei. Aber du hast vielleicht recht, vielleicht sollte ich mein Engagement von der Partei wieder abziehen und mich Privat wieder mehr einsetzen.

Kann mir ja dann bei einem schönen Rotwein anschauen, wie der Zug weiter vor die Wand gefahren wird. Ist ein echt guter und vor allem konstruktiver Vorschlag, Daniel.

Nur um auf Nummer sicher zu gehen. Teile dieser Antwort enthalten Sarkasmus und Ironie.


#11

Wenn es Dir “nur” um Dich geht, warum bist Du dann in eine Partei eingetreten? Du könntest ja an einer VHS auch Salzteigbacken… oder brauchst Du dann doch die Bühne?


#12

Du unternimmst nichts die nächsten 5 Jahre und solltest vielleicht dein Engagement abziehen und privat mehr machen .

Faszinierend.


#13

Schon ein bissl lächerlich, was du hier von dir lässt. Prinzip und Ego zu verwechseln gehört dann doch schon zu den Klassikern.

Du sabbelst hier zusammenhangsloses Zeug vor dich her ohne das eigentliche Thema überhaupt verstanden zu haben. Ging dir im Originalthema ja auch schon so. Vielleicht ist es anratenswert, dir das Thema ersteinmal komplett zu geben, bevor du hier vor dich hin brabbelst. Dann käme vielleicht auch mal was konstruktives von dir und nicht nur sinnloses.

@DanielSeuffert
Auch wenn ich dich mittlerweile für einen Troll halte, gehe ich noch ein letztes Mal auf einen deiner Postings ein. Wenn du lesen könntest, wärst du echt klar im Vorteil. Aber ich gratuliere dir, denn du hast es in Perfektion drauf, Leuten die Worte im Mund umzudrehen. So sind keine konstruktiven Gespräche möglich.

Ist hier ja schon schlimmer als im Bündnis Grundeinkommen. Meine Fresse und ich dachte, ich verbessere mich, wenn ich einer älteren Partei beitrete. Aber der Kindergarten ist hier nur noch größer.


#14

Scheint ja eher Dein Problem zu sein,

Ja, das hatte ich missverstanden ich dachte es ging um Piratenshirts für den EU- Wahlkampf, und nicht darum wie Du Dich künstlerisch am besten weiterentwickeln kannst. Nun ist die Pubertät eine schwierige Zeit…


#15

Den Vorschlag, einmal darüber zu debattieren, in wie weit
das CI bei der Gestaltung eingehalten werden sollte oder nicht,
zeigt gerade, dass ich durchaus die Position einer individuellen Gestaltung
akzeptiere. Und bei passenden Argumente lasse ich mich
dazu überreden, meine Empfehlung zu revidieren.

Dazu ist aber notwendig, in der Debatte zwischen der Kunstfreiheit
und den Zielen einer Gestaltung zu unterscheiden.

Es geht hier nicht um die Frage “Kunstfreiheit vs. CI-Design”
sondern um die Frage “Individuelle Gestaltung vs. CI-Design”.

Ersteres ist die Frage nach der persönlichen Freiheit, die Gestaltung eines
Kunstwerkes mit dem Logo und Name der Piraten nach eigenem Vorstellungen
zu formen und zu veröffenltichen. Dies ist klar zugunsten der Kunstfreiheit zu beantworten und die
Piraten fördern das auch, indem sie das Logo und Name unter entsprechender Lizenz
stellen.

Die zweite Frage nach “Individueller Gestaltung vs. CI-Design” betrifft
das Ziel, das mit dem Kunstwerk erreicht werden soll. Anders formuliert:
wird das Ziel einer bestimmten Gestaltung, zum Beispiel das Erlangen der
Aufmerksamkeit von Passanten, eher durch eine individuelle Gestaltung erreicht
oder durch das CI-Design?

Ich argumentiere für die Verwendung des CI-Designs aufgrund:

  • der leichte Wiedererkennbarkeit: Eine Video- oder Fotoaufnahme des T-Shirts
    im Netz wird von Menschen aus unterschiedlichen Orten leichter als zur Piratenpartei zugehörig erkannt.
  • der Hilfestellung zu den Grundsätzen der Gestaltung: das CI-Design ist von professionellen
    Grafikern erstellt worden, entlang theoretischer Grundsätze der bildenden Kunst.
    Die Anwendung des CI-Designs hilft, auch ohne genaue Kenntnisse die Grundsätze zu beachten.

Zu guter Letzt finde ich das CI-Design äußerst gelungen, aber über den Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und ist in dem Sinne als Argument der Debatte nicht zuträglich.


#16

Ein klares Jein. Es wäre hilfreich, wenn zum Beispiel Wahlplakate über mehrere Wahlperioden hinweg sich an ein Corporate Design halten würden, damit man uns überhaupt wieder erkennt. T-Shirts sind Mode, da soll jeder nach seiner Façon seelig werden.


