Bündeln von Informationen und Diskussionssachständen

Tags: #<Tag:0x00007f13171a8610>

Ein quasi Echtzeitmedium in ein Langzeitmedium zu pumpen, macht nicht wirklich Sinn. Es sei denn, man begrenzt die Haltezeit der Nachrichten und löscht sie nach einer gewissen Zeit regelmässig. Reine Messenger kann man z.B. mit matterbridge verbinden, das könnte auch Discourse anbinden.

4 Likes

Was für eine Telegramm Gruppe.

Gruß
Andi

“Piratenpartei DE Community”

Es ging mir vielmehr darum Informationen zusammenzuführen, um den Informationsfluss von Diskussionen effizienter zu gestalten. Dein Einwand, dass ein Messenger nicht so genutzt wird wie ein Forum und es daher viel Datenmüll und Arbeit verursachen würde den Kram dann zu sortieren usw. ist natürlich richtig.

Ganz schlicht würde mir nur einfallen, dass Personen die in beiden Diensten unterwegs sind, sich um die Übertragung der Informationen ins Forum oder andersherum kümmern. Die Frage ist hier nur wieder wie realistisch und aufwendig das ist.

Du bist halt noch so naiv um zu glauben, dass Leute in der Partei sind, um tatsächliche Probleme zu lösen! Darum geht es hier schon lange nicht. Das sieht man ja am Diskussionsstil und -inhalt.

1 Like

Gesellschaftliche Probleme jetzt mal beiseite: Ich bin eigentlich schon in der Partei um Probleme zu lösen, eben Probleme die in der Partei als Organisation liegen. Das sind mMn auch die einzigen Probleme, die eine Partei lösen kann, die 1 Prozent der Wählerstimmen schon als “Riesenerfolg” verbucht und eher als NGO fungiert, denn als Partei.

Jeder sollte wissen: Was im Kleinen nicht für alle funktioniert, funktioniert auch im Großen maximal für wenige. Die Aufgabe ist es also eine Partei als Organisation so zu organisieren, dass sie für alle funktioniert.

Das ist eine ziemlich überschaubare Aufgabe, aber anscheinend wil das Niemand in der Piratenpartei machen, weil man sich damit nicht profilieren kann. Weil es klein/klein-Arbeit ist d.h. viel Aufwand, wenig Aufmerksamkeit und unsicherer Ertrag, denn entweder möchte man Aufmerksamkeit oder einen sicheren Ertrag. Auf beides kann anscheinend niemand verzichten.

Stattdessen lebt man hauptsächlich auf der Substanz die bis 2012 oder 2013 aufgebaut wurde…

Sehe ich auch so, einfach alles in einen “Telegram” thread packen, der wäre dann zwar schnell recht recht umfangreich. Es hätte aber auch den Vorteil das dann die Infos vom Telegram Kanal im web verfügbar wären und somit dann auch viel einfacher zu durchsuchen, also über die Forensuche etc…
Die Infos wären also einfacher zugänglich.

1 Like

Also, ich brauche tatsächlich ‘Nachhilfe’: ich möchte so gerne substantiell das BGE-Thema diskutieren, nicht im luftleeren Raum, sondern z.B. BGE ab der Geburt statt ‘Kindergrundsicherung’, BGE ohne Antrag und Rückzahlung statt ‘Studienüberbrückungshilfe’ u.v.m.
Könnt ihr mir raten, zeigen - wie fange ich es an, dass ich ernsthafte Piraten finde hier im Forum?

Weil wir unsere Beiträge und Gelder aus der Parteienfinanzierung nur für bestimmte Zwecke verwenden dürfen ??

Die Grundsatzdiskussion kannst aber bitte woanders führen und nicht hier. Ich bin nur auf das Thema “BGE” eingegangen, weil es @bemaki in der Ring geworfen hat und ich verdeutlichen wollte, was meine Herangehensweise ist und was ich unter Umsetzen verstehe.

Meine Herangehensweise ist: Zuerst die Partei als Organisation, in der selbst schon Politik passieren kann. Dann habe ich deutlich gemacht, dass irgendwelche Anträge auf Parteitagen noch keine richtige Umsetzung sind. Erst wenn eine Partei als Organisation zumindest ansatzweise selbst umsetzen kann, was sie in ihrem Parteiprogramm deklariert, ist sie für mich glaubwürdig.

Zusammengefasst: Wenn man mich frägt: “Willst du in irgendeiner AG mitarbeiten um eine abstrakten Konzept auszuarbeiten, dass höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren auf gesellschaftlicher Ebene nicht umgesetzt werden kann”, dann bin ich da der falsche Typ (dann trinke ich lieber entspannt einen Wein oder ein Halbes) für. Wenn es darum geht die Partei als Organisation voranzubringen d.h. die Plattformen abzudaten oder Konzepte wie E-Democracy oder ein BGE INNERHALB der Partei umzusetzen etc. dann bin ich dabei.

Von Amtsanmaßung rate ich dringend ab.

Und ich habe auf dich reagiert. Wenn du auf ein Thema keinen Bock hast, dann bring das Thema nicht ein.

Ja, die Mittel aus der Parteienfinanzierung… Meinetwegen macht man halt einen Spendenaufruf von 2 Euro pro Mitglied um ein parteiinternes BGE zu finanzieren. Wenn dann Mitgliedschaftsbeiträge fällig sind, wird neben diesem Mitgliedschaftsbeitrag noch zu diesen 2 Euro aufgerufen.

Ich verstehe es immer noch nicht… Art.1 Abs. 1 S.1 GG “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Das BGE ist doch sehr gut damit vereinbar. Jedes Mitglied der Piratenpartei hat die gleiche Chance ein BGE zu erhalten. Schau dir dochmal die Seite von “MeinGrundeinkommen” an. Da kann jeder mitmachen und hat die Chance ein Grundeinkommen zugelost zu bekommen. Und man muss nicht mal spenden. Im Prinzip könnte die Piratenpartei, dass gleiche Prinzip auch bei sich in der Organisation integrieren. Ich weiß, dass ist dann nicht sonderlich orginell, da es eben “MeinGrundeinkommen” schon gibt, aber es würde dazuführen, dass das Prinzip des BGE in der Piratenpartei verankert wird. Die Glaubwürdigkeit wäre somit erhöht und man würde den Ruf gerecht werden eine wirkliche Mitmachpartei zu sein.

Das liegt daran, dass eine Partei eine ganz bestimmte verfassungsrechtliche Aufgabe zu erfüllen hat.
Sie ist Mittler zwischen dem Bürger und dem Gesetzgeber, sorgt somit für Gesetzgebungsvorschläge (Programme) und personelle Ausstattung (Kandidaten).

Jegliche andere Tätigkeit führt zu Interessenskonflikten.

1 Like

Ich checks nicht… Sorry.

Andere Frage: Für was werden denn momentan die Migliedsschaftsbeiträge verwendet und wieso können die Mitglieder diese nicht selbst und basisdemokratisch verwalten? Wieso gibt es überhaupt Mitgliedsschaftsbeiträge, wenn es doch staatliche Parteienfinanzierung und Spenden gibt?

@GG79 Außerdem: Fällt dir nichts auf? Ich mache einen Vorschlag aus dem Parteiprogramm und das einzige was du machst ist Gründe zu finden dieses Konzept nicht umzusetzen, stätt Möglichkeiten zu finden es umzusetzen… Das ist komplett unglaubwürdig. Streicht das BGE aus eurem Programm raus.

Könnten Sie, aber sie wollen nicht.
2012, 2013 haben Stammtische über die Verwendung ihrer Gelder selbst entschieden.
Man glaubte dann, das Bundes- und Landesvorstände das besser könnten und hat alle Finanzentscheidung auf die Landesschatzmeister übertragen.
Bin da überstimmt worden. Muss man akzeptieren.
Wir haben z.B. 36.000 EUR an den Landesverband mit Zustimmung des Bundesschiedsgerichtes übertragen.

Eine Partei muss in der Bevölkerung verankert sein, um die Bevölkerung vertreten zu können.
Realisiert wird das in der Praxis durch Unterstützerunterschriften, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Persönlich finde ich das in Ordnung und gut, denn Hinterzimmerpolitik ist damit zum Scheitern verurteilt. Zentralisierung ist zwar wahnsinnig professionell, aber nicht demokratisch, da, wie Du das so schön beschreibst, die Mitglieder noch nicht einmal selbst über ihre Gelder verfügen.

Kannst du nichts Positives an meiner Herangehensweise finden Programmpunkte zuerst in der eigenen Partei als Organisation anzuwenden? Sind Parteien für dich standardisierte Instrumente um der Öffentlichkeit irgendwelche Programme bekannt zu machen, die meist noch nicht mal angewendet wurden? Dürfen Parteien als Organiation keinen eigenen Charakter entwickeln? Ist das Verboten?

Wieso suchst du Gründe, dass ein Konzept aus dem eigenen Parteiprogramm nicht umsetzen zu müssen, dass ist nicht proaktiv, sondern propassiv oder anti-aktiv. Wenn ich etwas im Programm stehen habe, dann suche ich doch nach Möglichkeiten es umzusetzen und nicht nach den Möglichkeiten es zu verhindern.

Das Gleiche sehe ich mit der E-Demokratie bei euch. Wenn mir die E-Demokratie und die Beteiligung der Mitglieder am Herzen liegt, dann suche ich doch nach Möglichkeiten es umsetzen zu können und nicht nach Möglichkeiten es zu verhindern.

Das geht mir auf die Nerven, weil es euch dermaßen unglaubwürdig macht.

Ich suche nach überhaupt keinen Gründen, halte aber das Prinzip “Hugo S. erhielt BGE” für kontraktproduktiv, da es auf “Hugo S” abzielt aber nicht den gesellschaftlichen Nutzen der Gesellschaft aufzeigt, wie Klima- Naturschutz, Nachhaltigkeit, Erhaltung kultureller Werte, berufliche Qualifikation, demografischer Wandel, Innovation,.Bürokratieabbau etc, den reine Kostenmodelle nicht abbilden können.

Siehe oben, ist kein Wunsch der Mehrheit der Parteimitglieder.

Du willst als immer nur den großen Wurf und nichts selbst umsetzen? Alles muss gleich auf gesellschaftliche Ebene gezogen werden, obwohl das Konzept bis jetzt nur reine Theorie ist.