#17

JZugunsten des Wiedererkennungseffektes und damit zur Stärkung der „Marke“ PIRATEN sollte in der Außendarstellung unbedingt auf eine einheitliche Gestaltung Wert gelegt werden.

Das bezieht sich auf Farben, Formen und Fonts, wie dieses Beispiel verdeutlicht:

Geschmäcker oder Befindlichkeiten haben an dieser Stelle nichts verloren.


#18

Absolut. Gerade auch für die kleineren Gliederungen ist es hilfreich, Plakate aus vergangenen Wahlen wiederverwenden zu können.

Da würde ich zumindest beim Logo und Schrift weiterhin empfehlen, das CD einzuhalten. Die restliche Gestaltung (Sprüche, Bilder etc) auf dem Kleidungsstück darf der Kreativität des Gestalters überlassen werden.

Richtig. Ziel ist es schließlich nicht, ein besonders fancy Design zu produzieren, sondern die Bürgerinnen und Bürger anzusprechen. Und dazu gehört auch Kontinuität und Klarheit.


#19

@MoritzKemp

Grundsätzlich kann ich deine Argumentation nachvollziehen und verstehen. Wahlwerbung, wie Plakate, Flyer etc. sind Dinge, die unmissverständlich und einheitlich unserer Partei zugeordnet werden können müssen. Da macht das CD auch absolut Sinn und ist nicht im geringsten in Frage gestellt, auch wenn mir das Design persönlich so überhaupt nicht zusagt, weil nach meinem Empfinden zu unkreativ und zu platt. Aber das ist mein ganz individueller Geschmack.

Bei T-Shirts und anderen grafischen Gestaltungen, kann man zwar auf das CD bestehen, nur bringt es nicht wirklich etwas. Diejenigen, die solche Dinge gestalten passen ihre Designs dem Gesamtbild an. Das ist richtig und wichtig. Es bringt niemandem etwas und am wenigsten unserer Partei, wenn man sich an das CD hält und dadurch ein wirklich gutes Design vollkommen entstellt wird oder eine grafische Darstellung einfach unrund wird, nur weil wir als Partei komplett unflexibel sind.

Und wie du schön am Beispiel mit den T-Shirt Designs gesehen hast, entscheiden die Veranstalter eines Events wie ihre Promo aussehen soll. Das ist wichtig und verdammt gut so, denn es zeigt nach außen sehr deutlich, dass wir nicht nur über Individualität schnacken, sondern sie auch erlauben und selbst leben.

Kurz um, für mich ist eine Debatte über das CD überflüssig, weil man sich in den Punkten Wahlwerbung einig ist und weil man Kreative in ihren individuellen Arbeiten eh nicht kontrollieren und einschränken kann, weil diese Arbeiten von der Kunstfreiheit geschützt sind.

Selbst wenn es also unsere Partei in Betracht ziehen würde, gegen diese Individualität rechtlich vorzugehen, mag es ggf. rechtlich sogar einen Erfolg geben, aber würde es gleichzeitig dem entgegen stehen, was wir in unserem GP und WP fordern.

Wir können hier noch tagelang, wochenlang, monatelang und jahrelang schnacken und uns die verschiedensten Standpunkte, Argumente und Meinungen um die Ohren kloppen. Für mein Erachten bringt das jedoch alles nichts. Die praktisch veranlagten Menschen, wie ich das einer bin, werden ihre Zeit nicht mit einer solchen Debatte verbringen, sondern sie eben für praktische Dinge nutzen.

Mit meiner Aussage, dass für mich persönlich die Debatte überflüssig ist, möchte ich niemanden angreifen oder auf die Füße treten, auch möchte ich die Debatte damit nicht im Keim ersticken, sondern mache ausschließlich deutlich, dass sie für mich keinerlei Sinn macht und ich mich nicht an ihr beteiligen werde, egal wie sie ausgehen mag.

Die Wiederholung meiner Punkte bringt in soweit rein gar nichts, da ich sie bereits nannte und sich an diesen auch nichts ändern wird. Daher ist es mir persönlich auch nicht wichtig, an dieser Debatte beteiligt zu sein.

Was ihr anderen macht, steht euch frei, schließlich seid ihr freie, erwachsene Menschen. Es wäre vermessen von mir oder jemandem anderem euch daran zu hindern eine Debatte des debattieren wegen zu führen.

Macht wozu ihr Spaß, Freude, Lust und Herzblut habt. Das werde ich auch tun. :slight_smile:

LG
Jan
Piraten Zittau

PS: Ick bin stur zur Welt jekommen und werd sie och stur verlassen. Diese Sturheit wird den Menschen hier in Zittau anjeboren und den Zujezogenen wie mir, wird se abverlangt. ^^ Ick musste mir also nich ma groß meinem Wahlkreis anpassen. :smiley: